The Liang Gie. Kulturelle Identität des chinesischstämmigen Indonesiers

Konstruktionsarbeit anhand seiner selbstveröffentlichten Autobiographie


Hausarbeit, 2018

17 Seiten, Note: 2,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Motivation zur Abfassung und Gliederung seiner Lebensgeschichte

3. Das postkoloniale Bild des Chinesen in Indonesien

4. Kulturelle Identität und dessen Konstruktion

5. Die Autobiographie im Hinblick auf The Liang Gies Konstruktionsarbeit von Identität
5.1 Der Zeitraum von 1932 bis 1952
5.2 Der Zeitraum von 1952 bis 1958
5.3 Der Zeitraum von 1959 bis 1970
5.4 Der Zeitraum von 1971 bis 1979
5.5 Der Zeitraum von 1980 bis
5.6 Das Jahr

6. Fazit

Quellenverzeichnis

1 Einleitung

The Liang Gie, geboren am 25. August 1932 und gestorben am 10. April 2006 in Yogyakarta, Indonesien, war ein indonesischer Gelehrter, Autor und Dozent mit chinesischen Wurzeln. Sein Urgroßvater, gebürtig aus der Provinz Fujian, China, emigrierte im 19. Jahrhundert nach Java und lies sich in einer Kleinstadt in Westjava nieder, in der auch sein Großvater und Vater geboren wurden. Seine Mutter stammte aus Yogyakarta, wo die Familie seit der Hochzeit lebte. Neben The Liang Gie gebar seine Mutter noch neun weitere Kinder (vgl. Wieringa 2012, S. 136 u. S. 147).

The Liang Gie mied das Rampenlicht und gab nur selten Interviews, in denen er sehr wenig über sein Privatleben preisgab. Dennoch wollte er seine für ihn einmalige und einzigartige Lebensgeschichte verschriftlichen. Denn niemand ahnte, dass er nicht nur hart arbeitete, sondern auch „vom Glück gesegnet“ war (vgl. ebd., S. 157f).

Seine Autobiographie verfasste The Liang Gie im Alter von 68 Jahren und veröffentlichte diese im August 2001 im Selbstverlag, nachdem erst im Februar 2001 vom indonesischen Präsident Abdurrahman Wahid das offizielle Verbot des Gebrauchs chinesischer Schriftzeichen in der Öffentlichkeit und des Imports chinesischer Veröffentlichungen aufgehoben wurde. Nach dem vermeintlich kommunistischen Putschversuch 1965 wurden chinesische Schriften und Publikationen in der Militärherrschaft unter General Suhartos „Neuer Ordnung“ verboten. Die Besonderheit seiner Autobiographie war nämlich dessen Verschriftlichung in chinesischer Sprache. Zu diesem Zweck versuchte er im Jahr 1999 zuerst sich die Sprache im Selbststudium beizubringen, was jedoch zu wenig Erfolg führte. Deshalb begann er 2001 an der Universität Guangxi in Guilin die chinesische Sprache und Schrift zu erlernen. Mit Hilfe seines Kurslehrers konnte er am 25. August 2001, an seinem 69. Geburtstag, seine Autobiographie auf Chinesisch publizieren. Dieses Ereignis beschreibt er als einen Glücksmoment und Wendepunkt in seinem Leben. Nachfolgend übersetze er seine Autobiographie in die indonesische Sprache, die im Mai 2002 ebenfalls im Selbstverlag veröffentlicht wurde, sodass auch Indonesier seine Lebensgeschichte lesen konnten. Auf Informationen aus seinem Privatleben wartet man jedoch vergebens. Das Hauptaugenmerk liegt auf Bildung, Berufserfahrung, Buchveröffentlichungen und Auszeichnungen sowie der Darstellung seiner öffentlichen Rolle in der indonesischen Gesellschaft als Beamter und Dozent (vgl. ebd., S. 136ff u. S. 158f).

