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Verbessert das Disease-Management-Programm für Diabetes Mellitus Typ-2 das medizinische Ergebnis hinsichtlich geringerer Folgeerkrankungen?

Titel: Verbessert das Disease-Management-Programm für Diabetes Mellitus Typ-2 das medizinische Ergebnis hinsichtlich geringerer Folgeerkrankungen?

Hausarbeit , 2020 , 22 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Jennifer Wesemann (Autor:in)

Gesundheit - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die hier vorliegende Arbeit befasst sich mit der Frage, ob das Disease-Management Programm für die chronische Erkrankung Diabetes mellitus Typ 2 das medizinische Ergebnis hinsichtlich geringerer Folgeerkrankungen verbessert. Die vorliegenden Studien belegen für die Risikofaktoren Rauchverhalten, Übergewicht, Blutdruck und Hyperglykämie eine deutliche Verbesserung der Werte über die Zeit hinweg. Der Langzeitzuckerwert hingegen, wird anfangs zwar positiv beeinflusst, erlangt jedoch im Verlauf den Ausgangswert und steigt darüber hinaus weiter. Für die Folgeerkrankungen lässt sich feststellen, dass die Inzidenzen für Schlaganfälle, Herzinfarkte, Neuropathien, diabetischen Fußsyndrom und der daraus folgenden Amputationen, teils sogar deutlich sinken während des Verbleibs im Disease-Management Programm. Für neuauftretende Retinopathien lassen sich hingegen keine positiven Effekte verzeichnen. Da einzig die Daten von DMP Teilnehmern ausgewertet wurden und keine Vergleiche zu Kontrollgruppen vorliegen, lassen sich die positiven Effekte nicht ausschließlich auf die DMP-Teilnahme zurückzuführen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Zusammenfassung

1. Einleitung

2. Theorie

2.1 Diabetes mellitus

2.2 Diabetes mellitus Typ 2

2.2.1 Risikofaktoren

2.2.2 Prävalenz

2.2.3 Gesundheitsrisiken und Folgeerkrankungen

2.2.3.1 Hyperglykämie

2.2.3.2 Herz-Kreislauf-System: Herzinfarkt, Schlaganfall, periphere arterielle Verschlusskrankheit

2.2.3.3 Diabetische Retinopathie

2.2.3.4 Diabetische Neuropathie

2.2.3.5 Diabetisches Fußsyndrom

2.3 Zusammenfassung

2.4 Disease-Management Programme

2.4.1 Disease-Management Programm Diabetes mellitus Typ 2

3 Ergebnisse

4 Diskussion

5 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht systematisch, ob die Teilnahme am strukturierten Disease-Management-Programm (DMP) für Diabetes mellitus Typ 2 das medizinische Behandlungsergebnis hinsichtlich der Reduktion von Folgeerkrankungen verbessern kann.

  • Grundlagen und Definition der Stoffwechselerkrankung Diabetes mellitus Typ 2
  • Analyse der gesundheitlichen Risiken und spezifischen Folgeerkrankungen
  • Struktur, Ziele und Anforderungen von Disease-Management-Programmen
  • Evaluation der Auswirkungen des DMP auf Risikofaktoren wie Rauchverhalten und Blutdruck
  • Untersuchung der Inzidenzraten bei Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall

Auszug aus dem Buch

2.2.3.2 Herz-Kreislauf-System: Herzinfarkt, Schlaganfall, periphere arterielle Verschlusskrankheit

Die erhöhte Blutzuckerkonzentration schädigt die Gefäßwände und führt zu Ablagerungen, die den Blutfluss in den großen Gefäßen sowie in den kleinen Kapillaren beeinträchtigen. Durch die entstandene Verengung der Gefäße können sich zudem auch Gerinnsel bilden, welche das Gefäß so verstopfen und zum Herzinfarkt oder Schlaganfall, je nach betroffenem Gefäß, führen können (Berger, 2000). Treten die Durchblutungsstörungen im Bauch-, Nieren- oder Beinbereich auf, so spricht man von einer peripheren Verschlusskrankheit (pAVK). Symptome dieser Folgeerkrankungen können krampfartige Schmerzen in den Beinen sein, kalte Füße und auch Missempfindungen, kribbeln oder Taubheit sein. Final kann es auch zum Absterben des Gewebes führen, was in Folge zu einer Amputation der Gliedmaßen führen kann.

Kardiovaskuläre Erkrankungen zählen zu den häufigsten Folgeerkrankungen bei Patienten mit Diabetes mellitus. Bei Typ 2 Diabetikern ist das Risiko an einer kardiovaskulären Erkrankung zu leiden um 2 bis4 mal erhöht (Wilson, Cupples, & Kannel, 1991). Festzustellen ist ebenfalls, dass Diabetes mellitus in Industrieländern die viert häufigste Todesursache ist, wobei kardiovaskuläre Erkrankungen einen Anteil von 75% der Gesamtmortalität aufweisen (Bundesärztekammer, Nationale Versorgungsleitlinie Therapie des Typ-2 Diabetes, 2014). Die Koronare Herzkrankheit (KHK), eine chronische Erkrankung des Herzens durch arteriosklerotische Veränderungen der Herzkranzgefäße, ist die häufigste Todesursache. Bereits im vordiabetischen Stadium ist die Inzidenz für KHK erhöht (Wingard & Barrett-Connor, 1995). Darüber hinaus nimmt das Risiko an einer KHK zu erkranken mit der Länge der Diabetesdauer zusammen (Wingard & Barrett-Connor, 1995).

