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Anthropologie und Ethik des Alterns. Altern in der Fremden Heimat

Title: Anthropologie und Ethik des Alterns. Altern in der Fremden Heimat

Term Paper (Advanced seminar) , 2005 , 24 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Jennifer Grün (Author)

Theology - Miscellaneous
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Mein Thema beschäftigt sich mit den vielen Migranten in Deutschland, die meist gegen Ihre Lebensplanung, in der „fremden“ Heimat alt werden und nun hier Ihren Lebensabend neu gestalten müssen.
Das Ziel in dieser Hausarbeit ist es, das Thema Migration und Altern näher zu beleuchten und einen kleinen Einblick, in das bisher recht unerforschte Gebiet der Entwicklungspsychologie, ermöglichen.
Ganz zu Anfang sollen die grundsätzlichen Dinge geklärt werden. Das heißt, „Was ist Migration?“ und „Um welchen Personenkreis handelt es sich?“. Dann soll noch der Migrationsverlauf der Einwanderer erklärt werden und eine Verbindung schaffen, warum sie es im Alter häufig schwieriger als Einheimische Pensionierte haben.
Zum Schluss möchte ich dann natürlich auch noch Lösungsansätze bieten, die eine Arbeit mir Migranten erleichtern.

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Inhaltsverzeichnis

1.0 Einleitung

1.1 Einführung

1.2 Was ist Migration?

1.3 Altersbilder neu definieren

1.3.1 Soziale Sicherungssysteme

1.3.2 Veränderte Erbfunktion

1.3.3 Familienform und Pflege der Angehörigen

1.3.4 Lebenssituation

1.4 Ausländer in der BRD

2.0 Vor der Pensionierung

2.1 Das Arbeitsleben

2.2 Die Gesundheit der Arbeitsmigranten

3.0 Die Problematik bei und nach der Pensionierung

3.1 Rückkehr in die Ursprungsheimat

3.2 Soziale Netzwerke

3.3 Die besondere Stellung der Frau

4.0 Dienstleistung und die Praxis

4.1 Inanspruchnahme von Dienstleistungen

4.2 In der Praxis

5.0 Migration in der Altenarbeit

5.1 Möglichkeiten der Altenhilfe

5.2 Interkulturelle Öffnung der Altenhilfe

6.0 Meinungen der Migranten

6.1 Migranten integrieren!?

6.2 Zitate älterer Migranten

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Lebenssituation von Migranten in Deutschland, die ihr Alter in einer für sie kulturell fremden Umgebung verbringen müssen. Das primäre Ziel ist es, die spezifischen Herausforderungen dieser Bevölkerungsgruppe an der Schnittstelle von Migration und Altern zu beleuchten und Ansätze für eine gelingende Altenarbeit zu entwickeln.

  • Analyse der soziokulturellen Auswirkungen des Alterns bei Migranten.
  • Untersuchung der Gesundheitssituation ehemaliger Arbeitsmigranten.
  • Evaluation von Problemen bei der pflegerischen Versorgung und in sozialen Netzwerken.
  • Herausarbeitung von Strategien zur interkulturellen Öffnung der Altenhilfe.
  • Reflektion der Bedeutung von "Heimat" und sozialen Bindungen im Alter.

Auszug aus dem Buch

3.1 Rückkehr in die Ursprungsheimat

Die Migranten waren am Anfang und meist auch im Laufe ihres Arbeitsleben darauf eingestellt in ihre Ursprungsheimat zurückzukehren. Aber im Laufe der Zeit zeigte sich bei vielen, das eine Rückkehr nicht einfach und in manchen Fällen nicht erstrebenswert ist.

Durch das Familiennachzugsgesetz kamen EhepartnerInnen und Kinder nach Deutschland und der Lebensverlauf konzentriert sich nun auf die neue Heimat. Die Kinder wuchsen hier auf und integrierten sich dann meist so weit, das für sie eine Rückkehr nicht vorstellbar ist. Die Eltern wollen ihre Kinder nicht verlassen und in ihrer Heimat haben sie oft keine nahen Verwandten mehr.

