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Historische Entwicklung der Bionik

Title: Historische Entwicklung der Bionik

Term Paper , 2017 , 14 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Nils Steinbrecher (Author)

Engineering - General
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Summary Excerpt Details

Im Laufe der Evolution hat sich in der Natur nur die beste Lösung durchgesetzt. Dies erkannte schon Leonardo Da Vinci und war damit der erste Wissenschaftler, der sich bei seinen Erfindungen von der Natur inspirieren ließ. Heutzutage gibt es einen gesamten Wissenschaftsstrang, der sich mit der technischen Übertragung und Umsetzung von Phänomenen aus der Natur beschäftigt, die Bionik. Das Forschungsfeld der Bionik hat bisher viele Innovationen und Optimierungen hervorgebracht. Zu den wichtigsten zählen beispielsweise die Winglets von Flugzeugen, der Lotus-Effekt oder der Klettverschluss.
Ziel dieses Assignments ist es, die bisherige Entwicklung der Bionik zu beschreiben, die aktuellen Entwicklungsfelder zu erläutern und einige Anwendungen zu präsentieren.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definitionen des Bionikbegriffs

3. Historische Wurzeln

4. Spektrum der Bionik heutzutage

5. Anwendungsfälle der Bionik

5.1 Funktionsmorphologischer Strang

5.2 Biokybernetischer Strang

5.3 Nanobionik

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Dieses Assignment verfolgt das Ziel, die historische Entwicklung der Bionik nachzuzeichnen, aktuelle Forschungsfelder zu erläutern und den Nutzen bionischer Anwendungen anhand ausgewählter Beispiele zu verdeutlichen.

  • Wissenschaftliche Definitionen und Abgrenzung der Bionik
  • Historische Einflüsse von Leonardo da Vinci bis heute
  • Kategorisierung in Funktionsmorphologie, Biokybernetik und Nanobionik
  • Technische Anwendungsbeispiele wie Winglets und Lotus-Effekt
  • Potenziale für zukünftige Entwicklungen und Innovationen

Auszug aus dem Buch

3. Historische Wurzeln

Der Begriff Bionik ist noch gar nicht so alt. 1960 führte der amerikanische Luftwaffenmajor Jack E. Steele die englische Entsprechung "bionics" auf einem von der Luftwaffe gesponserten Symposium ein. Die historischen Wurzeln der Bionik reichen allerdings deutlich weiter, bis in das 16 Jahrhundert zurück. Der erste Wissenschaftler der die Herangehensweise der Bionik nutzte war Leonardo da Vinci (1452-1519). Da Vinci studierte als erster Wissenschaftler den Vogelflug. Seine Erkenntnisse fasste er in seinem Werk „Sul vol degli uccelli“ zusammen und entwickelte auf Basis seiner Erkenntnisse unter Anderem Fluggeräte, Hubschrauber und Fallschirme. Mit seinen ersten Flugmaschinen versuchte Da Vinci die Wirkungsweise des Vogelfluges zu imitieren. Er entwickelte die sogenannten Ornithopter (Siehe Abbildung 1), ein Fluggerät, das durch Flügelschlag fliegen soll. Realisiert wurde eine moderne Adaption mit einigen Einschränkungen seiner Entwicklungen allerdings erst im Jahre 2010 von dem Kanadier Todd Reichert.

Der türkische Wissenschaftler Hezarfen Ahmed Celebi (1609-1649) wurde durch die Erkenntnisse von Da Vinci inspiriert und entwickelte ebenfalls ein Fluggerät, mit dem er 1647 eine Strecke von etwa 3 km über den Bosporus gleitend überbrückte. Das Fluggerät war als eine Form von Gleiter ausgelegt (siehe Abbildung 2).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die historische Faszination für die Natur als Lehrmeisterin und definiert die Bionik als wissenschaftlichen Strang zur technischen Umsetzung natürlicher Phänomene.

2. Definitionen des Bionikbegriffs: In diesem Kapitel werden die Definitionen des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) und von Werner Nachtigall gegenübergestellt, um den Begriff der Bionik präzise einzugrenzen.

3. Historische Wurzeln: Dieser Abschnitt beschreibt die Ursprünge der Bionik, beginnend bei den frühen Flugstudien von Leonardo da Vinci bis hin zur Begriffsprägung in den 1960er Jahren.

4. Spektrum der Bionik heutzutage: Hier wird das Klassifizierungsschema nach von Gleich et al. vorgestellt, welches die Bionik in die drei Entwicklungsstränge Funktionsmorphologie, Biokybernetik und Nanobionik unterteilt.

5. Anwendungsfälle der Bionik: Dieses Kapitel veranschaulicht die drei theoretischen Entwicklungsstränge anhand konkreter technischer Beispiele wie Winglets, Elektroortung und dem Lotus-Effekt.

6. Fazit: Das Fazit bewertet das Innovationspotenzial der Bionik und betont die Bedeutung von „converging technologies“ für zukünftige Entwicklungen bei gleichzeitigem Hinweis auf noch nicht ausgeschöpfte Potenziale.

Schlüsselwörter

Bionik, Naturvorbild, Funktionsmorphologie, Biokybernetik, Nanobionik, Leonardo da Vinci, Winglets, Lotus-Effekt, Innovation, Konvergenz, Ressourceneffizienz, Selbstorganisation, Technikübertragung, Naturprinzipien, Forschungsfeld

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Entwicklung der Bionik, von ihren historischen Ursprüngen bis hin zu ihrem heutigen Einsatz in verschiedenen technischen Disziplinen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder umfassen die Definition des Begriffs, die historische Einordnung, die moderne Kategorisierung der Bionik sowie die Anwendung bionischer Prinzipien.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel der Arbeit ist es, die Entwicklung der Bionik zu beschreiben, aktuelle Forschungsfelder zu erläutern und praktische Anwendungsbeispiele aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, in der existierende Definitionen und Kategorisierungsschemata sowie historische und moderne Anwendungsbeispiele zusammengefasst und bewertet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die historische Entwicklung, die moderne Systematisierung in drei Stränge (Funktionsmorphologie, Biokybernetik, Nanobionik) und deren jeweilige praktische Anwendung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Bionik, Funktionsmorphologie, Biokybernetik, Nanobionik, Lotus-Effekt, Winglets und Konvergenz von Technologien.

Welche Rolle spielt Leonardo da Vinci in der Bionik?

Er gilt als der erste Wissenschaftler, der sich systematisch von natürlichen Phänomenen, insbesondere dem Vogelflug, für technische Konstruktionen inspirieren ließ.

Warum ist die Nanobionik derzeit besonders dynamisch?

Sie ermöglicht durch molekulare Selbstorganisation und neue Fertigungsmethoden die Herstellung "smarter" Materialien und unterstützt die Umsetzung komplexer biologischer Strukturen, die bisher schwer abzubilden waren.

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Details

Title
Historische Entwicklung der Bionik
College
AKAD University of Applied Sciences Stuttgart
Course
Interdisziplinäre Kompetenz
Grade
2,7
Author
Nils Steinbrecher (Author)
Publication Year
2017
Pages
14
Catalog Number
V535751
ISBN (eBook)
9783346124531
Language
German
Tags
historische entwicklung bionik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nils Steinbrecher (Author), 2017, Historische Entwicklung der Bionik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/535751
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