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Gender im Theater. Der kritische Umgang mit der eigenen Geschlechtsidentität

Title: Gender im Theater. Der kritische Umgang mit der eigenen Geschlechtsidentität

Seminar Paper , 2019 , 7 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Anonym (Author)

Sociology - Relationships and Family
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Die Arbeit thematisiert den kritischen Umgang mit der eigenen Geschlechtsidentität.

Schon seit Jahren fordern viele Menschen die Abschaffung des binären Geschlechtersystems. Die Eingliederung des dritten, diversen Geschlechts kann man hier als ersten Schritt in eine Gesellschaft der Geschlechterdiversität deuten. Trotzdem ist es damit nicht getan, und genau hier möchte der Autor ansetzen. Was tut ein Mensch, der ausgegrenzt und diskriminiert wird, da sein soziales Verhalten, also sein soziales Geschlecht, nicht seiner biologischen Bestimmung, also seinem biologischen Geschlecht, gleicht? Wie kann eine Diskriminierung verhindert werden?

Diese Seminararbeit stellt die Grundlage einer Performance in Form eines Forumtheaters dar. Das vorgestellte Konfliktthema dreht sich darum, dass die persönliche Entwicklung des/der Protagonist/ -in eingeschränkt ist. Der/die Protagonist/-in fühlt sich in seinem/ihrem biologischen oder sozialen Geschlecht unwohl. Da jedoch die Norm ist, dass das soziale Geschlecht dem biologischen Geschlecht gleicht, erfährt er/sie Diskriminierung. Deshalb stellt sich die Frage, was gemacht werden kann, damit der/die Protagonist/ -in seine/ihre Persönlichkeit ausleben kann.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Gendern

Recherche

Fragestellung

Textauswahl

Begründungen zur Dramaturgie

Theatrale Mittel

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Untersuchung des Konflikts zwischen der persönlichen Identitätsentwicklung und gesellschaftlichen Geschlechternormen durch die Linse des Forumstheaters. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, welche Handlungsmöglichkeiten für ein Individuum bestehen, das sich durch sein soziales Geschlecht diskriminiert fühlt, wenn dieses nicht dem biologischen Geschlecht entspricht.

  • Kritische Auseinandersetzung mit Geschlechtsidentität
  • Analyse der Diskrepanz zwischen sozialem und biologischem Geschlecht
  • Einfluss von #MeToo und männlichen Stereotypen auf gesellschaftliche Rollen
  • Dramaturgische Umsetzung gesellschaftlicher Machtstrukturen im Theater

Auszug aus dem Buch

Textauswahl

Thematisch behandeln wir den Text „taz-Männer über #MeToo-Situationen. Wie konnte ich so ein Arsch sein?“, redigiert von Anna Franzke, Marlene Halser und Dina Riese, gedruckt am 08.09.2018 in der Tageszeitung „taz“. Hierbei wird in Bezug auf die #MeToo-Debatte, bei der Frauen von erlebter sexualisierter Gewalt berichten, genommen und Männer sprechen lassen. Die Männer erzählten von Situationen, die sie bis heute beschäftigen. Situationen, in denen sie weggeschaut haben, während eine Frau Opfer sexualisierter Gewalt geworden ist- oder Situationen, in denen sie selbst zum aktiven Täter geworden sind. Weshalb dieser Text uns inspiriert hat, liegt vor allem daran, dass unserer Meinung nach in der #MeToo-Debatte sehr häufig von dem klassischen binären System ausgegangen wird, in dem der Mann der Täter ist und die Frau das Opfer.

Wir haben uns beim Lesen die Frage gestellt, inwiefern die soziale Geschlechterrolle des Mannes das Verhalten in derartigen Situationen beeinflusst. Ob der Mann eventuell zum Täter wird, ohne es zu wollen oder ohne es zu wissen, lediglich aus der Erziehung innerhalb des männlichen Wertesystems heraus. Eine interessante, zusammenfassende Aussage eines anonymen Autors (2018: 5f) lautet „Ich fand den Griff an den Hintern schon damals nicht richtig. Aber ich fand ihn auch nicht so richtig schlimm. Zumindest nicht schlimm genug, um einzugreifen. Und das war das Problem.“ Hier wird unserer Meinung nach deutlich, dass die Person im Zwiespalt mit sich selbst war und ist.