Die Wahl zur Verschriftlichung seiner Autobiographie in Chinesisch wirft die Frage nach der kulturellen Dazugehörigkeit auf (vgl. ebd., S. 137). Daher soll in dieser Ausarbeitung der Frage nach der Identitätskonstruktion The Liang Gies anhand seiner Autobiographie nachgegangen werden. Wie versucht sich The Liang Gie in seinem Werk „Autobiographie eines immer vom Glück begünstigten Vaters“ darzustellen? Auf welchen Aspekten begründet er seine Identität und welche Probleme treten dabei auf? Dazu wird im folgenden Kapitel seine Motivation zur Verschriftlichung seiner Lebensgeschichte sowie die Wahl der Gattung bzw. rhetorischen Mittel dargelegt. Im dritten Punkt wird das Bild des Chinesen in Indonesien behandelt, um später ggf. Rückschlüsse auf The Liang Gie ziehen zu können. Im vierten Kapitel werden die Begriffe Identität und Indentitätskonstruktion erläutert. Im Anschluss daran soll The Liang Gies Autobiographie im Hinblick auf seine eigene Identitätsarbeit analysiert werden. Beendet wird die Ausarbeitung mit einem Fazit im sechsten Kapitel.

2 Motivation zur Abfassung und Gliederung seiner Lebensgeschichte

The Liang Gie war gewillt seine Lebensgeschichte niederzuschreiben, da er der Auffassung war, in seinem Leben viele interessante Ereignisse erlebt und besondere Erfahrungen gesammelt zu haben. Er beschreibt seine Lebensgeschichte als einzigartig und unvergleichbar. Auch war das Interesse an seiner Person groß. Zwischen 1958 und 2001 publizierte er insgesamt über 50 Bücher auf Indonesisch und Englisch, unter denen auch Bestseller, wie z.B. ein Ratgeber zum effizienten Studieren, waren. Durch diese erreichte er größere Bekanntheit sowohl in Indonesien als auch in Amerika. Nur seine Autobiographie erschien auf Chinesisch. Die Klappentexte waren jedoch immer ohne Lichtbild und enthielten stets nur knappe Informationen bezüglich Ausbildung, Berufserfahrung und Publikationen. Sein Privatleben schirmte er streng von der Außenwelt ab. Auch in seiner Autobiographie erfährt der Leser kaum etwas über Persönliches und Privates, da introspektive und selbstreflexive Komponenten rar gesät sind. So werden seine Frau und Tochter nicht einmal namentlich erwähnt. The Liang Gie setzte seinen Schwerpunkt auf die Darstellung seiner Errungenschaften und seiner Rolle im öffentlichen Raum, sodass seine Autobiographie mehr als eine Art „Lebenslauf in Textform“ angesehen werden kann. Das Verfassen seiner Lebensgeschichte auf Chinesisch war zudem eine Obsession The Liang Gies, die er mit Leidenschaft verfolgte. Seine Selbstdarstellung gliedert sich in sechs Wendepunkte und 37 Glücksmomente (vgl. Wieringa 2012, S. 138ff).

Seine Autobiographie schrieb er zwar auf Chinesisch, doch ist auch der Stil chinesisch? Auf den ersten Blick ähnelt The Liang Gies Autobiographie einer traditionellen chinesischen Gattung, der sogenannten „Selbstgratulation“. Darunter werden meist kleine Essays verstanden, die sich der Autor selbst widmet, um sich zu einer besonderen Gelegenheit alles Gute zu wünschen und dabei gleichzeitig auf Besonderheiten seines Lebens einzugehen. So zum Beispiel anlässlich eines runden Geburtstages (vgl. Bauer 1990, S. 439). Denn auch The Liang Gies Selbstdarstellung scheint voller Selbstgratulation und Selbstzufriedenheit zu sein. Zudem wird seine Autobiographie an seinem Geburtstag, jedoch nicht an einem runden, veröffentlicht. Zusätzlich steht die moralische und intellektuelle Bildung als eine Art persönlicher „Kultivierungsprozess“ im Zentrum der Gattung, sodass kein Raum für das Privatleben bleibt. Die meisten beschreiben, wie ihr gelungener Prozess der Selbstkultivierung am Ende in einer Beamtenlaufbahn mündet. Auch dies ist in The Liang Gies Autobiographie der Fall. Sein Privatleben bleibt weiterhin unter Verschluss, während er von seiner Obsession, Beamter zu werden, berichtet. Somit stellt sich die Frage, ob The Liang Gie versuchte, an das alte konfuzianische Bild des gelehrten Beamten zu appellieren. In Anbetracht dessen, dass The Liang Gie ausschließlich in einem javanisch-indonesischen Kulturkreis aufgewachsen ist und sozialisiert wurde, verstummt diese Vermutung. Es ist zu erkennen, dass The Liang Gies Selbstdarstellung mit den rhetorischen Mitteln Indonesiens geschmückt ist. In der indonesischen Selbstdarstellung sind es oft Patrioten, die ihrem Vaterland Indonesien treu dienen, die als Helden bezeichnet und von der Gesellschaft gefeiert werden. Und ein Beamter ist ein Staatsdiener (vgl. Wieringa 2012, S. 139f).

