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Requirements Engineering in IT-Projekten. Eignen sich klassische oder agile Methoden besser für das Anforderungsmanagement?

Titel: Requirements Engineering in IT-Projekten. Eignen sich klassische oder agile Methoden besser für das Anforderungsmanagement?

Fachbuch , 2020 , 94 Seiten

Autor:in: Simone Weidenfelder (Autor:in)

Informatik - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Requirements Engineering ist inzwischen ein wichtiger Bestandteil erfolgreicher IT-Projekte. Dabei geht es darum, die Bedürfnisse der Kunden in Bezug auf die Implementierung von Systemen so gut wie möglich zu erfüllen. Um Budget- und Zeitpläne einzuhalten, ist ein gutes Anforderungsmanagement unerlässlich.

Doch welche Herangehensweise wird diesem Anspruch besser gerecht: klassisch oder agil? Oder eignen sich vielleicht eher hybride Methoden für das Requirements Engineering? Simone Weidenfelder erklärt, welche Vorgehensweise zur Ermittlung von Anforderungen am effizientesten ist, um eine hohe Qualität der Requirements zu gewährleisten.

Dazu analysiert sie traditionelle Methoden wie das Wasserfall- oder das V-Modell, aber auch agile Methoden wie Scrum. Sie stellt die Vor- und Nachteile der jeweiligen Herangehensweisen vor, wobei sie in erster Linie auf die praktische Anwendbarkeit achtet. Abschließend gibt sie Handlungsempfehlungen für die Organisation von IT-Projekten.

Aus dem Inhalt:
- Agilität;
- ISO/IEC 12207;
- RUP;
- Rational Unified Process;
- Design Thinking;
- Lean Management

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Hinführung zum Thema

1.2 Problemstellung

1.3 Forschungsfrage

1.4 Methode

1.5 Aufbau der Arbeit

2 Definition und Eigenschaften

2.1 Definition der Anforderung

2.2 Anforderungsarten nach Pohl

2.3 Anforderungsarten nach Young

2.4 Definition des Anforderungsmanagements

3 Klassische Methoden

3.1 ISO/IEC 12207

3.2 RE in verschiedenen klassischen Vorgehensmodellen

4 Agile Methoden

4.1 Scrum

4.2 Weitere agile Methoden des Requirements Engineering

4.3 Zusammenfassung klassische und agile Methoden im RE

5 Hybride Methoden

5.1 Agil und Wasserfall

5.2 Agil und RUP

6 Leitfadengestütztes Experteninterview

6.1 Zielsetzung

6.2 Auswahl Interviewpartner

6.3 Durchführung der Interviews

6.4 Interview Leitfaden

6.5 Aufbereitung und Auswertung des Interviewmaterials

6.6 Ergebnispräsentation

7 Reflexion und Fazit

7.1 Zusammenfassung

7.2 Fazit und Beantwortung der Forschungsfrage

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen klassischen und agilen Methoden im Requirements Engineering bei IT-Projekten. Das primäre Ziel ist der Vergleich dieser Ansätze, um auf Basis einer Literaturrecherche und Experteninterviews effiziente Methoden zur Gewährleistung einer hohen Anforderungsqualität und eines angemessenen Reifegrades zu identifizieren.

  • Vergleich von klassischen und agilen Vorgehensweisen im Requirements Engineering
  • Identifikation von Vor- und Nachteilen beider Methodenwelten
  • Analyse der Praxisrelevanz anhand leitfadengestützter Experteninterviews
  • Untersuchung des Potenzials hybrider Lösungsansätze
  • Zukunftsperspektiven für Anforderungen in agilen Projekten

Auszug aus dem Buch

4.1.6 Scrum schafft Transparenz

Scrum schafft durch klare Kommunikationsstrukturen, Fokussierung auf Arbeitspakete und einen überschaubaren zeitlichen Horizont Transparenz über die zu leistende Arbeit. Auch die Tatsache, dass Aufwandschätzungen für die Entwicklung eines Teilprodukts gemeinsam getroffen werden, dient als gute Messlatte ob Product Owner und Team die gleiche Vorstellung von den Anforderungen haben. In der Praxis zeigte sich, dass, wenn diese Schätzungen weit auseinander lagen, in der Regel die Anforderungen nicht klar genug beschrieben war. Für das Team liegt der Vorteil der Transparenz darin, dass sie sich sicher sein können, an den jeweils wichtigsten und dringlichsten Aufgaben zu arbeiten. Außerdem senken die regelmäßigen Meetings die „geistigen Rüstzeiten“ und verhindern Unterbrechungen, wodurch eine deutliche Steigerung der Produktivität und eine Senkung der persönlich empfundenen Beanspruchung verbunden ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel legt den Grundstein der Arbeit durch die Problemstellung, die zentrale Forschungsfrage und die methodische Vorgehensweise.

