Constantin Frantz Rechtfertigung der Diktatur Napoleons III


Hausarbeit (Hauptseminar), 2005

35 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhalt:

Einleitung

1. Zum historischen Hintergrund
1.1. Die politischen Ereignisse in Frankreich 1815-1848
1.2. Staatsstreich und Herrschaft Louis Napoleons

2. Biographische Vorbetrachtungen

3. Constantin Frantz und die Zweite Republik

4. Die Rechtfertigung der Diktatur bei Constantin Frantz
4.1. Die Diktatur als historische und politische Notwendigkeit
4.2. Zur Rolle der demokratischen Legitimation

5. „Louis Napoleon“ - historische und ideengeschichtliche Einordnung
5.1. Die Schrift und das konservativ-neuromantische Weltbild ihres Verfassers
5.2. Constantin Frantz‘ Napoleonismus und das bonapartistische

„Intermezzo“

Resümee

Abkürzungsverzeichnis

Literaturverzeichnis

Einleitung

„Die Geschicke Frankreichs haben eine neue Wendung genommen. Nicht in dem dumpfigen Zirkus des Parlaments, sondern unter Gottes freiem Himmel ist es zur Entscheidung gekommen [..] Peletonfeuer und der sonore Klang der Kanonen haben die Klingel des Präsi-denten ersetzt, der sich so oft vergebens bemüht, wenn inmitten des parlamentarischen Jargons der Redner sein eigenes Wort nicht verstand, die Ruhe herzustellen. Jetzt ist es der Artillerie gelungen, vortrefflich gelungen [..] Das ist der Staatsstreich.“1

Mit diesen euphorischen Worten, welche seine ganze Verachtung für das parlamentarische System widerspiegeln, beschreibt Constantin Frantz in seiner 1852 erschienenen Schrift „Louis Napoleon“ den Staatsstreich des Präsidenten der zweiten französischen Republik und späteren Kaisers Napoleon III. Frantz selbst war im Dezember 1851 während seines Aufent-haltes in Paris Zeuge dieses Staatsstreiches geworden, welcher - wie bereits von Frantz erkannt - den Ausgangspunkt für die Errichtung der Diktatur Louis Napoleons darstellte.

Gegenstand der vorliegenden Arbeit sollen Frantz‘ Rechtfertigung dieses Staatsstreiches und seine Argumentation für die Herrschaft Louis Napoleons sein. Als Quelle dient Constantin Frantz‘ Schrift „Louis Napoleon“, welche hier analysiert und in ihrem historischen und ideen-geschichtlichen Kontext betrachtet werden soll. In dieser 1852 zunächst anonym erschienenen Schrift erklärt Frantz den Staatsstreich und die Diktatur Louis Napoleons zur unbedingten Notwendigkeit, um die innere Stabilität des französischen Staates zu sichern und versucht dies in seiner historisch-politischen Analyse zu begründen.

In der vorliegenden Arbeit soll nun erörtert werden, mit welchen Argumenten Frantz die Not- wendigkeit dieser Diktatur begründete und warum er dies tat - schließlich kann Frantz keines-wegs als Verfechter einer allgemein gültigen Konzeption diktatorischer Herrschaft gelten, vielmehr war er Vertreter und Vorreiter eines gänzlich anderen politischen Konzeptes.

Zunächst soll in Kapitel eins der historische Hintergrund - mit der politischen Entwicklung Frankreichs vom Ende der Ära Napoleons I. bis zur Revolution 1848 und dem Weg Louis Napoleons auf den französischen Kaiserthron - kurz skizziert werden. Sodann soll in Kapitel

zwei an Hand eines biographischen Abrisses deutlich gemacht werden, wo Constantin Frantz, der konservative Publizist, innerhalb dieses historischen Hintergrundes einzuordnen ist. Kapitel drei beschäftigt sich danach näher mit dem Entstehungskontext der Schrift „Louis Napoleon“, bevor die Schrift selbst in Kapitel vier analysiert und die Argumentation Constan-tin Frantz‘ nachvollzogen werden soll. In Kapitel fünf wird schließlich der Bezug zu Frantz‘ ideologischem Weltbild sowie zur heutigen Interpretation der Herrschaft Napoleons III. her-gestellt. Dabei wird zu zeigen sein, inwieweit sich die Schrift in die konservativen, vom geistigen Erbe der Romantik geprägten Denkmuster Constantin Frantz‘ einordnen lässt und welche Erkenntnisse über seine Rechtfertigung der Diktatur sich aus einem Vergleich der Argumente Constantin Frantz‘ mit dem aktuellen Forschungsstand zum Bonapartismus ge-winnen lassen.

