Diese Facharbeit geht auf den Klimawandel ein und sucht Antworten auf die Frage nach seinen Ursachen und Folgen. Dabei soll deutlich werden, weshalb der Klimaschutz und die Bekämpfung des Klimawandels auch aus Sicht der Wissenschaft sehr dringend sind. Anschließend soll der Umstieg auf Erneuerbare Energien in Deutschland thematisiert werden. Dabei sollen einerseits der derzeitige Stand und die Ziele und großen Potenziale der Energiewende dargelegt wegen, andererseits soll aber auch bewusst auf Hürden beim Umstieg auf Erneuerbare Energien eingegangen werden.
Inhaltsverzeichnis
I EINLEITUNG
II DER KLIMAWANDEL UND SEINE FOLGEN
2.1 Die Erderwärmung heute und in Zukunft
2.2 Auswirkungen auf Ökosysteme und Natur
2.3 Die Arktis, Gletscher und der Anstieg des Meeresspiegels
2.4 Auswirkungen des Klimawandels auf den Menschen
2.5 Fossile Energien und CO2-Ausstoß
III ERNEUERBARE ENERGIEN UND DIE ENERGIEWENDE
3.1 Definition und Grundlagen
3.2 Energie in Deutschland: Aktueller Stand und Ziele
3.3 Erneuerbare Energieträger im Detail
3.3.1 Windkraft
3.3.2 Solarenergie
3.3.3 Wasserkraft, Biomasse und Geothermie
IV FAZIT
Zielsetzung & Themen
Die Seminararbeit untersucht den anthropogenen Klimawandel, seine Ursachen und gravierenden Folgen für Mensch und Natur. Ziel ist es, die Notwendigkeit des Klimaschutzes darzulegen und den Umstieg auf erneuerbare Energien als zentrale Strategie zur CO2-Reduktion in Deutschland kritisch zu analysieren.
- Ursachen und Auswirkungen des globalen Klimawandels
- Zusammenhänge zwischen fossilen Brennstoffen und Treibhausgasemissionen
- Status Quo und Ziele der deutschen Energiewende
- Hürden und Potenziale verschiedener erneuerbarer Energieträger wie Wind- und Solarkraft
Auszug aus dem Buch
2.2 Auswirkungen auf Ökosysteme und Natur
Die schnell voranschreitende Erderwärmung, der Anstieg der CO2-Konzentration in der Atmosphäre und die damit einhergehende, weltweite Veränderung des Klimas und der ökologischen Rahmenbedingungen stellen eine Gefahr für verschiedene Ökosysteme dar. Bereits heute sind laut einem aktuellen Bericht der UN bis zu 1.000.000 Spezies aus verschiedenen Gründen vom Aussterben bedroht (vgl. UN 2019). Weiterhin geht der Weltklimarat IPCC davon aus, dass bei einer Erderwärmung von 1,5°C von 105.000 untersuchten Spezies 4% aller Säugetiere, 8% aller Pflanzen und 6% aller Insekten über die Hälfte ihres Lebensraumes verlieren würden (vgl. IPCC 2018, S. 12). Bei einer Erderwärmung um 2°C könnten sich diese Zahlen sogar verdoppeln (a.a.O.). Hinzu kommen weitere Risiken, wie etwa die durch die Klimaveränderungen steigende Gefahr von Waldbränden und negative Folgen für die Landwirtschaft (a.a.O.). Zudem verschieben sich teils komplette Klimazonen im Zuge des Klimawandels geographisch (vgl. NCA 2014).
Betrachtet man die Ökosysteme der Ozeane und Küsten ist zunächst ihr großer Nutzen für den Menschen und die Umwelt hervorzuheben: Über 55% der Ozeane werden industriell befischt (vgl. UN 2019). Weiterhin beherbergen die Ozeane rund 230.000 verschiedene Arten (vgl. Resenhoeft 2010). Gleichzeitig gehören die Ozeane, die rund 71% der Erdoberfläche bedecken (vgl. NASA 2019 2), aber auch zu den am meisten gefährdeten Lebensräumen (vgl. IPCC 2018, S. 12). Die Auswirkungen des Klimawandels auf die Ozeane „sind bereits heute zu beobachten und umfassen das gesamte Spektrum physikalischer […], chemischer […] und biologischer Faktoren[.]“ (Umweltbundesamt 2009, S. 7). So ist etwa einem Modell zufolge bei einer Erderwärmung von 1,5°C ein Rückgang des Fischertrags von bis zu 1,5 Millionen Tonnen möglich (vgl. IPCC 2018, S. 13). Auch die UN geht von einem Verlust von zwischen 3% und 25% der Fische bis 2100 aus (vgl. UN 2019).
