Die Liebessemantik des Barney Stinson aus der Serie How I Met Your Mother. Endloser Weiberheld oder heimlicher Romantiker?


Hausarbeit, 2016

24 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theorien der Liebessemantik
2.1 Die Systemtheorie nach Niklas Luhmann
2.2 Die klassischen Liebeskonzepte
2.2.1 Die romantische Liebe
2.2.2 Die sachliche Liebe
2.2.3 Der Don Juan-Typus

3. Das Liebeskonzept von Barney Stinson
3.1 Staffel 1: Der Jäger und Sammler
3.2 Staffel 9: Der heimliche Romantiker?

4. Fazit: Der Weg zur ‚wahren Liebe‘

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Dem Thema Liebe wird in der heutigen Gesellschaft nach wie vor ein sehr hoher Stellenwert zugeschrieben. Da wundert es nicht, dass sich die Unterhaltungsindustrie, sei es das Theater, die Musik, die Literatur oder Film und Fernsehen einen Nutzen aus dem großen Interesse an dieser Thematik macht. Nach wie vor folgen fast alle Formate den traditionellen Liebeskonzeptionen, die sich seit Jahrhunderten durch die Gesellschaft ziehen. Nicht selten dient den Unterhaltungsbranchen vor allem die romantische Liebesvorstellung als Vorbild und Ideal, doch immer häufiger passen sich die Produzenten dem zeitgenössischen Gesellschaftswandel an und andere, modernere Konzepte rücken in den Fokus der Handlung.

Inwieweit verschiedene Liebeskonzepte in der US-amerikanischen TV-Serie How I Met Your Mother thematisiert werden, wird in der folgenden Arbeit genauer untersucht. Die Sitcom hat längst die Grenzen ihres Produktionslandes, den USA, überschritten und weltweit Kultstatus erlangt. Seit Jahren herrscht auch in Deutschland großes Aufsehen um die Lebens- und Liebesgeschichten der fünf Freunde Ted, Barney, Robin, Lilly und Marshall. Die vorliegende Arbeit legt ihren Fokus auf den Charakter Barney Stinson und greift als theoretisch-historische Grundlage vordergründig auf Luhmanns soziologische Untersuchungen zu Liebe und Sexualität zurück. Um den Untersuchungskorpus einzugrenzen, beschränkt sich die Analyse auf die erste und letzte Staffel der Serie und zeigt damit deutlich, inwieweit sich Barneys Charakter im Rahmen der Sitcom wandelt. Als Leitfaden der Untersuchung soll folgende Forschungsfrage dienen: Lässt sich der Charakter Barney Stinson in How I Met Your Mother einer bestimmten Liebeskonzeption zuordnen und welchen Wandel durchläuft seine Figur diesbezüglich im direkten Vergleich der ersten und neunten Staffel?

Um die Frage angemessen beantworten zu können, werden zu Beginn dieser Arbeit aktuell geltende Theorien zur Liebessemantik näher betrachtet. Als literaturhistorische Grundlage dienen Niklas Luhmanns Systemtheorie und seine weiterführenden Überlegungen hinsichtlich Liebe und Sexualität. Aufbauend darauf werden die Charakteristika der romantischen Liebe, der sachlichen Liebe sowie des Don Juan-Typus definiert.

Aufgrund dieser theoretischen Basis wird im zweiten Teil der Arbeit die erste und neunte Staffel der Serie How I Met Your Mother hinsichtlich Barney Liebeskonzepts analysiert. Abschließend werden die Ergebnisse der Arbeit zusammengefasst, ein Gesamtfazit gezogen und ein Ausblick auf weiterführende Untersuchungsschwerpunkte gegeben.

2. Theorien der Liebessemantik

2.1 Die Systemtheorie nach Niklas Luhmann

Als theoretische Grundlage für den Zugang zur Liebessemantik dient dieser Arbeit die Systemtheorie nach Niklas Luhmann. Dabei handelt es sich zwar um eine philosophische, soziologische Kommunikationstheorie, dennoch ist sie keineswegs ein Begriff, der auf nur einen Fachbereich anzuwenden ist. Einer der ersten, die die Systemtheorie mit dem sozialen Miteinander in Verbindung brachten, war der Soziologe und Gesellschaftswissenschaftler Niklas Luhmann. Er gilt bis heute als einer der wichtigsten deutschen Vertreter der soziologischen Systemtheorie.