Zusammenfassung der Kapitel

Gendern: Erläutert das sprachliche Verfahren des Genderns mittels Gender-Stern zur Inklusion nicht-binärer Identitäten.

Recherche: Beschreibt den Prozess der Themenfindung durch Projekttagebücher und die kritische Auseinandersetzung mit eigener Geschlechtsidentität.

Fragestellung: Definiert das zentrale Problem der Einschränkung persönlicher Entwicklung aufgrund gesellschaftlicher Normen in Bezug auf das Geschlecht.

Textauswahl: Analysiert externe Quellen wie die taz-Berichterstattung zur #MeToo-Debatte und Vorträge von Tony Porter zur Reflexion männlicher Stereotypen.

Begründungen zur Dramaturgie: Erklärt die Rollenverteilung und Intention der Figuren innerhalb der geplanten Theater-Performance.

Theatrale Mittel: Listet spezifische Gestaltungselemente wie Kostüme, Freeze-Techniken und Dynamik zur Verdeutlichung des Machtkampfes auf.

Schlüsselwörter

Gender, Theater, Forumstheater, Geschlechtsidentität, Diskriminierung, Soziales Geschlecht, Biologisches Geschlecht, Geschlechternormen, #MeToo, Intersektionalität, Identitätsentwicklung, Rollenkonformität, Heteronormativität, Performance, Geschlechterdiversität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die kritische Auseinandersetzung mit Geschlechtsrollen und Identitätskonflikten im Rahmen einer Forumstheater-Performance.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Diskrepanz zwischen biologischem und sozialem Geschlecht, gesellschaftliche Normen und der Umgang mit Diskriminierung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Es wird untersucht, wie ein Individuum, dessen Persönlichkeitsentwicklung durch Geschlechternormen eingeschränkt wird, seine Persönlichkeit dennoch ausleben kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche, der Führung von Projekttagebüchern zur Selbstreflexion und der Anwendung dramapädagogischer Konzepte.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Analyse relevanter Texte, der Begründung der dramaturgischen Entscheidungen und der methodischen Umsetzung der Performance durch theatrale Mittel.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Gender, Forumstheater, Geschlechtsidentität, Diskriminierung und soziale Geschlechterrollen stehen im Zentrum.

Welche Rolle spielt das Projekttagebuch für die Forschung?

Es diente den Gruppenmitgliedern als Instrument zur Reflexion über das eigene Körperbewusstsein und zur Beobachtung von Alltagssituationen vor und während des Seminars.

Warum wurde die taz-Quelle zum Thema #MeToo ausgewählt?

Die Quelle wurde gewählt, um das binäre Rollenbild von Täter und Opfer zu hinterfragen und den Einfluss männlicher Sozialisation auf diskriminierendes Verhalten zu beleuchten.

Wie werden die Charaktere dramaturgisch eingesetzt?

Es gibt einen Protagonisten als Suchenden, einen Antagonisten als Vertreter konservativer Normen und einen Verbündeten, der zwischen den Systemen schwankt.

Was soll das theatrale Mittel "Freeze" bewirken?

Der Freeze am Ende der Szene dient der Untermauerung der Unterdrückungssituation und soll als direkter Impuls für das Forumstheater-Publikum wirken.

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Details

Title
Gender im Theater. Der kritische Umgang mit der eigenen Geschlechtsidentität
College
University of Applied Sciences Braunschweig / Wolfenbüttel; Salzgitter
Grade
1,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2019
Pages
7
Catalog Number
V535576
ISBN (eBook)
9783346128430
Language
German
Tags
Gender und Theater Forumstheater Geschlechterdiversität Binär Nicht Binär TAZ Ted Talk
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2019, Gender im Theater. Der kritische Umgang mit der eigenen Geschlechtsidentität, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/535576
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