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Leasing als Finanzierungsalternative. Eine quantitative Analyse

Título: Leasing als Finanzierungsalternative. Eine quantitative Analyse

Tesis , 2004 , 71 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Thomas Gipp (Autor)

Economía de las empresas - Contabilidad e impuestos
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In den USA wurden zu Beginn dieses Jahrhunderts etwa 30% aller Neuwagen und 66% des Absatzes der Computerindustrie mittels Leasing finanziert . Auch in Deutschland hat Leasing als Finanzierungs-alternative gegenwärtig eine beachtliche Größenordnung erreicht. Aus der betrieblichen Praxis ist diese Finanzierungsform nicht mehr wegzudenken . Unternehmen haben deswegen häufig zu entscheiden, ob eine Investition mit Kreditmitteln durchgeführt werden soll oder ob die Finanzierung mittels Leasing günstiger ist . Dabei sind quantitative und qualitative Argumente zu berücksichtigen . Die Analysen in dieser Arbeit beschränken sich auf quantitative Faktoren.

Im Hauptteil dieser Arbeit wird ein Entscheidungsmodell entwickelt, das die unterschiedlichen Wirkungen bei Leasing und Kreditkauf berücksichtigt. Das Modell beschreibt die quantitativen Folgen der jeweiligen Finanzierungsart beim Investor. Die Konsequenzen beim Leasing- oder Kreditgeber werden in die Analyse nicht einbezogen. Der Investor soll anhand gegebener Kredit- und Leasingangebote entscheiden können, welche Finanzierungsform für ihn vorteilhaft ist. Es werden unter Zugrundelegung des Kapitalwertkriteriums wohldefinierte Auszahlungsbarwerte verglichen, die aus den jeweils relevanten Zahlungsströmen abgeleitet sind. Auf dieser Basis wird dann als Entscheidungskriterium die kritische Leasingrate, bei der die Belastung zwischen Leasing und Kreditkauf gerade gleich ist, hergeleitet. Steuerliche Unterschiede zwischen Leasing und Kreditkauf werden oft als die Ursache für die Existenz des Leasingmarkts angesehen . Besonderer Wert wird daher auf die Darstellung der steuerlichen Argumente des Vorteilhaftigkeitsvergleichs gelegt. Dabei wird vom aktuellen Rechtsstand des Steuerrechts in Deutschland ausgegangen. Durch die Beschreibung der Auswirkungen von Abschreibungswahlrechten und Subventionserlangungsmöglichkeiten wird der bedeutende Einfluss des Steuerrechts auf den Vorteilhaftigkeitsvergleich skizziert.

Im Rahmen der abschließenden Sensitivitätsanalysen wird untersucht, wie sich die Vorteilhaftigkeit ändert, wenn einzelne Inputfaktoren des Modells für beide Finanzierungsalternativen gleichermaßen variiert werden. Es wird verdeutlicht, wie stark der Einfluss der einzelnen Faktoren ist und ob sich die Vorteilhaftigkeit im relevanten Inputbereich ändert.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen

