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Warum Senioren das Internet nutzen sollten. Chancen und Herausforderungen digitaler Medien im Alter

Title: Warum Senioren das Internet nutzen sollten. Chancen und Herausforderungen digitaler Medien im Alter

Textbook , 2020 , 111 Pages

Autor:in: Cornelia Marsch (Author)

Pedagogy - Adult Education
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Die Computer- und Internetnutzung hat in den letzten Jahrzehnten stetig an Bedeutung gewonnen. Obwohl die Digitalisierung viele Potenziale bietet, die älteren Menschen den Alltag erleichtern können, haben diese häufig kein Interesse an den digitalen Medien. Um dem entgegenzuwirken, rücken immer mehr Unternehmen Senioren als relevante Nutzer moderner Technologien ins Blickfeld.

Womit befasst sich die Geragogik und welche Ziele verfolgt sie? Wie oft und wofür nutzen Senioren das Internet? Aus welchen Gründen entscheiden sie sich für den Kauf eines mobilen Endgeräts? Wie gehen sie mit Schwierigkeiten beim Erlernen der neuen Technik um?

Cornelia Marsch analysiert, welchen konkreten individuellen Nutzen das Internet älteren Menschen bietet. Sie geht sowohl auf die Potenziale der Digitalisierung als auch auf mögliche Barrieren ein, die Senioren an der Internetnutzung hindern können. Ihr Buch richtet sich insbesondere an Senior/innen und Pädagog/innen, deren Schwerpunkt auf der Alten- und Altersbildung liegt.

Aus dem Inhalt:
- Geragogik;
- Digitalisierung;
- Digitale Kompetenz;
- Altersbilder;
- Demographischer Wandel;
- Mobilität

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Der demographische Wandel

2.1 Lebensformen und Bildungsstand älterer Menschen

3 Lebensphase Alter

3.1 Alter(n): Versuch einer Definition

3.2 Physiologische und psychologische Veränderungen

3.3 Geragogik

4 Digitalisierung

4.1 Geschichte und Gegenwart der Digitalisierung

4.2 Studien zur Internetnutzung in Deutschland

5 Zusammenfassung

6 Methodisches Vorgehen

6.1 Qualitative Forschung

7 Ergebnisdarstellung

7.1 Nutzungsprofil

7.2 Medienkompetenz

7.3 Generationenzugehörigkeit

8 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, den konkreten individuellen Nutzen der Internetnutzung für ältere Menschen zu ermitteln. Angesichts des demographischen Wandels und der zunehmenden Digitalisierung der Gesellschaft untersucht die Forschungsfrage, ob und wie die Generation 65+ das Internet in ihren Alltag integriert und welche Rolle dabei individuelle Lebensumstände sowie persönliche Kompetenzen spielen.

  • Analyse des demographischen Wandels und der Lebensphase Alter
  • Untersuchung der Digitalisierung als gesellschaftliche Herausforderung
  • Qualitative Befragung zur Internetnutzung und Medienkompetenz
  • Erforschung der Motivation sowie der Barrieren bei der Mediennutzung
  • Reflexion des generationenübergreifenden Wissenstransfers und der Altersbilder

Auszug aus dem Buch

3.2 Physiologische und psychologische Veränderungen

In der modernen fortschrittsorientierten Gesellschaft hat das Schlagwort vom "Lebenslangen Lernen“ an Gewicht gewonnen. Aus „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr!“ ist längst ein „Man lernt nie aus!“ geworden. Die alte Waschmaschine ist defekt und muss gegen eine neue ausgetauscht werden. An der neuen Waschmaschine sind, statt der überschaubaren Anzahl an einfachen Drehknöpfen viele Tasten und ein Fenster, das digital die Einstellungsmöglichkeiten anzeigt. Kommt der ältere Mensch nicht mit der Bedienung zurecht, wird schnell an seinen kognitiven Fähigkeiten gezweifelt: Das ist zu modern. Damit kommen die Alten nicht zurecht. Hat aber der 30-Jährige mit den Einstellungen ein Problem, wird eher an der Benutzerfreundlichkeit der neuen Schalttafel gezweifelt als an den kognitiven Fähigkeiten des jüngeren Menschen.

Der Verdacht drängt sich auf, dass das neue Motto „Man lernt nie aus“ eher eine Wunschvorstellung der modernen Wissensgesellschaft ist, als von den Lernvoraussetzungen älterer Menschen auszugehen. Vielmehr hat sich in vielen Köpfen von Senior*innen die Wahrnehmung verankert: Ich bin zu alt, um diese neuartige Waschmaschine zu bedienen. Die defizitären Bilder des Alterns, wie bspw. das stereotype Bild des passiven, gebrechlichen und zurückgezogenen Älteren, beeinflussen das Selbstbild von Senior*innen.

