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Auswirkungen und Folgen des sozialstrukturellen Wandels auf Kleinstädte in Ostdeutschland

Title: Auswirkungen und Folgen des sozialstrukturellen Wandels auf Kleinstädte in Ostdeutschland

Term Paper , 2018 , 16 Pages , Grade: 3,0

Autor:in: Oliver Sieweck (Author)

Social Studies (General)
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Die Arbeit beschäftigt sich mit den Auswirkungen und Folgen des sozialstrukturellen Wandels auf Kleinstädte in Ostdeutschland. Um die Forschungsfrage zu überprüfen, sollen in dieser Arbeit fünf ausgewählte Kleinstädte in Ostdeutschland auf die Auswirkungen/ Folgen des sozialstrukturellen Wandels hin untersucht werden. Dies geschieht anhand einiger Bestandteile des Merkmals "Demografischer Wandel". Die Städte besitzen alle eine vergleichbare Einwohnerzahl und liegen in eher ländlich geprägten Regionen. Zudem sind sie Verwaltungssitz für eingemeindete Dörfer.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Forschungsfrage und Vorgehensweise

2 Begriffsdefinitionen

2.1 Sozialstruktureller Wandel

2.2 Kleinstadt

2.3 Ostdeutschland

3 Grundlagen – Theorie

3.1 Historischer Abriss

3.2 Lage in Ostdeutschland

4 Empirische Überprüfung

4.1 Theoretische Vorüberlegung

4.2 Umsetzung

5 Zu erwartende Ergebnisse

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen und Folgen des sozialstrukturellen Wandels auf fünf ausgewählte ostdeutsche Kleinstädte anhand ausgewählter Merkmale des demografischen Wandels. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, welche Auswirkungen existieren, welche Folgen sie nach sich ziehen und welche Gegenmaßnahmen zur Stärkung der ländlichen Kommunen ergriffen werden können.

  • Analyse des demografischen Wandels in ostdeutschen Kleinstädten
  • Vergleich von fünf Fallbeispielen (Barby, Geithain, Bleicherode, Drebkau, Burg Stargard)
  • Untersuchung von Wanderungssalden und Altersstrukturen
  • Erörterung von kommunalen Handlungsstrategien und Wirtschaftsförderung
  • Bewertung der Standortfaktoren zur Milderung des Bevölkerungsrückgangs

Auszug aus dem Buch

3.2 Lage in Ostdeutschland

„Zwischen 1949 und 1990 befand sich auf dem Gebiet Ostdeutschlands die Deutsche Demokratische Republik, ein Staat, welcher nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs mithilfe der kommunistischen Partei der Sowjetunion aus der sowjetischen Besatzungszone gegründet wurde.

Die Sozialistische Einheitspartei Deutschland (SED) hatte ein Zwei-Klassen-System nach Marx´schem Vorbild etabliert, wobei die Arbeiter und Bauern die herrschende Klasse darstellten. Der Arbeiter-und-Bauern-Staat war schwerindustriell und landwirtschaftlich geprägt. Die Lebensweise der Menschen war eher einfach und vom Staat gesteuert. Zudem gab es sogenannte 5-Jahres-Pläne. Darin wurden Quoten festgesetzt, welche die Produktionsbetriebe zu erfüllen hatten. - Bürgerlichen Individualismus sollte es nicht geben.

Mit der Wende und dem darauffolgenden Beitritt der DDR zur BRD nach 1990 fiel es daher vielen Menschen schwer, sich auf die neue Situation einzustellen, da nun andere Lebensumstände herrschten.“ Mit der im Westen vorherrschenden Marktwirtschaft taten sich viele schwer – sie „kamen einfach nicht damit klar.“ Hinzu kam eine gewisse Unsicherheit hinsichtlich der eigenen ökonomischen und sozialen Zukunft, da viele ehemalige VEB (Volkseigene Betriebe) geschlossen wurden. Arbeitslosigkeit und Unzufriedenheit machten sich breit. Eine weitere Folge des daraus resultierenden wirtschaftlichen Wandels im Osten ist der Wegzug in die alten Bundesländer. „In den folgenden vier Jahren verließen fast 1,4 Mio. Bürger ihre ostdeutschen Herkunftsländer. Gleichzeitig zogen jetzt aber auch vermehrt Westdeutsche in Richtung Osten. Doch die gesamten Austauschsalden für Ostdeutschland blieben immer negativ.“

Zusammenfassung der Kapitel

1 Forschungsfrage und Vorgehensweise: Definition der zentralen Fragestellung und Vorstellung der fünf untersuchten Kleinstädte im ostdeutschen Raum.

