Gewaltprävention als Managementaufgabe. Interventionsmaßnahmen bei Gewalt in der Pflege


Hausarbeit, 2019

52 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definitionen
2.1 Aggression
2.2 Gewalt
2.3 Aggression und Gewalt in der Pflege

3. Theorien zur Entstehung von Aggression

4. Erklärungsmodelle

5. Ursachen von Aggressionen und Gewalt in der Pflege
5.1 Ursachen bei Pflegenden
5.2 Ursachen bei Pflegebedürftigen

6. Modell Monika Krohwinkel
6.1 Kommunizieren
6.2 Sich bewegen
6.3 Vitale Funktionen
6.4 Sich pflegen
6.5 Essen und Trinken
6.6 Ausscheiden
6.7 Sich kleiden
6.8 Ruhen und Schlafen
6.9 Sich beschäftigen
6.10 Sich als Mann oder Frau fühlen
6.11 Für eine sichere Umgebung sorgen
6.12 Soziale Bereiche des Lebens sichern
6.13 Mit existentiellen Erfahrungen des Lebens umgehen

7. Allgemeine Rechte und Pflichten
7.1 Rechte und Pflichten der Organisation
7.2 Rechte und Pflichten der Arbeitnehmer und Bewohner / Patienten
7.3 Freiheitsentziehende Maßnahmen

8. Gewaltprävention
Maßnahmen zur Vermeidung von Gewaltsituationen
8.1 Begriffsbestimmung
8.2 Primärprävention
8.3 Sekundärprävention
8.4 Tertiärprävention

9. Konzept Gewaltprävention
9.1 Zweck
9.2 Ziele
9.3 Geltungsbereich
9.4 Grundsätze
9.5 Definitionen
9.6 Zuständigkeiten
9.7 Rechtlicher Rahmen
9.8 Prävention, Deeskalation und weiteres Vorgehen
9.9 Sekundäre Prävention
9.10 Tertiäre Prävention
9.11 Dokumentation
9.12 Zielkontrolle
9.13 Mitgeltende Unterlagen
9.14 Verteiler
9.15 Änderungsdienst
9.16 Anlagen

10 Fazit

Quellenverzeichnis/Literaturverzeichnis

1. Einleitung

In den Medien erleben wir nahezu täglich Berichte über häusliche Gewalt oder sexuelle Übergriffe. Dabei handelt es sich meist um die schwersten Fälle. Längst jedoch hat auch die Gewalt in der Pflege ihren Einzug in Öffentlichkeit gehalten. Laut einer Studie der B. Braun-Stiftung und des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung berichtet jeder Dritte Pflegende, dass Maßnahmen gegen den Willen der Patienten alltäglich sind. Vermehrt wird offiziell auch von Fällen in den Medien berichtet, dass Bewohner von Altenheimen drangsaliert und misshandelt werden1.

Ein Beispiel ist das Urteil von Amtsgericht Schwarzenbek aus Januar 2017. Eine 94-jährige Frau wurde in einem Altenheim der AWO in Lauenburg von Ihrem Pfleger geschlagen und misshandelt. Sie erlitt Gesichtsprellungen und diverse Hämatome. Ihr 32-jähriger Pfleger wurde nach §132 des StGB zu 80 Tagessätzen von insgesamt 2.400 Euro verurteilt2.

Doch auch die Gewalt gegenüber den Pflegekräften verschärft sich zunehmend. Fast jeder siebte gibt an in den letzten 3 Monaten selbst Opfer von Gewalt geworden zu sein. Gewalt fängt früh mit kleinen Gesten an. Nur durch eine frühestmögliche Wahrnehmung und das Erkennen erster Anzeichen von Fehlverhalten zwischen Pflegepersonal und Pflegebedürftigen lässt sich der Gewalt präventiv entgegenwirken3.

Meine eigenen, persönlichen Erlebnisse und Beobachtungen stellen die Motivation für diese Arbeit dar. Das Ziel dieser Hausarbeit ist, ein präventives Konzept mit Interventionen zur Gewaltprophylaxe für meine Einrichtung zu erstellen, um den eigenen Mitarbeitern einen Leitfaden mit in die Hand zu geben, um bestmöglich sensibilisiert und vorbereitet zu sein.

