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Erfolgsfaktoren der Post Merger Integration. Konzepte zu einem ganzheitlichen M&A-Management

Title: Erfolgsfaktoren der Post Merger Integration. Konzepte zu einem ganzheitlichen M&A-Management

Seminar Paper , 2005 , 74 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: D. Menke, Jörg/ Niebuhr, M./ Pohlmann (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Summary Excerpt Details

Die Globalisierung und die immer schneller wachsenden Märkte setzen die Unternehmen unter Druck. Unternehmen finden ihre Wettbewerber nicht mehr nur innerhalb der geographischen Landesgrenzen, sondern konkurrieren im globalen Umfeld. Unternehmen müssen sich deshalb neuer, innovativer Instrumente bedienen, um grundsätzlichen Veränderungen stand zu halten. Fusionen sind in dieser Phase somit nicht der Machtgier international agierender Global Player zuzuordnen, sondern sie sind z. T. eine unumgängliche Notwendigkeit, um das eigene Unternehmen zu erhalten. Während Mitte der 90er Jahre die Unternehmensoptimierungen als Reaktion auf diese Entwicklung primär auf dem Kostenabbau durch Restrukturierung und Personalabbau fokussiert waren, wandelte sich diese Ansicht mit dem Ziel, Wachstum zu generieren.
Unternehmensfusionen sind somit derzeit ein probates Mittel und eine Abnahme der Transaktionen scheint nicht in Sicht. Würden die Zusammenschlüsse erfolgreich abgewickelt werden, bestehe kein Grund zur Unruhe. Dies ist in der Realität jedoch nicht der Fall, da viele Fusionen scheitern.
In der Praxis sollen sog. Erfolgsrezepte den Managern helfen, die Fusion auf den richtigen Weg zu bringen. Diese Erfolgsrezepte, die zum Großteil auch gerade von Unternehmensberatungen veröffentlicht werden, erscheinen i.d.R. plausibel und nachvollziehbar. Doch gerade im Falle des Scheiterns bietet die vorhandene Plausibilität der Modelle eine gute Basis für Entschuldigungen und Erklärungen des Scheiterns, da deren Struktur Details vernachlässigen und Interpretationsspielraum offen lassen. Jüngste Analysen weisen jedoch darauf hin, dass die Erfolgsquote von M&A durch strukturierte Führungsansätze erheblich verbessert werden kann.
Inhalt dieser Seminararbeit ist es daher, ausgewählte Konzepte aus Theorie und Praxis zur erfolgreichen Durchführung eines M&A-Prozesses auf ihren Inhalt zu analysieren, mit dem Ziel, die Erfolgsfaktoren der Post Merger Integration anhand jedes Konzepts isoliert zu ermitteln. Im Anschluss daran sollen die Konzepte auf Kongruenz der festgestellten Faktoren untersucht werden. Auf dieser Basis sollen konzeptübergreifend die Inhalte der Erfolgsfaktoren der Post Merger Integration herausgestellt werden, ohne ein Konzept inhaltlich zu vernachlässigen. Im Mittelpunkt der Betrachtung steht im Folgenden die kritische Analyse der wesentlichen Faktoren der PMI-Phase unter Einbeziehung weiterer Auffassungen aus Theorie und Praxis.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Entwicklung von M&A