Luhmann unterscheidet drei Systemformen: Das biologische, das soziale und das psychologische System. Die soziologische Systemtheorie beschreibt die Gesellschaft als ein soziales System, das alle anderen sozialen Systeme in sich einschließt. Luhmann setzt voraus, dass sich diese durch Kommunikationen bilden, wobei spezifische Systeme sich genau in diesem Punkt unterscheiden: Der Spezifik ihrer Kommunikation. Das System der Liebe kommuniziert anders, als etwa ein Wirtschaftssystem. Während man im Rahmen einer Beziehung erwartet, dass intime Gefühle miteinander geteilt werden, ist diese Art der Kommunikation im Geschäftsleben unangebracht und kann eher hinderlich wirken.1 Solche Funktionssysteme, wie beispielsweise die Wirtschaft, das Recht, die Familie oder die Liebe, gelten als Ausdruck der modernen Gesellschaft und entwickeln sich im Laufe der Historie durch Umstrukturierungsprozesse.2 Sie sind alle Teil des Gesellschaftssystems (die Gesamtheit aller Kommunikationen) und übernehmen eine spezifische Funktion (soziale Funktionssysteme) und stehen alle in Wechselbeziehung miteinander (Paradigmenwechsel).3 Luhmann charakterisiert soziale Systeme außerdem durch zwei Merkmale: Sie beziehen sich auf sich selbst (Selbstreferentialität) und sie stellen sich selbst her (Autopoiesis).

Luhmann und die Liebe

Niklas Luhmann bezeichnet die Liebe als ein „symbolisch genrealisiertes Kommunikationsmedium“4. Er definiert sie demnach nicht als ein Gefühl, sondern vielmehr als eine Gefühlsdeutung, die auf Kommunikation basiert5. Liebe sei als ein Code zu verstehen, wie Geld oder Macht beispielsweise. Sie wird erst durch kulturelle Typisierung erkennbar. Erst im Zusammenspiel mit den gesellschaftlichen Normen, die durch Familie, Freunde, Filme und Bücher vermittelt werden, kann definiert werden, wie sich Liebe ‚anfühlen‘ sollte. Jugendliche, die noch keine Erfahrungen haben, wissen von Natur aus nicht, dass „Unruhe, Begierde, Zustimmung und Gedanken […] als Liebe zu interpretieren sind“6. Die Soziologie argumentiert, dass diese Erkenntnis auf einer kommunikationsbasierten Gefühlsdeutung beruht, nicht auf einem naturgegebenen Gefühl.

Dennoch wird der Liebe im sozialen Miteinander eine besondere Rolle zugeschrieben. Liebe besitzt, wie auch Geld oder Macht die Eigenschaft, gesellschaftliche Akzeptanz zu erleichtern. Anders als diese verlangt die Liebe allerdings nicht primär nach einem bestimmten Verhalten (Gegenleistung, Gehorsam); das moderne Liebesverständnis setzt auf eine gleichberechtigte Beziehung, in der noch fremde Einstellungen, in die eigene Wahrnehmung integriert werden sollen7. Entscheidend ist nicht, dass das Paar jedes Interesse teilt, sondern, dass man den Partner mit und für seine Eigenschaften und Interessen liebt und ihm nicht die eigenen aufdrängt. Das primäre Ziel der Liebeskommunikation ist das Verstehen8. Der körperliche Aspekt einer Beziehung, die Sexualität, ergänzt die verbale Kommunikation zwischen den Liebenden ideal. Sie symbolisiert die Gesamtheit des Systems, trägt zum nötigen Verstehen bei und kann so das Liebessystem stabilisieren.9 Im Falle von Beziehungen, die vordergründig auf einem sexuellen Fundament basieren, legen die Partner häufig viel Wert auf ein unmittelbares Zusammensein und Nähe. Das Paar verschmelzt zu einer Einheit. Selbst im Falle einer unbalancierten Partnerschaft kann dank dieser Diffusität des sexuellen Kontaktes eine Beziehung weiterhin als einzigartig und wohltuend empfunden werden.10

Dies beschreibt allerdings nur die allgemeine Erwartung, die nicht immer mit der Realität übereinstimmt, denn häufig wird sie nur in Teilen oder überhaupt nicht erfüllt. Für Luhmann gehört diese anspruchsvolle und „enttäuschungsanfällige Institution“11 allerdings zur modernen Gesellschaft dazu. In ihrem historischen Kontext hat sich die Liebe nach Luhmann zu einer Passion gewandelt. Der Mensch nimmt eine passiv erleidende Haltung ein, denn das Verlieben geschieht scheinbar willenlos. Die Liebe spielt sich außerhalb der rationalen Kontrolle ab. In anderen historischen Verbildlichungen gilt Liebe als krankhaft und wahnsinnig, bis hin zur Gefangennahme und Fesselung durch Liebe.12 13 Gerade im Falle einer enttäuschten Liebe ist das Leid unvergleichlich groß.