Zu Constantin Frantz sind bisher zahlreiche Publikationen erschienen, welche sich jedoch vorwiegend mit Frantz als Föderalismustheoretiker auseinandersetzen. Überwiegend in diesem Zusammenhang ist er Gegenstand der ideengeschichtlichen Forschung, zu nennen wäre hier etwa die Arbeit von Manfred Ehmer2. Frantz‘ Rechtfertigung der Diktatur nimmt dagegen nur wenig Raum ein, was jedoch nachvollziehbar erscheint, wenn man sich vor Augen führt, dass „Louis Napoleon“ eine Ausnahme in seinem Gesamtwerk darstellt. An bisherigen Untersuchungen zu dieser Schrift ist etwa der Aufsatz von G. Meuter und H.R. Otten zu nennen3. Zur Auseinandersetzung Frantz‘ mit dem Staatsstreich Louis Napoleons sind daneben noch die ebenfalls hier verwendeten Arbeiten von Udo Sautter und Heinz Gollwitzer hervorzuheben4. Sehr umfassend ist die Literatur zum Bonapartismus und zur Regierung Napoleons III., sowohl geschichts- wie politikwissenschaftlicher Provenienz, wobei die in der vorliegenden Arbeit verwendete Monographie von Manfred Wüstemeyer hervorzuheben wäre5.

1. Zum historischen Hintergrund

1.1. Die politischen Ereignisse in Frankreich 1815-1848

Möglich gemacht wurden der Aufstieg Louis Napoleons an die Spitze des französischen Staates und die Wiederherstellung des Napoleonischen Kaisertums erst durch die Februar-revolution des Jahres 1848, jenen Aufstand in Paris, der zum Ausgangspunkt einer gesamt-europäischen bürgerlich-liberalen Revolution wurde, welche den „Schnitt- und Kulminations-punkt“ verschiedenster Modernisierungskrisen markierte6. Demographische Revolution und voran schreitende Industrialisierung mit all ihren Folgen, das Aufkommen der sozialen und nationalen Frage, der sich verschärfende Gegensatz zwischen Konservatismus und Libera-lismus waren die Kennzeichen dieser Zeit nach dem Ende der Napoleonischen Ära. Es war die Zeit der Restauration, der - ebenfalls von Frankreich ausgehenden - Revolution von 1830 und die Zeit des Vormärz - eine Ära tiefgreifender sozialer und politischer Spannungen, wel-che sich schließlich 1848/49 in einer Revolution entluden, die im europäischen Maßstab jedoch weitgehend erfolglos blieb, nachdem sich die alten Eliten letztendlich weiter hatten behaupten können7. In besonderem Maße war das „Mutterland der Revolutionen“8, Frankreich, von diesen Entwicklungen betroffen. Hier hatte die Revolution von 1848 wieder-holt zum Umsturz und zur Neuordnung der politischen Verhältnisse geführt.

Nach der Abdankung Napoleons I. 1814 hatte sich das restaurierte französische Königtum der Bourbonen auf dem Wiener Kongress als Teil des europäischen Mächtekonzertes behaupten können. Und obwohl Ludwig XVIII. einige Errungenschaften der Revolution von 1789 beibe-halten hatte, hatte er doch ebenso wie sein Nachfolger versucht, seine Herrschaft wieder auf die alten Eliten aus Adel und Geistlichkeit zu stützen. 1824 war Karl X. seinem Bruder auf den Thron gefolgt, bald darauf jedoch mit seinem Versuch einer Restauration der absolu-tistischen Monarchie gescheitert. Mit seiner Politik hatte er die Revolution von 1830 herauf-beschworen, infolge derer die liberalen Kräfte den Herzog von Orléans als Louis Philippe zum französischen König proklamierten. Die sogenannte Julimonarchie, als Versuch eines auf das Bürgertum gestützten liberalen Königtums, war jedoch ebenso schnell wieder reaktionär geworden. Auch Louis Philippe hatte das Interesse großer Teile des Volkes an politischer Partizipation ignoriert, seine von wiederholten Unruhen und der sich verschärfenden sozialen Frage gekennzeichnete Herrschaft fand somit schließlich in der erneuten Revolution von 1848 ihr Ende.9

