Die Bedeutung und Funktion des Minnetrankes in Eilhart von Obergs "Tristrant und Isalde"


Hausarbeit, 2018

16 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Beginn der Liebe

3. Wirkung des Trankes

4. Funktion des Minnetrankes

5. Romanende - Liebestrank in Relation zum Tod
5.1. Kecks Forschungsansatz
5.2. Mikasch-Köthners Forschungsansatz

6. Fazit

7. Literaturverzeichnis

Die Bedeutung und Funktion des Minnetrankes in Eilhart von Obergs „Tristrant und Isalde“

1. Einleitung

Die Geschichte des Tristrant war bereits im Mittelalter äußert populär, sodass diese in unterschiedlichen Versionen bearbeitet wurde. Jedoch lassen sich sämtliche Fassungen auf dasselbe, nicht überlieferte, Werk zurückführen, welches Ur-Tristan oder Estoire genannt wird und vermutlich im Jahre 1158 in altfranzösischer Sprache am Hofe Alienors von Aquitanien entstanden ist.3 Die wohl bekannteste Fassung ist Gottfried von Straßburgs4 Fassung, welche zwischen 1200 und 1210 entworfen wurde und die Version von Thomas von Bretagne als Vorlage hatte, obwohl das Werk nur unvollendet vorhanden ist.5 Folglich wurde die Bedeutung und Funktion des Minnetrankes in Gottfrieds Werk in der Forschung bereits ausgiebig diskutiert und es existieren verschiedene Forschungspositionen, welche von Reiner Dietz 1974 schriftlich zusammengefasst wurden. Einige Forscher, wie Ranke, Schneider, Ehrismann und Meissburg, sprechen sich dafür aus, dass bereits vor Einnahme des Minnetrankes in Tristrant und Isalde eine gewisse Neigung zueinander existiert habe, sodass dem Trank somit nur eine symbolische Bedeutung zugesprochen werden könne.6 Im Gegensatz dazu behaupten andere Forscher, beispielsweise Gervinus, De Boor und Hatto, dass es vor dem Trank keine Liebesgefühle zwischen Tristrant und Isalde gegeben habe und sprechen dem Trank somit eine magische Kraft zu, die als äußere Macht die Liebe zwischen Tristrant und Isalde erzwinge.7 Als Kompromiss der beiden Forschungspositionen kann Combridges Auffassung gewertet werden, der zwar die Existenz der Liebe vor dem Trank ablehnt, jedoch behauptet, „ [...] daß aber der Leser nach Gottfrieds Willen von Anfang an das Gefühl haben solle, daß Tristan und Isolde zusammengehören“.8 Bei der Betrachtung der unterschiedlichen Forschungsansätze wird deutlich, dass die finale Bedeutung des Minnetrankes in Gottfrieds Version bis jetzt nicht eindeutig bewiesen werden konnte, da das Werk verschiedene Interpretationsansätze ermöglicht. Ferner kann über die vollständige Funktion und Bedeutung des Minnetrankes bei Gottfried auch deshalb vielseitig diskutiert werden, da das Werk unvollendet blieb und über das Ende des Versromans nur spekuliert werden kann.

Weitaus weniger diskutiert wurde die Bedeutung und Funktion des Minnetrankes in der Fassung von Eilhart von Oberg9, obwohl Eilharts Fassung die einzige vollständige deutsche Überlieferung des Mittelalters ist.10 Aus diesem Grund soll die hier folgende Analyse und Interpretation Eilharts Tristrant und Isalde die Bedeutung und Funktion des Minnetrankes in Eilharts Fassung aufdecken. Die oben vorgestellen Forschungsansätze in Bezug auf den Minnetrank in Gottfrieds Überlieferung dienen hierbei nur als Hintergrundwissen, um die Bedeutsamkeit der exakten Datierung der Liebe zwischen Isalde und Tristan (vor oder nach Einnahme des Trankes) zu betonen. Vereinzelte direkte Vergleiche der beiden Fassungen sollen hierbei punktuelle inhaltliche Abweichungen der Überlieferungen hervorheben, welche für die Bedeutung und Funktion des Minnetrankes bei Eilharts Fassung relevant sind.

2. Der Beginn der Liebe

Wie bereits die oben angeführten Forschungsansätze in Bezug auf den Minnetrank in Gottfrieds Fassung aufzeigen, ist die Frage nach dem Zeitpunkt der Entstehung der Liebesgefühle zwischen Tristrant und Isalde besonders relevant. Denn falls die beiden Figuren sich bereits vor Einnahme des Trankes geliebt haben, wäre der Minnetrank lediglich ein Symbol ihrer Liebe11 und hätte keine weitere Relevanz auf der Handlungsebene.

