Der Herero-Krieg und seine Folgen


Hausarbeit, 2019

28 Seiten, Note: 2,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Der Herero-Krieg

III. Zeitgenössische Rezeption
1. Rezeption im Kaiserreich
2. Rezeption im Ausland

IV. Einflussmöglichkeiten
1. Literatur
2. Vereine
3. Kollektives Gedächtnis

V. Forschungsdebatte

VI. Wechselwirkung zwischen Kolonie und Metropole
1. Rassismus
2. Radikalisierung
3. Kolonialisierung

VII. Fazit

VIII. Literaturverzeichnis

IX. Anhang

I. Einleitung

Im Herero-Krieg, der 1904-1908 in Deutsch-Südwest tobte, fand der erste Genozid des 20. Jahrhunderts statt1. Wegen diesem brutalen Vorgehen wurde das Deutsche Kaiserreich schon während des Krieges von manchen scharf kritisiert2. Über seine Folgen und potenzielle Zusammenhänge mit dem Holocaust wurde in der Forschung seit dem Fall des Dritten Reichs immer wieder diskutiert3. 2003 veröffentlichte Jürgen Zimmerer mehrere Aufsätze bezüglich des Verhältnisses vom Holocaust und Kolonialismus, was in einer erneuten wissenschaftlichen Diskussion resultierte4. Trotz der jahrelangen Debatte5, sind diese Überlegungen vermutlich auch nicht die letzten6.

Diese Arbeit hat nicht den Anspruch, den Herero-Krieg und seinen Einfluss auf den Holocaust zu untersuchen, auch wenn es unumgänglich ist, sich mit dieser Thematik auseinanderzusetzen. Vielmehr wird sich hier mit den Fragen beschäftigt, ob der Krieg überhaupt Einflüsse ausüben konnte und welche Wirkung die Kolonie auf die Metropole ausgelöst hat.

Um dies zu erreichen, wird zuerst der Krieg zusammengefasst und die Aspekte des Vernichtungskrieges genauer erläutert (II.). Ferner wird untersucht, wie die Geschehnisse von Zeitgenossen aufgenommen wurden (III.) und inwiefern überhaupt die Möglichkeit bestand, dass der Krieg und/oder seine Folgen Einfluss auf zukünftige Ereignisse nehmen konnten (IV.). Erst nachdem die Voraussetzungen geklärt wurden, werde ich auf die vorher erwähnte wissenschaftliche Diskussion zurückgreifen und einige exemplarische Thesen in aller Kürze schildern (V.). Darauffolgend wird an einigen ausgewählten Aspekten die Wechselwirkung zwischen Kolonie und Metropole geschildert (VI.). Abschließend folgt ein Fazit (VII.)

II. Der Herero-Krieg

Der deutsche Einfluss im Südwest-Afrika begann 1883 mit dem Erwerb von Land, welches im April des nächsten Jahres zum deutschen Schutzgebiet erklärt wurde7. Deutsch-Südwest wurde damit zu einer der ersten deutschen Kolonien. Für das Kaiserreich war dieser späte Einstieg wichtig, da der Besitz von Kolonien für das nationale Prestige der europäischen Nationen war8. Im betroffenen Gebiet bildete das Hirtenvolk der Hereros zwar die stärkste Bevölkerungsgruppe, jedoch nicht die einzige. Nama, Khoikhoi und Buren machten ihnen das Land streitig, weswegen in den 1880ern Verträge zwischen den Herero und Deutschen unterzeichnet wurden, in denen die Herero von den Deutschen Schutz bekommen sollten9.

1896 brach dann die Rinderpest aus, bei der teilweise bis zu 95% der Herden starben. Hinzu kam ein „ausgesprochenes »Herrenmenschentum«“ der neuen Kolonisten und das „duale Rechtsystem“ bei dem den afrikanischen Autoritäten nicht erlaubt wurde über die Weißen zu richten, die deutschen Autoritäten jedoch Verbrechen an Afrikanern kaum ahndeten. Bedingt durch die Rinderpest kam es zu Epidemien und zum Zusammenbruch des traditionellen Wirtschaftssystems der Herero - durch die allgemeine Verarmung wurden Herero gezwungen ihre Arbeitskraft an weiße Farmer und Unternehmer zu verkaufen. Parallel dazu stiegen die Forderungen der Siedler nach Land und die Rücklosigkeit bei der Eintreibung der Schulden10. Kurz vor Kriegsausbruch wurden die Reservate Okahandja und Waterberg für die Herero beschlossen, ohne ihre Zustimmung. Der dafür zuständige Distriktchef Leutnant Zürn setzte diese dennoch mit Drohung und Fälschung durch11. Durch die so immer schlimmeren Lebensumstände der Hereros und die immer stärker werdenden Spannungen war ein Aufstand unausweichlich12. Eine Gelegenheit für die Hereros bat sich Anfang 1904 an, als wegen einer Befriedigungsaktion nur wenige Schutztruppen in der Kolonie blieben und die (falsche) Meldung herumging, der Gouverneur der Kolonie, Theodor Leutwein, sei gestorben13.

