Diese Arbeit widmet sich dem Leben der zu Unrecht vergessenen Frauenrechtlerin Mathilde Franziska Anneke.
Die Epoche vor der Revolution 1848/49 wird Vormärz oder auch Biedermeier genannt. Sie kennzeichnet ein Aufstreben der Bevölkerung, besonders in den bürgerlichen Kreisen. Die Idee der politischen Mitbestimmung war lediglich einem Teil der Bevölkerung zugedacht. Unselbstständige, Juden, Arme und Heimatlose sollten nicht wählen oder gar kandidieren dürfen. Doch mit dem zusätzlichen Ausschluss der Frauen wird der Hälfte der gesamten Bevölkerung eine eigene politische Stimme bereits im Vorhinein verwehrt.
In dieser Zeit lebte Mathilde Franziska Anneke. Sie wird nur als eine der Frauen erwähnt, die aus Liebe zu ihrem Mann kurzzeitig auf der politischen Bühne auftraten. Doch hatte sie wirklich keinen eigenen politischen Antrieb?
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Frauen im Vormärz/Revolution
- Ehe und Familie
- Frauenvereine
- Politik
- Biographie Anneke
- Abweichung der Norm
- Bekanntenkreise
- die zweite Ehe
- Revolution
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Hausarbeit befasst sich mit der Person Mathilde Franziska Anneke und ihrer Bedeutung für die Frauenbewegung im Vormärz. Ziel ist es, Annekes Leben und Wirken im Kontext der damaligen gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse zu beleuchten und ihren Beitrag zur Emanzipation der Frau zu würdigen.
- Frauenrolle und Geschlechterverhältnisse im Vormärz
- Politische und gesellschaftliche Einschränkungen für Frauen
- Mathilde Franziska Annekes Leben und Wirken
- Annekes Engagement für die Frauenrechte und die Revolution
- Annekes Abgrenzung von gesellschaftlichen Normen
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in die Epoche des Vormärz und die damalige gesellschaftliche Situation ein, wobei der Fokus auf die Rolle und die Einschränkungen von Frauen in dieser Zeit liegt. Kapitel 2 beleuchtet die Situation der Frauen im Vormärz, insbesondere die Bereiche Ehe und Familie, Frauenvereine sowie die politische Teilhabe. Kapitel 3 widmet sich der Biographie von Mathilde Franziska Anneke. Kapitel 4 untersucht Annekes Abweichung von den gesellschaftlichen Normen, insbesondere ihre Bekanntenkreise, ihre zweite Ehe und ihr Engagement in der Revolution. Der Fokus des Kapitels liegt auf Annekes eigenständigem Denken und Handeln, das sie von anderen Frauen der Zeit abhebt.
Schlüsselwörter
Die Arbeit behandelt wichtige Themen wie die Frauenrolle im Vormärz, die Emanzipationsbewegung, Mathilde Franziska Anneke, politische und gesellschaftliche Normen, Revolution und die Rolle von Frauen in der Gesellschaft.
Häufig gestellte Fragen
Wer war Mathilde Franziska Anneke?
Sie war eine bedeutende, heute oft vergessene Frauenrechtlerin und Revolutionärin, die im 19. Jahrhundert (Vormärz) lebte und für die politische Mitbestimmung von Frauen kämpfte.
Wie war die rechtliche Situation der Frauen im Vormärz?
Frauen waren von politischer Mitbestimmung ausgeschlossen. Die Hälfte der Bevölkerung besaß keine eigene politische Stimme und war in Bereichen wie Ehe und Familie stark eingeschränkt.
Hatte Anneke einen eigenen politischen Antrieb?
Ja, die Arbeit räumt mit dem Vorurteil auf, sie sei nur aus Liebe zu ihrem Mann politisch aktiv gewesen, und beleuchtet ihren eigenständigen Kampf für Emanzipation.
Welche Rolle spielten Frauenvereine in dieser Zeit?
Frauenvereine waren wichtige Plattformen für den Austausch und die Organisation von Frauen, um sich gegen gesellschaftliche Normen und politische Ausschlüsse zu wehren.
Inwiefern wich Anneke von den damaligen Normen ab?
Sie widersetzte sich traditionellen Rollenbildern durch ihre zweite Ehe, ihren Intellektuellen-Kreis und ihre aktive Teilnahme an der Revolution 1848/49.
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- Eva Franke (Autor), 2017, Das Leben der Frauenrechtlerin Mathilde Franziska Anneke, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/536566