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Umsetzung von Change-Management-Prozessen im Gesundheitswesen. Einführung einer OP-Checkliste in einem Krankenhaus

Título: Umsetzung von Change-Management-Prozessen im Gesundheitswesen. Einführung einer OP-Checkliste in einem Krankenhaus

Trabajo Escrito , 2016 , 61 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Philipp Schiffer (Autor)

Medicina - Hospitales, medicina clínica
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Gegenstand dieser wissenschaftlichen Arbeit ist es einen bestimmten Change-Management-Prozess anhand eines Fallbeispiels in einem Krankenhaus abzubilden. Dabei erfolgt die Abbildung in Form einer Einführung der OP-Checkliste.

Im ersten Teil der Hausarbeit werden die theoretischen Grundlagen zum Change-Management, bezogen auf das sich wandelnde Gesundheitssystem, im Allgemeinen aufgeführt. Desweitern werden die verschiedenen Sichtweisen des Change-Managements und dessen Ziele erläutert. Darüber hinaus werden die relevanten Fachbegriffe "Patientensicherheit" und "OP-Checkliste" hinsichtlich der Forschungsfrage und mithilfe von Studien sowie Fachliteraten analysiert und hinreichend beschrieben.

Die erklärte Forschungsfrage, welche im zweiten Teil der Arbeit eingegangen wird, lautet wie folgt: "Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Vollständigkeitsgrad der OP-Checkliste und den Problemen bei der Einführung der OP-Checkliste?". Um diese zu beantworten, wird durch ein Dokumentenaudit, ein Aspekt der quantitativen Erhebung, eine entsprechend große Bandbreite von Daten erwartet, die es ermöglichen die einzelnen Parameter in einen sinnvollen Zusammenhang zu setzen.

Für die Interpretation der aus dem Dokumentenaudit stammenden Ergebnisse werden zwei Experteninterviews mit zwei am CM-Prozess beteiligten Akteuren geführt. Bei den Experten handelt es sich zum einen um den leitenden Oberarzt der Anästhesie, welcher gleichzeitig auch der OP-Koordinator ist, und zum anderen um den Leiter der OP-Pflege des Krankenhauses.

Die Experteninterviews, welche die qualitative Erhebung darstellen, dienen einerseits dazu Aussagen der quantitativen Ergebnisse unterstützend zu belegen und andererseits einen Bezug zum tatsächlichen Prozessablauf herzustellen sowie diesen zu verdeutlichen. Beide Erhebungsmethoden haben das Ziel den Nutzen, der mit der Einführung der OP-Checkliste einhergeht aufzuzeigen und damit verbundene Problembereiche zu definieren.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung und Zielsetzung der Hausarbeit

1.2 Vorgehensweise

2 Theoretischer Hintergrund

2.1 Definition von Change Management

2.1.1 Verschiedene Sichtweisen des Change Management in der betrieblichen Praxis

2.1.2 Herangehensweise und Ziele des Change Managements

2.2 Patientensicherheit

2.2.1 Stellenwert der Patientensicherheit im Gesundheitswesen

2.2.2 Verbesserung der Patientensicherheit durch OP-Checklisten

2.3 Checklisten

2.3.1 Hintergrund zur Einführung von OP-Checklisten

2.3.2 Evidenzbasierung des Einsatzes präoperativer OP-Checklisten

2.3.3 OP-Checklisten nach WHO-Empfehlung

2.3.4 OP-Checklisten als Standardisierungsinstrument

2.3.5 Implementierung im klinischen Alltag

3 Methodik

3.1 Methodisches Vorgehen bei der Datenerhebung

3.2 Methodisches Vorgehen bei der Datenauswertung

4 Darstellung und Interpretation der Ergebnisse

4.1 Ausprägungsebene

4.1.1 Ausprägung „Initialer Check I“

4.1.2 Ausprägung „Initialer Check II“

4.1.3 Ausprägung „Team Time Out“

4.1.4 Ausprägung „Finaler Check“

4.2 Fachabteilungsebene

4.2.1 Fachabteilung Orthopädie und Unfallchirurgie

4.2.2 Fachabteilung Gynäkologie und Geburtshilfe

4.2.3 Fachabteilung Allgemeinchirurgie

5 Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist es, den Nutzen und die Notwendigkeit von OP-Checklisten als Instrument des Change Managements in Krankenhäusern zu untersuchen und zu belegen, wobei insbesondere die Forschungsfrage nach dem Zusammenhang zwischen dem Vollständigkeitsgrad der Checkliste und Einführungsproblemen beantwortet wird.

