Donald Trump. Größenwahnsinnig oder Opfer der Medien?


Facharbeit (Schule), 2018
18 Seiten, Note: 1,0
Anonym

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition Propaganda

3. Biografie von Donald Trump
3.1 Sozialer Hintergrund
3.2 Wirtschaftliche Karriere
3.3 Politische Laufbahn

4. Beeinflussung durch die Medien
4.1 Akteure
4.2 Methodik

5. Wirkung der Propaganda
5.1 Trumps Image in Deutschland
5.2 Realität
5.3 Folgen für die USA

6. Propaganda vorbeugen
6.1 Vorzeitige Enttarnung
6.2 Selbstschutz

7. Schluss

8. Literaturverzeichnis

9. Anhang

1. Einleitung

Diese Facharbeit handelt vom beeinflussten Image Donald Trumps durch die deutschen Medien. Das Thema ist relevant und aktuell, da seit Trumps Amtsbeginn am 20. Januar 2017 täglich Negatives über ihn berichet wird. Propaganda ist kein neues Phänomen, weil es schon während der NS-Zeit eine sehr entscheidene Rolle gespielt hat.

Donald Trumps Sprüche und Tweets sorgten in letzter Zeit für viel Fassungslosigkeit in der Gesellschaft. Viele Menschen in Deutschland fühlen sich wegen des Präsidenten in Gefahr und befürchten bereits den nächsten Weltkrieg.1 Doch wieso genießt der Präsident in Deutschland so ein schlechtes Ansehen, obwohl die Mehrheit der US- Amerikaner für ihn gestimmt hat? Im Januar 2018 kam es sogar so weit, dass Trumps ehemaliger Chefstratege Steve Bannon, dem Trump unter anderem den Wahlkampfsieg zu verdanken hat und welcher gleichzeitig das Sprachrohr von Breitbart News war, seinen Job verlor. Die Entlassung erfolgte aufgrund scharfer Kritik, die Bannon an der Präsidentschaft Trumps im Buch von Michael Wolff Feuer und Zorn äußerte.2

Dass Medien bewusst Agitation betreiben und stigmatisieren, ist in der Vergangenheit schon unzählige Male bewiesen worden. Diese Arbeit befasst sich daher besonders mit der Frage, wie die Medien das Image von Donald Trump beeinflussen. Um dies zu klären, muss der Begriff Propaganda genau definiert werden. Außerdem muss man mehr über Trumps Leben erfahren, wer er ist und was er geleistet hat, um seine reale, nicht durch Medien beeinflusste, Person zu kennen. Wer sind eigentlich die Akteure/Propagandisten und was wollen sie bezwecken? Wie schaffen sie es, die Gesellschaft gegen den Präsidenten aufzuhetzen? Welche Wirkung hat die Propaganda auf Trumps Image? Welche Folgen könnte das für die USA haben? Ist der Präsident nun tatsächlich so größenwahnsinnig oder viel eher ein Opfer der Medien?

Diesen Fragen wird auf den folgenden Seiten auf den Grund gegangen. Darüber hinaus wird der Leser erfahren, wie man Propaganda erkennen und sich vor ihr schützen kann.

2. Propaganda

Das Wort Propaganda stammt von dem lateinischen Wort "propagare", was übersetzt "ausbreiten" bedeutet. Daraus lässt sich der Begriff Propaganda als die Verbreitung von Meinungen und Ideen mit dem Ziel, andere davon zu überzeugen, definieren.3 Das Gefährliche an Propaganda ist, dass die verschiedenen Seiten einer Thematik nicht dargelegt werden. Dadurch wird den Menschen eine Meinung aufgezwungen, von denen sie überzeugt sind, dass diese Meinung die richtige ist.4 Infolgedessen kann es zur Unmündigkeit der Gesellschaft kommen, da die Menschen nicht in der Lage sind, sich ein eigenes Urteil zu bilden. Unmündigkeit bedeutet, dass man weder selbstständig Entscheidungen treffen noch sich ein eigenes Urteil bilden kann. Außerdem wird Propaganda zu einem „gefährlichen Machtinstrument"5, wenn z. B. andere Meinungen verboten werden, so wie es in Diktaturen der Fall ist. Denn in Diktaturen wird Propaganda genutzt, um sich vor seinem Volk positiv zu präsentieren und um keine kritischen Meinungen gegen die Regierung zuzulassen.6