2.2 Die klassischen Liebeskonzepte

Die Forschung der Liebessemantik wird von zwei gegensätzlichen Konzepten beherrscht: Der romantischen Liebe und der sachlichen Liebe. Im Falle der zu untersuchenden Figur ist es jedoch nötig, ein weiteres Liebeskonzept zu berücksichtigen. Die folgenden Unterkapitel werden die Grundpositionen der romantischen und sachlichen Liebe sowie des verführenden Don Juan-Typus erläutern und die Unterschiede herausarbeiten, um im Anschluss einschätzen zu können, ob und ggf. inwiefern sich die Figur Barney Stinson einer dieser Liebesvorstellungen zuordnen lässt.

2.2.1 Die romantische Liebe

Das Happy End regiert die Kinoleinwände, denn die Filmindustrie reagiert seit Jahrzehnten auf den gesellschaftlichen Wunsch nach romantischer Liebe. Der Begriff entstammt aus dem 18. und 19. Jahrhundert, zur gleichnamigen literarischen und kunsthistorischen Epoche und diente als Gegenbewegung zum vorherrschenden Vernunftsprinzip, um eine subjektivere und naturidealistischere Welt zu ermöglichen.14 Die inneren Werte rücken wieder in den Vordergrund, denn die Gefühle standen in Konkurrenz zur äußeren Rationalität der ‚Sachwelt‘, in der vordergründig unpersönliche Beziehungen angestrebt wurden.

In diesem Zuge eröffneten deutsche Romantiker wie Schlegel, Schleiermacher und Novalis Ende des 18. Jahrhunderts einen neuen Liebesdiskurs. In ihren Werken entwarfen sie ein neues Ideal der Liebe.15 Die Schriftsteller der Romantik reagieren auf eine veränderte Gesellschaftsstruktur: Die Auflösung der Stände und der zunehmende Wunsch nach Individualität. Das Ich des Einzelnen wurde nicht mehr länger durch den Stand, in den er geboren wurde festgelegt, sodass verschiedene Wege erprobt wurden, um sich selbst zu finden und sein Ich zu stabilisieren. Die erfolgreichste Idee dazu bestand in dem Erleben der romantischen Liebe.16

Als gesellschaftlicher Durchbruch der romantischen Liebe wird häufig die Veröffentlichung von Schlegels Lucinde (1799) genannt. Die Liebe zwischen Lucinde und Julius wird durch ihre Exklusivität und Ewigkeit, wie auch die geistige und körperliche Verbindung der beiden geprägt. Das Paar verbindet sowohl Liebe, Sexualität und Ehe, als auch Freundschaft. All diese Charakteristika gelten als Kernaspekte der romantischen Liebe. In Ihrer Gesamtheit führt diese Liebe dazu, „dem fragmentierten Individuum Julius die Ansicht seiner selbst zu ermöglichen, sein eigenes Ich, seine eigene Identität als ein stabiles Ganzes zu erfahren“17. Die Funktion der romantischen Liebe liegt demnach darin, sich selbst richtig kennenzulernen, indem man den Geliebten kennenlernt. Erst durch den körperlichen und geistigen Austausch, die Vereinigung beider Individuen, die zu einem Ganzen verschmelzen, lernen beide ihr eigenes Ich kennen. In diesem Modell ist der jeweilige Partner nicht ersetzbar.18 19

Wie auch Simmel bereits zuvor, sieht Luhmann das Kernstück der romantischen Liebessemantik in der vollkommenen Ausrichtung auf die Individualität des Anderen. Die Individualität des Partners steht im Zentrum des jeweils anderen, wodurch beide füreinander eine enorm hohe Relevanz einnehmen.20 Dadurch, dass die romantische Liebe absolute Wertschätzung der Individualität der Partner fordert und sie somit in ihrer Einzigartigkeit bestätigt werden, wird die Liebe zum wichtigsten Teil des Lebens. In seiner Hochphase nimmt die romantische Liebe die Menschen in vollen Zügen in Anspruch, wodurch alles andere in den Hintergrund rückt. Es findet eine Entwertung aller Umweltbezüge statt. Weitere Charakteristika der romantischen Liebe sind die Dauerhaftigkeit von Liebe (Treue und Aufrichtigkeit), eine Einheit von sexueller Leidenschaft und affektiver Zuneigung, die Liebe als Voraussetzung zur Eheschließung, die Emotionalisierung der Eltern-Kind-Beziehung und die Gleichberechtigung der Geschlechter.21

