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Companion Robots. Aspekte der Entwicklung sozialer Roboter

Titel: Companion Robots. Aspekte der Entwicklung sozialer Roboter

Hausarbeit , 2017 , 13 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Nora Klutzny (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Folgenden sollen Aspekte der Nutzung von Companion Robots betrachtet werden, um einen näheren Einblick in die Anforderungen, an die Entwicklung und auch den Einsatz solcher Roboter im Alltag zu geben.

Roboter stellen in der heutigen Zeit Maschinen dar, die vom Menschen zur Erfüllung jeglicher Aufgaben programmiert werden. Sie dienen der Menschheit als ihr erschaffenes Werkzeug, sodass die menschliche Handlungsfähigkeit sowohl durch Funktionen wie Autonomie oder Bewegungsfähigkeit, als auch durch Verhaltensmerkmalen wie Intelligenz und Emotionen erweitert werden. Mit dem Begriff der sogenannten Companion-Technologie können wiederum Systeme beschrieben werden, die in der Lage sind, einen Nutzer kennenzulernen, sich auf ihn einzustellen und ihm somit bei der Bewältigung des täglichen Alltags zu unterstützen. Das Einsatzgebiet kann sich hierbei stark unterscheiden: Beispielsweise können Roboter im Haushalt eingesetzt werden, um etwa aufzuräumen oder die Pflanzen zu gießen. Darüber hinaus zeichnet die Companion Robots jedoch auch aus, dass sie dem Nutzer Gesellschaft leisten und sie deshalb mit ihm kommunizieren können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Mögliche Gestaltungsarten von Companion Robots

2.1 Beispiel für eine mögliche Gestaltung: Jibo

2.2 Beispiel für eine mögliche Gestaltung: BUDDY

2.3 Beispiel für eine mögliche Gestaltung: Paro

3 Mensch-Maschine-Kommunikation durch menschliche Eigenschaften bei Companion Robots

4 Der Effekt des Uncanny Valley

4 Fazit und Ausblick

5 Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Rolle und Entwicklung von Companion Robots in der heutigen Gesellschaft, mit einem besonderen Fokus auf deren Gestaltung, menschliche Interaktionsmuster und die psychologischen Akzeptanzhürden durch den Uncanny-Valley-Effekt.

  • Potenziale von Companion Robots in der Pflege und im Alltag
  • Analyse konkreter Robotermodelle (Jibo, BUDDY, Paro)
  • Mensch-Maschine-Interaktion und emotionale Bindung
  • Psychologische Auswirkungen von menschenähnlichem Design
  • Ethische Fragestellungen zur Datennutzung und Privatsphäre

Auszug aus dem Buch

4 Der Effekt des Uncanny Valley

Auffällig an den vorangegangenen Beispielen scheint, dass diese sich weniger an einem menschlichen (humanoiden) Aussehen orientieren und eher verniedlicht visualisiert werden oder tierähnlich wirken sollen. Im Bereich der Companion Robots gibt es daher eine Problematik, die sich Uncanny Valley nennt. Diese beschreibt den Effekt, dass beim Umgang mit künstlichen Kreaturen eine emotionale, paradoxe Akzeptanzlücke entsteht. Die Theorie wurde erstmals von dem japanischen Robotik-Ingenieur Masahiro Mori in Tokyo entwickelt, der Vermutungen darüber anstellte, welche Reaktionen bei Menschen ausgelöst wurden, die sich einem menschlich aussehenden und auch menschlich verhaltenden Roboter gegenübersahen. Er fand heraus, dass der Betrachter Empathie gegenüber der dargestellten Figur empfindet. Dies ändert sich jedoch ab einem bestimmten Grad der Menschenähnlichkeit und die Akzeptanz des Betrachters nimmt schlagartig ab. Hier wechselt die Empathie plötzlich zu Aversion. Dieses Unbehagen ist jenes Uncanny, das sich in starker Abneigung gegenüber der künstlichen Figur zeigt. Erst wenn ein extrem hoher Grad an Menschenähnlichkeit erneut erreicht ist, ändert sich dieser Zustand.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung von Companion Robots als Unterstützung für Menschen im Alltag und bei der Bewältigung des demografischen Wandels.