Dazu werde ich im ersten Teil die theoretischen Grundlagen, aktuellen Erkenntnisse sowie mögliche Modelle erläutern. Im zweiten Teil geht es um praktische Umsetzungsmöglichkeiten und der Erstellung eines Beispielkonzepts nach dem Motto „Best Practice“

2. Definitionen

2.1 Aggression

2.1.1 Begriff

Das Wort Aggression ist eine Zusammensetzung aus dem lateinischen Wort „gressio“ und der Vorsilbe „ad“. Erstmals wurde der Begriff im 18. Jahrhundert verwendet und bedeutet je nach Zusammenhang so viel wie „an etwas herangehen“ oder „herausfordern / angreifen“4. Wissenschaftliche Bedeutung in der Psychologie erlangte das Wort vor ungefähr 100 Jahren, dessen bisherigen Höhepunkt in der Aggressionsforschung das Buch „Frustration und Aggression“ von Dollard, Doob, Miller, Mowrer und Sears aus dem Jahr 1939 darstellt. Gemessen an der Geschichte der Philosophie und Psychologie ist das Thema Aggression ein relativ junges Forschungsgebiet, aufgrund dessen es mehr als ein Dutzend unterschiedlicher Ansätze zur Definition und Erklärung gibt. Neben der positiven Bedeutung von Bündelung der Kräfte oder zur Verteidigung gerichteter Emotionen wird die Aggression vor allem mit negativen Aspekten in Verbindung gebracht.

Ursprung und Auswirkungen der Aggression werden nach Dorsch & Becker-Carus auf eine dynamische Machtsituation zurückgeführt, in der eine Minderung oder Steigerung der eigenen Macht, sei es tatsächlich oder nur scheinbar, zu einem bewussten Verhalten bzw. Gegensteuern veranlasst5. Dabei richtet sich die (Re-)Aktion gegen Personen oder Gegenstände, Ziel kann jedoch auch die eigene Person sein (Selbsthass, -schädigung). Dietrich & Walter sehen darüber hinaus die Destruktion als höchste Form der Aggression an, mit dem Ziel, das Objekt nicht nur zu schädigen, sondern es zu zerstören6. Eine weitere Rolle spiel laut Dorsch & Traxel die sexuelle Beziehung zu Grausamkeit und der Zufügung von Schmerz an der eigenen oder fremden Person, durch dessen Machtgefühl eine Luststeigerung hervorgerufen wird7. Ergänzend kann die Definition von Köck & Ott herangezogen werden, die beschreibt, dass Aggression ein ungerichtetes Energiepotential darstellt, dass zur Entladung drängt8.

Zusammenfassend kann das Wort Aggression als eine Verhaltensweise beschrieben werden, die absichtlich erfolgt, Schaden anrichtet bzw. anrichten soll und somit von der gesellschaftlichen Norm abweicht. Dollard beschrieb Aggression „als eine Handlung, deren Zielreaktion die Verletzung eines Organismus (oder Organismus-Ersatzes) ist.“Ist eine Tat nicht beabsichtigt, richtet jedoch Schaden an, wird von einem Vergehen gesprochen. Im Gegenzug dazu ist eine beabsichtigte Tat, die ursprünglich keinen direkten Schaden verursachen sollte, aber durch unterschiedliche Umstände dazu verleitet, eine Affekthandlung.

2.1.2 Formen

Aggressionen erscheinen in vielerlei Formen und sind nicht einem bestimmten Typ zuzuordnen. Je nach Ausrichtung und Auswirkung muss differenziert werden. Dabei kann in folgende Formen unterschieden werden:

- Verbal-aggressives Verhalten

Beispiel: Patienten oder Bewohner, die vor sich hin fluchen, andere beschimpfen oder Gewalt androhen

- Nonverbale Gewaltandrohung

Beispiel: Mit dem Fuß aufstampfen, spucken oder mit dem Gehstock Gewalt androhen

- Tatsächlich aggressives Verhalten

Beispiel: Anwendung von körperlicher Gewalt oder bewusstes Zerstören von Gegenständen

- Selbstgerichtete Aggression

Beispiel: Selbstverletzungen oder suizidale Handlungen9

2.2 Gewalt

2.2.1 Begriff

Der Ursprung des Begriffs Gewalt liegt im lateinischen Wort violentia, das gewaltsam, ungestüm und wild bedeutet. Wie die Aggression kann das Wort Gewalt positiv (Bsp. Staatsgewalt) wie negativ (Bsp. Körperliche Gewalt) assoziiert werden. Im Kontext dieser Arbeit liegt der Fokus auf den negativen Auswirkungen der Aggression, da Gewalt als schwerwiegendste Form von Aggression mit intensivster Ausprägung gesehen werden kann und damit unausweichlich miteinander verbunden sind bzw. nicht klar voneinander getrennt definiert werden können. Im weiteren Verlauf wird daher der Begriff Gewalt verwendet10.

„Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert Gewalt in ihrem 2002 erschienen Weltbericht „Gewalt und Gesundheit“ wie folgt: Gewalt ist der tatsächliche oder angedrohte absichtliche Gebrauch von physischer oder psychologischer Kraft oder Macht, die gegen die eigene oder andere Person, gegen eine Gruppe oder Gemeinschaft gerichtet ist und die tatsächlich oder mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Verletzungen, Tod, psychischen Schäden, Fehlentwicklungen oder Deprivation führt11.“

Weiter heißt es: „Unter Gewalt gegenüber älteren Menschen versteht man eine einmalige oder wiederholte Handlung oder das Unterlassen einer angemessenen Reaktion im Rahmen einer Vertrauensbeziehung, wodurch einer älteren Person Schaden oder Leid zugefügt wird12.“ (WHO)

„Unter „Gewalt“ gegen Pflegebedürftige versteht man verbale, körperliche, funktionelle Handlungen, die systematisch Pflegebedürftige schädigen oder deren Schädigung in Kauf nehmen, sowie Handlungen, die in einer Pflegesituation zwangsweise etwas gegen den Willen der betroffenen Person durchsetzen (wollen)13.“

In Bezug zur Definition von Aggression kann auch hier zusammenfassend von einer absichtlichen, schädigenden Tat gegen die eigene oder weitere Person (oder Gegenstände) gesprochen werden.

2.2.2 Formen

Gewalt kann in direkte und indirekte Gewalt unterteilt werden. Die Wissenschaft unterscheidet ferner nach personaler Gewalt (direkt) und struktureller Gewalt (indirekt). Nach Christian Grieß (Gewalt in der Pflege von Angehörigen, 2012) erfolgen weitere Unterscheidungen in institutionelle und kulturelle Gewalt (indirekt).

Personale Gewalt richtet sich direkt an die eigene oder eine andere Person. Dabei können verschiedene aktive und passive Ausprägungen beobachtet werden:

- Physische Misshandlung (z. B. Schlagen, Treten, Schubsen, ruckartiges hochziehen aus dem Bett)
- Psychische Misshandlung & Verletzungen der Seele (z. B. Beleidigen, Drohen, Ignorieren, Brüllen, Einschüchtern)
- Sexuelle Gewalt (z. B. Nötigung, Übergriffe)
- Finanzielle Gewalt (z. B. Ausbeutung, Vollmachtsmissbrauch)
- Vernachlässigung (z. B. Vernachlässigung des Waschens oder des Essens)
- Einschränkung des freien Willens (z. B. unnötige freiheitsentziehende Maßnahmen (FEM) oder Sedierungen durch Medikamente)

Strukturelle Gewalt beschreibt Vorgaben oder Regeln, die eine feste Struktur den beteiligten Personen auferlegt. Dabei können Bedürfnisse oder persönliches Handeln eingeschränkt werden. Diese Form der Gewalt kann in Pflegeeinrichtungen beobachtet werden, beispielsweise ein vorgegebener, ungewohnter Tagesablauf für die Bewohner.

Die institutionelle Gewalt wird von Institutionen wie Ämtern oder Einrichtungen ausgeübt. Pflegebedürftige erleben ein Beispiel dieser Gewaltform bei der Krankenversicherung.

Kulturelle Gewalt beschreibt die Traditionen, Werte oder Lebensanschauungen einer Kultur, die die Lebensweise einer Person beeinflussen. Als Beispiel können religiöse, länder- oder geschichtsspezifische Ansichten aufgeführt werden14.

2.3 Aggression und Gewalt in der Pflege

2.3.1 Definition

Während Aggression allgemein als zielgerichtet und schädigend klassifiziert werden kann, ist bei der Begrifflichkeit Gewalt im Bereich der Pflege zu differenzieren. Nicht jede Handlung ist mit dem Ziel verbunden, eine Person zu schädigen. Die Ausübung von Gewalt gegenüber Patienten beinhaltet auch Maßnahmen zum Schutz des Patienten, Mitarbeitern oder Dritten oder zur Sicherstellung des Wohlbefindens. Dadurch kann oftmals eine Notwendigkeit für ebendiese Handlungen entstehen, da nicht jeder Patient in der Lage ist, eigenverantwortlich zu handeln. Als Beispiel könnte hier Zwangsernährung oder das Verabreichen lebenswichtiger Medikamente gegen den Willen des Patienten angeführt werden.

Doch nicht jede Maßnahme kann auf diese Weise legitimiert werden. So können zum Beispiel Immobilisierungen von dementen Patienten oder das strikte Durchsetzen des täglichen Ablaufplanes als Gewalthandlung angesehen werden. Gerade der Bereich der Selbstbestimmung ist ein Herd für Aggressionspotenzial in der Pflege und täglich anzutreffen.

Es bleibt jedoch festzuhalten, dass nicht jede Gewaltausübung einen aggressiven Hintergrund besitzt15.

3. Theorien zur Entstehung von Aggression

Einhergehend mit der ca. 100-jährigen Aggressionsforschung bilden sich verschiedene Theorien über den Ursprung von Aggressionen heraus. Die bekanntesten Theorien stellen die Instinkt- und Triebtheorie, die Frustrations-Aggressions-Theorie und die Lerntheorie dar. Nach Erich Grond, Psychotherapeut mit Schwerpunkt Altenpflege und Demenz, wird jedoch keine dieser Theorien einer vollständigen Erklärung bzw. Lösung der Problematik gerecht.