  • Grundlagen des Change Managements im Gesundheitswesen
  • Bedeutung der Patientensicherheit und Fehlerprävention
  • Struktur und Implementierung von OP-Checklisten
  • Empirische Analyse mittels Dokumentenaudits und Experteninterviews

Auszug aus dem Buch

4.1.1 Ausprägung „Initialer Check I“

Wie im Punkt 3.1 erläutert, wird der Initiale Check I im Aufwachraum durchgeführt und unterliegt der Verantwortung des Anästhesiepersonals. Bereits in diesem Schritt befinden sich Fehlerquellen, die es vorzubeugen und zu vermeiden gilt. Unter anderem stellte sich durch die Abfrage nach den Allergien heraus, welche Allergien nicht während der Aufnahme bzw. der Anamnese erfragt wurden. Diese Aussage wird durch folgendes Interviewzitat (Interview Nr. 1, S.2, Z. 49-50) belegt:

„Ein paar Sachen sind dabei aufgefallen, zum Beispiel Allergien, die vorher nicht bekannt waren. Die sind dann praktisch durch das Abfragen aufgefallen.“

Weiterhin wurde durch die Experteninterviews die Bedeutung der einzelnen Punkte der Ausprägung IC I (Initialer Check I 1. Bereich) hervorgehoben. Mit der aktiven Bearbeitung der Punkte sowie dem Hinterlegen eines Handzeichens werden beispielsweise Flüchtigkeitsfehler vorgebeugt (I2, S. 3, Z.94-98):

„…es bekommt dadurch, dass man das unterschreiben muss und aktiv ausfüllen muss, einen vollkommen neuen Stellenwert. Hier bei der alten Checkliste wurde schon einmal geschludert, weil man die abgegangen bzw. runtergegangen ist und dann war es das auch schon. Hier muss man ja aktiv unterschreiben und etwas ankreuzen. Das ist schon besser.“

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beschreibt die zunehmende Dynamik und Veränderung im Gesundheitswesen sowie die Notwendigkeit von Change- und Risikomanagement.

2 Theoretischer Hintergrund: Erläutert Konzepte des Change Managements, Patientensicherheit und die Funktion von OP-Checklisten.

3 Methodik: Definiert das Vorgehen bei der Datenerhebung durch Dokumentenaudits und Experteninterviews sowie die statistische Auswertung.

4 Darstellung und Interpretation der Ergebnisse: Analysiert die Vollständigkeit der Checklisten auf Ausprägungs- und Fachabteilungsebene und reflektiert die Resultate.

5 Zusammenfassung und Ausblick: Fasst die Erkenntnisse zusammen und resümiert den Beitrag der OP-Checkliste zur Patientensicherheit.

Schlüsselwörter

Change Management, OP-Checkliste, Patientensicherheit, Krankenhausmanagement, Fehlerprävention, Qualitätssicherung, Dokumentenaudit, Experteninterview, Prozessoptimierung, Gesundheitswesen, Team Time Out, Standardisierung, Initialer Check, Finaler Check, Organisationsentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Implementierung von Change-Prozessen in Krankenhäusern, am konkreten Beispiel der Einführung und Anwendung von OP-Checklisten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Change Management, Strategien zur Steigerung der Patientensicherheit und die Standardisierung klinischer Abläufe.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist der Nachweis des Nutzens von OP-Checklisten, insbesondere durch die Beantwortung der Frage, ob ein Zusammenhang zwischen dem Vollständigkeitsgrad der Checkliste und den Problemen bei deren Einführung besteht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine Kombination aus quantitativen Dokumentenaudits an zwei Messzeitpunkten und qualitativen Experteninterviews mit verantwortlichem Fachpersonal angewandt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die theoretischen Grundlagen des Change Managements, die methodische Vorgehensweise und die detaillierte Auswertung der erhobenen Daten in verschiedenen Fachabteilungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Change Management, Patientensicherheit, OP-Checkliste, Fehlerprävention und Prozessoptimierung.

Welche Rolle spielt das Team Time Out im Prozess?

Das Team Time Out wird als Kernstück der OP-Checkliste betrachtet, da es alle Teammitglieder zur gegenseitigen Kontrolle aktiviert und das Verantwortungsbewusstsein stärkt.

Warum treten Widerstände bei der Einführung auf?

Widerstände resultieren primär aus der zusätzlichen Dokumentationsarbeit, die als Mehraufwand wahrgenommen wird, sowie aus der Notwendigkeit, eingefahrene Gewohnheiten aufzubrechen.

Was ist das Hauptergebnis bezüglich des Zeitaufwands?

Die Auswertung und Experteninterviews zeigen, dass der Zeitaufwand für das Ausfüllen der OP-Checkliste minimal ist und somit im Gesamtprozess keine nennenswerte Verzögerung verursacht.

Wie trägt die Arbeit zum Verständnis von "Betriebsblindheit" bei?

Die Arbeit verdeutlicht, dass regelmäßige Auffrischungen und die Beteiligung mehrerer Teammitglieder an der Checklisten-Kontrolle essenziell sind, um "Betriebsblindheit" zu vermeiden und eine hohe Sicherheitskultur zu erhalten.

Final del extracto de 61 páginas  - subir

Detalles

Título
Umsetzung von Change-Management-Prozessen im Gesundheitswesen. Einführung einer OP-Checkliste in einem Krankenhaus
Universidad
University of Applied Sciences Köln RFH  (Medizinökonomie)
Curso
Changemanagement
Calificación
1,3
Autor
Philipp Schiffer (Autor)
Año de publicación
2016
Páginas
61
No. de catálogo
V539032
ISBN (Ebook)
9783346165787
ISBN (Libro)
9783346165794
Idioma
Alemán
Etiqueta
Changemanagement Krankenhausmanagement OP-Checklisten CM-Prozesse Prozessoptimierung Prozessketten
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Philipp Schiffer (Autor), 2016, Umsetzung von Change-Management-Prozessen im Gesundheitswesen. Einführung einer OP-Checkliste in einem Krankenhaus, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/539032
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