Fremdheit. Bedrohung oder Herausforderung?


Seminararbeit, 2019

14 Seiten, Note: 1,0

Karina Kantarbar (Autor)


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einführende Worte

2 Klassische soziologische Analysen der Fremdheit

3 Fremdheit als Bedrohung
3.1 Ursachen von Bedrohung
3.2 Folgen von Bedrohung
3.2.1 Diskriminierung
3.2.2 Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus

4 Fremdheit als Herausforderung
4.1 Integration und Multikultur
4.2 Maßnahmen und Projekte der Integration

5 Handlungsempfehlung

6 Fazit

Anhang

Literaturverzeichnis

1 Einführende Worte

Die Vorkommnisse in Chemnitz, Aufmärsche in Köthen, Gewaltausschreitungen ge-genüber Ausländern und Asylanten, multikulturelle Schwierigkeiten, diverse ethnische Konflikte - diese und weitere gesellschaftliche Gegebenheiten animierten Soziologen, neue Erkenntnisse im Bereich der Fremdheitsforschung zu gewinnen. Kaum ein Tag vergeht, an dem die „Fremden“ nicht im Bereich des Skandaljournalismus’ erscheinen. Dahingehend lesen wir bestimmte Assoziationsketten, wenn von strafrechtlichen Delik-ten, von Angriffen auf Polizeibeamte und von brutalen Ehrenmorden an jungen Frauen die Rede ist. Daneben hören wir von Politikern aller Couleur bestimmte Slogans in ih-ren Ansprachen. Diesbezüglich wird mit dem Ausspruch „Wir schaffen das!“ versucht, sich dem Ziel eines multikulturellen Deutschlands zu nähern. In unserer modernen Ge-sellschaft zeichnet sich daher eine Zwiespältigkeit ab. Auf der einen Seite wird Fremd-heit als Chance und als Herausforderung verstanden, die uns vor neue Aufgaben stellt und zugleich neue Handlungsfelder eröffnet. Andererseits wird Fremdheit als Krise bzw. als Bedrohung ausgelegt und mit dem Wort Überfremdung in Verbindung ge-bracht. Diese Ambivalenz führt zur zentralen Fragestellung der vorliegenden Seminar-arbeit: Ist Fremdheit eine Bedrohung oder eine Herausforderung?

2 Klassische soziologische Analysen der Fremdheit

Die Soziologie des Fremden1 ist ein bedeutender Teil der Gesamtdisziplin, weil sich die Gesellschaftslehre insbesondere durch die Abgrenzung zwischen eigener und fremder Gesellschaft definiert. Wie legen Gesellschaften fest, wer ihnen zugehört? Wie be-stimmen sie ihre Grenzen? Wie fassen sie ihre Umwelt auf? Mit diesen Fragen befasst sich die Xenologie, die Lehre von der Fremdheit3. Generell wird eine Person als fremd wahrgenommen, die nicht zur Eigengruppe bzw. zur Aufnahmegesellschaft gehört. Daraus ergibt sich eine klare Grenzziehung, die zwischen einem deutschen Wir und einem fremden Die unterscheidet.

Weiterführend definiert Georg Simmel den Fremden nicht als „Wandernder, der heute kommt und morgen geht, sondern der, der heute kommt und morgen bleibt“3. Zur ge-naueren Bestimmung des Fremden werden zwei Dimensionen herangezogen: die Mo-bilität des Fremden sowie die von ihm angestrebte Integration. Der fremde Wandernde, der in dem jeweiligen Aufnahmeland bleibt, wird nur noch der potenziell Wandernde4, da er in seinem räumlichen Umfeld zunächst eingebunden ist. Erst die Entscheidung, bleiben zu wollen und sich sesshaft zu machen, zeichnet den Fremden aus. Diese Ent- Für den Geltungsbereich dieser Arbeit entspricht der Begriff „Fremde“ dem Migranten. Dies umfasst ins-besondere Aus- und Übersiedler, Eingewanderte, Asylbewerber, Flüchtlinge und Vertriebene.

scheidung basiert auf seiner Suche nach einer neuen Zugehörigkeit. Die Zugehörigkeit kann als unterbewusstes Regelsystem erfasst werden, welches alle Angehörigen zu befolgen haben. Dies ist für den Fremden erstrebenswert. Bezüglich der Integration ist die fremde Person durch das Zugehörigkeitsbedürfnis ein Element der Gruppe. Als ein solches Element ist die fremde Person durch ihre Stellung innerhalb einer besonderen Wechselwirkung bestimmt5. Dies ist eine Einheit von Nähe und Distanz. Auf der einen Seite ist der Fremde der aufnehmenden Gruppe nah, wenn Gemeinsamkeiten insbe-sondere nationaler, sozialer oder beruflicher Art gegeben sind. Andererseits bleibt der Fremde fern, da diese Gemeinsamkeiten ebenso auf eine Vielzahl von anderen Perso-nen zutreffen.

