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Mediennutzung und körperliche Aktivität bei Kindern und Jugendlichen. Führen Smartphones und das Fernsehen zum Bewegungsmangel?

Title: Mediennutzung und körperliche Aktivität bei Kindern und Jugendlichen. Führen Smartphones und das Fernsehen zum Bewegungsmangel?

Textbook , 2020 , 71 Pages

Autor:in: Lukas Matteo Mohl (Author)

Pedagogy - Media Pedagogy
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Immer weniger Kinder und Jugendliche in Österreich und Deutschland erreichen die Bewegungsempfehlungen der Weltgesundheitsorganisation. Gleichzeitig besitzen immer mehr von ihnen ein eigenes Smartphone oder Tablet. Der Medienkonsum hat dementsprechend stark zugenommen.

Hängen diese beiden Entwicklungen zusammen? Was ist ein angemessener Handy- und Fernsehkonsum? Was ist das tatsächliche Ausmaß an Handy- und Fernsehkonsum bei Kindern und Jugendlichen? Wie sieht im Gegensatz dazu ein altersentsprechendes Ausmaß an körperlicher Aktivität aus? Und wie viel körperliche Aktivität brauchen Heranwachsende?

Um diese Fragen zu klären, schafft Lukas Matteo Mohl einen Überblick über aktuelle Studien zum Zusammenhang zwischen Fernsehkonsum und Smartphone-Nutzung sowie dem Ausmaß der körperlichen Aktivität bei Sechs- bis Vierzehnjährigen. Mohl diskutiert nicht nur die Ergebnisse der Studien, sondern zieht auch Konsequenzen für die Pädagogik. In seiner Publikation stellt er Maßnahmen für die Bewegungsförderung in der Schule sowie außerschulische Aktivitäten vor.

Aus dem Inhalt:
- Entwicklungspsychologie;
- Bewegungsmangel;
- Adipositas;
- Medienpädagogik;
- Sport

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Fragestellung und Zielgruppe

1.2 Methoden und Quellen

2 Entwicklungspsychologische Grundlagen

2.1 Körperliche und motorische Entwicklung

2.2 Kognitive Entwicklung

3 Handynutzung und Fernsehkonsum

3.1 Empfehlungen für Handynutzung und Fernsehkonsum für die ausgewählte Zielgruppe

3.2 Aktuelle Studienlage in Österreich und Deutschland zur Handynutzung und zum Fernsehkonsum der ausgewählten Zielgruppe

4 Körperliche Aktivität der Zielgruppe

4.1 Definition des Begriffs „Körperliche Aktivität“ und Empfehlungen für das Ausmaß

4.2 Aktuelle Studienlage in Österreich und Deutschland zu körperlicher Aktivität im Kindes- und Jugendalter

5 Zusammenhang zwischen Mediennutzung (Handy und TV) und körperlicher Aktivität: Aktuelle Studienlage in Österreich und Deutschland

5.1 KiGGS-Studie

5.2 MoMo-Studie

5.3 Metaanalyse von Marshall et. al.

5.4 Diskussion der Ergebnisse:

6 Reflexion der Ergebnisse und Überlegungen zu weiterführenden Maßnahmen

6.1 Bewegungsförderung an Schulen:

6.2 Maßnahmen zur Förderung des Ausmaßes von körperlicher Betätigung bei Kindern im außerschulischen Kontext

7 Literatur

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Nutzung digitaler Medien (Handy, Smartphone, Fernsehen) und dem Ausmaß der körperlichen Aktivität bei sechs- bis vierzehnjährigen Kindern und Jugendlichen, um auf Basis aktueller Studienlage pädagogische Implikationen und Fördermaßnahmen abzuleiten.

  • Entwicklungspsychologische Grundlagen der Zielgruppe
  • Empfehlungen zum Medienkonsum und zur körperlichen Aktivität
  • Analyse aktueller Studien (KiGGS, MoMo, HBSC, Marshall et al.)
  • Diskussion über geschlechtsspezifische Unterschiede
  • Konkrete Maßnahmen zur Bewegungsförderung in Schulen und Freizeit

Auszug aus dem Buch

„Erster Gestaltwandel“:

Die körperliche Entwicklung dieser Altersstufe stellt im Wesentlichen eine Fortsetzung der bereits im Vorschulalter begonnenen Entwicklung dar. Die Wachstumsgeschwindigkeit reduziert sich und die Proportionen verändern sich. Etwa im sechsten und siebten Lebensjahr tritt der sogenannte „erste Gestaltwandel“ auf. Das körperliche Erscheinungsbild verändert sich vom „Kleinkindhaften“ in Richtung „Schulkindform“. Es kommt zu einer Verlängerung der Gliedmaßen, der Rumpf wird schlanker, gestreckter und weniger fettreich. Die Muskulatur beginnt sich abzuzeichnen und es bildet sich eine Taille aus. Die Lage des Körperschwerpunktes wird tiefer, was zu einer stabileren Gleichgewichtslage führt. Es kommt zu einer laufenden Verbesserung ihrer motorischen Leistungsfähigkeit und einer stetigen Zunahme ihrer Körperkraft (Rossmann, 2016, S. 95 -96).