3.1.1 Biologische Aggressionstheorie

Basierend auf den Forschungen des bekannten Verhaltensforschers Konrad Lorenz geht die 1963 veröffentlichte Instinkttheorie von einer sich stets wiederaufbauenden, natürlichen Energie aus, die wiederholt abgebaut werden muss, da angestaute Energie Aggressionspotential beherbergt. Lorenz begründet diese Theorie auf Grundlage der Evolutionsbiologie, da natürliche Aggression nicht nur zu Dominanz- und Hierarchiezwecken eingesetzt werden kann, sondern auch zum Schutz der Nachkommen notwendig ist. Aggression ist in diesem Zusammenhang nicht nur positiv, sondern auch überlebenswichtig. Laut S. Spielrein mündet diese Energie jedoch ab einem gewissen Punkt in destruktive Aggression. Kritik an der Instinkttheorie verübt E. Grond, weil die Beobachtungen von Lorenz an Tieren gemacht wurden und daher nicht vollständig auf den Menschen übertragbar sind16.

Die Triebtheorie wurde von Siegmund Freud erhoben. Nach Freud können gewisse Handlungen und Verhaltensweisen auf Triebe zurückgeführt werden, die letztlich auf den Liebes- und Todestrieb reduziert werden können. Während der Liebestrieb der Erhaltung und Entstehung des Organischen diene, sei der Todestrieb im Gegenzug der Zerstörung und vollständigen Vernichtung gewidmet. Eine einhergehende Beeinfluss der Triebe bewirken eine Ausrichtung nach außen, sodass der Todestrieb gegen seine Umwelt und nicht gegen die ursächliche Person gerichtet ist. Auf diese Weise entstehe der Aggressionstrieb. Aggressionen seien in diesem Zusammenhang natürlicher Bestandteil des „Ichs“ und „Über-Ichs“, die er in seinem bekannten Strukturmodell begründet hat. Da das „Über-Ich“ eine herrschende Funktion gegenüber den weiteren Teilen der Persönlichkeit besitzt und durch gesellschaftliche Normen Grenzen gesetzt werden, stehe die Aggression vor der Wahl, sich gegen andere oder die eigene Person zu richten. Eine Entladung der Aggression ist unausweichlich. Um diesem Konflikt zu entgehen, bestehe die einzige Möglichkeit in der Kultivierung des Liebestriebs, um aggressive Energie positiv in konstruktive Aktivitäten einzusetzen. Auch an dieser Theorie übt Grond Kritik, da moderne Psychoanalysen Aggression nicht als aktiven Part der Persönlichkeit betrachten, sondern als reaktive Antwort auf Einwirkungen in die Persönlichkeit sehen. Grond führt als Beispiel an, dass Vernachlässigung in der Pflege zu Kränkung und somit zu aggressiven Reaktionen führt.

Ferner führt er aus, dass Menschen mit einem geringen Selbstwertgefühl oftmals zu aggressivem Verhalten neigen. Er gibt als Beobachtung an, dass nach diversen Experimenten ein geringes Selbstwertgefühl mit einem niedrigen Serotoninspiegel in Verbindung gesetzt wird und eine erhöhte Bereitschaft zur Gewalt zeigt. Ähnlich verhält es sich bei dem männlichen Hormon Testosteron. Männer zeigen eine erhöhte Bereitschaft zu offener Gewalt, als Frauen. Eine stichhaltige Begründung dazu bleibt jedoch aus17.

3.1.2 Psychologische Aggressionstheorie

Die Frustrations-Aggressions-Theorie wurde von Dollard und Miller im Jahr 1939 beschrieben und baut auf den beiden Axiomen „Aggression ist immer eine Folge von Frustration“ und „Frustration führt immer zu einer Form von Aggression“. Später wurde die Theorie in der Annahme erweitert, dass Frustration nicht immer nur zu einer Form von Aggression, aber unausweichlich zu einer Reaktion führe.

Ein weiterer Ansatz zur Entstehung von Aggression stellt die Lerntheorie von Albert Bandura aus dem Jahr 1977 dar. Die ursprüngliche Lerntheorie entstand durch die bekannten Psychologen Pawlow, Skinner und Thorndike in den 1960er Jahren und beruht auf klassischer sowie operanter Konditionierung. Aggression kann in dieser Hinsicht durch Beobachtung und / oder Bestätigung erlernt werden. Besonders bei Kindern kann dieser Ursprung durch die Beeinflussung durch erwachsene Vorbilder und Medien beobachtet werden. Aber auch in der Pflege finden Formen der Aggression ihren Ursprung in der Lerntheorie. Führen aggressionsgetriebene Maßnahmen zur erfolgreichen Abstellung von unerwünschtem Verhalten bei Bewohnern bzw. Patienten, könnten diese von anderen Pflegekräften imitiert werden.