An dem Integrationselement knüpft Alfred Schütz an. Hier wird der Fokus auf die Situa­tion der Annäherung - approaching6 gelegt. Jede Person besitzt ein bestimmtes Wis-sen über zwischenmenschliche und kulturelle Codes. Es enthält Rezepte des Alltags-handelns und Schemata des Handlungsverstehens7. Während der Annäherungsversu-che erscheint dem Fremden sein angeeignetes Denken-wie-üblich jedoch nutzlos, da die neue Gruppe ein anderes Wissen besitzt, an dessen Entstehungsgeschichte der Fremde nicht teilgenommen hat. Daher muss der Fremde das in seinem neuen sozia-len Umfeld vorgefundene Wissen aufnehmen und im alltäglichen Handeln schrittweise überprüfen. Infolgedessen umfasst der Begriff der Annäherung einen kontinuierlichen Lern- und Definitionsprozess für den Fremden, welcher anfängliche problematische Situationen in Selbstverständlichkeiten umwandelt.

3 Fremdheit als Bedrohung

3.1 Ursachen von Bedrohung

Die Bedrohung kennzeichnet eine natürliche Reaktion auf das Ungewisse. Es handelt sich um eine Art Schutzfunktion und Ureigenschaft, nicht ertragen zu können, dass je-mand nicht von vornherein zu der eigenen Gruppe gehört. Mit Eintritt des Fremden in die andere Gruppe werden Routineabläufe gestört. Dies zwingt zu besonderen Maß-nahmen im Sinne einer Neuorientierung. Kann sich die Gruppe nicht genügend neu orientieren, entsteht eine Krise. Damit gehen Skepsis und Verschlossenheit einher. Für das Entstehen von Bedrohung ist ein tatsächlicher Kontakt mit dem Fremden nicht un-bedingt erforderlich. In vielen Fällen genügt ein minimaler Wissensstand in Form von Wissen zweiter Hand, Vorurteilen, Stereotypen oder Gerüchten. Durch das Aufleben und Verbreiten von Vorurteilen entsteht eine Gefahr für die etablierte Normalität8.

Ein Vorurteil ist nach Gordon W. Allport „eine ablehnende oder feindselige Haltung ge-genüber einer Person, die zu einer Gruppe gehört und deswegen dieselben zu bean-standenden Eigenschaften haben soll, die man der Gruppe zuschreibt“9. Daher ist der Begriff des Vorurteils eng verbunden mit einem Etikettierungsprozess. In diesem Kon-text stellen Andreas Zick und Ulrich Wagner die folgende These auf: „Vorurteile entste-hen aufgrund einer Empfindung von eigener Benachteiligung“10. Neben Vorurteilen kann Bedrohung auf die quantitative Zunahme der Fremden zurückgeführt werden, die die Toleranzschwelle der Einheimischen überschreiten11. Die bereits vorhandenen la-tenten Urängste der aufnehmenden Gesellschaft werden durch die zahlenmäßige Zu-nahme der Fremden verstärkt. Weiterhin entsteht die Bedrohung aus einer symboli-schen Gefährdung des eigenen Weltvertrauens, die der Fremde mit seiner Annäherung auslöst. Im Zuge dessen entwickeln sich latente Ängste, dass insbesondere Selbstver-ständlichkeiten erschüttert werden und so ein vermeintlicher Identitätsverlust stattfin-det. Die eigene Selbstpositionierung und Selbstvergewisserung in der Gesellschaft können dann nicht mehr garantiert werden.

3.2 Folgen von Bedrohung

3.2.1 Diskriminierung

Bereits die amerikanische Unabhängigkeitserklärung von 1776 und die französische Erklärung der Bürger- und Menschenrechte von 1789 enthalten mit dem Grundsatz der Freiheit und Gleichheit aller Menschen ein implizites Diskriminierungsverbot. Dennoch ist die Diskriminierung von Fremden eine potenzielle Folge von Bedrohungsimpulsen. Es ist ein andauerndes Bemühen von Menschen, ihre Eigengruppe gegenüber den an-deren Fremdgruppen abzugrenzen, da sich Menschen erfahrungsgemäß in der Ge-schlossenheit der Eigengruppe sicher und geborgen fühlen. Aufgrund der intensiven Beziehung zur Eigengruppe werden jegliche Abweichungen als auffällig und anormal abgewertet und abgelehnt. In der Praxis wird eine Grenzlinie um den Fremden gezo-gen. Diese Grenze hält ihn als permanenten Anderen mit eigenen Ein- und Vorstellun-gen und einer anderen Vorgeschichte fest. Dadurch wird der Fremde sozial diskrimi-niert und degradiert. Die Diskriminierung zeigt sich in einer Studie des Sinus-Instituts. In der Auswertung der erhobenen Daten konstatiert die Studie u. a. „in nahezu allen Milieus starke, emotional getragene Vorbehalte gegenüber Ausländern und Migranten“12 und „in vielen Milieus […] tief verwurzelte Barrieren und entsprechend vi-rulente Vorurteile bis hin zu Ekel- und Hassgefühlen“13.