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Grundsätzlich kann man zwischen drei verschiedenen Arten von Propaganda unterscheiden. Die weiße Propaganda kommt aus einer offiziellen, bekannten Quelle und wird als wahr bzw. richtig angesehen, da sie auf Fakten beruht. Die graue Propaganda ist die Verbreitung von Informationen, deren Quelle hingegen unbekannt bleibt. Die schlimmste Art ist die schwarze Propaganda, welche die Identität des Propagandisten, der falsche Informationen verbreitet, schützt. Darüber hinaus beruht sie auf Lügen, die trotzdem für viele Menschen glaubwürdig erscheinen.7

Propaganda wird oftmals durch Reden, Predigten oder Lieder verbreitet. Heutzutage findet die Verbreitung vor allem durch die sozialen Medien statt, da durch diese bei Weitem mehr Menschen erreicht werden. Verantwortlich dafür sind Social Bots (s. Kapitel 4.2) und die große Vernetzung, mit deren Hilfe sich die Menschen schneller austauschen können als je zuvor.8

3. Biografie von Donald Trump

3.1 SozialerHintergrund

Obwohl Donald Trump als Präsident bereits während des Wahlkampfes mächtig gegen die Mexikaner hetzte, ist seine Mutter selbst Migrantin. Seine Mutter Mary Anne MacLeod stammt ursprünglich aus einer schottischen Fischersfamilie. Zudem sind seine Großeltern väterlicherseits Deutsche aus Kallstadt in der Pfalz. Sein Vater Fred C. Trump war erfolgreicher Immobilienunternehmer in New York, daher wurde Donald Trump in einem wohlhabenden Haus erzogen. Seine schottische Mutter stammt hingegen aus ärmlichen Verhältnissen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Sein Vater zog ihn in dem Bewusstsein auf, etwas Besonderes und anderen überlegen zu sein. Dies wurde im Vorschulalter durch seine Aggressivität bemerkbar. Während seiner Zeit als Teenager legte er sich mehrere Springmesser zu. Als sein Vater davon erfuhr, schickte er ihn auf die New York Military Academy (ein Privatinternat) in Cornwall. Dort wurde Trump Disziplin beigebracht und er musste zudem auf alle Luxusgüter und Privilegien, die er von seiner Herkunft kannte, verzichten. Auf dem Privatinternat entwickelte er sich zu einem ehrgeizigen Mann. Im Jahr 1964 schloss er die Akademie mit dem Highschoolabschluss ab. Anschließend studierte er von 1964 bis 1968 Wirtschaftswissenschaften.9

Donald Trump war insgesamt dreimal verheiratet und hat fünf Kinder. Mit seiner ersten Ehefrau Ivana Trump, ehemals tschechische Skifahrerin und Model, war er von 1977 bis 1992 verheiratet. Die ersten drei Kinder entspringen dieser Ehe. Anschließend war er mit der US-Schauspielerin Maria Maples von 1993 bis 1999 verheiratet, zusammen haben sie eine Tochter. Mit dem slowenischen Model Melania Trump ist er seit 2005 verheiratet, gemeinsam haben sie einen Sohn.10

3.2 Wirtschaftliche Karriere

Trump begann seine Karriere als Immobilienunternehmer bei seinem Vater in der Trump Organization in New York, die er 1974 übernahm.11 Er konzentrierte sich zunächst auf Luxusprojekte, vor allem Hotels und Casinos. International bekannt wurde Trump im Jahr 1983 durch den Bau des Trump-Towers. 1989 gründete er die Fluggesellschaft Trump-Shuttle, welche jedoch drei Jahre später pleite ging. Im Jahr 1990 eröffnete er das Hotel-Casino Trump-Taj Mahal, doch auch dieses Projekt ging aufgrund zu hoher Baukosten pleite. Trotz der Rückschläge baute er sich dennoch ein hohes Vermögen durch diverse Mieteinnahmen auf. Haupteinnahmequelle waren der Trump-Tower sowie diverse Casinos und Freizeitzentren.

