Das Ziel der Arbeit ist es, die Marke IKEA zu analysieren. Dafür werden das Unternehmen sowie Definitionen rund um das Thema Marke exploriert, die es zur wissenschaftlichen Ausarbeitung bedarf. Der Fokus wird auf die Markenstrategie, Markenidentität sowie die Markenkommunikation gelegt. Die wissenschaftliche Arbeit wird von einer auf die Thematik abgestimmten Power Point Präsentation begleitet.
Das Möbelhaus IKEA ist ein herausstechendes Erfolgsbeispiel dafür, wie sich Unternehmen mithilfe von Markenbildung unverwechselbar machen können. In einer Branche, die sich besonders durch lokalen Wettbewerb auszeichnet, hat es IKEA mittels einer einzigartigen Markenidentität zum größten und beliebtesten Einrichtungshaus der Welt geschafft.
Das Besondere an Marken ist, dass sie Beziehungen zu Kunden mittels Geschichten und Erlebnissen aufbauen, die auf Attraktivität und Vertrauen basieren. Eine emotionale Beziehung, die bei starken Marken wie IKEA deutlich stärker ist, als die rationale Nutzenbeziehung der Kunden zum meist standardisierten Produkt. Hinter jeder starken Marke steht eine einzigartige Bedeutungswelt, sprich Identität. Starke Marken schaffen eine Identität und erzeugen eine emotionale Erlebniswelt und damit schaffen sie Identifikation. Marke erzeugt also primär Emotion.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. IKEA – Unternehmensvorstellung und Kennzahlen
3. Der Markenbegriff
3.1. Definition
3.2. Markenelemente
3.3. Markenkern
3.4. Markenidentität und Markenimage
3.4. Markenstrategie
4. Markenführung
4.1. Vier W’s der Markenführung
5. Bedeutung von Marken
5.1. Bedeutung von Marken für Konsumenten
5.2. Bedeutung von Marken für Unternehmen
6. Analyse der Marke IKEA
6.1. Markenstrategie IKEA
6.2. Markenidentität IKEA
6.3. Markenkommunikation IKEA
7. Fazit
8. Literaturverzeichinis
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Marke IKEA wissenschaftlich zu analysieren, wobei der Fokus insbesondere auf der Markenstrategie, der Markenidentität sowie der Markenkommunikation liegt, um den unternehmerischen Erfolg des Möbelhauses zu erklären.
- Grundlagen und Definitionen des Markenbegriffs
- Methodische Ansätze der Markenführung und Markenstrategie
- Analyse der Unternehmensvorstellung von IKEA
- Untersuchung der markenspezifischen Identitätsmerkmale von IKEA
- Reflektion der Markenkommunikation und der strategischen Erfolgsfaktoren
Auszug aus dem Buch
3.1. Definition
Der Begriff Marke lässt sich einerseits auf den französischen Begriff „marque“ zurückführen, was übersetzt Kennzeichen bedeutet. Andererseits beruht der Begriff auf der urgermanischen Bezeichnung „Marka“. Das steht für „Grenzen setzen, sein eigenes Gebiet von anderen abgrenzen, Grenze zur Unterscheidung“. Das Markengesetz legt fest, dass als Marke alle Zeichen, insbesondere Wörter einschließlich Personennamen, Abbildungen, Buchstaben, Zahlen, Hörzeichen, dreidimensionale Gestaltungen einschließlich der Form ihrer Ware oder ihrer Verpackung sowie sonstige Aufmachungen einschließlich Farbe und Farbzusammenstellungen geschützt werden können, die geeignet sind, Waren oder Dienstleistungen eines Unternehmens von denjenigen anderer Unternehmen zu unterscheiden (Kur, von Bomhard & Albrecht, 2017).