2.2.2 Die sachliche Liebe

Dem entgegen steht das Konzept der sachlichen Liebe. Es findet seinen Ursprung in der Literatur des 20. Jahrhunderts und reagiert auf ein neues zeitgenössisches Gesellschaftsideal: Die Abkehr vom gefühlsgeleiteten Individuum, hin zum typisierten Massenmenschen. Um sein persönliches Wohlbefinden zu steigern, fügt sich der Einzelne als „Kollektivmensch in die Logiken einer maschinisierten Industrie- und Massengesellschaft ein“22. Häufig wird diese Entwicklung als radikales Gegenmodell der romantischen Liebesvorstellung angesehen. Sachlich Liebende betrachten die Liebe als einen Teil des alltäglichen Lebens und lässt damit ein völlig neues Partnerschaftssystem entstehen23. Die herausragend leidenschaftliche Stellung, die die Liebe noch in der Romantik eingenommen hat, existiert in diesem Konzept nicht mehr. Sie erscheint als ein endliches Konstrukt, das sich eher nebensächlich und kameradschaftlich in den Alltag integriert. Es geht nicht darum, Einfühlungsvermögen zu zeigen, sondern die schönen Seiten des Lebens gemeinsam zu genießen und sich gegenseitig im Alltag zu unterstützen.24 Die Liebe und die damit einhergehende Beziehung erscheinen sachlich betrachtet als sinnvoll und die Ehe dient nicht mehr länger als Höchstmaß der Vereinigung der Liebe, sondern wird vielmehr als kameradschaftliche Partnerschaft verstanden. Wird eine Ehe eingegangen, so kann diese jedoch genauso einfach und ohne Drama wieder aufgelöst werden. Nicht die Liebe steht im Fokus, sondern das eigene Dasein und das Leben des Einzelnen: Ziel ist es, das eigene Wohlbefinden zu steigern, nicht die Konstruktion von Individualität, wie es das Leitbild romantischer Liebe ist. Die Partnerwahl wird in der Neuen Sachlichkeit rationalisiert.25 Als Grund dafür nennt Reinhardt-Becker einen neuen Menschentypus:

Den modernen postindividualistischen Menschen, der nicht mehr länger versucht, seine Individualität gegen die neue Zeit im geschützten Raum des Intimsystems zu konstruieren und zu bewahren, sondern sich vielmehr den Gegebenheiten einer rationalisierten, mechanisierten, funktional differenzierten Welt anpasst. 26

Das sentimentale Denken und Empfinden sei eine gefährliche Tätigkeit. Demnach findet die Annäherung der Liebenden nicht auf geistiger, sondern vordergründig auf körperlicher Basis statt. Die Partner sind zunehmend gleichgestellt und unabhängig, sowohl intellektuell als auch finanziell. Der Mann nimmt in solchen modernen Partnerschaften nicht länger die überlegene Position ein. Erotik rückt laut Reinhardt-Becker in den Hintergrund, sie werde in Form von Sexualität als natürlicher Teil der Beziehung betrachtet und sei vergleichbar mit existenziellen Bedürfnissen wie Essen und Trinken.27 Die Liebe wird zu einem Alltagsphänomen. Aus dem romantischen Code Totalverstehen/Nicht-Verstehen wird in der sachlichen Liebe der Code Wohlbefinden/Nicht-Wohlbefinden. Dies hat zur Folge, dass beide Partner trotz Partnerschaft einsam bleiben.28

Die romantische Liebesvorstellung erfüllt also in erster Linie die Konstruktion und das Festigen des Ichs und der eigenen Individualität. Das Ziel der sachlichen Liebe findet sich hingegen in dem Aufbau von Wohlbefinden. Die ‚Wahl‘ der Beziehung ist von der Funktion der Liebe abhängig. Soll die Liebe zur Ich-Bildung beitragen, so herrscht vermutlich eine romantische Liebesvorstellung vor. Ist das Ich bereits konstruiert und stabilisiert, bietet sich vermutlich eher eine Beziehung auf sachlicher Liebe an.

[...]


1 Vgl. Michael Gerth: Kleine Einführung in die Systemtheorie nach Niklas Luhmann. Leipzig 2005. Online verfügbar unter: http://www.luhmann-online.de/luhmann-einfuehrung.htm.

2 Vgl. Franz Becker; Elke Reinhardt-Becker: Systemtheorie. Eine Einführung für die Geschichts- und Kulturwissenschaft, Campus Studium, Frankfurt/Main, New York 2001 , S. 80.