Trump moderierte von 2003 bis 2005 seine eigene Fernsehsendung The Apprentice, in der er Mitarbeiter für sein Unternehmen suchte. Schließlich erhielt er 2007 einen Stern auf dem Walk of Farne in Los Angeles.12 Er war ebenfalls Produzent des Schönheitswettbewerbs Miss Universe und Schauspieler. So hatte er beispielsweise im Film Kevin allein in New York einen kleinen Auftritt. Auch als Autor machte sich Trump einen Namen, da er 14 Bücher geschrieben hat, die großenteils als Ratgeber fungieren sollen.13

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

3.3 Politische Laufbahn

Trump hat sich 2015 nicht zum ersten Mal zur Präsidentschaftskandidatur bereitgestellt, sondern wollte sich bereits 2011 zur Wahl des US-Präsidenten bewerben, da er meinte, dass Obama nicht in den USA geboren sei und somit laut Verfassung kein Präsident sein dürfe. Dies ist ein Widerspruch, weil seine Eltern und somit auch er selbst einen Migrationshintergrund haben. Im Mai 2011 beendete erjedoch sein Vorhaben.

Trump verhielt sich politisch nicht immer loyal, da er des Öfteren seine Mitgliedschaft bei den verschiedenen Parteien wechselte. Im Jahr 1987 begann seine politische Laufbahn bei den Republikanern. In den Jahren 1999 und 2000 wurde er dann kurzfristig Präsidentschaftskandidat der Reform Party. Nur kurze Zeit später im Jahr 2001 wechselte er zu den Demokraten, und 2009 zog es ihn schließlich wieder zurück zu den Republikanern.14

Die Republikaner sind konservativ geprägt, d. h. sie halten an alte Werte und Traditionen fest. Beispielsweise wird die Homo-Ehe sowie Abtreibungen abgelehnt. Sie sind an eine freie Marktwirtschaft interessiert, auf die der Staat wenig Einfluss hat, und setzen sich dafür ein, die illegale Einwanderung zu unterbinden. Soziale Aspekte werden von ihnen eher vernachlässigt.15

Im Juni 2015 erklärte Trump, dass er sich für die Republikaner zur US- Präsidentschaftskandidatur bereitstellen wolle. Obwohl die Kandidatur von den meisten Menschen als lachhaft angesehen wurde und er in den Umfragen hinter seiner Konkurrentin Hillary Clinton lag, gelang es ihm dennoch, am 8. November 2016 die Wahl zum 45. Präsidenten der USA für sich zu entscheiden.16

4. Beeinflussung durch die Medien

4.1 Akteure

Hinsichtlich der Beeinflussung unserer Meinung lassen sich drei Arten von Akteuren unterscheiden. Häufig stammen die Akteure aus der Politik oder der Wirtschaft. Die Politik verfolgt verschiedene Ziele, unter anderem Wahlkämpfe beeinflussen oder Wähler für die eigene Partei gewinnen. So bekam beispielsweise die Nachrichtenagentur Reuters von US-Geheimdienstmitarbeitern angeblich Belege, dassein russisches Institut auf Anweisung Putins Pläne entwickelt habe, um den Wahlkampf zugunsten von Donald Trump zu beeinflussen. Ziel sei wohl gewesen, Clintons Sieg zu verhindern, da sie Obamas Politik, die in Russland kritisiert wurde, weiterführen wollte.17 In der Wirtschaft versuchen die Akteure durch viel Werbung die Käufer so zu beeinflussen, dass diese immer mehr von ihren Produkten kaufen und somit viel Umsatz machen.18 Unternehmen, die unsere Kaufentscheidung versuchen zu beeinflussen, findet man massenweise auf allen möglichen Plattformen. Wenn man beispielsweise die Internetplattform YouTube aufruft und ein beliebiges Video von einem erfolgreichen Videoproduzenten anschaut, so kommt vor Beginn des Videos ein Werbespot von einem Unternehmen, wie zum Beispiel Lipton, die Eistee produzieren und verkaufen.