2.1 Begriff des Leasings

2.2 Erscheinungsformen des Leasings

2.3 Bilanzielle Zurechnung von Leasingobjekten

2.3.1 Operate-Leasing-Verträge

2.3.2 Vollamortisations-Finanzierungsleasingverträge

2.3.3 Teilamortisations-Finanzierungsleasingverträge

3 Quantitative Analyse aus Sicht des Leasingnehmers

3.1 Prämissen des Vorteilhaftigkeitsvergleichs

3.2 Bestimmung des Vorteilhaftigkeitskriteriums

3.3 Quantitative Analyse ohne Steuern

3.4 Einbeziehung von Steuerwirkungen in die Analyse

3.4.1 Prämissen und Eingrenzungen

3.4.2 Verkehrs- und Substanzsteuern

3.4.3 Analyse der Ertragsteuerwirkungen

3.4.3.1 Gewerbesteuer

3.4.3.2 Körperschaftsteuer

3.4.3.3 Bestimmung des Nettokalkulationszinssatzes

3.4.3.4 Wohldefinierter Auszahlungsbarwert bei Leasing

3.4.3.5 Wohldefinierter Auszahlungsbarwert bei Kreditkauf

3.4.3.6 Belastungsgleiche bzw. kritische Leasingrate

3.4.4 Möglichkeiten der Abschreibungsgestaltung

3.4.5 Investitionszulagen und Investitionszuschüsse

3.5 Sensitivitätsanalysen

3.5.1 Begriff und Annahmen

3.5.2 Variation des Gewerbesteuerhebesatzes

3.5.2.1 Variation des Hebesatzes bei Leasing

3.5.2.2 Variation des Hebesatzes bei Kreditkauf

3.5.2.3 Vergleich der Gewerbesteuerhebesatzeinflüsse

3.5.3 Variation des Zinsniveaus

3.5.3.1 Variation des Zinsniveaus bei Leasing

3.5.3.2 Variation des Zinsniveaus bei Kreditkauf

3.5.3.3 Vergleich der Zinseinflüsse

3.5.4 Variation des kalkulierten Restwerts

3.5.5 Variation der Nutzungsdauer

4 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines Entscheidungsmodells, um auf Basis quantitativer Faktoren zu beurteilen, ob für einen Investor eine Investition mittels Leasing oder Kreditkauf vorteilhafter ist. Dabei werden insbesondere die Auswirkungen unterschiedlicher steuerlicher Gegebenheiten sowie verschiedener Abschreibungsmethoden analysiert, um eine kritische Leasingrate als Entscheidungskriterium herzuleiten.

  • Vergleich von Leasing und Kreditkauf aus quantitativer Sicht
  • Analyse von Steuerwirkungen (insbesondere Gewerbe- und Körperschaftsteuer)
  • Entwicklung eines Entscheidungsmodells mittels Kapitalwertmethode
  • Sensitivitätsanalysen bei Variation von Inputfaktoren
  • Betrachtung von Abschreibungswahlrechten und Subventionen

Auszug aus dem Buch

3.4.3.6 Belastungsgleiche bzw. kritische Leasingrate

Nun soll aus den oben hergeleiteten Gleichungen für die Auszahlungsbarwerte die belastungsgleiche bzw. kritische Leasingrate hergeleitet werden. Die kritische Leasingrate ist erreicht, wenn die Auszahlungsbarwerte der Finanzierungsalternativen Leasing und Kreditkauf den gleichen Wert annehmen81. Zunächst werden also Gleichung (24) und Gleichung (30) gleichgesetzt.

(32) [Summe L*t / (1+inDS)^t - (VK-RW)/(1+inDS)^n] * (1-sk)/(1+m*h) = 1 - [VK/(1+inDS)^n] - [Summe AfAt / (1+inDS)^t - (VK-RW)/(1+inDS)^n] * (sk+m*h)/(1+m*h)

Entsprechend o.g. Prämisse ist der Betrag, den der Investor vom Veräußerungserlös erhält bzw. angerechnet bekommt, trotz einer nicht 100%igen Beteiligung beim Leasing in beiden Finanzierungsalternativen gleich hoch. Dies wurde im Wesentlichen mit der größeren Erfahrung der Leasinggesellschaft hinsichtlich der Verwertung des Leasinggegenstands erklärt82. Wenn dieser Betrag jedoch gleich ist, dann muss die kritische Leasingrate vom Veräußerungserlös unabhängig sein. Durch einige Umformungen entfällt deshalb Veräußerungserlös als Variable.

(33) [Summe L*t / (1+inDS)^t] * (1-sk)/(1+m*h) + [RW/(1+inDS)^n] * (1-sk)/(1+m*h) = 1 - [Summe AfAt / (1+inDS)^t] * (sk+m*h)/(1+m*h) - [RBW/(1+inDS)^n] * (sk+m*h)/(1+m*h)

Konstante Leasingraten vorausgesetzt, lässt sich Gleichung (33) unter Verwendung der Rentenbarwertformel83 nach Umstellung wie folgt schreiben84.