Der pädagogische Psychologe Hans-Joachim Kornadt stellte im Jahr 1982 die Motivationstheorie auf. Diese verbindet die Elemente Ärger-Affekt, Frustrationsattribute, Werte und Ziele sowie „Aggressionshemmungen“ aus mehreren Theorien auf komplexe Art. Im Kern beschreibt die Theorie, dass gesunde Menschen gelernt haben, ihre Aggressionen zu kontrollieren, während psychisch kranken Menschen die Fähigkeit verloren gegangen ist. Auf diese Theorie könnten aggressive Handlungen von an Demenz erkrankten Menschen zurückgeführt werden18.

3.1.3 Soziologische Theorien

In der soziologischen Aggressionstheorie wird weniger die Beziehung zwischen zwei Parteien betrachtet, sondern ferner der gesellschaftliche Kontext herangezogen, wodurch gewisse Dynamiken wie zum Beispiel Gruppenzwang betrachtet werden. Erich Grond zog dabei das Stanford-Experiment heran, in dem junge Studenten entweder als Häftling oder als Wärter zugeteilt wurden und das alltägliche Gefängnisleben simulierten. Nach kürzester Zeit entstanden Aggressionen, die in körperlicher und seelischer Gewalt endeten und zum Abbruch des Experiments führten. Es stellt sich die Frage, ob das Aggressionspotenzial jedes einzelnen Studenten der Grund für diesen Verlauf darstellen oder ob der Gruppenzwang die Hauptlast trägt. Grond baut weiter aus, dass diese Gruppendynamik auf die Pflege übertragbar sei, da eine ähnliche Konstellation gegeben ist19.

Dr. Dirk Richter erweitert die soziologische Theorie um die Legitimierung eigener Handlungen. Dabei rechtfertigt ein als aggressiv empfundenes Verhalten meines Gegenübers eigene aggressive Handlungen. In diesem Sinne wird die Vorhandlung des Anderen als falsch betrachtet, wodurch eine Bestrafung legitimiert ist20.

4. Erklärungsmodelle

Als Grundstein für moderne Deeskalationsmethoden in der Pflege dienen verschiedene Erklärungsmodelle der Aggressionsentstehung bzw. dessen Verlauf. Hervorzuheben sind hier die Modelle nach Colin MacKay, Glynis Breakwell und Henk Nijman.

4.1.1 Modell Colin MacKay

Das in 1994 veröffentliche Modell nach Colin MacKay beschreibt den situationsspezifischen Zusammenhang zwischen Patient, Mitarbeiter, Umgebung und Interaktion. Dabei definiert er bestimmte Merkmale, die letztlich zu einem bestimmten Ergebnis führen21.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1 - Modell nach MacKay (Violence and Health Care Professionals)22.

4.1.2 Modell Glynis Breakwell

Das nach Glynis Breakwell benannte und 1998 veröffentliche Eskalationsphasenmodell beschreibt die zeitliche Abfolge der idealtypischen 5 Phasen einer aggressiven Eskalation. Dabei soll den Pflegemitarbeitern die Möglichkeit gegeben werden, die Situation richtig einschätzen zu können und entsprechend zu (be-)handeln.

Die Phasen gliedern sich wie folgt:

- Auslösephase

Normales Verhalten verändert sich zunehmend

- Eskalationsphase

Die aggressive Energie steigt, die Person ist mit logischen Argumenten nicht zugänglich

- Krisenphase

Physische und psychische Anspannung sind auf dem Maximum, einziges Ziel ist die Sicherheit aller Beteiligten zu wahren

- Erholungsphase

Die Spannungen bauen sich langsam ab, die erneute Steigerung ist jedoch möglich. Weitere Inventionen unterliegen einer Risikobetrachtung

- Nach-Krisenphase

Die Spannungen sind abgebaut, es stellt sich Erschöpfung ein. Schuldgefühle, Scham bis zu Depressionserscheinungen können die Folge sein23.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2 – Modell nach Breakwell (Hausarbeit Aggressionsmanagement in Gesundheitseinrichtungen 2015)24

4.1.3 Modell Henk Nijman

Das Modell von Henk Nijman beschreibt die Ansicht, dass der Patient unter Einfluss bestimmter Faktoren (Umwelt, Kommunikation, Kognitive Faktoren) der ursprüngliche Aggressor ist. Dieses Modell wird daher vorwiegend in psychiatrischen Kliniken angewendet und findet in nicht-psychiatrischen Kliniken wenig Beachtung, da zu viele weitere Faktoren durch die Einseitigkeit außer Acht gelassen werden25.

