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Ansätze, Anwendung und Kritik wertorientierter Controlling-Konzepte

Title: Ansätze, Anwendung und Kritik wertorientierter Controlling-Konzepte

Term Paper , 2018 , 24 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Christos Fotiadis (Author)

Business economics - Controlling
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Das Ziel der Arbeit ist es, wertorientierte Steuerungskonzepte miteinander zu vergleichen, die zur Lösung der Spannungsfelder beitragen. Dabei wird zunächst auf das Shareholder Value-Konzept und seine Ursprünge und Grundkonzepte Bezug genommen, welche die Grundlage für die nachfolgenden Konzepte des wertorientierten Controllings bilden. Im Hauptteil werden ausgewählte Steuerungskonzepte beleuchtet und hinsichtlich ihrer Basisgrößen und des zeitlichen Bezugs miteinander verglichen.

Weltweit zeichnet sich ein Wettbewerb um Kapital ab. Um diesen Wettbewerb erfolgreich bestreiten zu können, müssen Unternehmen Eigenkapitalgebern nachhaltige, risikoadjustierte Renditeerwartungen in Aussicht zu stellen. Dabei kristallisieren sich zwei Problemfelder heraus. Zum einem geben Investoren die Verfügungsgewalt über die Ressource Kapital an das Management der jeweiligen Unternehmung ab. Dabei können Spannungsfelder zwischen dem Zielen des Investors als Auftraggeber und denen des Managements als Auftragnehmer entstehen. Informationsasymmetrien zwischen der beauftragenden und der leistenden Partei können potenzielle Spannungen verstärken. Zum Anderem bedarf es einer Bewertungslogik, welche den Wertzuwachs innerhalb einer Betrachtungsperiode messbar gestaltet und um Eigenkapitalkosten, handelsrechtlicher Bewertungswahlrechte und weitere verzerrenden Faktoren bereinigt.

Die Grundlage für diese Entwicklung bildeten unter anderem die Überlegungen von Milton Friedman und Alfred Rappaport. Die Wertbeitragsmessung beruht dabei auf der Kumulation diskontierter zukünftiger Zahlungsströme nach Abzug des Marktwertes des Fremdkapitals. Das Ziel dieses Ansatzes ist es, den Unternehmenswert zu Gunsten der Anteilseigner zu maximieren. Seither haben sich zahlreiche Kennzahlenkonzepte herausgebildet, welche den Wertbeitrag eines Unternehmens mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung bestimmen. Das Controlling bildet dabei die Brücke zwischen zugrunde gelegten Annahmen aus der Finanzierungs- und Kapitalmarkttheorie und einer ganzheitlichen, richtungsweisenden Integration dessen in das Zielbild und das prozessuale Konstrukt der Unternehmung.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Das Shareholder Value-Konzept

2.1 Ursprung

2.1 Grundkonzepte

3 Konzepte des unternehmenswertorientierten Controllings

3.1 Discounted Cashflow

3.2 Cashflow Return on Investment

3.3 Economic Value Added

3.4 Market Value Added

3.5 Cash Value Added

4 Vergleich der vorgestellten Ansätze

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen globalem Wettbewerb um Kapital und der Notwendigkeit einer wertorientierten Unternehmenssteuerung. Das primäre Ziel ist der Vergleich verschiedener Controlling-Konzepte hinsichtlich ihrer Eignung zur wertorientierten Unternehmensführung und Lösung von Zielkonflikten zwischen Investoren und Management.

  • Grundlagen des Shareholder Value-Konzepts
  • Analyse wertorientierter Controlling-Kennzahlen (DCF, CFROI, EVA, MVA, CVA)
  • Vergleich von Cashflow-orientierten versus Übergewinn-orientierten Ansätzen
  • Diskussion von Manipulationspotenzial und Ermittlungsaufwand
  • Eignung der Ansätze für Planung und Steuerung

Auszug aus dem Buch

3.1 Discounted Cashflow

Das Discounted Cashflow-Verfahren (DCF) zielt auf die Unternehmenswertermittlung durch Abdiskontierung zukünftiger Zahlungsströme, die den Eigen- und/oder Fremdkapitalgebern zur Verfügung stehen, ab. Das Verfahren orientiert sich am Shareholder Value-Gedanken und ermöglicht die Ermittlung des Unternehmenswertes sowohl über Brutto- als auch über Nettoverfahren. Im Rahmen der Brutto-Ansätze wird zunächst der Zeitwert des Gesamtkapitals berechnet vom dem anschließend der Zeitwert des Fremdkapitals subtrahiert wird. Im Ergebnis resultiert der Zeitwert des Eigenkapitals, der Shareholder Value. DCF basierte Bruttoansätze sind zum Einem das Total Cashflow-Verfahren (TCF) sowie der Weighted Average Cost of Capital-Ansatz (WACC). Netto-Verfahren betrachten hingegen ausschließlich den Cashflow, der den Eigenkapitalgebern zur Verfügung steht und diskontieren diesen über die Eigenkapitalkosten ab, um den Zeitwert des Eigenkapitals zu ermitteln.