Am 11. Januar 1904 war es dann soweit - der Aufstand, in dem 123 Deutsche ums Leben gekommen waren (jedoch keine Frauen, Kinder oder Missionare) eskalierte in einen Krieg14. Von den bemannten Militärstationen abgesehen, haben die Hereros innerhalb weniger Tage ganz Zentralnamibia besetzt, Siedlungen und Farmen geplündert, die Erfolge jedoch nicht benutzt, um die verschanzten Militärstationen zu besiegen. Es wurden rasch Truppen zur Verstärkung geschickt, die das Kriegsglück wendeten. Nun haben aufgebrachte Siedler und Ersatztruppen ihrerseits Massaker und Vergeltungsaktionen verübt, die weitere Hereros in den Kampf trieben15. Es muss dabei erwähnt werden, dass die Hereros keinesfalls „Wilde“ waren, die nur mit Speeren und Knüppeln bewaffnet waren, sondern disziplinierte und taktisch geschickt geführte Kampfverbände mit Feuerwaffen. Es folgten mehrere kleinere Gefechte. Leutwein forderte die bedingungslose Kapitulation der Hereros, wollte diese jedoch auf diplomatischem Weg erreichen16. Die Stimmung wurde allerdings immer radikaler und bereits im Februar wurde die Leitung des Feldzugs vom Großen Generalstab in Berlin übernommen. Leutwein wurden alle Friedensverhandlungen ohne ausdrückliche Genehmigung des Kaisers verboten, bis er vom Generalleutnant Lothar von Trotha (der sich den Ruf eines erbarmungslosen Militärs im Boxeraufstand und Deutsch-Ostafrika gemacht hat) abgelöst wurde17. Trotha selbst wurde vom Kaiser Wilhelm II. aufgefordert, den Aufstand mit allen Mitteln niederzuschlagen. Noch während seiner Anreise ermächtigte er seine Offiziere alle gefangenen Rebellen standrechtlich zu erschießen18.

Trotha beabsichtigte anfangs nur die militärische Vernichtung der Hereros, doch spätestens nach der Schlacht am Waterberg (11. August 1904), in der die Hereros aus dem deutschen Kessel durchgebrochen sind und in die wasserlose Omaheke flohen, gehörte die restlose Vernichtung der Hereros zum Ziel Trothas, wie auch sein berühmt-berüchtigter Vernichtungsbefehl vom 2. Oktober erkennen lässt19. Im selben Monat drohten die Deutschen infolge von Kriegshysterie, sie würden mit allen Schwarzen wie mit den Hereros verfahren, die Stämme entwaffnen und aufzulösen. Daraufhin griffen die bisherigen Verbündeten der Deutschen in diesem Konflikt, die Nama, auf Seiten der Hereros ein20. In der Zwischenzeit wurden die geschlagenen Hereros immer tiefer in die Omaheke hineingetrieben, in anhaltenden Gefechten von Wasserlock zu Wasserloch21. Erst die Fürsprache deutscher Missionsgesellschaften hat diesen Vernichtungsfeldzug gestoppt22. Die sich daraufhin ergebenden Hereros wurden in „Konzentrationslagern“ untergebracht23 (offiziell wurde der Begriff zum ersten Mal am 11. Dezember 1904 von Reichskanzler von Bülow benutzt24 ).