Zusammenfassung der Kapitel
I EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet den anthropogenen Klimawandel als globale Herausforderung und stellt die Energiewende als notwendigen, wenn auch herausfordernden Transformationsprozess in Deutschland dar.
II DER KLIMAWANDEL UND SEINE FOLGEN: Dieses Kapitel erläutert die physikalischen Grundlagen des Treibhauseffekts und beschreibt die verheerenden Auswirkungen der Erderwärmung auf Ökosysteme, die Pole, das Meeresspiegelniveau sowie auf menschliche Lebensgrundlagen.
III ERNEUERBARE ENERGIEN UND DIE ENERGIEWENDE: Hier werden die Definition und der Status Quo der Energiewende analysiert, wobei der Fokus auf den Potenzialen und Hindernissen der Windkraft, Solarenergie sowie weiterer Energieträger liegt.
IV FAZIT: Das Fazit fasst die Dringlichkeit des Handelns zusammen, bewertet die deutschen Klimaziele kritisch und betont, dass die Energiewende trotz bestehender Hürden ein essenzieller Baustein für eine ökologischere Zukunft ist.
Schlüsselwörter
Klimawandel, Erderwärmung, Energiewende, Erneuerbare Energien, CO2-Emissionen, Klimaschutz, Windkraft, Solarenergie, Kohleausstieg, Treibhauseffekt, Nachhaltigkeit, Energietechnik, Klimapolitik, Sektorkopplung, Klimapaket
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit dem Klimawandel, seinen Ursachen und der zentralen Rolle der Energiewende in Deutschland bei der Reduktion von Treibhausgasemissionen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen sind die globalen Folgen der Erderwärmung, der soziale und wirtschaftliche Wandel durch den Ausstieg aus fossilen Energien sowie der Ausbau erneuerbarer Energiequellen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, die Dringlichkeit von Klimaschutzmaßnahmen aufzuzeigen und die Herausforderungen sowie Potenziale beim Umstieg auf erneuerbare Energien in Deutschland zu analysieren.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt eine Literatur- und Datenanalyse, bei der aktuelle Berichte von Institutionen wie dem IPCC, der UN sowie Regierungsdokumente und Fachpublikationen ausgewertet werden.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Klimafolgen, eine detaillierte Definition der Energiewende und eine Analyse spezifischer Energieträger wie Wind-, Solar-, Wasser- und Bioenergie.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Klimawandel, Energiewende, erneuerbare Energien, CO2-Reduktion und Klimapolitik charakterisiert.
Welche Rolle spielt der Kohleausstieg für die Energiewende?
Der Kohleausstieg wird als notwendiger Schritt zur massiven Reduktion von CO2-Emissionen gesehen, bringt jedoch soziale Herausforderungen im Strukturwandel der betroffenen Regionen mit sich.
Warum wird die Windenergie kritisch betrachtet?
Trotz ihres hohen Potenzials wird die Windenergie durch Genehmigungsverfahren, Klagen und ihre zeitliche sowie räumliche Volatilität (Abhängigkeit von Wetter und Standort) vor Hürden gestellt.
Welche Bedeutung hat das "Klimapaket" der Bundesregierung?
Das Klimapaket 2030 setzt konkrete Reduktionsziele für CO2 fest, steht jedoch in der Kritik von Wissenschaftlern und Umweltverbänden, da die Maßnahmen als teilweise zu wenig ambitioniert oder zu langsam umgesetzt gelten.
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- Anonym (Author), 2019, Der Klimawandel und seine Bekämpfung durch den Umstieg auf erneuerbare Energien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/535813