2 Mögliche Gestaltungsarten von Companion Robots: Dieses Kapitel erläutert die Anforderungen an eine intuitive Bedienung und präsentiert die Modelle Jibo, BUDDY und Paro als praktische Beispiele für unterschiedliche Roboterkonzepte.

3 Mensch-Maschine-Kommunikation durch menschliche Eigenschaften bei Companion Robots: Hier wird untersucht, wie emotionale Bindungen zwischen Menschen und Technik entstehen und welche Grenzen dabei existieren.

4 Der Effekt des Uncanny Valley: Dieses Kapitel analysiert das psychologische Phänomen, bei dem eine zu hohe Menschenähnlichkeit bei Robotern Ablehnung statt Akzeptanz hervorruft.

4 Fazit und Ausblick: Der abschließende Teil reflektiert die ethischen Herausforderungen, wie den Datenschutz und die Gefahr der Entmenschlichung, und hebt das Potenzial der Technologie hervor.

5 Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Quellen.

Schlüsselwörter

Companion Robots, Mensch-Maschine-Interaktion, Uncanny Valley, soziale Roboter, Demografie, Pflege, emotionale Bindung, Robotik, künstliche Intelligenz, Assistenzsysteme, Mensch-Maschine-Kommunikation, Akzeptanz, Technologie, Mensch-Roboter-Interaktion

Häufig gestellte Fragen

Was sind Companion Robots?

Companion Robots sind Maschinen, die so programmiert sind, dass sie Nutzer im Alltag unterstützen, Gesellschaft leisten und durch menschenähnliche Eigenschaften die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine erleichtern.

Welche Themenfelder stehen im Fokus der Arbeit?

Die Arbeit behandelt die Gestaltung von Robotern, die psychologischen Aspekte der menschlichen Interaktion mit Maschinen sowie die Herausforderungen des Uncanny-Valley-Effekts.

Was ist das zentrale Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, einen Einblick in die Anforderungen an die Entwicklung solcher Roboter zu geben und die Schwierigkeiten bei der Etablierung im privaten Umfeld zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse und einer Literaturrecherche zu bestehenden Robotermodellen und psychologischen Theorien.

Womit befasst sich der Hauptteil?

Der Hauptteil analysiert konkrete Gestaltungsarten, die zwischenmenschliche Kommunikation mit Systemen und die Auswirkungen von Designentscheidungen auf die Akzeptanz durch den Nutzer.

Was sind die charakteristischen Schlüsselwörter dieser Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Companion Robots, Uncanny Valley, soziale Roboter, Mensch-Maschine-Interaktion und künstliche Intelligenz.

Wie unterscheidet sich der Roboter Paro von anderen Modellen?

Paro ist als Robbe gestaltet und primär für therapeutische Zwecke in der Demenzpflege konzipiert, um emotionale Nähe ohne die bei humanoiden Modellen auftretenden Akzeptanzprobleme zu fördern.

Warum spielt der Uncanny-Valley-Effekt für Entwickler eine Rolle?

Entwickler müssen diesen Effekt berücksichtigen, da eine zu starke Annäherung an das menschliche Äußere beim Nutzer unbeabsichtigt Aversionen und Misstrauen hervorrufen kann.

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Details

Titel
Companion Robots. Aspekte der Entwicklung sozialer Roboter
Hochschule
Leuphana Universität Lüneburg
Veranstaltung
Künstliche Körper
Note
1,7
Autor
Nora Klutzny (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
13
Katalognummer
V538282
ISBN (eBook)
9783346153739
ISBN (Buch)
9783346153746
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Robot Robotic Medien Kommunikation Technologie Technology Virtual Emotion Mensch Maschine Interatkion Gesellschaft KI künstliche Intelligenz System Social Robots Computer Uncanny Valley humanoid
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Nora Klutzny (Autor:in), 2017, Companion Robots. Aspekte der Entwicklung sozialer Roboter, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/538282
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  13  Seiten
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