4.1.4 Modell Walter, Nau und Oud

Auf Basis dieser Modelle haben Walter, Nau und Oud 2010 einen moderneren Ansatz mit dem NOW-Modell geliefert. Wie der Name bereits verrät, bezieht sich das Modell auf das hier-und-jetzt (here-and-now). Sie vertreten die Meinung, dass von Aggression geprägte Situationen hauptsächlich im hier und jetzt erlebt werden und daher der Interaktion mehr Beachtung geschenkt werden muss.

Im NOW-Modell wird die aggressive Situation durch personenbezogene Faktoren, wie beispielsweise Harmoniebedürfnis oder Gewaltbereitschaft, der Beteiligten (Personal und PatientIn) unter gewissen Rahmenbedingungen und der jeweiligen Umgebung beeinflusst. Durch Trigger / Auslöser wird ein für beide Parteien offener Entscheidungsprozess eingeleitet, der entweder konstruktiv oder aggressiv ausgeht26.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3 - NOW-Modell (Aggression und Aggressionsmanagement (2012)27

5. Ursachen von Aggressionen und Gewalt in der Pflege

Um Gewalt und Aggressionen in der Pflege vorbeugen zu können und erforderliche Präventionsprogramme und Lösungsansätze zu konzipieren, ist es zunächst wichtig, Ursachen und Auslöser zu erforschen. Auf diese Weise kann zielgerichtet zum Wohle bzw. zum Schutz der Pflegebedürftigen und Pflegenden in einer Einrichtung gehandelt werden. Laut einer Studie bezeichneten sich Pflegekräfte selbst als frustriert, ausgelaugt und erschöpft (BGW Forschung, Gewalt und Aggressionen in der Pflege, Internetquelle). Dies macht deutlich, dass viele Einrichtungen nicht die gewünschten Arbeitsstrukturen haben und ihre Mitarbeiter nicht genügend schulen. In den folgenden Punkten möchte ich Ursachen beschreiben, welche zu Frustration und Gewalttaten bei Pflegenden und Pflegebedürftigen führen können.

5.1 Ursachen bei Pflegenden

5.1.1 Emotionale Ursachen

Eine Verbindung zum Patienten / Bewohner aufzubauen, ist für viele Pflegekräfte ein wichtiger Teil ihrer Arbeit. Durch die fehlende Zeit leidet vor allem die Beziehung zwischen Pflegekraft und Patienten / Bewohner. Die Gefühle des Gegenübers wahrzunehmen und angemessen darauf einzugehen, dafür bedarf es viel Übung. Schon in der Ausbildung fehlt durch den hohen Zeitdruck die Möglichkeit, diese Fähigkeit zu üben. Somit geht die Empathie in der Pflege Stück für Stück verloren28.

5.1.2 Krankheitsbedingte Ursachen

Unterbesetzte Stationen und überlastete Personal gehört mittlerweile in vielen Einrichtung zum Alltag. Immer mehr Pflegende arbeiten am Limit, quälen sich durch schlaflose Nächte, gehen mit Bauchschmerzen zur Arbeit und fühlen sich schlicht überfordert. So kommt es dazu, dass Pflegende oft ausgebrannt sind (Burnout) und professionelle Hilfe benötigen. Doch durch das hohe Arbeitspensum bleibt für viele Angestellte gar nicht die Möglichkeit, Zeit für sich zu nehmen und auf sich zu achten. Die Angestellten verlieren sich in der Arbeit und erkennen frühe Warnsignale zu spät29.

5.1.3 Strukturelle Begebenheiten

Pflegekräfte sich jeden Tag erhöhten körperlichen und psychischen Arbeitsbelastungen ausgesetzt und müssen stets unter Zeitdruck (fehlendes Personal) arbeiten und tragen eine hohe Verantwortung. Dies kann überfordern und frustrieren. Darüber hinaus führen fehlende Fachkenntnisse über gewisse Krankheitsbilder (z. B. Demenz) durch ausbleibende Fortbildungen zu weiterem Unmut30.

5.1.4 Soziale Ursachen

Pflegekräfte arbeiten im Schichtdienst, müssen flexibel sein und Durchhaltevermögen sowie Einsatzbereitschaft zeigen. In vielen privaten Beziehungen führen diese Faktoren zu Spannungen und Streit. Dieser zusätzliche private Druck durch Familie und Freunde lässt schnell Frustration und Aggression bei den Pflegekräften entstehen. Daraus ergeben sich Zeitdruck, Anspannung und Unkonzentriertheit, wodurch schnell Fehler in der Pflege entstehen können, als Beispiel ist hier das falsche Verabreichen von Medikamenten anzuführen31.