Erstmalig Kontakt haben Isalde und Tristrant lediglich durch einen Boten, der Tristrant mit Isaldes Salbe zur Heilung seiner giftigen Wunden versorgt (E 1214 - 1220). Somit kann die Tatsache, dass Isalde Tristrants Leben rettet nicht durch bereits bestehende Liebe begründet werden, denn „und er ir doch nie gesach, wann eß alleß mit botten geschach“ (E 1219 - 1220). Zusätzlich weiß Isalde nicht, dass sie Tristrant, dem Mörder ihres Onkels Morolt (E 913 - 996), das Leben rettet, da sich Tristrant aus Angst um sein eigenes Leben beim König als Pro aus England vorstellt (E 1182 - 1183). Als sich Isalde und Tristrant das erste Mal begegnen, weiß Isalde erneut nicht, dass sie den Mörder ihres Onkels vor sich hat und pflegt Tristrant nur gesund, da er der wahre Drachentöter ist und sie nicht den Betrüger Truchsess heiraten will, da dieses ihre Ehre beschmutzen würde (E 1778 - 1779 & 1884 - 1885). Nachdem sie Tristrants Identität durch sein Schwert entlarvt, werden ihre feindseligen Gefühle ihm gegenüber als Mörder ihres Onkels offen von ihr dargestellt: „daß mag dir alleß nit fromen, daß du mögest enweg komen mit dinem lib untötlich. du must sicherlich minen ohen gelten“ (E 1894 - 1897). Anstatt Liebe empfindet Isalde gegenüber Tristrant „ungemach“ (E 1962) „groß clagen“ (E 1963) und „laid“ (E 1970b) und vergibt ihm nur, weil sie alternativ den ihr unwürdigen Truchsess heiraten müsste (E 1943 - 1960). Und auch Isaldes Freude darüber, dass nun Tristrant als wahrer Drachentöter Anspruch auf sie hat (E 2228 - 2229), lässt sich nicht durch aufkeimenden Liebesgefühle, sondern durch die mittelalterliche Standesgesellschaft erklären. Denn Tristrant ist „ain edel man“ (E 1952) von vornehmer Geburt, der ihr im Vergleich zu Truchsess ebenbürtig ist (E 1943 - 1958) und nicht ihre Ehre beschmutzen würde.

Demnach lassen sich in Eilharts Überlieferung inhaltlich keinerlei fundierte Hinweise auf eine bereits vor der Einnahme des Minnetrankes bestehende Liebe oder Zuneigung zwischen Isalde und Tristrant finden. Darüber hinaus macht Isaldes rhetorische Frage innerhalb ihres Monologs nach dem Liebestrank deutlich, dass sie Tristrant vorher nicht geliebt hat: „Herr, wie ist mir geschehen, so dick und ich in han gesehen, daß er mich nu tunck so gut?“ (E 2439 - 2441). Jedoch muss bei der obigen Analyse stets berücksichtigt werden, dass Eilhart der Liebe und Beziehung zwischen Tristrant und Isalde mit wenig Sympathie begegnet.12 Sämtliche Taten, die Tristrant motiviert durch die Liebe zu Isalde, ob ausgelöst durch den Trank oder bereits vorher vorhanden, begeht, schreibt der Dichter dem Liebestrank zu.13 Dass Tristrant die Hochzeitsnacht des Königspaars mit der Königin Isalde verbringt und somit zum Ehebruch Isaldes beiträgt, wird als die „maist trug“ (E 2838) bezeichnet. Und auch spätere nächtliche Treffen werden als „ain groß tumphait“ (E 3909) betitelt, da der Dichter die Liebe zwischen Tristrant und Isalde nicht gutheißt. Aus diesem Grund behandelt der Versroman vor der Einnahme des Minnetrankes keinerlei romantische Gefühle, vielmehr konzentriert sich das erste Drittel des Textes auf die Darstellung Tristrants als wahren Helden. Bereits im Prolog wird die gute Bildung, körperliche Kraft, Attraktivität und Tüchtigkeit Tristrants betont (E 134 - 170). Und auch im späteren Verlauf wird deutlich, dass Tristrant einen wahren ritterlichen Helden darstellen soll, welcher sich durch Tapferkeit und Mut auszeichnet (E 3143 - 3146). Erst durch den unabsichtlichen Konsum des Liebestrankes wird die Minne überhaupt erst zur Thematik des Textes, sodass keinerlei Belege für die Existenz von Liebe vor Einnahme des Trankes bei Eilharts Überlieferung zu finden sind. Demnach kann der Minnetrank bei Eilhart als „ [...] materielle Ursache der Liebe Tristans und Isoldes“14 angesehen werden.