Die Konzentrationslager hatten verschiedene Funktionen. Einerseits, wie eben erwähnt, zur Inhaftierung Kriegsgefangener. Andererseits waren sie keine Kriegsgefangenenlager, wie man sie bisher kannte, denn sie internierten außerdem ganze Stammesgemeinschaften aus den Kriegsgebieten, um den Guerillakämpfern den Rückhalt der Bevölkerung zu entziehen. Dementsprechend waren nicht nur Männer, sondern auch Frauen, Kinder und Greise inhaftiert25. Sie wurden außerdem als „Erziehungslager“ angesehen, indem man versuchte die Gefangenen „zur Arbeit zu erziehen“26. Somit auch natürlich als Arbeitslager, indem die Gefangenen (auch Kinder) zur Zwangsarbeit herangezogen wurden27. Das größte Lager befand sich auf der Haifischinsel vor der Lüderitzbucht28, bei dem von Ermordung durch Vernachlässigung gesprochen werden kann29, somit auch eine Vernichtungsfunktion vorhanden war.

Die Herero-Gesellschaft war also bereits 1904 vernichtet, der Krieg Anfang 1905 zugunsten Deutschlands entschieden30. Danach folgten Jahre an für das Kaiserreich kostspieligen Guerillakämpfen, gegen Ende wurden schätzungsweise 19.000 Soldaten eingesetzt31. Vorbei war der Krieg dann erst 1908, denn bis dann hat der letzte Kapitän, Simon Kopper, mit 100­150 Guerillakämpfern im Süden der Kolonie gekämpft. Seine Einheit wurde geschlagen, indem die deutschen Truppen völkerrechtswidrig 90 Kilometer weit ins britische Gebiet eindrangen, Kopper selbst entkam jedoch. Der Frieden wurde mit einem jährlichen Gehalt für Kopper gegen sein Versprechen beschlossen, die Kolonie nie wieder zu betreten32. Erst dann wurden allmählich die Konzentrationslager aufgelöst33.

Die Bilanz des Krieges: Auf deutscher Seite gab es etwa 160 getötete Zivilisten, 676 gefallene und 76 vermisste Offiziere und Soldaten. Der Krieg selbst kostete in etwa 600 Millionen Mark, was für damalige Verhältnisse eine außerordentlich große Summe war. Auf der anderen Seite lebten von ehemals etwa 80.000 Herero noch 15.130, bei den Nama von 20.000 noch 9.781 und selbst bei den nicht am Konflikt beteiligten Bergdama wurde etwa ein Drittel vernichtet, da sie nicht von den Hereros unterschieden werden konnten34. Das gesamte Land und Stammesvermögen wurden von der Kolonialregierung konfisziert, die Eingeborenen wurden Arbeitszwang, Dienstbuch- und Passpflicht unterworfen und zu besitzlosen Lohnarbeitern degradiert35.

III. Zeitgenössische Rezeption

1. Rezeption im Kaiserreich

Der Sieg über die Aufständischen war von enormer Bedeutung für das Kaiserreich. Der Besitz von Kolonien und ihre Handhabung war eine Frage des Prestiges, welches nicht nur gegenüber den Eingeborenen aufrechterhalten werden musste, sondern auch gegenüber den anderen Kolonialmächten. Das war sehr prägend für die Lage in den Kolonien und von besonderer Relevanz für das Kaiserreich, denn es war erst seit 1884/85 eine Kolonialmacht36. Insofern mussten sich deutsche Kolonisten quasi als unerfahrene Nachzügler den anderen Kolonialmächten gegenüber beweisen - einen Feldzug abbrechen, inkonsequente Unterdrückungsmaßnahmen u.Ä. konnten sie sich aus Prestigegründen schlichtweg nicht leisten37. Genau deswegen wurde Leutwein durch Trotha abgelöst (dessen Politik schon vor Kriegsbeginn nicht radikal genug für den Kaiser war38 ) und später auch Trotha selbst (da er den kostspieligen Krieg nicht schnell genug zum Ende brachte39 ). Daher konnte der Prestigeverlust durch die anfänglichen Schwierigkeiten nur durch die totale Vergeltung vermieden werden40.