5.1.5 Infrastruktur

Pflegende berichten, dass sie nur selten eine ungestörte Arbeitspause nehmen können. Neben dem hohen Arbeitspensum (strukturelle Ursachen) fehlen oft auch geeignete Rückzugsmöglichkeiten. Der Pausenraum ist kein echter Rückzugsort, sondern gleichzeitig Arbeitsraum mit Ruf- und Telefonbereitschaft. Weitere Frustrationen entstehen, wenn es an Arbeitsmitteln mangelt. Entweder sind nicht genug Mittel vorhanden, diese sind am anderen Ende der Einrichtung oder erst gar nicht vorhanden32.

5.2 Ursachen bei Pflegebedürftigen

5.2.1 Emotionale Ursachen

Viele Pflegebedürftige kommen gezwungenermaßen in die neue Situation, in der sie sich in einer fremden Umgebung wiederfinden und ihr altes Leben „Zuhause“ zurücklassen müssen. Das bedeutet für die Pflegebedürftigen nicht nur neue Räumlichkeiten, sondern auch das Verlieren der Selbstständigkeit. Sie befinden sich in einer Abhängigkeit und unterliegen neuen Regeln und Strukturen. Dies kann u. a. zu Hilflosigkeit, Verzweiflung und zu depressiver Verstimmung führen.

5.2.2 Krankheitsbedingte Verhaltensänderungen

Bestimmte Erkrankungen können ein natürliches Gewaltpotenzial mitbringen, da diese biologischen oder psychischen Verhaltensänderungen unterliegen. Gewalthandlungen sind oftmals schwer vorhersehbar, da diese Reaktionen teilweise keinen direkten, zeitnahen Grund bedürfen.

5.2.3 Soziale Ursachen

Wie bei den emotionalen Ursachen, spielt die neue, gegebene Abhängigkeit eine große Rolle bei den sozialen Ursachen für Aggression. Auch wenn die Sympathie nicht immer gegeben ist, muss man mit dem Pflegepersonal und den Mitbewohnern auskommen. Auf Grund der räumlichen Grenzen kann sich nicht jeder aus dem Weg gehen, wodurch Spannungen vorhersehbar sind.

5.2.4 Pflegemaßnahmen

Viele Patienten/ Bewohner sind auf pflegerische Hilfe angewiesen. Durch Zeitmangel ist es dem Pflegepersonal nicht immer möglich, die Pflegemaßnahme zu erklären, obwohl dies notwendig ist, um den Patienten auf die Maßnahme vorzubereiten, um eventuelle Angst- oder Aggressionszustände zu vermeiden.

Gerade nach der Körperpflege oder nach Körperkontakt werden Patienten/ Bewohner aggressiv oder sogar gewalttätig. Sie fühlen sich bei unvermeidlichen Pflegetätigkeiten z.B. Hilfe bei der Körperhygiene beschämt und entwürdigt und reagieren emotional33.

5.2.5 Menschliche Bedürfnisse

Zur Auslösung von Aggressionen bedarf es spezifischer Reize und Situationen. Bei Menschen wird emotionale Aggression häufig durch negative Gefühle hervorgerufen, also als Reaktion z.B. auf Hitze, Kälte, Hunger oder Durst. US-amerikanische und britische Forscher fanden heraus, wenn ein Mensch unter Hunger leidet, beginnt der Serotoninspiegel zu sinken. Bei fallendem Serotonin-Niveau reagieren Menschen kämpferischer und aggressiver34.

6. Modell Monika Krohwinkel

Das von Prof. Monika Krohwinkel (Ev. FH Darmstadt) erstellte, ganzheitliche Pflegemodell beschreibt die „Aktivitäten, sozialen Beziehungen und existentiellen Erfahrungen des Lebens“ – kurz ABEDL – und wurde erstmals im Jahr 1984 veröffentlich und kontinuierlich weiterentwickelt. Basis des Pflegemodells sind Erkenntnisse der humanistischen Psychologie, Phänomenologie und Systemtheorie der Pflege. Die ABEDL des Modells stehen in Bezug zueinander und beeinflussen sich gegenseitig. Diese möchte ich kurz beschreiben und dann Beispiele von Gewalt als Abweichung anhand der einzelnen Punkte aufführen. Dabei wird man erkennen, dass Pflegende in den verschiedenen Bereichen entweder verbal oder durch ihre Taten, Gewalt an Pflegebedürftigen ausüben können35.

[...]


1 vgl. https://www.bbraun-stiftung.de/de/service/newsroom/untersuchung-zeigt--pflegende-werden-mit-gewalterfahrungen-zu-hae1.html, Zugriff: 28.07.2019, 10:46 Uhr

2 vgl. https://www.ln-online.de/Lokales/Lauenburg/Urteil-Altenpfleger-misshandelte-94-Jaehrige, Zugriff: 28.07.2019, 10:55 Uhr

3 vgl. Gewalt in der Pflege; Wie es dazu kommt. Wie man sie erkennt. Was wir dagegen tun können. 2015

4 vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Aggression, Zugriff: 30.07.2019, Uhrzeit: 14:16 Uhr

5 vgl. Psychologisches Wörterbuch 1976, S. 11f

6 vgl. Grundbegriffe der psychologischen Fachsprache 1972, S. 18

7 vgl. Psychologisches Wörterbuch 1963, S. 7

8 vgl. Wörterbuch für Erziehung und Unterricht 1994, S. 16

9 vgl. Prävention von Aggressionen und Gewalt in der Pflege: Grundlagen und Praxis des Aggressionsmanagements für Psychiatrie und Gerontopsychiatrie 2010, S.12.