Aber auch einige Zeitschriften wie die Bild, die in der Gesellschaft die Meinungsbildung fördern, sind darauf fixiert, wenn möglich nur skandalöse Berichte oder Halbwahrheiten zu verbreiten, da diese das Interesse der Bevölkerung leichter wecken. Größeres Interesse für die Berichte bringt den Zeitschriften mehr Umsatz, da sich die Zeitungen besser verkaufen lassen.19

Zuletzt gibt es noch radikale Gruppen bzw. Terrororganisationen, die versuchen ihre Meinung zu verbreiten und durchzusetzen. Da die Menschen, wie bereits erwähnt, in sozialen Medien sehr gut miteinander vernetzt sind, ist es leichter für einzelne radikale oder rechtsorientierte Personen, auf Gleichgesinnte zu stoßen und sich mit ihnen zusammenzuschließen. Die radikale Gruppe Pegida, welche gegen die Islamisierung und Asylpolitik in Deutschland und Europa protestiert, ist nur dank der sozialen Medien entstanden und findet in ihnen immer mehr Anhänger.20

4.2 Methodik

Um der Frage auf den Grund zu gehen, wie Propagandisten die Menschen manipulieren, muss man erst einmal verstehen, nach welchem Prinzip die Psyche funktioniert, da diese mitverantwortlich ist, dass uns Propagandisten gezielt und effektiv beeinflussen können.

[...]


1 Vgl. Focus (2016), Erhöhte Gefahr durch Donald Trump?

2 Vgl. Ganslmeier, M. (2018), Bannon verlässt "Breitbart News".

3 Vgl. Pawlak, B. (2011), Propaganda.

4 Vgl. Bundeszentrale für politische Bildung (2011), Was ist Propaganda?

5 Demokratiewebstatt, Was ist Propaganda?

6 Vgl. Demokratiewebstatt.

7 Vgl. Ranetbauer, A. (2007), Strukturen der Propaganda aus kommunikationstheoretischer Sicht.

8 Vgl. Bundeszentrale für politische Bildung (2011).

9 Vgl. Wikipedia, Doanld Trump - Persönliches.

10 Vgl. RolingStone (2016), Seine Herkunft, seine Frauen, sein Vermögen: Die wichtigsten Fakten über Donald Trump.

11 Vgl. Was War Wann, Donald Trump Lebenslauf.

12 Vgl. Who's who, Biografie Donald Trump.

13 Vgl. Fritsche, J. (2015), Womit Donald Trump seine Milliarden verdient.

14 Vgl. Schwarz, A. (2017), Der Kandidat der Republikaner im Porträt.

15 Vgl. Info-USA.de, Die Republikaner.

16 Vgl.Schwarz, A. (2017).

17 Vgl. Stern (2017), So soll Russland die US-Wahl beeinflusst haben.

18 Vgl. Vahle, B. (2016), Wie Werbung und Marketing unsere Kaufentscheidung beeinflussen.

19 Vgl. GuteFrage.net (2008), Lügt die Bildzeitung wirklich so viel?

20 Vgl. Wolfangel, E. (2016), Radikalisierung in sozialen Netzwerken.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten

Details

Titel
Donald Trump. Größenwahnsinnig oder Opfer der Medien?
Note
1,0
Jahr
2018
Seiten
18
Katalognummer
V538105
ISBN (eBook)
9783346141699
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Die Facharbeit wurde mit 14 Punkten benotet.
Schlagworte
Donald Trum, Medien, Manipulation, Fake News, USA, Facharbeit, Schule
Arbeit zitieren
Anonym, 2018, Donald Trump. Größenwahnsinnig oder Opfer der Medien?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/538105

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