Im Reich selbst gab es seit Kriegsausbruch 1904 bei der Bevölkerung eine Mischung aus Kriegsbegeisterung und Chauvinismus, welches in außergewöhnlich starkem Ausmaß von kolonialistischer und nationalistischer Propaganda weiter gefördert wurde. Dr. Paul Rohrbach, erfolgreicher Publizist seiner Zeit, kaiserlicher Ansiedlungskommissar und linksliberaler freisinniger Reichstagskandidat hat die Hereros und Namas angesehen als „wirtschaftlich im weiteren Sinne unbrauchbar [...] und insofern kein Interesse an der Erhaltung der Rasse besteht“41. In der Politik lehnte das Parlament einen Teil des von der Regierung vorgelegten Nachtragetats ab, der für den Herero-Krieg gedacht war, was wiederum in seiner Auflösung endete. Besonders die Sozialdemokraten und die katholische Zentrumspartei setzten sich gegen den Vernichtungsstrategie ein42. Bei den Neuwahlen 1907, wegen den ganzen Ereignissen auch „Hottentottenwahlen“ genannt, standen sie daher einer „vehementen Hetze“ gegenüber. Im Endeffekt war die schwarz-rote Mehrheit im Reichstag gebrochen und der neue Reichstag billigte die von geforderten Mittel zum Fortsetzen des Krieges43. Die Kritik der Sozialdemokraten und des Zentrums hatte jedoch kaum Folgen in Deutschland44.

Sie waren jedoch nicht die einzigen kritischen Stimmen - vor allem wegen Trothas Vernichtungsbefehl vom 2. Oktober 1904 und den Zuständen in den Konzentrationslagern intervenierten diverse Missionare45. Außerdem, wenn auch verspätet, da erst 1910, entstand durch den Frauenverein des Deutschen Roten Kreuzes ein Skandal, als diese von Zwangsuntersuchungen aller Frauen in Sammel- und Gefangenenlagern in Deutsch-Südwest erfuhren. Die angebliche Begründung lautete, die grassierende Syphilis unter Kontrolle zu bringen, effektiv die Zwangsuntersuchungen aber auf Vergewaltigungen und Zwangsprostitution schließen ließ. Skandalös war daran allerdings weniger der Akt selbst, als die Tatsache, dass es dadurch zu „Rassenvermischungen“ u.ä. kam46.

In den Kolonien selbst war schon vor dem Kriegsausbruch „Progromstimmung“47

Im Endeffekt wurde die Handhabung der Kolonie jedoch prinzipiell als erfolgreich angesehen. Die deutsche Bevölkerung in Deutsch-Südwest verdoppelte sich von 2998 (1903) zu 6215 (1908) bei Kriegsende und stieg weiterhin, nur vier Jahre nach Kriegsende waren es schon 12.13548. Aus geografischen Gründen war die verkehrsmäßige Erschließung des Landes sehr problematisch, meistens waren Eselskarren oder Ochsenwägen die Transportmittel der Wahl. Wenn auch durch Zwangsarbeit, so konnte die Kolonialregierung in den ersten zehn Jahren das Eisenbahnnetz ausbauen49. Auch in der Medizin konnten die Deutschen Fortschritte dank den Forschungen ihrer Ärzte (wie Robert Koch oder Paul Ehrlich) in den Kolonien verzeichnen50. Bedingt durch notgedrungene Nutzung britischer Telegrafennetze, entwickelten die Deutschen den Einsatz von drahtloser Telegrafie, den sie im Herero-Krieg ausgiebig nutzen konnten51. Der relevante Aspekt der Rezeption in zeitgenössischer Literatur wird im IV. Kapitel untersucht, an dieser Stelle sei nur insofern vorgegriffen, dass sie insgesamt den Krieg und den Umgang mit den Hereros größtenteils legitimierte und die deutschen Truppen heroisierte.

2. Rezeption im Ausland

Um den Umfang dieser Hausarbeit nicht zu sprengen, wird das „Ausland“ exemplarisch an den Briten dargestellt, da diese einerseits zu Deutsch-Südwest ihre Kolonie Südafrika angrenzten, andererseits am Herero-Krieg selbst indirekt mitbeteiligt waren.

Zwischen den Kolonialherren herrschte wegen des vorher erwähnten Prestiges ein Konkurrenzkampf. Das haben auch die Eingeborenen zu nutzen versucht, z.B. Kapitän der Nama, Hendrik Witbooi, der schon 1983 die englische Unterstützung gegen die Deutschen suchte52. Auch Streitigkeiten unter den Kolonialherren selbst wegen exakten Grenzverläufen waren nicht ungewöhnlich53.

Zumeist gab es also den Zustand einer „freundlichen Neutralität“. Beim Herero-Krieg selbst haben die Briten die Deutschen mit Proviant, Ochsen, Pferden und sonstigen Vorräten versorgt. Außerdem zu erwähnen sind britische Verbindungsoffiziere, die deutschen Befehlshabern untergeordnet wurden54. Kooperation war also nicht unbekannt, 1907 ging es sogar soweit, dass der Nama-Anführer Jakob Morenga in einer gemeinsamen deutsch-britischen Aktion auf britischem Gebiet getötet wurde55.

