Sachorientierte Vorgehensweise bildnerischen Gestaltens im Bereich einer Hortgruppe
(Kinder im Alter von 6 - 12 Jahren)
von Heinrich Röser/Köln
Gliederung
1. Benennung und Begründung des Schwerpunktes
2. Bearbeitung der Theorie zum Schwerpunkt
3. Darstellung eines konkreten Angebotes im
Schwerpunkt
Gesamtziel
Teilziele
Feinziele
3.1. Didaktische Bearbeitung eines konkreten
Angebotes im Schwerpunkt
3.2. Methodische Bearbeitung eines konkreten
Angebotes im Schwerpunkt
3.3. Bewertung des konkreten Angebotes des
Schwerpunktes
4. Pädagogische Konsequenzen für meine weitere
Arbeit im Schwerpunkt
5. Literaturliste
Gliederung
1.Benennung und Begründung des Schwerpunktes
2.Bearbeitung der Theorie zum Schwerpunkt
3. Darstellung eines konkreten Angebotes im Schwerpunkt
3.1. Didaktische Bearbeitung eines konkreten Angebotes im Schwerpunkt
3.2. Methodische Bearbeitung eines konkreten Angebotes im Schwerpunkt
3.3. Bewertung des konkreten Angebotes des Schwerpunktes
4. Pädagogische Konsequenzen für meine weitere Arbeit im Schwerpunkt
5. Literaturliste
6. Anhang
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Förderung der bildnerischen Gestaltungsfähigkeit von Hortkindern durch die gezielte Einführung handwerklicher Techniken und den sachorientierten Umgang mit verschiedenen Materialien, um die Handlungskompetenz der Kinder zu erweitern und ihre schöpferischen Kräfte zu aktivieren.
- Förderung der manuellen Geschicklichkeit und technischer Fertigkeiten.
- Einsatz der sachorientierten Vorgehensweise bei der Themenwahl.
- Vertiefung der Materialerfahrung durch das plastische Gestalten.
- Entwicklung von Selbstständigkeit durch den Prozess des gemeinsamen Planens und Bauens.
- Einbezug der kindlichen Interessen („innere Anlässe“) in das pädagogische Angebot.
Auszug aus dem Buch
3. Darstellung eines konkreten Angebotes im Schwerpunkt
Wie schon Anfangs erläutert, einigten wir uns auf den Bau einer großen Dinosaurierplastik aus Maschendrahtgestell sowie anschließendem Auftragen von Papier durch Kleister als “Haut“ und deren Bemalung. Die Arbeiten der Hohlkörper (Kopf, Hals, Torso, Schwanz, Beine> wurden aufgeteilt. Die einzelnen Kinder suchten sich die “Körperteile“ aus, und diese wurden dann nach Fertigstellung bis auf die Elemente Kopf/Hals im Werkraum komplettiert. Da die Plastik eine Höhe von 280 cm sowie eine Länge von 380 cm hat und von Kopf bis Schwanzende sogar 490 cm mißt, konnten wir sie erst in der Halle (der geplante Standort> ganz zusammensetzen. Die anderen Elemente wurden im Werkraum mit Zeitungspapier ausgestopft, um eine höhere Stabilität zu erreichen. Anschließend wurde die “Haut“ aus Papier und Mache mit Kleister aufgeklebt.
Ebenso wurde parallel dazu der Kopf und Hals zusammengesetzt und bearbeitet. Nach vier Aktivitäten kam dann die farbige Gestaltung. Diese dauerte drei Aktivitäten, in der die Kinder sich als gute “Farbmischer“ erwiesen. Kurz vor Weihnachten wurde der “Dino“ (noch in zwei Stücken> in die Halle transportiert, d.h. vom 1. Stock in die Parterre. Es wirkte etwas feierlich, da viele Kinder der Einrichtung an dieser “Prozession“ teilnahmen oder zuschauten.
In der Halle wurde dann das Element Hals/Kopf mit Hilfe eines Drahtes an der Decke befestigt und an den dafür vorgesehenen Platz am Torso mittels Draht verbunden. Zwei Kinder klebten die Verbindungsstellen mit Papierstreifen zu und überpinselten die Stelle mit der gleichen Farbmischung, die für die übrige “Haut“ benutzt wurde.
Zusammenfassung der Kapitel
1.Benennung und Begründung des Schwerpunktes: Der Autor erläutert den sachorientierten Arbeitsansatz und begründet die Wahl des bildnerischen Gestaltens als Schwerpunkt aufgrund seiner Beobachtungen im Hortalltag.