Auch wenn diese europäische Revolution schließlich erfolglos blieb, eine einfache Rückkehr zum status quo ante war nicht mehr möglich, statt dessen hatte, nachdem die Krise der alten Legitimationsprinzipien offensichtlich geworden war, die Suche nach einer neuen Basis der Legitimation monarchischer Herrschaft begonnen. Dies ist der Kontext, in welchen auch die Regierung des Präsidenten Louis Napoleon und späteren Kaisers Napoleon III. einzuordnen ist10. Nachdem weder die Herrschaft der Bourbonenkönige Ludwig XVIII. und Karl X. noch die des „Bürgerkönigs“ Louis Philippe auf einem gesamtgesellschaftlichen Konsens beruht hatten11, sollte nun der Versuch unternommen werden, diesen Konsens mit autoritären Mitteln, in einer Diktatur auf plebiszitärer Basis herzustellen.

1.2. Staatsstreich und Herrschaft Louis Napoleons

Louis Napoleon, der Neffe Napoleon Bonapartes - geboren 1808 in Paris, gestorben 1873 in der Nähe von London - hatte, nach der Verbannung seines Onkels, seine Jugend im Exil in Konstanz, Augsburg und dem Schweizer Kanton Thurgau verbringen müssen12. Bereits früh hatte sich dabei in ihm ein fanatischer Glaube an die napoleonische Sache, ein mit dem Namen Napoleon verbundenes Sendungsbewusstsein entwickelt13. So war er entschlossen, sich seines großen Namens würdig zu erweisen und das Napoleonische Kaiserreich wieder herzustellen. Nachdem zwei Putschversuche 1836 und 1840 gescheitert waren, hatte er zu-nächst einige Jahre im englischen Exil und französischer Festungshaft verbringen müssen. In dieser Zeit waren unter anderem sein Programm „Des idées napoléoniennes“, mit welchem er sich zum eigentlichen Schöpfer der bonapartistischen Ideologie machte, sowie seine für die Zukunft wegweisende sozialpolitische Schrift „L’extinction du paupérisme“ entstanden. Die Februarrevolution 1848 ermöglichte schließlich seine erneute Rückkehr nach Frankreich.

Nach Aufhebung des Verbannungsgesetzes stellte sich Louis Napoleon zur Wahl des Staats-präsidenten der jungen Republik und wurde überraschend von der großen Mehrheit des fran-zösischen Volkes in dieses Amt gewählt, womit sich zeigte, welch großen Rückhalt in der Bevölkerung ein Mann mit dem Namen Napoleon in Frankreich noch immer erwarten konnte. Jedoch war seine Amtszeit, obwohl Louis Napoleon die folgende Wahl mit ebenso großer Mehrheit gewonnen hätte, der Verfassung nach auf vier Jahre beschränkt. Da das Parlament eine Verfassungsänderung jedoch ablehnte und den damit schon lange bestehenden Konflikt zwischen Exekutive und Legislative noch verschärfte, welcher im verfassungsmäßigen Dualismus beider Gewalten begründet lag, führte Louis Napoleon am 2. Dezember 1851 den lange geplanten Staatsstreich durch. Nach Verhaftung der politischen Gegner und der Nieder-schlagung von Volksaufständen durch das Militär wurde schließlich eine neue Verfassung per Plebiszit bestätigt, welche dem Präsidenten diktatorische Vollmachten verlieh, bevor ein weiteres Plebiszit den Weg zur Wiederherstellung des 1852 proklamierten Kaiserreiches ebnete. So war das Ende der Zweiten Republik besonders auf ein fehlendes Vertrauen der Menschen in das parlamentarische System zurückzuführen, dem ein sich überparteilich gebender Präsident somit, mit Zustimmung eines Großteils der Bevölkerung, gewaltsam den Todesstoß versetzen konnte.

War das erste Jahrzehnt des Zweiten Kaiserreiches - trotz repressiver Herrschaftsmethoden - noch von innen- und außenpolitischen Erfolgen wie einer prosperierenden Wirtschaft und der Erfüllung sozialer Forderungen gekennzeichnet, häuften sich bald die Misserfolge und der Kaiser verlor in den 1860er Jahren zunehmend an Rückhalt in der Bevölkerung. So sah er sich zu Zugeständnissen gezwungen - etwa bekamen Parlament und Presse mehr Freiheiten - und 1869 erfolgte schließlich eine grundlegende Verfassungsreform mit einer „Re-Parlamen-tarisierung“ des Systems. Seinen Kaiserthron verlor Napoleon III. endgültig 1870 im Zuge des deutsch-französischen Krieges, als er in preußischer Gefangenschaft mitansehen musste, wie in Paris die Dritte Republik ausgerufen wurde. Noch 1871 kehrte er ins englische Exil zurück, wo er schließlich 1873 an einem langjährigen Leiden verstarb.

