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Genetische Veränderungen von Pflanzen. Rechtsethische Bedeutungen im Kontext von Bio- und Umweltethik

Title: Genetische Veränderungen von Pflanzen. Rechtsethische Bedeutungen im Kontext von Bio- und Umweltethik

Seminar Paper , 2019 , 35 Pages , Grade: 9

Autor:in: Erik Raschke (Author)

Law - Philosophy, History and Sociology of Law
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In dieser Arbeit wird der Umgang mit Pflanzen unter der Grünen Gentechnik zum Prüfstein für die Frage, wie bewusst uns unsere eigenen Wertvorstellungen sind und unser Umgang mit Lebewesen ist. Es spielt außerdem eine Rolle, ob wir dabei unseren eigenen sittlichen Fähigkeiten gerecht werden können.

Aufgrund einer natürlichen Wechselwirkung zwischen uns Menschen und unserer Umwelt haben wir seit Beginn unserer Existenz unsere Umwelt fortwährend verändert. Dabei verfolgen wir einen gewissen Zweck und machen uns die uns umgebende Umwelt zu Nutze, wobei wir die Funktionalität und Praktikabilität nach unserem Nutzen messen. Die uns umgebende Umwelt, wird nur bei eventuell auftretenden negativen Folgen für unseren Nutzen, die mithin erst aufgrund unserer Aktivitäten entstanden sind, betrachtet und somit erst, doch auch wieder Zweckbestimmt, beachtet.

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Inhaltsverzeichnis

A. Einleitung

B. Hauptteil

I. Methodik der Arbeit

II. Grüne Gentechnik

1. Begriffsbestimmung

2. Überblick zum Gentechnikgesetz

3. Geschichtlicher Abriss der Entwicklung des Gentechnikgesetzes

4. Methodik der Gentechnik

5. Wertung der Methodik der Gentechnik

6. Eigene Wertung

III. Die Frage nach der Gerechtigkeit

1. Aristotelische Grundposition

2. Nietzscheanische Grundposition

3. Hobbesianische Grundposition

4. Kantische Grundposition

5. Wert und Nutzen der verschiedenen Grundpositionen

6. Gerechtigkeit im gentechnischen Umgang mit Pflanzen

a.) Handlungsbezug

b.) Sollensbezug

1.) Moralsiche Rechte der Pflanzen

2.) Moralische Rechte der Pflanzen nach der Umweltethik

aa.) Anthropozentrismus

bb.) Ratiozentrismus

cc.) Theozentrismus

dd.) Pathozentrismus

ee.) Physiozentrismus

ff.) Biozentrismus

(1) Intrinsischer Wert eines Wesens

(2) Inhärenter Wert eines Wesens

(3) Eigenwert eines Wesens

3.) Eigenwert von Pflanzen nach Biozentrismus

c.) Sozialbezug

d.) Gleichheitsbezug

e.) Richtigkeitsbezug

1.) Verantwortung im Umgang mit der Schöpfung

2.) Verantwortung für eine ausreichende Ernährung

3.) Verantwortung für die sozialen Folgen

7. Auswertung der Gerechtigkeitssuche im Umgang mit GVO

C. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die rechtsethische Dimension der gentechnischen Veränderung von Pflanzen im Kontext von Bio- und Umweltethik. Das Hauptziel besteht darin, zu analysieren, ob der technologische Eingriff in das genetische Material von Pflanzen vor dem Hintergrund verschiedener gerechtigkeitstheoretischer Grundpositionen als vertretbar angesehen werden kann.

  • Rechtliche Rahmenbedingungen und Gentechnikgesetzgebung in Deutschland
  • Philosophische Grundpositionen zur Gerechtigkeit (Aristoteles, Nietzsche, Hobbes, Kant)
  • Die Frage nach dem moralischen Status und Rechten von Pflanzen
  • Bioethische Bewertungsmaßstäbe wie Anthropo-, Ratio- und Biozentrismus
  • Verantwortungsethik im Hinblick auf Welternährung und ökologische Folgen

Auszug aus dem Buch

A. Einleitung

Um eine entsprechende Aufmerksamkeit für das vorliegende Thema zu gewinnen, möchte ich mit einem Zitat von Preuss beginnen, in dem er äußert, „Wir finden nirgends auf dem Erdball tatsächlich primäre Natur, unbeeinflusst menschlichem Handeln.“ Aufgrund einer natürlichen Wechselwirkung zwischen uns Menschen und unserer Umwelt, haben wir seit Beginn unserer Existenz unsere Umwelt fortwährend verändert. Dabei verfolgen wir einen gewissen Zweck und machen uns die umgebende Umwelt zu nutze, wobei wir die Funktionalität und Praktikabilität nach unserem Nutzen messen. Die uns umgebende Umwelt, wird nur bei eventuell auftretenden negativen Folgen für unseren Nutzen, die mithin erst aufgrund unserer Aktivitäten entstanden sind, betrachtet und somit erst, doch auch wieder Zweckbestimmt, beachtet. Somit wäre als Folge unseres Verhaltens die Umwelt erheblich gefährdet.