2 Definition und Eigenschaften: Hier werden grundlegende Fachbegriffe wie Anforderungsarten und der Prozess des Anforderungsmanagements definiert, um ein einheitliches Verständnis sicherzustellen.

3 Klassische Methoden: Das Kapitel behandelt etablierte Vorgehensmodelle wie das Wasserfall- oder V-Modell und deren Anwendung im klassischen Anforderungsmanagement.

4 Agile Methoden: Der Fokus liegt auf agilen Praktiken, insbesondere Scrum, deren Prinzipien sowie den damit verbundenen Rollen, Aktivitäten und Herausforderungen.

5 Hybride Methoden: Dieses Kapitel erläutert, wie durch die Kombination klassischer und agiler Ansätze versucht wird, Stärken beider Welten zu vereinen.

6 Leitfadengestütztes Experteninterview: Hier wird die Methodik der empirischen Erhebung beschrieben, die Auswahl der Interviewpartner begründet und die Ergebnisse der Expertenbefragungen präsentiert.

7 Reflexion und Fazit: Das abschließende Kapitel fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen und beantwortet die Forschungsfrage auf Basis der Literatur und der Interviews.

Schlüsselwörter

Requirements Engineering, Agilität, Scrum, klassische Methoden, hybride Ansätze, Anforderungsmanagement, IT-Projekte, Softwareentwicklung, Experteninterviews, Qualität, Reifegrad, Prozessmodell, Anforderungsanalyse, Projektmanagement, Flexibilität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Publikation befasst sich mit der Frage, ob klassische oder agile Methoden im Requirements Engineering bei IT-Projekten effizienter sind, um hochwertige Anforderungen zu definieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentral sind der Vergleich zwischen klassischen Wasserfall-basierten Ansätzen und agilen Methoden (wie Scrum), die Rolle des Anforderungsmanagements sowie die Untersuchung hybrider Ansätze.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet, welche Vorgehensweisen – agil oder klassisch – am effizientesten sind, um eine hohe Qualität bzw. einen hohen Reifegrad der Requirements in Softwareprojekten zu gewährleisten.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Die Autorin nutzt einen zweistufigen Ansatz: Zunächst erfolgt eine tiefgehende Literaturrecherche, gefolgt von einer qualitativen Erhebung in Form von leitfadengestützten Experteninterviews mit fünf Fachpersonen aus dem IT-Umfeld.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Betrachtung klassischer und agiler Methoden, die Vorstellung hybrider Lösungsansätze sowie die Durchführung, Auswertung und Darstellung der empirischen Experteninterviews.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Requirements Engineering, Agilität, klassische Methoden, hybride Ansätze, Scrum, Anforderungsmanagement und IT-Projektmanagement.

Wie bewerten die Experten den Einsatz hybrider Methoden?

Alle befragten Experten bewerteten den Einsatz hybrider Methoden im Requirements Engineering positiv, da sie diese als pragmatischen Weg sehen, die Stärken beider Welten – Planungssicherheit und Flexibilität – zu kombinieren.

Wo ordnen die Experten agile Methoden im Hype Cycle nach Gartner ein?

Die Mehrheit der Interviewten verortet agile Methoden in der österreichischen Softwareindustrie aktuell auf dem "Gipfel der überzogenen Erwartungen", während andere bereits Ansätze in Richtung des "Plateaus der Produktivität" sehen.

Was ist laut der Experten die größte Herausforderung bei der Umstellung auf agile Methoden?

Eine zentrale Herausforderung ist die Mindset-Veränderung in der Organisation sowie das Training der Mitarbeiter, da agile Arbeit oft als kultureller Bruch mit traditionellen, hierarchischen Strukturen wahrgenommen wird.

Ende der Leseprobe aus 94 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Requirements Engineering in IT-Projekten. Eignen sich klassische oder agile Methoden besser für das Anforderungsmanagement?
Autor
Simone Weidenfelder (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
94
Katalognummer
V539454
ISBN (eBook)
9783960958727
ISBN (Buch)
9783960958734
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Agilität ISO/IEC 12207 RUP Rational Unified Process Design Thinking Lean Management Requirements Engineering
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Simone Weidenfelder (Autor:in), 2020, Requirements Engineering in IT-Projekten. Eignen sich klassische oder agile Methoden besser für das Anforderungsmanagement?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/539454
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Leseprobe aus  94  Seiten
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