3 Das postkoloniale Bild des Chinesen in Indonesien

In diesem Abschnitt soll das Bild des Chinesen in Indonesien dargelegt werden, um dies später bei der Analyse der Identitätskonstruktion The Liang Gies berücksichtigen zu können.

Bereits in der Kolonialzeit Indonesiens war die chinesischstämmige Minorität eine unbeliebte Gruppe. Damals wurden sie „Fremde Orientalen“ genannt, was bei ihnen auf Ablehnung stoß. Diese Klassifizierung brachte nur Nachteile mit sich, wie z.B. die Verweigerung des Rechtes auf Landbesitz, der verschlechterte Zugang zu Bildung und das Aufkommen einer Ghettoisierung (vgl. Winkelmann 2008, S. 40). Auch in der postkolonialen Zeit blieb das Bild des Chinesen in der indonesischen Gesellschaft und im politischen und wissenschaftlichen Diskurs unverändert. Neue Begriffe wie die des „Auslandschinesen“ oder des „Überseechinesen“ verdeutlichen, dass sie als Fremdkörper betrachtet werden. Chinesischstämmige Indonesier werden nie zu den „echten“ Indonesiern gezählt. Trotz der indonesischen Staatsbürgerschaft bleiben sie stets Immigranten und Ausländer, die die zweite Klasse darstellen. Das stereotype Bild des Chinesen als homo oeconomicus, der ausschließlich an Geld und Gewinnerwirtschaftung interessiert ist, ist in Indonesien weit verbreitet (vgl. Wieringa 2012, S. 144f). Dies rührt daher, dass der Anteil an der Gesamtbevölkerung, abhängig von der jeweiligen Informationsquelle, zwischen 1,5 und 2,5 Prozent liegt (vgl. Yu 2009, S. 14), sie aber über circa 70-80 Prozent des nationalen Wohlstandes verfügen. Eigenschaften, wie z.B. Raffgier und Hinterlist, lassen die Ethnie der Chinesen als essentielle Außenseiter dastehen, die nur Schmarotzer am Wirtsvolk seien (vgl. Wieringa 2012, S. 145f). Die Politik der Neuen Ordnung (1966-1998) unter Suharto setzte alles daran, die Integration bis hin zur vollständigen Assimilation der chinesischstämmigen Minderheit (vgl. Yu 2009, S. 30) und eine „völlige Auflösung des „Chinesisch-Seins“ in Indonesien“ (Wieringa 2012, S. 145f) durchzusetzen. 1979 wurde ein „Leitfaden zur Lösung des Chinesenproblems in Indonesien“ (Wieringa 2012, S. 146) veröffentlicht. Dazu zählte auch das Veröffentlichungsverbot chinesischer Medien in Indonesien, die Schließung chinesischer Mittelschulen sowie der Zwang der Namensänderung von einem chinesischen hin zu einem indonesischklingenden Namen, wodurch eine Identifikation mit dem Staat Indonesien und die Loyalität zu diesem hervorgerufen werden sollte (vgl. Yu 2009, S. 32). Diese radikale Ansicht schürte in der Gesellschaft den Mythos eines „reinen“ und „unvermischten“ Volkes. Ohne eine explizite Festlegung, was „Indonesisch-Sein“ beinhaltet, hatte „Chinesisch-Sein“ darin keinen Platz (vgl. Wieringa 2012, S. 146).