In der Praxis bildet der WACC-Ansatz den weitverbreitetsten Ansatz DCF-basierter Unternehmenswertermittlung. Im Rahmen der vorliegenden Hausarbeit wird dieser zur Erläuterung DCF-basierter Verfahren herangezogen. Zu den Bestandteilen der Berechnung zählen im Rahmen dieses Ansatzes der Diskontierungsfaktor, die zu kapitalisierenden Cashflows sowie der Betrachtungszeitraum. Dieser unterteilt sich in die Detailplanungsphase und die Phase der ewigen Rente. Letztere ist eine Approximation für den Zeitraum, für den verlässliche Prognosen der Cashflows nicht mehr möglich sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet den globalen Kapitalwettbewerb und definiert die Problemfelder in der Prinzipal-Agent-Beziehung sowie bei der Wahl einer geeigneten Bewertungslogik.

2 Das Shareholder Value-Konzept: Hier werden die historischen Ursprünge des Shareholder-Value-Ansatzes (u.a. Friedman und Rappaport) sowie die fundamentalen Führungsphilosophien der wertorientierten Unternehmensführung dargelegt.

3 Konzepte des unternehmenswertorientierten Controllings: Dieses Kapitel stellt detailliert verschiedene operative Konzepte vor, darunter das Discounted Cashflow-Verfahren, den Cashflow Return on Investment, den Economic Value Added, den Market Value Added sowie den Cash Value Added.

4 Vergleich der vorgestellten Ansätze: Es erfolgt eine Gegenüberstellung der untersuchten Konzepte anhand spezifischer Kriterien wie Basisgröße, Zeitbezug, Manipulationsrisiko und Ermittlungsaufwand.

5 Fazit: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass kein Modell alle Anforderungen perfekt erfüllt und die Wahl des Konzepts von den spezifischen Unternehmensanforderungen abhängt.

Schlüsselwörter

Shareholder Value, Wertorientiertes Controlling, Discounted Cashflow, WACC, Cashflow Return on Investment, CFROI, Economic Value Added, EVA, Market Value Added, MVA, Cash Value Added, CVA, Unternehmensbewertung, Kapitalmarkttheorie, Performancemessung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die theoretischen Grundlagen und die praktische Anwendung von wertorientierten Controlling-Konzepten, die dazu dienen, den Unternehmenswert aus Sicht der Anteilseigner zu maximieren.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zu den zentralen Themen gehören das Shareholder Value-Konzept, Cashflow-orientierte Verfahren (wie DCF und CFROI) sowie Übergewinn-orientierte Kennzahlen (wie EVA, MVA und CVA).

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist der systematische Vergleich dieser Konzepte, um aufzuzeigen, wie sie zur Lösung von Spannungsfeldern zwischen Management und Investoren beitragen können.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine deskriptive und vergleichende Analyse der gängigen Bewertungs- und Steuerungsmethoden auf Basis der vorhandenen Literatur durchgeführt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Beschreibung der verschiedenen Steuerungskonzepte inklusive ihrer Berechnungsformeln und der anschließenden vergleichenden Gegenüberstellung in einem Kriterienkatalog.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Wertorientierte Steuerung, Shareholder Value, DCF, EVA und CFROI klassifizieren.

Worin besteht der Hauptunterschied zwischen DCF und EVA?

DCF-Verfahren sind in der Regel mehrperiodisch und nutzen zukünftige Zahlungsströme zur Unternehmenswertermittlung, während der klassische EVA ein einperiodischer Übergewinn-Ansatz ist.

Warum ist das Thema "Manipulationspotenzial" so wichtig für diese Arbeit?

Da Steuerungskennzahlen die Basis für Anreizsysteme bilden, ist das Risiko, dass Kennzahlen durch buchhalterische Gestaltung manipuliert werden, ein entscheidendes Auswahlkriterium für Unternehmen.

Inwiefern beeinflusst der Faktor "Zeit" die Wahl des Konzepts?

Die Arbeit zeigt, dass während einperiodische Konzepte Vorteile in der periodischen Kontrolle bieten, mehrperiodische Verfahren wie das DCF bei der langfristigen Risikoprognose überlegen sind.

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Details

Title
Ansätze, Anwendung und Kritik wertorientierter Controlling-Konzepte
College
Fresenius University of Applied Sciences Köln
Grade
2,3
Author
Christos Fotiadis (Author)
Publication Year
2018
Pages
24
Catalog Number
V537156
ISBN (eBook)
9783346127457
ISBN (Book)
9783346127464
Language
German
Tags
Controlling Wertorientiertes Controlling Controlling Konzepte Unternehmensbewertung DCF Discounted Cashflow Shareholder Value Cashflow Return On Investment CFROI Economic Value Added EVA Market Value Added MVA Cash Value Added CVA
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christos Fotiadis (Author), 2018, Ansätze, Anwendung und Kritik wertorientierter Controlling-Konzepte, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/537156
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