Zusammenfassung der Kapitel

Zusammenfassung: Bietet einen kompakten Überblick über die Forschungsfrage, die zentralen Ergebnisse der Studie zu Folgeerkrankungen und die methodischen Limitationen der Untersuchung.

1. Einleitung: Stellt die Relevanz des Diabetes mellitus Typ 2 als gesundheitspolitische Herausforderung dar und definiert die Zielsetzung der Hausarbeit.

2. Theorie: Definiert die medizinischen Grundlagen des Diabetes mellitus, dessen Folgeerkrankungen und beschreibt die Funktionsweise von Disease-Management-Programmen.

3 Ergebnisse: Analysiert die Auswirkungen der DMP-Teilnahme auf spezifische Risikofaktoren und die Häufigkeit von Folgeerkrankungen basierend auf Evaluationsdaten.

4 Diskussion: Reflektiert die gewonnenen Ergebnisse kritisch im Hinblick auf fehlende Kontrollgruppen und weitere Einflussfaktoren.

5 Ausblick: Empfiehlt für zukünftige Studien die Einbindung von Kontrollgruppen und die standardisierte Erfassung von Patientendaten.

Schlüsselwörter

Diabetes mellitus Typ 2, Disease-Management-Programm, DMP, Folgeerkrankungen, Versorgungsforschung, Hyperglykämie, Insulinresistenz, kardiovaskuläre Erkrankungen, Gesundheitsrisiken, Diabetes-Management, HbA1c-Wert, Patientenadhärenz, Prävention, Evaluation, chronische Erkrankungen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, ob die Einschreibung von Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 in ein strukturiertes Disease-Management-Programm zu einer messbaren Verringerung von Folgeerkrankungen führt.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Neben den physiologischen Grundlagen des Diabetes mellitus stehen die Risikofaktoren, die Prävalenz, die vielfältigen diabetischen Folgeschäden sowie die Struktur und Ziele der DMP-Programme im Fokus.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die systematische Darstellung und Auswertung von Evaluationsergebnissen zur Frage, ob DMP-Programme das Auftreten von diabetischen Folgeschäden effektiv verhindern oder reduzieren können.

Welche wissenschaftliche Methodik wird in der Arbeit angewandt?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der Auswertung bestehender Evaluationsberichte zur Wirksamkeit von Disease-Management-Programmen bei Diabetes mellitus Typ 2.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in die Pathologie des Diabetes und der DMP-Strukturen sowie in einen empirischen Teil, der Daten zu Risikofaktoren und Inzidenzen von Folgeerkrankungen analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Disease-Management-Programm, Diabetes mellitus Typ 2, Folgeerkrankungen, Versorgungsforschung und Evaluation definiert.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen diabetischen und nicht-diabetischen Folgeerkrankungen eine Rolle?

Diese Unterscheidung ist notwendig, um die spezifischen Auswirkungen des Diabetes auf Organe wie Augen, Herz und Nieren sowie das periphere Nervensystem gezielt bewerten zu können.

Welche Bedeutung hat der HbA1c-Wert für die Zielerreichung im DMP?

Der HbA1c-Wert gilt als Marker für die langfristige Stoffwechseleinstellung; die Arbeit stellt jedoch fest, dass dessen dauerhafte Senkung im DMP eine Herausforderung darstellt.

Welche Limitationen nennt die Autorin in der Diskussion?

Eine zentrale Einschränkung ist das Fehlen einer Kontrollgruppe, wodurch die beobachteten positiven Effekte nicht eindeutig und ausschließlich der DMP-Teilnahme zugeschrieben werden können.

Warum wird im Ausblick die Erfassung ausgeschiedener Patienten gefordert?

Die Autorin argumentiert, dass durch die Berücksichtigung ausgeschiedener oder verstorbener Patienten eine realistischere und genauere Beurteilung der Programmwirksamkeit möglich wäre.

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Details

Titel
Verbessert das Disease-Management-Programm für Diabetes Mellitus Typ-2 das medizinische Ergebnis hinsichtlich geringerer Folgeerkrankungen?
Hochschule
Hamburger Fern-Hochschule  (Gesundheit)
Veranstaltung
Versorgungsforschung
Note
1,3
Autor
Jennifer Wesemann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
22
Katalognummer
V539051
ISBN (eBook)
9783346196095
ISBN (Buch)
9783346196101
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Versorgung Versorgungsforschung Diabetes mellitus DMP
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jennifer Wesemann (Autor:in), 2020, Verbessert das Disease-Management-Programm für Diabetes Mellitus Typ-2 das medizinische Ergebnis hinsichtlich geringerer Folgeerkrankungen?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/539051
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Leseprobe aus  22  Seiten
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