1.2 Problematik von M&A

1.3 Vorgehensweise und Zielsetzung

2. Definition und Begriffsabgrenzung der Post Merger Integration

2.1 Definitionen

2.1.1 Unternehmenszusammenschluss

2.1.2 Merger (Fusion)

2.1.3 Akquisition (Übernahme)

2.2 Begriffsabgrenzung

2.3 Einordnung der Post Merger Integrationsphase

3. Erfolgsmodelle der Post Merger Integration

3.1 Das 7 K-Modell nach Jansen

3.2 Erfolgsfaktoren der Post Merger Integration nach Koch

3.3 Der Ansatz von A.T. Kearney

3.4 Gegenüberstellung

4. Die Erfolgsfaktoren der Post Merger Integration

4.1 Die Vision

4.1.1 Einordnung anhand des St. Galler Management-Konzepts

4.1.2 Relevanz einer Vision

4.1.3 Inhaltliche Ausgestaltung einer Vision

4.2. Realisierung von Synergien

4.2.1 Definition der Begriffe Wachstum und Synergie

4.2.2 Synergiequellen

4.2.3 Kostensynergien

4.2.3.1 Voraussetzungen für Kostensynergien

4.2.3.2 Systematisierung von Kostensynergiepotentialen

4.2.3.2.1 Kostensynergiepotentiale in der Beschaffung

4.2.3.2.2 Kostensynergiepotentiale in der Produktion

4.2.3.2.3 Kostensynergiepotentiale in der Unternehmensinfrastruktur

4.2.4 Erlössynergien

4.2.4.1 Vernachlässigung von Erlössynergien

4.2.4.2 Ansatzpunkte für Erlössynergien

4.3 Human Resources

4.3.1 Personal

4.3.2 Personalauswahl

4.3.3 Führung

4.3.4 Führungsstil

4.4 Unternehmenskultur

4.4.1 Bedeutung der Unternehmenskultur

4.4.2 Strategien für eine erfolgreiche kulturelle Integration

4.4.2.1 Monokulturstrategie

4.4.2.2 Multikulturstrategie

4.4.2.3 Mischkulturstrategie

4.5 Kommunikation

4.5.1 Bedeutung der Kommunikation

4.5.2 Grundregeln erfolgreicher Kommunikation

4.5.3 Aufgaben der Kommunikationsträger

4.6 Koordination der Integration

4.6.1 Organisation

4.6.2 Integrationsgeschwindigkeit

4.7 Integrationscontrolling

4.7.1 Regelkreis des Integrationscontrollings

4.7.2 Die Balanced Scorecard

4.7.3 Einflussfaktoren eines erfolgreichen Controllingprozesses

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert ausgewählte Konzepte aus Theorie und Praxis zur erfolgreichen Durchführung eines Post Merger Integrationsprozesses, um die wesentlichen Erfolgsfaktoren isoliert zu ermitteln und diese anschließend konzeptübergreifend zu diskutieren. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, wie die Erfolgsquote von M&A-Prozessen durch strukturierte Führungsansätze und Integrationsstrategien verbessert werden kann.

  • Rolle und Bedeutung der Unternehmensvision im Integrationsprozess
  • Methoden zur Realisierung von Synergiepotentialen (Kosten- und Erlössynergien)
  • Human Resources als kritischer Erfolgs- und Risikofaktor
  • Strategien zur erfolgreichen kulturellen Integration und Kommunikation
  • Steuerung des Integrationsprozesses mittels Controlling-Instrumenten

Auszug aus dem Buch

1.1 Entwicklung von M&A

Die Globalisierung und die immer schneller wachsenden Märkte setzen die Unternehmen unter Druck. Handelsbarrieren werden abgebaut und der Welthandel nimmt immer größere Dimensionen an. Unternehmen finden ihre Wettbewerber nicht mehr nur innerhalb der geographischen Landesgrenzen, sondern konkurrieren im globalen Umfeld. Unternehmen müssen sich deshalb neuer, innovativer Instrumente bedienen, um grundsätzlichen Veränderungen stand zu halten. Fusionen sind in dieser Phase somit nicht der Machtgier international agierender Global Player zuzuordnen, sondern sie sind z. T. eine unumgängliche Notwendigkeit, um das eigene Unternehmen zu erhalten. Es sollte klar sein, dass ein fusioniertes Unternehmen anschließend wiederum mit neuen Herausforderungen konfrontiert wird, als dies vorab als z.B. regional agierendes Unternehmen der Fall war.

Während Mitte der 90er Jahre die Unternehmensoptimierungen als Reaktion auf diese Entwicklung primär auf dem Kostenabbau durch Restrukturierung und Personalabbau fokussiert waren (Lean Management), wandelte sich diese Ansicht mit dem Ziel, Wachstum zu generieren. Im Global PMI Survey der Beratungsgesellschaft A.T. Kearney von 1998 über die M&A-Aktivität, wurden 103 Unternehmen befragt, die an Zusammenschlüssen beteiligt waren. Dabei wurde bekannt, dass 85% aller Fusionen das Wachstum des Kerngeschäfts als Ziel haben. Die Realisierung von Kostensynergien und der Zukauf neuer Technologien folgen auf den Plätzen zwei und drei. Dem Attackieren des Marktes oder der Erzielung von Steuervorteilen kommt im Rahmen von M&A eine untergeordnete Bedeutung zu.