3. Wirkung des Trankes

In Eilharts Fassung löst der Minnetrank bei Mann und Frau eine unwiderstehliche Liebe aus, die es ihnen innerhalb der ersten vier Jahre nicht ermöglicht auch nur einen einzigen Tagen ohne einander aushalten zu können. Sobald sich die Liebenden nicht täglich sehen, erkranken sie und müssen furchtbares Leid ertragen. Sofern die Trennung der Liebenden eine Woche übersteigt, sterben beide. Obwohl die Wirkung des Trankes auf vier Jahre festgesetzt wird, bleiben die Liebenden auch nach Ablauf der Zeit durch den Trank für immer miteinander verbunden (E 2279 - 2230). Somit ist die Wirkung beziehungsweise die Intensität des Trankes bei Eilhart beschränkt, obgleich die Beschreibung der Wirkung einen „ [.] logische[n] Widerspruch - eine begrenzte Zeit und zeitlebens wird die Wirkung anhalten“15 beinhaltet. Diese Begrenzung lässt sich wiederum in Gottfrieds Überlieferung nicht finden, sodass die Handlungsebene bei Eilhart nach Ablauf der vier Jahre eindeutig von Gottfrieds Version abweicht, da dieser die Macht des Trankes über die Liebenden nicht abschwächt.16 Unmittelbar nachdem Isalde und Tristrant den Liebestrank versehentlich getrunken haben, heißt es bei Eilharts Überlieferung: „also schier sie ouch getranck, do ducht sie sunder danck, sie verluren baid ir sinne, oder sie müsten ain ander minne“ (E 2353 - 2356). Somit betont Eilhart nicht nur „ [...] das Schwinden von Entscheidungsfreiheit - in der Unfähigkeit des Paares, sich zu trennen“17, sondern auch „das Schwinden allen personalen Bewußtseins“18, da der Trank ihren Verstand beeinflusst. Hier wird bereits deutlich, dass Eilhart die Schuld für das zukünftige Geschehen nicht bei Tristrant und Isalde sucht, da diese durch den Trank zumindest für die folgenden vier Jahre aneinander gebunden sind. Denn wer seinen Verstand verliert, kann keine bewussten Entscheidungen treffen und trägt somit auch keine Verantwortung für sein eigenes Handeln. Denn ihr gesamtes folgendes Handeln geschieht „on iren danck“ (E 2367), stattdessen werden sie durch den Trank gesteuert. Aus diesem Grund begründet der Dichter das Verhalten von Tristrant, welches er, wie bereits geschildert, als maist trug“ (E 2838) und „ain groß tumphait“ (E 3909) betitelt, stets mit der Wirkung des Trankes und weist somit jede Schuld von Tristrant, da dieser nur wegen des Trankes die Treue zu seinem König bricht.19 Durch die mehrfache Wiederholung des Dichters, dass einzig und allein der Liebestrank Schuld an dem Handeln von Tristrant und Isalde hat (E 2842 - 2845, 3914 - 3915 & 9486 - 9491), wird die Liebe zwischen Tristrant und Isalde als „Zwangminne“20 dargestellt. Zieht man an diesem Punkt wieder Gottfrieds Fassung zur Seite, kann man einen wesentlichen Unterschied feststellen, der die Schuldlosigkeit Tristrants und Isaldes in Eilharts Überlieferung unterstreicht. Bei Gottfried geben sich Tristrant und Isalde von selbst und ohne Unterstützung von außen dem Minnetrank hin und vereinigen sich während der Schifffahrt (G 11707 - 11874). Im Vergleich dazu wehren sich Tristrant und Isalde bei Eilharts Fassung solange gegen die mächtige Wirkung des Trankes bis sie vollkommen entkräftet sind. Erst durch das Zutun von Kurneval und Brangene geben Tristrant und Isalde ihren Widerstand auf, sodass sie ihrer körperlichen Anziehung zueinander folgen und wieder genesen (E 2611 - 2724).

Eilharts Darstellung der Minne lässt Rückschlüsse über seine dahinterstehende Minneauffassung zu, welche charakteristisch für die Auseinandersetzung mit Liebe in der Literatur um 1200 ist. Eilhart fasst Minne als eine zwanghafte, von außen kommende Macht auf, die wider der Natur des Menschen ist und daher als eine Bedrohung angesehen werden kann.21 Laut Schnell sei diese Auffassung und Darstellungsweise von Liebe als bedrohliche, äußere Macht repräsentativ für die Literatur des Mittelalters22 und harmoniere somit mit Eilharts Minneauffassung, die nicht als beglückende Erfahrung, sondern als qualvoll und zwanghaft beschrieben wird. Aus diesem Grund wird die Minne in dem Werk stets extrem negativ beschrieben, wie beispielsweise in der neuhochdeutschen Übersetzung als „quälend, übelwollend, heimtückisch und essigsauer“.23 Dadurch, dass Tristrant und Isalde bei Trennung stets unter körperlichen Qualen leiden und nicht einmal mehr essen können (E 2611 - 2618 & 3360 - 3382), wird die Darstellung der Minne als Krankheit unterstrichen, welche die Liebenden heimsucht.