3.2.2 Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus

Die Fremdenfeindlichkeit umschreibt „ablehnende, ja zum Teil abwertende Gestimmt-heiten, Einstellungen und Verhaltensweisen gegenüber Menschen, die als fremd defi-niert werden“14. Es handelt sich um eine Negativreaktion bzw. Abwehrhaltung. Dies wird durch ein soziales Kollektiv ausgeübt, welches sich durch spezifische soziale Ge-meinsamkeiten wie Nationalität, Sprache, Religion, Traditionen, etc. auszeichnet. Da das soziale Kollektiv versucht, seine eigene Welt über eine Abwehrhaltung zu bewah-ren, kann die Fremdenfeindlichkeit als Normalität angesehen werden15. Die Fremden-feindlichkeit ist durch das hohe Maß an Normalität tief verwurzelt und vielseitig. Die ex-tremste Form ist nach herrschender Meinung der Rassismus.

Generelle Annahmen thematisieren insbesondere Arbeitslosigkeit als eine Ursache von Fremdenfeindlichkeit. Werden die wirtschaftlichen Umstände schwieriger, geraten Per-sonen unter Druck. Bei Kontraktion der Wirtschaft kann das Verhalten der Fremden auf dem Arbeitsmarkt als eine Art von Konkurrenz wahrgenommen werden. Dahingehend betont Rudolf Stichweh, dass die soziale Position des Fremden von den strukturellen Möglichkeiten der aufnehmenden Gesellschaft abhängig ist16. Es wird auf den Sün-denbock der Fremdheit zurückgegriffen, da für die zunehmende Arbeitslosigkeit, für die Krise des Wohlfahrtsstaates, für den Vertrauensverlust in Institutionen und für andere soziale Probleme keine zurechenbare Verantwortungsperson adressiert werden kann.

Neue Erklärungsversuche befassen sich mit einem Auseinanderfallen von Statuspas-sage und Identitätspassage der Fremden17. Mit zunehmender Dauer ihrer Anwesenheit gleichen sich Fremde hinsichtlich ihres sozialen Status an die Inländer an. Sie über-nehmen aber nicht die deutsche Identität. Die Statuspassage wird erfüllt, jedoch bleibt die Identitätspassage aus. Durch den Einfluss des Herkunftslandes leben sie so, wie sie es gewohnt waren. Die somit entstandene multikulturelle Gesellschaft wird von der einheimischen Bevölkerung aufgrund ihres überlieferten Gesellschaftsbildes feindselig behandelt.

Der Rechtsextremismus ist ein „komplexes und vielschichtiges politisches und auch gesellschaftliches Phänomen“18. Nach dem Verfassungsschutzbericht des Bundesmi-nisteriums des Innern von 201819 besitzt die Thematik der Fremdheit für Rechtsextre-misten ein hohes Mobilisierungspotenzial. Insgesamt ist die Anzahl der Gewalttaten im Bereich der politisch motivierten Kriminalität im Berichtsjahr 2018 gestiegen. Rechtsex-tremistische Gewalttaten primär gegen Migranten stiegen zum Vorjahr um 3,8 % (2018: 1.088, 2017: 1.054). Körperverletzungsdelikte stiegen um 3,8 %. Insgesamt wurden 6 versuchte Tötungsdelikte als mutmaßlich rechtsextremistisch kategorisiert (2017: 4).