In zeitgenössischer britischer Presse wurden die Ausschreitungen der Deutschen (vor allem Trothas Vernichtungsbefehl) zwar kritisiert, aber auch toleriert. Von der Kriegsführung ausgenommen, wurde Deutsches Vorgehen im Vergleich zu anderen Kolonialkriegen bezüglich der Grausamkeit nicht als außergewöhnlich angesehen56. Die vielen Herero- und später auch Nama-Flüchtlinge haben auf der britischen Enklave Walfischbay57 für erhebliche Versorgungsschwierigkeiten gesorgt, ansonsten haben die Briten den ökonomischen Nutzen aus der Lage genutzt, und statt die Flüchtlinge, wie gefordert, an die Deutschen auszuliefern, diese einfach als Arbeitskräfte behalten58.

Die kritischen Stimmen gegen das Verhalten der Deutschen während des Krieges setzten in Großbritannien erst sehr viel später ein, teilweise als strategische Überlegung wegen dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs59. Nach seinem Ende wurde Deutschland als Kolonialunfähig erwiesen und verlor all seine Schutzgebiete im Versailler Vertrag 191960.

[...]


1 Vgl. Zimmerer, Jürgen: „Krieg, KZ und Völkermord in Südwestafrika“ in: Zeller, Joachim und Zimmerer, Jürgen: Völkermord in Deutsch-Südwestafrika. Berlin 2003, S. 45-63, hier S. 45.

2 Vgl. Lindner, Ulrike: Koloniale Begegnungen. Frankfurt am Main 2011, S. 239.

3 Als exemplarisches Beispiel sei an dieser Stelle Horst Gründer erwähnt - vgl. Gründer, Horst: Geschichte der deutschen Kolonien. 3. Auflage, München u.a. 1995, S. 245.

4 Vgl. Zimmerer, Jürgen: Von Windhuk nach Auschwitz? Beiträge zum Verhältnis von Kolonialismus und Holocaust. Berlin 2011, S. 9.

5 Vgl. ebd., S. 245, Fußnote 222.

6 Aktuell untersucht beispielsweise PD Dr. Stephan Vogt den Zusammenhang zwischen Kolonialismus und Antisemitismus, was weitere Ergebnisse zu dieser Diskussion liefern könnte - siehe auch Universität Frankfurt am Main (Hrsg.): „Der Kolonialismus und die Juden in Deutschland (1880-1918)“, in: Website der Universität Frankfurt am Main, http://www.uni-frankfurt.de/59568680/Der_Kolonialismus_und_die_Juden_in_Deutsch land__1880_1918, letzter Zugriff: 15.07.2019.

7 Vgl. Lindner 2011, S. 116f.

8 Vgl. Brako, Isaac und Frimpong, Seth: “German Colonialism in West Africa: a Legacy of Mixed Results” in: Apoh, Wazi und Lundt, Bea (Hrsg.): Germany and Its West African Colonies. Berlin 2013, S. 221-232, hier S. 222f.

9 Vgl. Lindner 2011, S. 117.

10 Vgl. Zimmerer 2003, S. 46.

11 Vgl. Gewald, Jan-Bart: „Kolonisierung, Völkermord und Wiederkehr“ in: Zeller, Joachim und Zimmerer, Jürgen: Völkermord in Deutsch-Südwestafrika. Berlin 2003, S. 105-120, hier S. 113f.

12 Vgl. ebd., S. 112.

13 Vgl. Gründer, Horst (Hrsg.): »...daund dort ein junges Deutschland gründen«. Rassismus, Kolonien und kolonialer Gedanke vom 16. bis zum 20. Jahrhundert. München 1999, S. 104.

14 Vgl. Zimmerer 2003, S. 45f.

15 Vgl. ebd., S. 47.

16 Vgl. Gründer 1999, S. 104.

17 Vgl. Zimmerer 2003, S. 49.

18 Vgl. Zimmerer 2011, S. 181.

19 Vgl. Gründer 1999, S. 105, wegen dem Vernichtungsbefehl: siehe Anhang 1.

20 Vgl. ebd., S. 104.

21 Vgl. Gewald 2003, S. 114f.

22 Vgl. Gewald 2003, S. 116.

23 Siehe Anhang 2.

24 Vgl. Zeller, Joachim: „»Ombepera i koza - Die Kälte tötet mich« Zur Geschichte des Konzentrationslagers in Swakopmund (1904-1908)“ in: Zeller, Joachim und Zimmerer, Jürgen: Völkermord in Deutsch­Südwestafrika. Berlin 2003, S. 64-79, hier S. 65.