2. Biographische Vorbetrachtungen

Gustav Adolf Constantin Frantz - geboren 1817 in Oberbörnecke bei Halberstadt, gestorben 1891 in Blasewitz bei Dresden - gehörte zu den bedeutendsten politischen Publizisten des 19. Jahrhunderts. Über mehrere Jahrzehnte und in insgesamt weit über einhundert Publika-tionen hatte der konservative Intellektuelle die politischen Entwicklungen seiner Zeit kommentiert und analysiert14.

Zunächst hatte Frantz zwischen 1836 und 1841 in Halle und Berlin Mathematik und Natur-wissenschaften, daneben auch Philosophie, Staatswissenschaften und Geschichte studiert, bevor er begann, sich als freier Schriftsteller zu betätigen. Von 1844 bis 1856 war er dann, in der Hoffnung eine Karriere in der hohen Politik einschlagen zu können, in verschiedenen An-stellungen im preußischen Staatsdienst beschäftigt. Während dieser Zeit hatte er unter ande-rem 1851/52, mit Unterstützung des preußischen Ministerpräsidenten von Manteuffel und des damaligen Bundestagsabgeordneten Otto von Bismarck, eine Studienreise nach Frankreich unternommen, welche ihm die Gelegenheit bieten sollte, sich für höhere Aufgaben zu emp-fehlen. Auf dieser Reise wurde Frantz in Paris schließlich auch Zeuge des Staatsstreiches Louis Napoleons, über welchen er der preußischen Regierung in seinen Briefen regen Bericht erstattete. Diese Erfahrungen mit dem Ende der Zweiten Republik sollten anschließend die Grundlage seiner Schrift „Louis Napoleon“ bilden.

Entgegen aller Erwartungen neigte sich Frantz‘ politische Karriere nach seiner Rückkehr aus Frankreich jedoch bald dem Ende zu. Nachdem er sich 1852 mit seiner antireaktionären Schrift „Die Staatskrankheit“ in der Berliner Politik selbst diskreditiert hatte, wurde er zunächst als Konsulatsangestellter nach Spanien abgeschoben. Daraufhin verließ er 1856 den preußischen Staatsdienst und wandte sich nun ganz der Schriftstellerei zu. Hatte er bereits zu dieser Zeit begonnen, sich von der preußischen Politik zu entfremden, so wurde er in den 1860er Jahren endgültig zum Kritiker und Gegner dieser Politik. Allein in seiner publizisti-schen Tätigkeit sah Frantz noch die Möglichkeit, einen zumindest indirekten politischen Ein-fluss zu gewinnen und so das von Bismarck geschaffene Kaiserreich zu bekämpfen. Denn die Existenz dieses Reiches stand in direktem Gegensatz zu Frantz‘ politischem Grundkonzept, welches die Schaffung eines mitteleuropäischen föderalen Staatenbundes vorsah, in welchem er die von Deutschland ausgehende Wiederherstellung der „abendländischen Völkergemein-schaft“ verwirklicht sehen wollte15. Dass dieses Föderalismuskonzept, mit dem Frantz zwar am Nachhaltigsten in Erinnerung geblieben ist, jedoch im Gegensatz zur nationalstaatlichen kleindeutschen Lösung unter preußischer Führung stand, ließ sein Lebenswerk letztlich zum

Misserfolg werden. Er schrieb entgegen dem vorherrschenden Zeitgeist, zunehmend für eine immer kleiner werdende Leserschaft und verbrachte schließlich seine letzten Lebensjahre zurückgezogen in Blasewitz bei Dresden, wo er am 3. Mai 1891 verstarb.

Das publizistische Gesamtwerk des Constantin Frantz umfasst ein weit gefächertes Themen-spektrum, von der europäischen und Weltpolitik über die deutsche Frage und die Konzeption eines mitteleuropäischen Föderalismus bis hin zu Fragestellungen der Philosophie und Sozio-logie16. Dabei erwies sich Frantz als weitsichtiger Prognostiker, etwa wenn er bereits 1882 Russland und die USA als führende Weltmächte der Zukunft erkannte und damit die Notwen-digkeit einer Vereinigung Europas zu einem größeren politischen Organismus verband - oder wenn er voraussagte, dass das Deutsche Kaiserreich letztlich in einem großen kriegerischen Konflikt sein Ende finden müsse17.