10 vgl. https://www.oegkv.at/fileadmin/user_upload/Publikationen/Diplomarbeiten/FBA-Dienstl_Christian.pdf, Zugriff:31.07.2019, 20:56 Uhr

11 Begriffsbestimmungen Gewalt, URL: https://gewaltpraevention.tsn.at/node/11, Zugriff: 29.07.2019, 19:16 Uhr

12 Gewalt in der Pflege, URL: https://www.pflege-durch-angehoerige.de/gewalt-pflege/, Zugriff: 30.07.2019, 09:17 Uhr

13 Konzept Gewaltprävention, URL: https://www.altenheime-wuppertal.de/upload/23417584-Konzept-Gewaltpraevention.pdf, Zugriff: 28.07.2019, 07:00 Uhr

14 vgl. https://www.pflege-gewalt.de/, Zugriff: 11.08.2019, 18:54 Uhr

15 vgl. Professionelles Deeskalationsmanagement (ProDeMa) Praxisleitfaden zum Umgang mit Gewalt und Aggression in den Gesundheitsberufen 2005, S.15

16 vgl. Grond 2007, S.19

17 Hausarbeit Aggressionsmanagement in Gesundheitseinrichtungen 2015

18 Hausarbeit Aggressionsmanagement in Gesundheitseinrichtungen 2015

19 Grond 2007, S.23

20 Hausarbeit Aggressionsmanagement in Gesundheitseinrichtungen 2015

21 vgl. Violence and Health Care Professionals 1994

22 Violence and Health Care Professionals 1994

23 vgl. Hausarbeit Aggressionsmanagement in Gesundheitseinrichtungen 2015, S.13

24 Hausarbeit Aggressionsmanagement in Gesundheitseinrichtungen, S.13

25 vgl. https://www.oegkv.at/fileadmin/user_upload/Publikationen/Diplomarbeiten/FBA-Dienstl_Christian.pdf, Zugriff:31.07.2019, 20:56 Uhr

26 vgl. https://www.oegkv.at/fileadmin/user_upload/Publikationen/Diplomarbeiten/FBA-Dienstl_Christian.pdf, Zugriff:31.07.2019, 20:56 Uhr

27 Aggression und Aggressionsmanagement 2012

28 vgl. https://carewelt.de/2018/12/23/empathie-in-der-pflege/, Zugriff: 10.08.2019, 7:52 Uhr

29 vgl. https://www.ukv.de/content/service/gesundheit-aktuell/burnout-im-pflegefall/ ,Zugriff:01.09.2019, 9:33 Uhr

30 vgl. https://www.empathie.com/medien/detail/empathie-in-der-pflege/, Zugriff: 10.08.2019, 7:46 Uhr

31 vgl. Gewaltprävention in der stationären Altenpflege Gewaltige Grenzüberschreitungen der Pflegekräfte gegenüber der Pflegebedürftigen 2014

32 https://www.dbfk.de/de/presse/meldungen/2017/DBfK-fordert-Pausenkultur-in-der-Pflege.php, Zugriff: 30.08.2019, 15:54 Uhr

33 vgl. https://www.pflege-durch-angehoerige.de/gewalt-pflege/, Zugriff: 30.07.2019, 09:17 Uhr

34 vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Aggression, Zugriff: 30.07.2019, Uhrzeit: 14:16 Uhr https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/ernaehrung-und-verhalten-hunger-macht-aggressiv-a-557973.html, Zugriff: 05.09.2019, 9:36 Uhr

35 vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Modell_der_f%C3%B6rdernden_Prozesspflege, Zugriff:12.08.2019, 19:22 Uhr

Ende der Leseprobe aus 52 Seiten

Details

Titel
Gewaltprävention als Managementaufgabe. Interventionsmaßnahmen bei Gewalt in der Pflege
Note
1,0
Autor
Jahr
2019
Seiten
52
Katalognummer
V535294
ISBN (eBook)
9783346118653
ISBN (Buch)
9783346118660
Sprache
Deutsch
Schlagworte
gewaltprävention, managementaufgabe, interventionsmaßnahmen, gewalt, pflege
Arbeit zitieren
Sindy Rennert (Autor), 2019, Gewaltprävention als Managementaufgabe. Interventionsmaßnahmen bei Gewalt in der Pflege, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/535294

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