2.Bearbeitung der Theorie zum Schwerpunkt: Dieses Kapitel verknüpft entwicklungspsychologische Grundlagen der "späteren Kindheit" mit der kindlichen Begeisterung für technische und handwerkliche Herausforderungen beim Bauprozess.
3. Darstellung eines konkreten Angebotes im Schwerpunkt: Es wird die Planung und Durchführung des Baus einer lebensgroßen Dinosaurierplastik als zentrales Projekt detailliert beschrieben.
3.1. Didaktische Bearbeitung eines konkreten Angebotes im Schwerpunkt: Hier wird der Prozess der Themenfindung und der individuellen Ideeneinbringung der Kinder in die praktische Gestaltung erläutert.
3.2. Methodische Bearbeitung eines konkreten Angebotes im Schwerpunkt: Der Autor legt die angewandten Prinzipien wie die Lebensnähe und Kontinuität dar, um die Kinder motiviert am Arbeitsprozess zu halten.
3.3. Bewertung des konkreten Angebotes des Schwerpunktes: Eine Reflexion des Projekterfolgs, bei dem die Beobachtungen der Kinder und die erzielten Lerneffekte im handwerklichen Bereich analysiert werden.
4. Pädagogische Konsequenzen für meine weitere Arbeit im Schwerpunkt: Aus den gesammelten Erfahrungen werden Schlüsse für zukünftige Projekte gezogen, insbesondere für die Werkbetrachtung und den Umgang mit neuen Materialien wie Speckstein.
5. Literaturliste: Eine Auflistung der in der Arbeit zitierten pädagogischen und fachdidaktischen Werke.
6. Anhang: Enthält Definitionen der zentralen Begriffe wie Malen, Zeichnen, Plastizieren und Bauen sowie Beschreibungen der Einrichtung und der Zielgruppe.
Schlüsselwörter
Bildnerisches Gestalten, Hortpädagogik, Dinosaurierplastik, sachorientierte Vorgehensweise, plastisches Gestalten, Maschendraht, Materialerfahrung, Handlungskompetenz, ästhetische Erziehung, Werkzeugkunde, spätere Kindheit, handwerkliche Fähigkeiten, Projektarbeit, Pädagogische Konsequenzen.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der pädagogischen Anleitung von Hortkindern im Bereich des bildnerischen Gestaltens, wobei der Fokus auf handwerklichen Prozessen und einer sachorientierten Arbeitsweise liegt.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die zentralen Themen sind das plastische Gestalten, der sachgerechte Umgang mit Materialien und Werkzeugen, die Förderung der Selbstständigkeit von Kindern und die Orientierung an ihren individuellen "inneren Anlässen".
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Hauptziel ist die Förderung der bildnerischen Gestaltungsfähigkeit und die Erhöhung der Handlungskompetenz der Kinder durch ein konkretes, längerfristig angelegtes Projekt.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Der Autor nutzt die teilnehmende Beobachtung und die Dokumentation von Praxiserfahrungen während seines Berufspraktikums, ergänzt durch entwicklungspsychologische und fachdidaktische Theoriebezüge.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil konzentriert sich auf die Planung, Umsetzung und Reflexion des Projekts "Dinosaurier-Plastik", inklusive der didaktischen und methodischen Überlegungen sowie einer abschließenden Bewertung des Projekterfolgs.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind bildnerisches Gestalten, plastisches Gestalten, handwerkliche Fähigkeiten, Materialerfahrung und Hortpädagogik.
Welche Rolle spielt der "Dinosaurier" in dieser Arbeit?
Der Dinosaurier dient als hochmotivierendes Leitthema, das den Kindern ermöglicht, komplexe plastische Formen aus Maschendraht zu entwickeln und grundlegende statische sowie handwerkliche Gesetzmäßigkeiten zu erfahren.
Wie geht der Autor mit der Altersheterogenität der Kinder um?
Er versucht, die unterschiedlichen Interessen und Fähigkeiten der Kinder durch individuelle Arbeitsaufgaben innerhalb des Projekts zu berücksichtigen und dabei sowohl die Jüngeren als auch die Älteren einzubinden.
- Quote paper
- Heinrich Röser (Author), 1992, Sachorientierte Vorgehensweise bildnerischen Gestaltens im Bereich einer Hortgruppe, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/5376