Der Abschluss des „ersten Gestaltwandels“ - und damit der Eintritt in die vorpubertäre Phase - tritt bei Mädchen etwa im neunten bis zehnten Lebensjahr ein, bei Jungen im etwa zehnten bis zwölften Lebensjahr. Mit der Pubertät erfolgt dann der „zweite Gestaltwandel“.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Bedeutung von Bewegung für die psychomotorische Entwicklung dar und führt in die Fragestellung ein, ob die steigende Mediennutzung zu einem Bewegungsmangel führt.

2 Entwicklungspsychologische Grundlagen: Das Kapitel beleuchtet die körperliche und kognitive Entwicklung im Schulalter, insbesondere durch den „ersten Gestaltwandel“ und das konkret-operationale Stadium nach Piaget.

3 Handynutzung und Fernsehkonsum: Hier werden Empfehlungen zum Medienkonsum und aktuelle Nutzungsdaten aus Österreich und Deutschland zusammengefasst.

4 Körperliche Aktivität der Zielgruppe: Dieses Kapitel definiert körperliche Aktivität und stellt das aktuelle Aktivitätsniveau von Kindern und Jugendlichen anhand nationaler Studien dar.

5 Zusammenhang zwischen Mediennutzung (Handy und TV) und körperlicher Aktivität: Aktuelle Studienlage in Österreich und Deutschland: Dieses zentrale Kapitel analysiert den Zusammenhang zwischen Bildschirmmedien und Bewegungsverhalten mittels KiGGS-Studie, MoMo-Studie und einer internationalen Metaanalyse.

6 Reflexion der Ergebnisse und Überlegungen zu weiterführenden Maßnahmen: Hier werden die Ergebnisse kritisch reflektiert und konkrete Maßnahmen zur Bewegungsförderung im schulischen und außerschulischen Kontext vorgeschlagen.

7 Literatur: Verzeichnis der verwendeten Quellen.

Schlüsselwörter

Mediennutzung, Fernsehkonsum, körperliche Aktivität, Kinder, Jugendliche, Bewegungsmangel, KiGGS-Studie, MoMo-Studie, Motorik, Entwicklungspsychologie, Gesundheitsförderung, Bildschirmzeit, pädagogische Implikationen, Sportbeteiligung, Freizeitgestaltung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Fragestellung, ob ein Zusammenhang zwischen der zunehmenden Nutzung digitaler Medien und dem Bewegungsausmaß von Kindern und Jugendlichen besteht.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die körperliche und kognitive Entwicklung im Kindesalter, aktuelle Daten zum Medienverhalten, Anforderungen an körperliche Aktivität sowie Strategien zur Bewegungsförderung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand zu diesem Zusammenhang im deutschsprachigen Raum zu geben und daraus pädagogische Maßnahmen abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der Sichtung sowie Zusammenfassung vorhandener empirischer Studien zum Thema.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der entwicklungspsychologischen Grundlagen, der Mediennutzung, des Bewegungsverhaltens sowie die Analyse des Zusammenhangs beider Faktoren durch renommierte Studien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Mediennutzung, körperliche Aktivität, Bewegungsmangel, KiGGS-Studie, MoMo-Studie und Gesundheitsförderung.

Gibt es geschlechtsspezifische Unterschiede bei der körperlichen Aktivität?

Ja, Studien zeigen, dass Jungen oft ein höheres Ausmaß an körperlicher Aktivität aufweisen und dass die Aktivität bei Mädchen mit zunehmendem Alter schneller abnimmt.

Wie wirkt sich Medienkonsum auf Kinder unter zehn Jahren aus?

Die Ergebnisse zeigen meist keinen signifikanten negativen Zusammenhang bei Kindern unter zehn Jahren; eine negative Korrelation zeigt sich eher in älteren Altersgruppen.

Welche Rolle spielt der Schulbau bei der Bewegungsförderung?

Eine bewegungsfreundliche Gestaltung von Räumen und Pausenhöfen kann einen positiven Einfluss auf das Bewegungsverhalten haben, da sie Kinder aktiv zur Bewegung einlädt.

Warum wird eine breite Altersspanne von sechs bis vierzehn Jahren betrachtet?

Diese Spanne wurde gewählt, um die Auswirkungen mit zunehmendem Alter und unterschiedliche Entwicklungsphasen nach Piaget erfassen zu können.

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Details

Title
Mediennutzung und körperliche Aktivität bei Kindern und Jugendlichen. Führen Smartphones und das Fernsehen zum Bewegungsmangel?
Author
Lukas Matteo Mohl (Author)
Publication Year
2020
Pages
71
Catalog Number
V538944
ISBN (eBook)
9783963550522
ISBN (Book)
9783963550539
Language
German
Tags
Medien Fernsehkonsum Handynutzung Zusammenhang Studien körperliche Aktivität Kinder 6-14 Jahren pädagogische Implikationen Entwicklungspsychologie Bewegungsmangel Adipositas Medienpädagogik Sport Handy Bewegung körperliche Betätigung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Lukas Matteo Mohl (Author), 2020, Mediennutzung und körperliche Aktivität bei Kindern und Jugendlichen. Führen Smartphones und das Fernsehen zum Bewegungsmangel?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/538944
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