3 Vgl. Gerth: Kleine Einführung in die Systemtheorie nach Niklas Luhmann.

4 Becker; Reinhardt-Becker: Systemtheorie, S. 136.

5 Vgl. Jürgen Kaube: Niklas Luhmann über Liebe: Ist die Liebe etwa ein Gefühl?, faz.net 2008. Online verfügbar unter: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buchmesse-2008/buecher/niklas-luhmann-ueber-die-liebe-ist-die-liebe-etwa-ein-gefuehl-1716308.html.

6 Ebd.

7 Vgl. ebd.

8 Vgl. Becker; Reinhardt-Becker: Systemtheorie, S. 141.

9 Vgl. ebd., S. 144.

10 Vgl. Niklas Luhmann: Liebe als Passion. Zur Codierung von Intimität, 13. Aufl., Suhrkamp Verlag, Frankfurt/Main 1994, S. 30ff.

11 Vgl. Niklas Luhmann: Liebe. Eine Übung, Suhrkamp Verlag, Frankfurt/Main 2008, S. 30f.

12 Vgl. Elke Reinhardt-Becker: Seelenbund oder Partnerschaft? Liebessemantiken in der Literatur der Romantik und der Neuen Sachlichkeit, Campus Verlag, Frankfurt/Main 2005, S. 79.

13 Vgl. auch Gunter Runkel: Funktionssysteme der Gesellschaft. Beiträge zur Systemtheorie von Niklas Luhmann. In: G. Runkel et al. (eds), Funktionssysteme der Gesellschaft. VS Verlag für Sozialwissenschaften/GWV Fachverlag GmbH, Wiesbaden 2005, S. 135.

14 Vgl. ebd. Holga Herma: Liebe und Authenzität. Generationswandel in Paarbeziehungen. Springer Verlag, Wiesbaden 2009, S. 25.

15 Vgl. Karl Lenz; Sylka Scholz: Romantische Liebessemantik im Wandel? In: A. Steinbach; M. Hennig; O. Arránz Becker (Hrsg.): Familie im Fokus der Wissenschaft. Springer Verlag, Wiesbaden 2014. Online verfügbar unter: http://link.springer.com/chapter/10.1007%2F978-3-658-02895-4_5#page-1, S. 97.

16 Vgl. Elke Reinhardt-Becker: Romantik und kein Ende? Liebessemantiken in US-amerikanischen TV-Serien. In: C. Hamann; F. Smerilli (Hrsg.): Sprache der Liebe in Literatur, Film und Musik. Von Platons »Symposium« bis zu zeitgenössischen TV-Serien. Verlag Königshausen & Neumann, Würzburg 2015, S. 319f.

17 Ebd., S. 320.

18 Vgl. Reinhardt-Becker: Seelenbund oder Partnerschaft?, S. 110f.

19 Vgl. Luhmann: Liebe, S. 42f.

20 Vgl. Lenz; Scholz: Romantische Liebessemantik im Wandel?, S. 98.

21 Vgl. ebd., S. 98f.

22 Reinhardt-Becker: Seelenbund oder Partnerschaft?, S. 307.

23 Vgl. ebd.

24 Vgl. Reinhardt-Becker: Romantik und kein Ende?, S. 321.

25 Vgl. ebd.

26 Ebd.

27 Vgl. ebd.

28 Vgl. Sylvia Nürnberg: Benjamin v. Stuckrad-Barre: Soloalbum - Die Überschreitung der romantischen Liebessemantik?, Essen 2008 . Online verfügbar unter: https://www.uni-due.de/imperia/md/content/germanistik/mauerschau/stuckrad-barre_liebessemantik.pdf., S. 31.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten

Details

Titel
Die Liebessemantik des Barney Stinson aus der Serie How I Met Your Mother. Endloser Weiberheld oder heimlicher Romantiker?
Hochschule
Universität Duisburg-Essen  (Germanistisches Institut)
Veranstaltung
Romantische und neusachliche Narrative in TV-Serien. Zur Aktualität literarhistorischer Liebessemantiken.
Note
1,0
Autor
Jahr
2016
Seiten
24
Katalognummer
V539064
ISBN (eBook)
9783346138866
ISBN (Buch)
9783346138873
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Niklas Luhmann, How I Met Your Mother, Serie, HBO, Weiberheld, Romantik, Neue Sachlichkeit, Systemtheorie, Sachliche Liebe, Don Juan, Liebe, Verführung, Barney Stinson, Staffelvergleich, Autopoesis, Paradigmenwechsel, Beziehung, Liebeskonzept, Happy End, Liebessemantik, Lucine, Schlegel, Schleiermacher, Novalis
Arbeit zitieren
Sophie Hohmann (Autor), 2016, Die Liebessemantik des Barney Stinson aus der Serie How I Met Your Mother. Endloser Weiberheld oder heimlicher Romantiker?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/539064

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