4 Kulturelle Identität und dessen Konstruktion

Der Begriff der kulturellen Identität wird durch den Aufbau einer gemeinsamen Kultur, sprich durch soziokulturelle Gruppierungen von Subjekten, die sich von anderen Gruppierungen abgrenzen, da sie sich hinsichtlich ihrer Geschichte, kultureller Aspekte, Auffassungen, Traditionen, Werte, etc. unterscheiden, definiert (vgl. Winkelmann 2008, S. 25ff). „Geteilte historische Erfahrungen und kulturelle Codes bieten einen Rahmen zur Interpretation der Welt und der Lebenswirklichkeit“ (Winkelmann 2008, S. 25). Erweitert wird diese Definition durch die Annahme, dass kulturelle Identität das Bekenntnis zu einer Kultur und die Teilhabe an einer Kultur beinhaltet. Hierbei wird die aktive Handlung des Individuums betont, denn das Individuum bekennt sich unter gewissen Bedingungen, wie z.B. einer gemeinsamen Abstammung und einer gemeinsamen Geschichte, zu einer Identität und fühlt sich dieser zugehörig. Die Ausbildung kultureller Identitäten ist jedoch nicht ausschließlich durch Selbstzuschreibungen gekennzeichnet, sondern auch maßgeblich von Fremdzuschreibungen einer oftmals dominanten Gruppe geprägt (vgl. ebd., S. 26). „Damit wird der Prozess der aktiven Markierung einer eigenen kollektiven Identität ergänzt und u.U. sogar in erheblichem Maße determiniert von der „fremden Sicht“ auf die eigene Gruppe“ (Winkelmann 2008, S. 26). Auch nach Ien Ang (2001, S. vii) ist Identität keine Sache der freien Wahl. „Festzuhalten bleibt, dass eine ethnische Gruppe bei der Konstruktion von Identität auf kulturelle Merkmale zurückgreift, die sie für ihre Gruppe als charakteristisch begreift, um sich erfolgreich von einer anderen Gruppe abgrenzen zu können“ (Winkelmann 2008, S. 26).

5 Die Autobiographie im Hinblick auf The Liang Gies Konstruktionsarbeit von Identität

In diesem Teil der Ausarbeitung findet eine Analyse bezüglich The Liang Gies Konstruktionsarbeit von Identität in seiner Autobiographie statt. Wie versucht sich der chinesischstämmigen Indonesier in seiner Autobiographie darzustellen und welche Probleme treten für ihn, ggf. auch ohne als solche bemerkt zu werden, dabei auf?

Sein Werk gliedert sich in sieben Abschnitte mit einer weiteren Unterteilung in sechs Wendepunkte und 37 Glücksmomente, die in chronologischer Reihenfolge erzählt werden (vgl. Wieringa 2012, S. 146). Diese Einteilung soll auch in der Hausarbeit beibehalten werden.

5.1 Der Zeitraum von 1932 bis 1952

Der erste Abschnitt umfasst den Zeitraum von 1932 bis 1952. Im Jahr 1937 besucht er eine holländisch-chinesische Grundschule. Da die Familie aufgrund der japanischen Besetzung zwischen 1942 und 1945 vermehrt umziehen muss, wechselt er des Öfteren die Schule und besucht indonesische Grundschulen. Nach der indonesischen Unabhängigkeitserklärung 1945 lebt er zusammen mit seiner Großmutter mütterlicherseits in Yogyakarta. Er entscheidet selbst, wieder die chinesische Grundschule zu besuchen, die er 1948 mit fast 16 Jahren abschließt. Den ersten Glücksmoment in seinem Leben, der gleichzeitig auch der erste Wendepunkt ist, verortet The Liang Gie im Jahr 1949, nachdem sein Bruder ihn aus einem Flüchtlingslager unter der Kontrolle der niederländischen Armee in Semarang holt und ihn im Anschluss auf einer weiterführenden chinesischen Privatschule in Jakarta einschreibt. 1950 besteht er das Abitur, was den zweiten Glücksmoment in seinem Leben darstellt. Nach einem Job bei der Reifenfirma Dunlop entscheidet sich The Liang Gie seine schulische Ausbildung an einer Privatschule fortzuführen. 1952 erwirbt er das staatlich anerkannte Diplom der Oberschule, welches den dritten Glücksmoment in seinem Leben kennzeichnet. Er vertritt die Auffassung, als Zwanzigjähriger bereits klug, unerschrocken und voller Enthusiasmus zu sein. Seine Stärken sind Sprachen, wobei er Indonesisch als seine „Ursprache“ bezeichnet (vgl. ebd., S. 147f).