[...]


3 Vgl. Danielle Buschinger: Einleitung. In: Eilhart von Oberg. Tristrant und Isalde. Neuhochdeutsche Übersetzung. Hg. von Danielle Buschinger & Wolfgang Spiewok. Greifswald 1993, S IX.

4 Im folgenden Text nur noch Gottfried genannt.

5 Vgl. Buschinger: Einleitung, S. IX.

6 Vgl. Reiner Dietz: Der 'Tristan' Gottfrieds von Straßburg. Probleme der Forschung (1902-1970). Göppingen 1974, S. 90-97.

7 Vgl. Dietz: Der 'Tristan' Gottfrieds von Straßburg. Probleme der Forschung (1902-1970), S. 97-105.

8 Rosemary Norah Combridge: Das Recht im 'Tristan' Gottfrieds von Strassburg. In: Philologische Studien und Quellen. Heft 15. Hg. von Wolfgang Binder, Hugo Moser, Lart Stackmann & Wolfgang Sammler. 2. Auflage. Berlin 1964, S. 60ff. & 87ff.

9 Im folgenden Text nur noch Eilhart genannt

10 Vgl. Buschinger: Einleitung, S. IX.

11 Vgl. Arthur Thomas Hatto: Der minnen vederspil Isot. In: Gottfried von Straßburg. Hg. von Alois Wolf. Darmstadt 1973, S. 209-217.

12 Vgl. Siegrun Kraschweski-Stolz: Studien zu Form und Funktion der Bildlichkeit im 'Tristan' Gottfrieds von Straßburg. In: Göppinger Arbeiten zur Germanistik. Nr. 403. Hg. von U. Müller. Göppingen 1983, S. 58.

13 Vgl. Kraschewski-Stolz: Studien zu Form und Funktion der Bildlichkeit im 'Tristan' Gottfrieds von Straßburg, S. 58-59.

14 Anna Keck: Die Liebeskonzeption der mittelalterliche Tristanromane. Zur Erzähllogik der Werke Berouls, Eilharts, Thomas' und Gottfrieds. München 1998, S. 38.

15 Keck: Die Liebeskonzeption der mittelalterliche Tristanromane, S. 94.

16 Vgl. Keck: Die Liebeskonzeption der mittelalterliche Tristanromane, S. 94.

17 Keck: Die Liebeskonzeption der mittelalterliche Tristanromane, S. 95.

18 Keck: Die Liebeskonzeption der mittelalterliche Tristanromane, S. 95.

19 Vgl. Kraschewski-Stolz: Studien zu Form und Funktion der Bildlichkeit im 'Tristan' Gottfrieds von Straßburg, S. 58-59.

20 Dagmar Mikasch-Köthner: Zur Konzeption der Tristanminne bei Eilhart von Oberg und Gottfried von Straßburg. In: Helfant-Studien. Stuttgart 1991, S. 26.

21 Vgl. Mikasch-Köthner: Zur Konzeption der Tristanminne bei Eilhart von Oberg und Gottfried von Straßburg, S. 25.

22 Vgl. Rüdiger Schnell: Causa Amoris.Liebeskonzeption und Liebesdarstellung in der mittelalterlichen Literatur. Bern/München 1985, S. 69.

23 Eilhart von Oberg: Tristrant und Isalde. Hg. von Buschinger, Danielle & Spiewok, Wolfgang. Übersetzung ins Neuhochdeutsche. Greifswald 1993, S. 40.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Die Bedeutung und Funktion des Minnetrankes in Eilhart von Obergs "Tristrant und Isalde"
Hochschule
Christian-Albrechts-Universität Kiel
Note
2,0
Autor
Jahr
2018
Seiten
16
Katalognummer
V538552
ISBN (eBook)
9783346144621
ISBN (Buch)
9783346144638
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Tristant, Tristrant, Eilhart von Oberg, Minnetrank
Arbeit zitieren
Lisa Graap (Autor), 2018, Die Bedeutung und Funktion des Minnetrankes in Eilhart von Obergs "Tristrant und Isalde", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/538552

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