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Sinfonie und Metal? Ein Vergleich zwischen dem Orchesterarrangement von "Master of Puppets" und "Enter Sandman", komponiert von Michael Kamen

Title: Sinfonie und Metal? Ein Vergleich zwischen dem Orchesterarrangement von "Master of Puppets" und "Enter Sandman", komponiert von Michael Kamen

Bachelor Thesis , 2019 , 43 Pages , Grade: 1,1

Autor:in: Lukas Hüttemann (Author)

Musicology - Miscellaneous
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Anders als bei anderen Projekten, bei denen Rock/Metal und Klassik vermischt wurden und Songs schon mit der Berücksichtigung eines Orchesterarrangements geschrieben wurden, galt es bei dem 1999 realisierten Projekt „Symphony & Metal“ ein Orchesterarrangement zu konzipieren, basierend auf schon bestehenden Songs, die ohne Orchester funktionieren. Der Komponist Michael Kamen, der sich sowohl in der Klassik als auch im Rock zuhause fühlte, musste also Lücken in der Soundwand Metallica’s finden bzw. Wege, dem Orchester einen differenzierten, aber passenden sowie unterstützenden Platz neben einer der größten Thrash-Metalbands der Welt zu verschaffen. Da die für das S&M-Projekt ausgewählten Songs der Band nun aber nicht nur bezüglich ihres Arrangements, sondern auch ihres Klangs deutlich variieren, erweist sich die Aufgabe ein Orchesterarrangement zu den Songs zu schreiben als ein schwieriges Unterfangen, vor allen Dingen bei den zwei Klassiker-Songs der Band, die mit Abstand die meistgefragtesten auf den Konzerten sind und unterschiedlicher nicht sein können:„Master of Puppets“, einer der progressivsten Thrashmetalsongs, mit einer Aneinanderkettung von unterschiedlichen, schnellen Riffs, der noch analog aufgenommen wurde. Im Gegensatz dazu: „Enter Sandman“, ein monumentaler, rhythmusbetonter, aus einer enormen Soundwand bestehender Metalsong, der nur ein einziges variiertes Riff enthält und digital aufgenommen wurde. Wie der Komponist Michael Kamen versucht Sinfonie/Klassik und Metal miteinander zu vereinen, welche Stilmittel er nutzt, um dem Orchester klanglich einen gleichberechtigten Platz einzuräumen, dient dieser Arbeit als Fragestellung.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Die Zusammenarbeit von Michael Kamen und Metallica

III. Das Arrangement von „Master of Puppets“

III.1. Das Songwriting

III.2. Der Klang und die Arbeitsweise von Tontechniker Flemming Rasmussen

III.3. Michael Kamens orchestrale Interpretation von „Master of Puppets“

III.3.1. Intro I u. II

III.3.2. Strophe I, II u. III

III.3.3. Pre-Chorus I, II u. III

III.3.4. Chorus I, II u. III

III.3.5. Interlude I

III.3.6. Interlude II, III und Kirk Hammetts Gitarrensolo

IV. Das Arrangement von „Enter Sandman“

IV.1. Das Songwriting

IV.2. Der Klang und die Arbeitsweise von Produzent Bob Rock

IV.3. Michael Kamens orchestrale Interpretation von „Enter Sandman“

IV.3.1. Intro I, II, u. III

IV.3.2. Strophe I, II u. III

IV.3.3. Pre-Chorus I, II u. III

IV.3.4. Chorus I, II u. III

IV.3.5. Gitarrensolo

IV.3.6. Interlude und Outro

V. Auswertung der Analyse

VI. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht, wie der Komponist Michael Kamen klassische Orchestrierung mit dem Sound der Metal-Band Metallica verbindet. Im Fokus steht eine vergleichende Analyse der Orchesterarrangements der beiden Songs „Master of Puppets“ und „Enter Sandman“, um die kompositorischen Strategien und die Integration des Orchesters in die bestehende Klangwelt der Band zu ergründen.

  • Zusammenarbeit zwischen Metallica und Michael Kamen
  • Musiktheoretische Analyse des Songwritings und der Gitarrenriffs
  • Produktionstechnische Rahmenbedingungen (Flemming Rasmussen vs. Bob Rock)
  • Stilmittel der Orchesterarrangements
  • Vergleichende Analyse der kreativen Ansätze bei progressiven vs. kompakten Songs

Auszug aus dem Buch

III. Das Arrangement von „Master of Puppets“

Die Band, die schon mit dem Album „Ride the Lightning“ bewiesen hatte, dass sie längere und technisch anspruchsvolle Songs schreiben konnte, nahm sich für das Album „Master of Puppets“ vor, zwar längere, aber auch mehr instrumentierte Songs zu kreieren, wie James Hetfield berichtet: „It was more of a challenge to write a long song that didn’t seem long.“ Mit sehr genauem Gitarrenspiel sollte, gekoppelt mit einem dichten Klangspektrum und dem Hervorheben der Stimmung jedes Songs, auf der Basis einer gemeinsamen Arbeit der Bandmitglieder am Album, dies gelingen.