(34) L* = [(1+inDS)^n * inDS / ((1+inDS)^n - 1)] * [(1+m*h)/(1-sk) / (sk+m*h)/(1-sk) * Summe(AfAt / (1+inDS)^t)] - [inDS / ((1+inDS)^n - 1)] * [RW - (sk+m*h)/(1-sk) * RBW / (inDS / ((1+inDS)^n - 1))]

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung motiviert die Relevanz von Leasing als Finanzierungsalternative in Deutschland und grenzt die Arbeit auf eine quantitative Analyse unter Ausklammerung qualitativer Aspekte ein.

2 Grundlagen: Dieses Kapitel definiert den Leasingbegriff, beleuchtet Erscheinungsformen und erläutert die Kriterien der bilanziellen Zurechnung von Leasingobjekten nach geltender Finanzverwaltungspraxis.

3 Quantitative Analyse aus Sicht des Leasingnehmers: Das Hauptkapitel entwickelt ein Entscheidungsmodell auf Basis der Kapitalwertmethode, bezieht Steuerwirkungen ein, behandelt Abschreibungsmöglichkeiten und führt umfassende Sensitivitätsanalysen für verschiedene Inputfaktoren durch.

4 Zusammenfassung: Die Zusammenfassung resümiert, dass keine allgemeingültige Entscheidung für Leasing oder Kreditkauf möglich ist und die individuelle Berechnung der kritischen Leasingrate zur fundierten Entscheidungsfindung empfohlen wird.

Schlüsselwörter

Leasing, Kreditkauf, Finanzierungsalternative, Kapitalwertmethode, quantitative Analyse, Steuerwirkungen, Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer, Abschreibung, Sensitivitätsanalyse, kritische Leasingrate, Investition, Barwert, Finanzierung, Steuerlast

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, unter welchen quantitativen Bedingungen Leasing für ein Unternehmen vorteilhafter ist als eine Kreditfinanzierung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Fokus stehen die steuerlichen Auswirkungen, Abschreibungsmethoden und die mathematische Bestimmung von Vorteilhaftigkeitskriterien zwischen Leasing und Kreditkauf.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist die Entwicklung eines Entscheidungsmodells, um mithilfe einer zu berechnenden kritischen Leasingrate objektiv zu beurteilen, welche Finanzierungsform in einem konkreten Fall vorteilhafter ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt dynamische Investitionsrechnungsverfahren, insbesondere die Kapitalwertmethode, um Zahlungsströme unter Berücksichtigung von Steuern zu vergleichen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der mathematischen Modellierung der Zahlungsströme bei Leasing und Kreditkauf, der expliziten Einbeziehung von Steuerwirkungen (Gewerbe- und Körperschaftsteuer) sowie der Durchführung von Sensitivitätsanalysen bei Variation verschiedener Inputfaktoren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Leasing, Kreditkauf, Kapitalwertmethode, quantitative Analyse, Steuerwirkungen, Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer, kritische Leasingrate.

Warum spielt der Gewerbesteuereffekt in der Analyse eine wichtige Rolle?

Der Gewerbesteuereffekt ist deshalb entscheidend, weil Zinszahlungen beim Kreditkauf im Gegensatz zum Zinsanteil in der Leasingrate nur zu 50% gewerbesteuerlich abzugsfähig sind.

Wie beeinflusst die Nutzungsdauer die Vorteilhaftigkeit?

Die Analyse zeigt, dass kürzere Nutzungsdauern tendenziell das Leasing begünstigen, da der Gewerbesteuereffekt bei kurzer Laufzeit stärker ins Gewicht fällt.

Final del extracto de 71 páginas  - subir

Detalles

Título
Leasing als Finanzierungsalternative. Eine quantitative Analyse
Universidad
University of Hagen  (Fachbereich Wirtschaftswissenschaften)
Calificación
2,0
Autor
Thomas Gipp (Autor)
Año de publicación
2004
Páginas
71
No. de catálogo
V53642
ISBN (Ebook)
9783638490375
ISBN (Libro)
9783638693226
Idioma
Alemán
Etiqueta
Leasing Finanzierungsalternative Eine Analyse Thema Leasing
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Thomas Gipp (Autor), 2004, Leasing als Finanzierungsalternative. Eine quantitative Analyse, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/53642
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