Auf den folgenden Seiten werde ich das Thema „Gedichte“ behandeln. Dabei handelt es sich um „Motivgleiche Gedichte“ zum Thema „Frühling“. Es geht dabei um ausgewählte Werke für eine Unterrichtseinheit für die zweite Klasse der Grundschule im Fach Deutsch.
Zu Beginn möchte ich unter Gliederungspunkt 2. eine Einführung zum Thema „Frühling“ geben. Dieser Punkt unterteilt sich in zwei Abschnitte: der erste Teil handelt von Frühlingserfahrungen allgemein (2.1), anschließend wird über „Frühling“ ein Thema des Deutschunterrichts? berichtet. Unter 3. führe ich die Gedichte und deren Sachanalyse an. Diese beinhaltet Analyse und Interpretation der verschiedenen literarischen Texte. In Punkt 3.1 handelt es sich um Anne Steinwarts „Es frühlingt“, daran schließt sich das Gedicht „Frühling“ an, welches von Christine Nöstlinger geschrieben wurde. „April! April!“ steht unter 3.3 und wurde von Wolfgang Mahringer verfasst. Die didaktische Analyse ist unter Punkt 4. verschriftlicht. Diese umfasst die Lernziele der Unterrichtseinheit, sowie den Lernzuwachs einzelner Gedichte. Des Weiteren begründe ich darin die von mir gewählte Anordnung der Schriftstücke innerhalb dieser Unterrichtseinheit. Abschließend gebe ich in 5. ein Fazit zu dem Thema.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Frühling
2.1 Frühlingserfahrungen
2.2 „Frühling“ - ein Thema des Deutschunterrichts?
3. Gedichte
3.1 Es frühlingt (Anne Steinwart)
3.2 Frühling (Christine Nöstlinger)
3.3 April! April! (Walter Mahringer)
4. Didaktische Analyse
5. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit entwickelt eine Unterrichtseinheit für die zweite Klasse der Grundschule zum Thema „Motivgleiche Gedichte“ mit dem Schwerpunkt „Frühling“. Das primäre Ziel ist es, den Schülern durch verschiedene lyrische Texte einen Zugang zu emotionalen und sinnlichen Erfahrungen der Jahreszeit sowie zu unterschiedlichen poetischen Gestaltungsformen zu ermöglichen.
- Analyse und Interpretation motivgleicher Frühlingsgedichte.
- Didaktische Umsetzung und methodische Einbettung in den Deutschunterricht der Grundschule.
- Erarbeitung der sinnlichen Wahrnehmung der Jahreszeit Frühling.
- Untersuchung sprachspielerischer Texte und deren Wirkung auf Lernende.
- Förderung der Lesekompetenz und des sinnerfassenden Lesens.
Auszug aus dem Buch
3.1 Es frühlingt
Es frühlingt Hase träumt von grünen Feldern. Zwerge flüstern in den Wäldern.
Igel, der so lange schlief, schickt mir einen Liebesbrief.
Winter flüchtet um die Ecke. Frühling hockt schon in der Hecke.
Anne Steinwart
Sachanalyse Das kleine Gedicht ist in drei Strophen zu je vier Versen äußerlich gegliedert. In allen Strophen bemerkt man das Reimschema aa, bb, cc, also den Paarreim. Dabei reimen sich immer die Endreime: Feldern – Wäldern, schlief – Liebesbrief, sowie Ecke und Hecke. Diese Reime nennt man „reine Reime“. Das Gedicht erhält dadurch eine klare Struktur und hat einen fließenden Rhythmus mit zweisilbigem Takt. Dieser hat einen fallenden Charakter und wird als Trochäus bezeichnet. Das Gedicht ist also im Wechsel von betonter und unbetonter Silbe geschrieben. Es lässt sich sehr gut vortragen, da es einen linearen Fluss von Sinneinheiten hat. Inhaltliche Einheiten, der Satz oder ein Teil des Satzes stimmen mit der Verszeile überein, so dass man von einem Zeilenstil spricht, der mit einer Pause am Versende schließt.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung umreißt das Ziel der Arbeit, eine Unterrichtseinheit zum Thema „Motivgleiche Gedichte“ für die zweite Grundschulklasse zu entwerfen.
2. Frühling: Dieses Kapitel betrachtet Frühlingserfahrungen als Ausgangspunkt für die Literaturbegegnung und diskutiert den Stellenwert des Frühlings im Deutschunterricht.
3. Gedichte: Hier erfolgt die fachwissenschaftliche Analyse und Interpretation der ausgewählten Gedichte von Anne Steinwart, Christine Nöstlinger und Walter Mahringer.
4. Didaktische Analyse: Dieser Teil ordnet die Unterrichtsreihe in die Rahmenrichtlinien ein und erläutert die methodische Planung sowie die Lernziele der einzelnen Einheiten.
5. Fazit: Das Fazit resümiert die Eignung des Themas Frühling für den Grundschulunterricht und betont den hohen motivierenden Wert der gewählten Gedichte.
Schlüsselwörter
Frühling, Gedichte, Grundschule, Deutschunterricht, Motivgleiche Dichtung, Literaturdidaktik, Sinneswahrnehmung, Lyrik, Sprachspiele, Lesekompetenz, Unterrichtseinheit, Didaktische Analyse, Wortbildung, Jahreszeiten, Bildungsziele.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit im Kern?
Die Arbeit untersucht, wie motivgleiche Frühlingsgedichte in einer zweiten Grundschulklasse didaktisch sinnvoll eingesetzt werden können, um den Schülern einen Zugang zu Literatur und sinnlicher Naturwahrnehmung zu ermöglichen.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die zentralen Themen sind die fachwissenschaftliche Analyse von Lyrik, die didaktische Planung einer Unterrichtsreihe sowie die Verknüpfung von Naturerfahrung mit sprachlichem Lernen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Konzeption einer motivierenden Unterrichtseinheit, die Schüler dazu anregt, verschiedene literarische Texte zum Thema Frühling zu lesen, zu interpretieren und dabei ihre Ausdrucksfähigkeit zu erweitern.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?
Die Arbeit nutzt die literaturdidaktische Analyse sowie die curriculare Einordnung der Inhalte in die bestehenden Rahmenrichtlinien für den Deutschunterricht der Grundschule.
Was steht im inhaltlichen Fokus des Hauptteils?
Der Hauptteil gliedert sich in eine Einführung in das Thema, eine detaillierte Sachanalyse der ausgewählten Gedichte sowie eine ausführliche didaktische Reflexion der Unterrichtsplanung.
Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Inhalt charakterisieren?
Die Arbeit lässt sich primär über die Begriffe „Frühling“, „Grundschule“, „Gedicht-Didaktik“, „Sinneswahrnehmung“ und „Sprachspiel“ definieren.
Warum wurde das Gedicht „Es frühlingt“ von Anne Steinwart als Einstieg gewählt?
Es dient aufgrund seines simplen Paarreims und seiner klaren Struktur als idealer emotionaler und formaler Einstieg, um Grundschüler behutsam an die Textgattung Gedicht heranzuführen.
Welche Rolle spielt das sprachspielerische Gedicht „April! April!“ von Walter Mahringer?
Es dient dazu, das Bewusstsein für die Gestaltung der deutschen Sprache zu schärfen, indem es die Kinder mit einer ungewohnten Textanordnung konfrontiert und sie zur analytischen Auseinandersetzung mit Wortgrenzen und Bedeutung anregt.
- Quote paper
- Jessica Reese (Author), 2004, Motivgleiche Dichtung "Frühling", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/53826