Alte Menschen vergessen viel, lernen nur schwer Neues dazu, denken langsam. Eine Studie des Schweizer Psychologen Philippe Rast, der zurzeit an der University of Victoria (Kanada) forscht, belegt das Gegenteil. Rast stützt sich dabei auf die sog.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den demographischen Wandel und die wachsende Bedeutung des lebenslangen Lernens sowie die Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung für die Generation 65+.

2 Der demographische Wandel: Dieses Kapitel analysiert die Bevölkerungsstruktur in Deutschland, den Wandel der Lebensformen älterer Menschen und die Bedeutung des Bildungsniveaus im Alter.

3 Lebensphase Alter: Hier werden Definitionen von Alter und Altern betrachtet sowie die physiologischen und psychologischen Veränderungen im Alter diskutiert, inklusive der Grundlagen der Geragogik.

4 Digitalisierung: Das Kapitel befasst sich mit der Entwicklung der Digitalisierung, den verschiedenen Studien zur Internetnutzung in Deutschland und der digitalen Kompetenz sowie deren kritischer Würdigung.

5 Zusammenfassung: Dieses Kapitel fasst die bisherigen Erkenntnisse über den Stellenwert der Senior*innen in der Gesellschaft und ihre Teilhabe am digitalen Alltag zusammen.

6 Methodisches Vorgehen: Das Kapitel erläutert die Wahl der qualitativen Forschungsmethode, die Erstellung des Leitfadens und die Durchführung der Experteninterviews.

7 Ergebnisdarstellung: Die empirischen Ergebnisse der Interviews werden hier strukturiert nach Nutzungsprofil, Medienkompetenz und Generationenzugehörigkeit dargestellt.

8 Fazit und Ausblick: Das Fazit schließt die Masterarbeit mit einer Reflexion der Ergebnisse und einem Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Bereich des digitalen Alterns ab.

Schlüsselwörter

Senioren, Digitalisierung, Lebenslanges Lernen, demographischer Wandel, Internetnutzung, Medienkompetenz, qualitative Forschung, Geragogik, Generation 65+, digitale Teilhabe, Altersbilder, Interview, Lebensphase Alter, Wissensgesellschaft, Kompetenzerwerb

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, welchen konkreten Nutzen das Internet für ältere Menschen bietet und welche Rolle es in ihrem Alltag spielt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Die Arbeit behandelt den demographischen Wandel, die Lebensphase Alter, die Digitalisierung der Gesellschaft, Medienkompetenz und pädagogische Konzepte für ältere Lernende.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aus den individuellen Perspektiven von Senioren zu erfahren, wie sie das Internet nutzen, welche Barrieren sie wahrnehmen und ob sie das Internet als Bereicherung für ihr Leben empfinden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurde eine qualitative Forschungsweise gewählt, bei der Experteninterviews mittels eines teilstandardisierten Leitfadens geführt und anschließend nach Mayring inhaltlich analysiert wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung zu Alter und Digitalisierung sowie in einen empirischen Teil, der die Ergebnisse aus den geführten Interviews detailliert darlegt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Senioren, Internetnutzung, Medienkompetenz, demographischer Wandel, Geragogik und lebenslanges Lernen.

Wie gehen die befragten Senioren mit den englischen Fachbegriffen im Internet um?

Viele der Befragten fühlen sich durch die englischen Begriffe ausgegrenzt oder überfordert, was teilweise zu Frustration oder Schamgefühlen führt.

Welche Rolle spielt der Wissenstransfer durch Angehörige?

Der Wissenszuwachs und die Hilfe durch Kinder und Enkelkinder sind zentral für die Senioren, um Barrieren bei der Internetnutzung zu überwinden.

Wie bewerten die Senioren das Internet als Medium in ihrem Alltag?

Die Bewertung ist ambivalent: Während die Kommunikation mit Angehörigen als Bereicherung geschätzt wird, werden Online-Shopping oder Online-Banking oft abgelehnt.

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Details

Title
Warum Senioren das Internet nutzen sollten. Chancen und Herausforderungen digitaler Medien im Alter
Author
Cornelia Marsch (Author)
Publication Year
2020
Pages
111
Catalog Number
V538295
ISBN (eBook)
9783964872296
ISBN (Book)
9783964872302
Language
German
Tags
Geragogik Digitalisierung neue Technologien Senioren Digitale Kompetenz Altersbilder Demographischer Wandel Mobilität
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Cornelia Marsch (Author), 2020, Warum Senioren das Internet nutzen sollten. Chancen und Herausforderungen digitaler Medien im Alter, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/538295
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