„Wenn du etwas 2 Jahre lang gemacht hast, betrachte es sorgfältig! Wenn du etwas 5 Jahre lang gemacht hast, betrachte es misstrauisch! Wenn du etwas 10 Jahre lang gemacht hast, mache es anders.“ Mahatma Gandhi beschreibt mit diesem Sprichwort den notwendigen und immer wiederkehrenden Anspruch an Unternehmen, sich zu verändern und den neuen Gegebenheiten anzupassen. Die Unternehmen werden dabei vor allem von stetigen Wettbewerbs- und Kostendruck, anderen Marktteilnehmern sowie der in unserer Zeit sehr wichtigen Digitalisierung gelenkt. Deshalb müssen sich die Unternehmen ständig den sich ändernden Marktgegebenheiten anpassen, sich in Ihrer oder einen neuen Branche neupositionieren und die internen Abläufe optimieren um sich mit dem externen Wandel mit zu entwickeln. Die klassischen Vorgehensweisen zur Anpassung an den Markt und Wettbewerb werden in der heutigen Zeit durch eine Anpassung der eigenen Arbeitsabläufe und Mitarbeiter an die sich verändernde Unternehmensumwelt ergänzt. Ein Weg sich den schnelllebigen Marktbedingungen anzupassen und dabei den Mitarbeiter die Work- Life Balance zu ermöglichen bieten dabei flexible Arbeitsmodelle. Deshalb ändern viele Unternehmen heutzutage ihre Richtlinien zur Arbeitsgestaltung und bieten ihren Mitarbeitern flexible Arbeitsmodelle an.
Eine Studie des Frauenhofer Institutes zeigt das der Trend klar zu flexiblen Arbeitsmodellen führt aber die Inanspruchnahme je nach Größe und Branche des Unternehmens abweicht. Das entscheidende Werkzeug für die Umstellung des Arbeitsmodells ist das Change- Management denn der Wandel im Unternehmen muss gut vorbereitet sein und es sollte eine Basis geschaffen werden die den Wandel ermöglicht und Unterstützt.
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
2. Theoretischer Teil
2.1 Change-Management
2.1.1 Begriffsbestimmung
2.1.2 Das 3- Phasen Modell nach Lewin
2.1.3 Integratives Change-Management nach Vahs
2.2 Flexibilisierung der Arbeit
2.2.1 Begriffsbestimmung
2.2.2 Herausforderungen von flexiblen Formen des Arbeitens
3. Methodischer Teil
3.1 Maßnahmenpaket zur Unterstützung flexiblen Arbeitens
3.1.1 Flexible Arbeitszeiten
3.1.2 Teleheimarbeit
3.1.3 Desk- und Jobsharing
3.2 Zusammenwirken der einzelnen Maßnahmen
3.2.1 Herausforderungen auf der psychologisch- emotionalen Ebene
3.2.2 Bewältigung der Herausforderung
4. Diskussion
5. Fazit und Ausblick
Literaturverzeichnis
Häufig gestellte Fragen
Welche Rolle spielt Change-Management bei flexiblen Arbeitsmodellen?
Change-Management bereitet den Wandel im Unternehmen vor und schafft die notwendige Basis, um flexible Arbeitsformen erfolgreich zu implementieren.
Was besagt das 3-Phasen-Modell nach Lewin?
Es unterteilt Veränderungsprozesse in die Phasen Auftauen (Unfreezing), Bewegen (Moving) und Einfrieren (Refreezing).
Welche Maßnahmen unterstützen flexibles Arbeiten?
Dazu gehören flexible Arbeitszeiten, Teleheimarbeit (Home Office), sowie Desk- und Jobsharing.
Was sind die psychologischen Herausforderungen bei der Arbeitsflexibilisierung?
Herausforderungen entstehen oft auf der emotionalen Ebene der Mitarbeiter, etwa durch den Verlust eines festen Arbeitsplatzes oder die Entgrenzung von Arbeit und Privatleben.
Warum müssen sich Unternehmen heute ständig anpassen?
Haupttreiber sind der Wettbewerbsdruck, die Digitalisierung und der Wunsch der Mitarbeiter nach einer besseren Work-Life-Balance.
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- Fabian Uyanakumarage (Author), 2020, Change-Management zur Unterstützung flexibleren Arbeitens, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/536731