2 Begriffsdefinitionen: Klärung der Kernbegriffe sozialstruktureller Wandel, Kleinstadt und Ostdeutschland als theoretische Basis.

3 Grundlagen – Theorie: Historischer Abriss sozialer Systeme und Darstellung der spezifischen Situation in Ostdeutschland nach 1990.

4 Empirische Überprüfung: Theoretische Vorüberlegung mittels der „Coleman’schen Badewanne“ sowie Vorstellung der Datenumsetzung basierend auf dem „Wegweiser Kommune“.

5 Zu erwartende Ergebnisse: Auswertung und Deutung der statistischen Daten zu Durchschnittsalter, Wanderungssaldo und Altersquotienten der betrachteten Städte.

Schlüsselwörter

Sozialstruktureller Wandel, Kleinstadt, Ostdeutschland, Demografischer Wandel, Stadt-Land-Flucht, Bevölkerungsentwicklung, Wanderungssaldo, Wirtschaftsförderung, Standortfaktoren, Leerstand, Altersstruktur, Jugendquotient, Altenquotient, Kommunalverwaltung, Dorfsterben.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Folgen des sozialstrukturellen Wandels für ostdeutsche Kleinstädte unter Berücksichtigung demografischer Faktoren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen der demografische Wandel, die Analyse von Bevölkerungsdaten in Kleinstädten sowie Strategien der kommunalen Wirtschaftsförderung.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit fragt nach den Auswirkungen und Folgen des Wandels sowie nach Möglichkeiten, diesen negativen Entwicklungen in ostdeutschen Kommunen entgegenzuwirken.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es erfolgt eine empirische Überprüfung mittels qualitativer Daten aus den Jahren 2013-2015, die durch ein Ursache-Wirkungs-Modell (Coleman’sche Badewanne) interpretiert werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die methodische Umsetzung der Datenanalyse sowie eine detaillierte Auswertung der Ergebnisse zu den fünf Fallbeispielen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind sozialstruktureller Wandel, Demografie, Kleinstadt, ostdeutsche Bundesländer und kommunale Handlungsstrategien.

Wie schneidet Burg Stargard im Vergleich zu anderen Städten ab?

Burg Stargard zeigt in der statistischen Auswertung die besten Voraussetzungen in den untersuchten Kategorien, während Geithain das Schlusslicht bildet.

Warum ziehen trotz des hohen Durchschnittsalters junge Menschen weg?

Die Arbeit identifiziert Perspektivlosigkeit und einen Mangel an gut dotierten Jobs als Hauptgründe für die Abwanderung in Richtung der alten Bundesländer.

Welche Rolle spielt die Wirtschaftsförderung?

Wirtschaftsförderung wird als essenzielle kommunale Aufgabe angesehen, um durch Unternehmensansiedlungen und Arbeitsplatzschaffung die Abwanderung zu stoppen.

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Details

Title
Auswirkungen und Folgen des sozialstrukturellen Wandels auf Kleinstädte in Ostdeutschland
College
University of Applied Sciences Wernigerode
Grade
3,0
Author
Oliver Sieweck (Author)
Publication Year
2018
Pages
16
Catalog Number
V538236
ISBN (eBook)
9783346177001
ISBN (Book)
9783346177018
Language
German
Tags
auswirkungen folgen kleinstädte ostdeutschland wandels
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Oliver Sieweck (Author), 2018, Auswirkungen und Folgen des sozialstrukturellen Wandels auf Kleinstädte in Ostdeutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/538236
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