Als einen weiteren Grund geben ältere Migranten an, „ihr finanzielles Migrationsziel nicht erreicht und die Rückkehr aufgeschoben bzw. aufgegeben zu haben.“ (vergl. Blechner 1998, S.152)

Zudem wird die medizinische Versorgung im Heimatland als problematisch angesehen. Im allgemeinen kann gesagt werden das die Entscheidung zwischen Bleiben und Rückkehr nicht einfach ist und viele Konflikte entstehen. „Manche wählen das Pendeln als Flucht vor Entscheidung.“ (Blechner 1998, S.154)

„Die Definition der eigenen Auswanderung ist sehr prägend für den weiteren Verlauf der Migration und der Integration. Erschwerend kommt oft hinzu, dass die Bearbeitung kritischer Lebensereignisse oder Lebensphasen nicht stattfindet, sondern aufgeschoben wird. Der Rückkehrmythos (man geht ja sowieso wieder nach Hause) blockiert eine Auseinandersetzung.“ (Marianne Bollier 2003, S. 19)

Kapitelzusammenfassungen

1.0 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des Alterns in der Migration ein und definiert zentrale Begriffe sowie das Erkenntnisinteresse der Arbeit.

2.0 Vor der Pensionierung: Das Kapitel befasst sich mit den Arbeitsbiografien von Migranten und deren Einfluss auf die physische und psychische Gesundheit im Rentenalter.

3.0 Die Problematik bei und nach der Pensionierung: Hier werden die Konfliktfelder zwischen Rückkehrwunsch, familiärer Bindung in Deutschland und den Herausforderungen sozialer Netzwerke im Alter analysiert.

4.0 Dienstleistung und die Praxis: Dieses Kapitel untersucht die Inanspruchnahme von Altenhilfeleistungen durch Migranten und beleuchtet die mangelnde Vorbereitung deutscher Einrichtungen auf diese Zielgruppe.

5.0 Migration in der Altenarbeit: Fokus auf Lösungsansätze wie den Einsatz von Multiplikatoren und die Notwendigkeit einer interkulturellen Öffnung der Altenhilfe.

6.0 Meinungen der Migranten: Eine Zusammenstellung von Umfrageergebnissen und persönlichen Aussagen älterer Migranten zu ihrem Lebensalltag und ihrer Sicht auf Integration.

Schlüsselwörter

Migration, Altern, Altenhilfe, interkulturelle Öffnung, Arbeitsmigranten, soziale Netzwerke, Rentenalter, Gesundheit, familiäre Strukturen, Multiplikatoren, Integration, Pflege, Lebenssituation, Migrationsverlauf, Altenpflege.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Situation von Migranten in Deutschland, die hier ihr Alter verbringen und dabei mit den spezifischen Herausforderungen des Älterwerdens in einer kulturell fremden Umgebung konfrontiert sind.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der Migrationsverlauf, die gesundheitlichen Belastungen aus dem Arbeitsleben, der soziale Status in der Familie sowie die Barrieren bei der Inanspruchnahme von deutschen Altenhilfeangeboten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, die bisher wenig erforschte Schnittmenge von Migration und Entwicklungspsychologie im Alter zu beleuchten und Handlungsempfehlungen für eine bessere Integration in die Altenarbeit zu formulieren.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Neben einer theoretischen Aufarbeitung und Literaturanalyse nutzt die Arbeit empirische Einblicke durch Interviews mit Altenpflegern sowie eine kleine Umfrage unter Migranten zur Frage der Unterbringung im Alter.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erstreckt sich von der Analyse der Arbeitsbelastungen und deren gesundheitliche Folgen über die Problematik sozialer Netzwerke bis hin zur praktischen Frage der interkulturellen Ausrichtung von Altenheimen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Migration, Altern, interkulturelle Altenhilfe, soziale Netzwerke, "healthy migrant" Effekt und ethnische Diversität.

Warum ist der "healthy migrant" Effekt laut der Arbeit nur temporär?

Der Effekt beschreibt, dass Einwanderer zu Beginn ihres Aufenthalts oft gesünder sind als die einheimische Bevölkerung, dieser Vorteil jedoch aufgrund der hohen körperlichen Belastungen im Arbeitsleben und sozialer Stressfaktoren mit zunehmendem Alter schwindet.

Welche Rolle spielen Multiplikatoren in der Arbeit?

Multiplikatoren werden als Schlüsselpersonen definiert, die aufgrund ihrer Sprachkenntnisse und ihrer Verwurzelung in beiden Kulturen den Zugang älterer Migranten zu Hilfsangeboten der Altenhilfe erleichtern können.

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Details

Title
Anthropologie und Ethik des Alterns. Altern in der Fremden Heimat
College
University of Applied Sciences North Rhine-Westphalia Paderborn
Course
Theologie
Grade
1,5
Author
Jennifer Grün (Author)
Publication Year
2005
Pages
24
Catalog Number
V53973
ISBN (eBook)
9783638492775
Language
German
Tags
Anthropologie Ethik Alterns Altern Fremden Heimat Theologie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jennifer Grün (Author), 2005, Anthropologie und Ethik des Alterns. Altern in der Fremden Heimat, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/53973
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