4 Fremdheit als Herausforderung

4.1 Integration und Multikultur

Die Bundesrepublik weist eine weitreichende Einwanderungsgeschichte auf. Insbeson-dere seit der Gastarbeiter-Anwerbung 1955 bis hin zur Flüchtlingskrise der Europäi-schen Union 2015 hat sich eine Herausforderung entwickelt. Um diese Herausforde-rung zu meistern, wird die Integration als Lösung vorgeschlagen. Die Integration um-schreibt sowohl die Anerkennung des Herkunftslandes als auch die Wertschätzung des Aufnahmelandes. Die integrierte Person wird zu einem Hybriden, der am kulturellen Leben der zwei unterschiedlichen Länder teilnimmt. Die Integration geht oft mit dem Begriff der Multikultur einher. Die Idee einer multikulturellen Gesellschaft, die 1980 vom Arbeitsausschuss zur Vorbereitung des Tages des ausländischen Mitbürgers in die po-litische Diskussion eingeführt wurde, wird zunehmend als Antwort auf und als Gegen-strategie zur Fremdenfeindlichkeit formuliert20. Immer häufiger wird der Begriff für die Beschreibung einer künftigen Gesellschaftsordnung verwendet. Multikultur weckt die Hoffnung auf eine weltoffene Gesellschaft, die einen eindimensionalen Nationalismus’ überwindet. Die Attraktivität dieser Vorstellung liegt in der Forderung nach Pluralität bei gleichzeitiger Anerkennung der allgemeinen Menschenrechte.

4.2 Ma ß nahmen und Projekte der Integration

Generell müssen bestehende Barrieren abgebaut und attraktive Angebote für Neuzu-gewanderte gestaltet werden, damit Deutschland ein attraktives Einwanderungsland wird. Weiterhin müssen Maßnahmen einer nachholenden Integration für die bereits hier lebenden Migranten durchgeführt werden. Um das Konzept in der Bevölkerung zu eta-blieren, gibt es eine Vielzahl von Ansatzpunkten wie die interkulturelle Öffnung von poli-tischer Bildung, das bürgerschaftliche Engagement, die Förderung von Migrantenorga-nisationen und die Repräsentanz von Migranten in politischen Gremien. In diesem Kontext greift die Kontakthypothese21, indem sich die Bevölkerung den Migranten durch häufigen Kontakt nähert. Dies kann eine Änderung im Denken vom Ihr zum Wir herbeiführen und integrationsfördernd wirken, da Vorurteile abgebaut werden. Des Weiteren müssen Integrationsansätze bereits in der Sozialisation aufgegriffen werden. Für heranwachsende Kinder und Jugendliche können in den Kindertageseinrichtungen und in den Schulen bestimmte Inhalte in die Curricula aufgenommen werden.

[...]


1 Vgl. Nünning, Nünning: Einf ü hrung in die Kulturwissenschaften, 2008, S. 280.

2 Vgl. Nünning, Nünning: Einf ü hrung in die Kulturwissenschaften, 2008, S. 280.

3 Simmel, Landmann: Das individuelle Gesetz, 1968, S. 63.

4 Vgl. Merz-Benz, Wagner: Der Fremde als sozialer Typus, 2002, S. 15.

5 Vgl. Merz-Benz, Wagner: Der Fremde als sozialer Typus, 2002, S. 22 f.

6 Vgl. Merz-Benz, Wagner: Der Fremde als sozialer Typus, 2002, S. 31.

7 Vgl. Schütz: Der Fremde, 1972, S. 53.

8 Vgl. Schröder: Fremdsein und Fremdenfeindlichkeit, 2003, S. 11.

9 Allport: Die Natur der Vorurteile, 1971, S. 2.

10 Zick, Wagner: Den T ü rken geht es besser als uns, 1993, S. 48.

11 Vgl. Han: Soziologie der Migration, 2010, S. 283.

12 Sinus-Institut: Sinus Sociovision, 2008, S. 57.

13 Sinus-Institut: Sinus Sociovision, 2008, S. 84.

14 Meier-Braun, Weber: Deutschland Einwanderungsland, 2013, S. 174.

15 Vgl. Schröder: Fremdsein und Fremdenfeindlichkeit, 2003, S. 13.

16 Vgl. Stichweh: Professionalisierung, Ausdifferenzierung von Funktionssystemen, Inklusion, 1992, S. 305.

17 Vgl. Hoffmann, Even: Soziologie der Ausl ä nderfeindlichkeit, 1984, S. 63 f.

18 Pfahl-Traughber: Rechtsextremismus in der Bundesrepublik, 2000, S. 9.

19 Vgl. Bundesministerium des Innern: Verfassungsschutzbericht, 2018, S. 46 ff.

20 Vgl. Gugel: Ausl ä nder - Aussiedler - Ü bersiedler, 1994, S. 145.

21 Vgl. Allport: Die Natur der Vorurteile, 1971, S. 23.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten

Details

Titel
Fremdheit. Bedrohung oder Herausforderung?
Note
1,0
Autor
Jahr
2019
Seiten
14
Katalognummer
V538069
ISBN (eBook)
9783346192486
ISBN (Buch)
9783346192493
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Fremdheit Migration Integration
Arbeit zitieren
Karina Kantarbar (Autor), 2019, Fremdheit. Bedrohung oder Herausforderung?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/538069

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