Eine etablierte Marke ist ein wichtiger Anker in den Köpfen der Entscheider. Eine Studie von McKinsey aus dem Jahr 2019 hat ergeben, dass die meisten User bei einer Google-Suche nicht automatisch den obersten Treffer anklicken, sondern denjenigen unter den ersten drei, dessen Namen sie am meisten vertrauen. Aus Sicht der Verbraucher sind Marken beim Onlinekauf um 14 Prozent wichtiger als beim Einkauf im niedergelassenen Handel. Der Grund hierfür ist vor allem, dass Marken Sicherheit vermitteln. Für Online-Einkaufende ist Risikoreduktion die mit großem Abstand wichtigste Markenfunktion. Viele Verbraucher empfinden das Internet als unübersichtlichen und potenziell gefährlichen Raum. Starke Marken helfen bei der Überwindung solcher Vorbehalte. Eine starke Marke schafft demnach Vertrauen, und sie schützt die Verbraucher vor den Folgen einer falschen Entscheidung (Günther, 2013).
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung von Marken für den Unternehmenserfolg in gesättigten Märkten und definiert das Ziel der Arbeit, die Marke IKEA zu analysieren.
2. IKEA – Unternehmensvorstellung und Kennzahlen: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die historische Entwicklung von IKEA und präsentiert aktuelle Kennzahlen zur weltweiten Verbreitung des Unternehmens.
3. Der Markenbegriff: Hier werden theoretische Grundlagen zu Marken, Markenelementen, dem Markenkern sowie der Differenzierung von Markenidentität und Markenimage erläutert.
4. Markenführung: Das Kapitel definiert Markenführung als operatives Management und führt die sieben Schritte für eine erfolgreiche Markenstrategie ein.
5. Bedeutung von Marken: Es wird die Relevanz von Marken für Konsumenten als Orientierungshilfe und für Unternehmen als Instrument zur Image- und Präferenzbildung analysiert.
6. Analyse der Marke IKEA: Dieser Teil betrachtet konkret die Markenstrategie, die Markenidentität und die Markenkommunikation von IKEA basierend auf den zuvor erarbeiteten theoretischen Modellen.
7. Fazit: Das Fazit fasst die Erfolgsfaktoren von IKEA zusammen und reflektiert kritisch die Rolle des Brandings für den langfristigen unternehmerischen Erfolg.
Schlüsselwörter
Marke, IKEA, Markenführung, Markenstrategie, Markenidentität, Markenimage, Markenkommunikation, Markenelemente, Markenkern, Konsumentenverhalten, Wertschöpfung, Branding, Unternehmenswert, Möbelindustrie, Erfolgsfaktoren.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der Marke IKEA unter besonderer Berücksichtigung wissenschaftlicher Theorien zur Markenführung und Markenstrategie.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die zentralen Themenfelder umfassen Markenbildung, strategisches Markenmanagement, Identitätsaufbau sowie die Analyse der spezifischen Markenkommunikation eines global agierenden Möbelhauses.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Das primäre Ziel ist es, die Erfolgsfaktoren hinter der Marke IKEA zu explizieren und aufzuzeigen, wie das Unternehmen seine Identität konsequent in seine Geschäftsaktivitäten integriert.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Fachliteratur zur Markenführung, ergänzt durch eine explorative Analyse der Marke IKEA, inklusive einer begleitenden Präsentationskonzeption.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Begriffen wie Markenkern und Markenstrategie sowie deren praktische Anwendung und Analyse am konkreten Beispiel von IKEA.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wesentliche Begriffe sind Markenführung, Markenstrategie, Markenidentität, Markenkommunikation, Wertschöpfung, Konsumentenvertrauen und Branding.
Warum ist das "Do-it-yourself-Ethos" so wichtig für IKEA?
Das Ethos steigert den subjektiv wahrgenommenen Wert der Möbelstücke bei den Kunden, da sie durch den eigenen Aufbauprozess emotional an das Produkt gebunden werden.
Welche Rolle spielt die schwedische Herkunft in der Markenstrategie?
Die schwedische Identität dient als roter Faden der Markenführung, die sich von Produktnamen über das Design bis hin zur Kommunikation durch das gesamte Unternehmen zieht und für Wiedererkennung sorgt.
- Citar trabajo
- Lilly Sarisakal (Autor), 2019, Die Marke IKEA. Markenstrategie, Markenidentität und Markenkommunikation, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/539866