Es bestünde heute kein Zweifel mehr, dass wir Menschen durch unser Handeln globale Umweltprobleme, wie etwa Klimawandel, Lärm, Ozonloch, Treibhauseffekt, Bodenverseuchung, Verlust der Artenvielfalt und Umweltverschmutzung verursacht hätten. Durch die von uns Menschen ständig weiterentwickelte Technik, insbesondere in der Wirtschaft, und durch die vielfältigen gesellschaftlichen Aktivitäten, würde aber nicht nur die Natur und Landschaft, sondern auch die Gesundheit des Menschen erheblich gefährdet. Dabei wäre zu bedenken, dass wir Mensch mit unserer natürlichen Umwelt in vielfältigen und weitgehend ungeklärten Wechselwirkungen stehen. Wogegen unser heutiges ökologische System, als unsere Lebensgrundlage, vom rechnenden Kalkül des Kapitalismus bestimmt würde, wonach unsere heutige ökonomische Vernunft, aufgrund eines rein quantitativen Wertprinzips, jede Selbstbegrenzung ausschließt.

Zusammenfassung der Kapitel

A. Einleitung: Beleuchtet das Spannungsfeld zwischen menschlichem Handeln, ökologischen Folgen und der Verantwortung gegenüber der Natur.

I. Methodik der Arbeit: Definiert den Fokus der Untersuchung auf die Auslegung und Bewertung rechtsethischer Aspekte der Gentechnik.

II. Grüne Gentechnik: Gibt einen Überblick über Begrifflichkeiten, die gesetzliche Entwicklung des Gentechnikgesetzes sowie die Funktionsweise der grünen Gentechnik.

III. Die Frage nach der Gerechtigkeit: Analysiert verschiedene rechtsphilosophische Ansätze und deren Anwendung auf den Umgang mit gentechnisch veränderten Pflanzen.

C. Schlussbetrachtung: Führt die ethischen Argumentationslinien zusammen und bewertet die moralische Vertretbarkeit von gentechnischen Eingriffen.

Schlüsselwörter

Grüne Gentechnik, Bioethik, Umweltethik, Gentechnikgesetz, Gerechtigkeitstheorien, Anthropozentrismus, Biozentrismus, Pflanzenrechte, Verantwortungsethik, Nachhaltigkeit, GVO, Gentechnische Veränderung, Ökologische Folgen, Rechtsethik, Moral.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den rechtsethischen Implikationen der grünen Gentechnik und der Frage, ob eine genetische Veränderung von Pflanzen moralisch und rechtlich legitimiert werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der rechtlichen Einordnung der Gentechnik in Deutschland, der philosophischen Gerechtigkeitsanalyse und der ethischen Debatte um den Schutz der Natur.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die kritische Reflexion des Umgangs mit Pflanzen unter Nutzung biotechnologischer Verfahren vor dem Hintergrund verschiedener ethischer Begründungsmuster.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine rechts- und sozialwissenschaftliche Analyse vorgenommen, die durch eine philosophische Untersuchung ethischer Grundpositionen ergänzt wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Bestandsaufnahme der Gentechnikgesetzgebung, eine theoretische Gerechtigkeitsdebatte und eine spezifische Diskussion über Handlungs- und Sollensbezüge in der Umweltethik.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind neben der grünen Gentechnik insbesondere der Biozentrismus, das Gentechnikgesetz sowie die Konzepte des Intrinsischen Wertes und der Verantwortungsethik.

Wie bewertet der Autor die Rolle des Gentechnikgesetzes?

Das Gesetz wird als Instrument zur Regulierung von Risiken und zur Abwägung gesellschaftlicher Interessen betrachtet, das sich stetig an wissenschaftliche Erkenntnisse anpassen muss.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor im Hinblick auf den "Biozentrismus"?

Der Autor zeigt auf, dass der Biozentrismus zwar theoretisch eine stärkere Anerkennung von Pflanzenrechten fordert, dies jedoch in der praktischen Anwendung und im Vergleich zu menschlichen Bedürfnissen hochkomplex bleibt.

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Details

Title
Genetische Veränderungen von Pflanzen. Rechtsethische Bedeutungen im Kontext von Bio- und Umweltethik
College
University of Leipzig
Grade
9
Author
Erik Raschke (Author)
Publication Year
2019
Pages
35
Catalog Number
V538443
ISBN (eBook)
9783346176905
ISBN (Book)
9783346176912
Language
German
Tags
bedeutungen bio- genetische kontext pflanzen rechtsethische umweltethik veränderungen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Erik Raschke (Author), 2019, Genetische Veränderungen von Pflanzen. Rechtsethische Bedeutungen im Kontext von Bio- und Umweltethik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/538443
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