25 Vgl. Zimmerer 2011, S. 187f.

26 Vgl. Zimmerer 2003, S. 56.

27 Vgl. Gewald 2003, S. 116.

28 Siehe Anhang 2.

29 Vgl. Zimmerer 2011, S. 188, 190.

30 Vgl. Gewald 2003, S. 116.

31 Vgl. Zimmerer, Jürgen: „Kolonialismus und kollektive Identität: Erinnerungsorte der deutschen Kolonialgeschichte“ in: Ders. (Hrsg.): Kein Platz an der Sonne. Bonn 2013, S. 9-41, hier S. 29.

32 Vgl. Helbig Helga und Helbig Ludwig: Mythos Deutsch-Südwest. Basel u.a. 1983, S. 167f.

33 Vgl. Gewald 2003, S. 117.

34 Vgl. Helbig und Helbig1983, S. 168.

35 Vgl. Gründer 1999, S. 105f.

36 Vgl. Lindner 2011, S. 135, 459.

37 Vgl. ebd., S. 465f.

38 Vgl. Zimmerer 2003, S. 49.

39 Vgl. Zimmerer, Jürgen: „Nationalsozialismus postkolonial“ in: Benz, Wolfgang u.a. (Hrsg.): Zeitschrift für Geschichtswissenschaft. Band 57, Heft 6, Berlin 2009, S. 529-548, S. 548.

40 Vgl. Lindner 2011, S. 230.

41 Vgl. Helbig und Helbig 1983, S. 182, zit. ebd.

42 Vgl. Van der Heyden, Ulrich: „Die »Hottentottenwahlen« von 1907“ in: Zeller, Joachim und Zimmerer, Jürgen: Völkermord in Deutsch-Südwestafrika. Berlin 2003, S. 97-102, hier S. 97f.

43 Vgl. ebd. S. 100.

44 Vgl. Lindner 2011, S. 231.

45 Vgl. ebd., S. 232. Exemplarisch dazu vgl. Zeller 2003, S. 68f. und Erichsen, Casper: „Zwangsarbeit im Konzentrationslager auf der Haifischinsel“ in: Zeller, Joachim und Zimmerer, Jürgen: Völkermord in Deutsch-Südwestafrika. Berlin 2003, S. 80-85, hier S. 84f.

46 Vgl. Mamozai, Martha: Herrenmenschen. Frauen im deutschen Kolonialismus. Reinbeck bei Hamburg, 1982, S. 251f., 283.

47 Vgl. Wassink, Jörg: „Werke der Vernichtung“ in: Halse, Sven (Hrsg.): Text&Kontext. Jahrgang 29, Band 53. Kopenhagen 2007, S. 51-74, hier S. 53.

48 Vgl. Schinzinger, Francesca: Die Kolonien und das Deutsche Reich. Stuttgart 1984, S. 131.

49 Vgl. ebd., S 35, siehe außerdem Anhang 2.

50 Vgl. Brako 2013, S. 225f.

51 Vgl. Lindner 2011, S. 136f.

52 Vgl. Lindner 2011, S.122.

53 Vgl. ebd., S. 133.

54 Vgl. ebd., S. 224f.

55 Vgl. ebd., S. 237f.

56 Vgl. ebd., S. 237-240.

57 Siehe Anhang 2.

58 Vgl. Lindner 2011, S. 255f.

59 Vgl. ebd., S 265f.

60 Vgl. Zimmerer 2013, S. 30.

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten

Details

Titel
Der Herero-Krieg und seine Folgen
Hochschule
Europa-Universität Flensburg (ehem. Universität Flensburg)
Note
2,3
Autor
Jahr
2019
Seiten
28
Katalognummer
V538670
ISBN (eBook)
9783346147950
ISBN (Buch)
9783346147967
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Wechselwirkung Kolonie Metropole, Herero, Holocaust, Kolonialisierung, Imperialsimus, Deutsches Kaiserreich
Arbeit zitieren
Pawel Bornstedt (Autor), 2019, Der Herero-Krieg und seine Folgen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/538670

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