Dabei schrieb Frantz keineswegs ideologisch unvoreingenommen, im Gegenteil, er war ein konservativer Gegner des Liberalismus und Konstitutionalismus, ein Erbe der geistigen Bewegung der Romantik, dieser Gegenbewegung gegen den „Geist der Moderne“18. So leite-ten sich für Constantin Frantz Gegenwart und Zukunft stets aus dem geschichtlich Ge-wachsenen her. Unter dieser Prämisse sind sein Föderalismuskonzept wie nun auch seine im Folgenden untersuchte Rechtfertigung der Diktatur Louis Napoleons zu betrachten.

[...]


[1] Frantz, Constantin: Louis Napoleon (1852), Sonderausgabe, Darmstadt 1960, S. 8f.

[2] Ehmer, Manfred: Constantin Frantz. Die politische Gedankenwelt eines Klassikers des Föderalismus, Rhein-

felden 1988; zur Literatur über Constantin Frantz nach 1945 siehe Becker, Winfried: Der Föderalist Constantin

Frantz. Zum Stand seiner Biographie, der Edition und der Rezeption seiner Schriften, in: HJb 117 (1997),

[1].Hb., S. 188-211, hier S. 202.

[3] Meuter, Günter/ Otten, Henrique Ricardo: Constantin Frantz – ein bonapartistischer Vorläufer Carl Schmitts?

Überlegungen zur Geschichte eines konservativ-antiliberalen Motivs, in: Greven, Michael Th. u.a. (Hrsg.):

Politikwissenschaft als Kritische Theorie, Baden-Baden 1994, S. 151-194.

[4] Sautter, Udo: Constantin Frantz und die Zweite Republik. Eine Denkschrift aus dem Jahre 1851, in: HZ 210

(1970), S. 560-582; Gollwitzer, Heinz: Der Cäsarismus Napoleons III. im Widerhall der öffentlichen Meinung

Deutschlands, in: HZ 173 (1952), S. 23-75.

[5] Wüstemeyer, Manfred: Demokratische Diktatur. Zum politischen System des Bonapartismus im Zweiten

Empire, Köln u.a. 1986.

[6] Kreutz, Wilhelm: Die europäische Revolution von 1848/49, in: Loster-Schneider, Gudrun (Hrsg.): Revolution

[1848]/49. Ereignis, Rekonstruktion, Diskurs, St. Ingbert 1999, S. 67-91, hier S. 72.

[7] Siehe ebd. S. 71-91.

[8] Erbe, Michael: Signal für Europa? Die Februarrevolution in Frankreich, in: Loster-Schneider, Revolution

(siehe Anm. 6), S. 93-108, hier S. 93.

[9] Siehe dazu Erbe, Signal, S. 95-99. 10 Vgl. Kreutz, Revolution, S. 90. 11 Vgl. Erbe, Signal, S. 95.

[12] Soweit nicht anders angegeben, basieren die folgenden Angaben auf: Kubitscheck, Regina-Bianca:

Napoleon III., in: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Band XXII (2003), Spalten 869-886,

http://www.bautz.de/bbkl/n/napoleon_iii.shtml (21.09.2003).

[13] Vgl. Wüstemeyer, Diktatur, S. 372.

[14] Der folgende biographische Abriss basiert auf Ehmer, Frantz, S. 1-11 sowie Becker, Frantz, S. 188-195.

[15] Ehmer, Frantz, S. 14; zu Constantin Frantz‘ Föderalismuskonzeption siehe ebd. S. 19f. sowie Becker, Frantz,

S. 189f.

Ende der Leseprobe aus 35 Seiten

Details

Titel
Constantin Frantz Rechtfertigung der Diktatur Napoleons III
Hochschule
Technische Universität Dresden  (Institut für Politikwissenschaft )
Note
1,0
Autor
Jahr
2005
Seiten
35
Katalognummer
V53661
ISBN (eBook)
9783638490481
Dateigröße
539 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Constantin, Frantz, Rechtfertigung, Diktatur, Napoleons
Arbeit zitieren
Daniel Jacob (Autor), 2005, Constantin Frantz Rechtfertigung der Diktatur Napoleons III, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/53661

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