Nennenswert ist hier der Besuch der holländisch-chinesischen Schule von Beginn an. Da The Liang Gie selbst keine Äußerungen dazu macht, kann nur angenommen werden, dass seine Eltern entschieden, ihn eine zum Teil chinesische Grundschule besuchen zu lassen. Diese Schule war jedoch darauf bedacht, „westlich orientierte junge Chinesen auszubilden und sie für eigene Zwecke aus ihrem kulturellen Umfeld herauszulösen“ (Yu 2009, S. 34). Nachdem er während der japanischen Besatzungszeit verschiedene indonesische Grundschulen besucht hat, entscheidet er nach der Unabhängigkeitserklärung selbstständig, dass er wieder die chinesische Grundschule besuchen möchte. Hierbei scheint er von niemandem beeinflusst zu werden, da er bei seiner indonesischen Großmutter mütterlicherseits wohnt und es ihr gleichgültig ist, welche Schule er besucht. Sie ist Analphabetin und scheint sich auch nicht für The Liang Gies schulischen Verlauf und Zukunft zu interessieren oder ihn davon überzeugen zu wollen, eine indonesische Grundschule zu besuchen. Daher kann man davon ausgehen, dass es The Liang Gies eigene Entscheidung war, die chinesische Grundschule zu besuchen. In der chinesischen Bildungseinrichtung ist Chinesisch die Unterrichtssprache und den Kindern werden kulturelle Güter ihrer Vorfahren nahegelegt, um so auch die chinesische (Teil-) Identität zu wahren (vgl. ebd., S. 33f). Er ist zwar noch sehr jung, trotzdem hat er bereits Erfahrungen in indonesischen und chinesischen Grundschulen gesammelt. Aufgrund dieser Ereignisse entschließt er sich am Ende aktiv und eigenständig für den Besuch der chinesischen Bildungseinrichtung und auch sein Bruder schreibt ihn für eine chinesische Privatschule ein. The Liang Gie nennt dafür keinen Grund, in öffentlichen indonesischen Schulen werden Chinesen oder chinesischstämmige Indonesier aber oftmals diskriminiert (vgl. ebd., S. 35f). Ggf. hat er selbst Diskriminierung in den indonesischen Grundschulen aufgrund seines chinesischen Namens und Aussehens erfahren und sich daher für die chinesische Grundschule entschieden, auch wenn er sich nicht als Chinese, sondern mehr als Indonesier sieht. Hier wird deutlich, dass sein Leben von klein auf durch äußere Zuschreibungen geprägt ist und Indonesier ihn als Chinesen sehen, obwohl er selbst die indonesische Staatsbürgerschaft innehat.

[...]

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten

Details

Titel
The Liang Gie. Kulturelle Identität des chinesischstämmigen Indonesiers
Untertitel
Konstruktionsarbeit anhand seiner selbstveröffentlichten Autobiographie
Hochschule
Universität zu Köln  (Philosophische Fakultät)
Note
2,3
Autor
Jahr
2018
Seiten
17
Katalognummer
V538153
ISBN (eBook)
9783346158284
ISBN (Buch)
9783346158291
Sprache
Deutsch
Schlagworte
The Liang Gie, Identitätskonstruktion, Konstruktion von Identität, chinesischstämmiger Indonesier, Indonesien
Arbeit zitieren
Lisa Madeleine Halter (Autor:in), 2018, The Liang Gie. Kulturelle Identität des chinesischstämmigen Indonesiers, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/538153

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