In letzter Zeit ist eine immer stärkere Zunahme an Transaktionen festzustellen. Gösche geht davon aus, dass dieser Trend aufgrund zunehmender Ost-West Kontrakte und Abbaus politischer Blöcke und Barrieren in Zukunft weiter anhalten wird. Unternehmensfusionen sind somit derzeit ein probates Mittel und eine Abnahme der Transaktionen scheint nicht in Sicht. Würden die Zusammenschlüsse erfolgreich abgewickelt werden, bestehe kein Grund zur Unruhe. Dies ist in der Realität jedoch nicht der Fall, da viele Fusionen scheitern.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert den Kontext wachsenden globalen Wettbewerbs und den hohen Stellenwert von M&A als Wachstumsstrategie, beleuchtet jedoch gleichzeitig die hohe Scheiterquote von Fusionen.

2. Definition und Begriffsabgrenzung der Post Merger Integration: Hier werden zentrale Begriffe wie Fusion und Akquisition definiert sowie die Post Merger Integrationsphase in den gesamten Transaktionsprozess eingeordnet.

3. Erfolgsmodelle der Post Merger Integration: Es erfolgt ein Überblick über etablierte Modelle wie das 7-K-Modell nach Jansen, Ansätze nach Koch sowie die Perspektive von A.T. Kearney, um ein gemeinsames Verständnis für Erfolgsfaktoren zu schaffen.

4. Die Erfolgsfaktoren der Post Merger Integration: Der Hauptteil analysiert detailliert die kritischen Erfolgsfaktoren Vision, Synergien, Human Resources, Unternehmenskultur, Kommunikation, Koordination und Controlling.

5. Fazit: Das Kapitel fasst die Analyse zusammen, stellt fest, dass keine einheitlichen Erfolgsrezepte existieren und unterstreicht die Notwendigkeit kontextbezogener, strukturierter Integrationsansätze.

Schlüsselwörter

Post Merger Integration, M&A, Unternehmenszusammenschluss, Synergien, Integrationscontrolling, Unternehmenskultur, Change-Management, Führung, Personal, Kommunikation, Wettbewerbsvorteile, Unternehmensvision, Integrationsgeschwindigkeit, Kostensynergien, Erlössynergien.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die kritischen Erfolgsfaktoren während der Post Merger Integrationsphase von Unternehmenszusammenschlüssen, um Managern Orientierung für eine erfolgreichere Durchführung zu bieten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Im Zentrum stehen die Vision, die Realisierung von Synergiepotentialen, das Personalmanagement (Human Resources), Unternehmenskultur, interne und externe Kommunikation sowie die Koordination und das Controlling des Integrationsprozesses.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aus verschiedenen theoretischen und praktischen Modellen die entscheidenden Erfolgsfaktoren zu isolieren, deren Kongruenz zu prüfen und eine konzeptübergreifende Diskussion über deren positive Gestaltung zu führen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autoren nutzen eine literaturbasierte Analyse und den Vergleich verschiedener Managementkonzepte und Studien, um die Faktoren der erfolgreichen Integration fundiert abzuleiten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Analyse der sieben identifizierten Erfolgsfaktoren: Vision, Synergien, Human Resources, Kultur, Kommunikation, Koordination und Controlling.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Post Merger Integration (PMI), Synergiepotentiale, Change-Management, Unternehmenskultur und Integrationscontrolling.

Warum ist das Controlling im Integrationsprozess so entscheidend?

Das Controlling ist entscheidend, um den Wertschöpfungsprozess zu überwachen, Zielabweichungen frühzeitig zu erkennen und durch gezielte Korrekturmaßnahmen die Anpassungsfähigkeit an unvorhersehbare Entwicklungen zu sichern.

Wie gehen die Autoren mit den kulturellen Unterschieden bei Fusionen um?

Die Autoren differenzieren zwischen Monokultur-, Multikultur- und Mischkulturstrategien und betonen, dass Kulturunterschiede nicht nur Hindernisse, sondern durch aktives Management auch als Integrationschancen genutzt werden können.

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Details

Title
Erfolgsfaktoren der Post Merger Integration. Konzepte zu einem ganzheitlichen M&A-Management
College
University of Lüneburg  (Institut für Betriebswirtschaftslehre)
Course
Strategisches Management
Grade
1,3
Author
D. Menke, Jörg/ Niebuhr, M./ Pohlmann (Author)
Publication Year
2005
Pages
74
Catalog Number
V53912
ISBN (eBook)
9783638492324
ISBN (Book)
9783638708951
Language
German
Tags
Erfolgsfaktoren Post Merger Integration Konzepte M&A-Management Strategisches Management
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
D. Menke, Jörg/ Niebuhr, M./ Pohlmann (Author), 2005, Erfolgsfaktoren der Post Merger Integration. Konzepte zu einem ganzheitlichen M&A-Management, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/53912
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