Insgesamt war die Zielsetzung, laut Produzent Flemming Rasmussen: „[…] to do Ride the Lightning better, louder, more well played, better songs. Just Ride the Lightning times ten in terms of sound.” Trotz hochgesteckter Ziele, erscheint es als ob die Band mit einer gewissen Unbeschwertheit an die Arbeit zu ihrem dritten Album herangegangen war: „We were just kids. We were part of a music scene, a movement. At the time, we weren’t aware of the possibilities”. Dass sie das Album in gerade mal acht Wochen geschrieben haben, bestätigt außerdem die unkomplizierte Herangehensweise. Wie genau die Band nun den längsten und progressivsten Song des Albums arrangiert hat, soll nun anhand des im Vordergrund stehenden Gitarrenspiels erklärt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Zusammenarbeit von Michael Kamen und Metallica ein und definiert die Problemstellung der Integration eines Orchesters in bestehende Rock/Metal-Songs.

II. Die Zusammenarbeit von Michael Kamen und Metallica: Dieses Kapitel erläutert den Entstehungsprozess und die organisatorischen Rahmenbedingungen des S&M-Projekts.

III. Das Arrangement von „Master of Puppets“: Dieser Abschnitt analysiert das Songwriting, die Rolle der Tontechnik sowie die detaillierten orchester-arrangierten Teile des Songs „Master of Puppets“.

IV. Das Arrangement von „Enter Sandman“: Dieses Kapitel beleuchtet das Songwriting, die Arbeit mit Produzent Bob Rock und die orchestrale Interpretation von „Enter Sandman“.

V. Auswertung der Analyse: Die Auswertung vergleicht die unterschiedlichen Ansätze Kamens bei beiden Songs und reflektiert über die kreativen Unterschiede im Orchesterarrangement.

VI. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Gleichberechtigung von Band und Orchester in der musikalischen Umsetzung.

Schlüsselwörter

Metallica, Michael Kamen, S&M, Orchesterarrangement, Master of Puppets, Enter Sandman, Thrash Metal, Musikproduktion, Komposition, Gitarrenriff, Klassik, Sounddesign, Bob Rock, Flemming Rasmussen, Musiktheorie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Orchesterarrangements von Michael Kamen für die beiden Metallica-Songs „Master of Puppets“ und „Enter Sandman“ und untersucht, wie klassische Elemente in das Metal-Genre integriert wurden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Zentrum stehen das Songwriting der Originale, die Rolle der Produzenten bei der Gestaltung des Sounds sowie die spezifischen instrumentalen und harmonischen Techniken, die Kamen bei der Orchestrierung anwandte.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Ziel ist es zu klären, wie Michael Kamen auf die unterschiedlichen musikalischen Strukturen (progressiv vs. kompakt) der beiden Songs reagiert und welche Stilmittel er nutzt, um dem Orchester einen gleichberechtigten Platz einzuräumen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Untersuchung erfolgt durch eine vergleichende Analyse der Orchesterarrangements auf Basis der Partituren des Komponisten sowie durch die Einbeziehung von Interviews und Rezensionen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Auseinandersetzung mit dem Songaufbau, den Aufnahmebedingungen der Alben und der anschließenden sektionsweisen Analyse der Orchesterarrangements (Intro, Strophen, Chorus, Soli).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Metallica, Orchesterarrangement, Michael Kamen, Musikproduktion, Songwriting und progressive Musik sind die zentralen Begriffe der Analyse.

Warum unterscheidet Kamen zwischen „Master of Puppets“ und „Enter Sandman“?

Die Analyse zeigt, dass der progressive, riffreiche Charakter von „Master of Puppets“ mehr kreative Spielräume für das Orchester ließ, während das kompakte Songwriting von „Enter Sandman“ zu einem zweckmäßigeren, unterstützenden Arrangement führte.

Welchen Einfluss hatten die Produzenten auf das Ergebnis?

Die Produzenten Flemming Rasmussen und Bob Rock prägten den spezifischen Bandsound, der wiederum die Ausgangslage für Kamens Arbeit bildete – etwa durch die Trockenheit des Klanges oder die Gewichtung von Bass- und Gitarrenfrequenzen.

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Details

Title
Sinfonie und Metal? Ein Vergleich zwischen dem Orchesterarrangement von "Master of Puppets" und "Enter Sandman", komponiert von Michael Kamen
College
University of Münster  (Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik)
Grade
1,1
Author
Lukas Hüttemann (Author)
Publication Year
2019
Pages
43
Catalog Number
V540220
ISBN (eBook)
9783346156044
ISBN (Book)
9783346156051
Language
German
Tags
enter sinfonie sandman puppets orchesterarrangement michael metal master kamen vergleich
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Lukas Hüttemann (Author), 2019, Sinfonie und Metal? Ein Vergleich zwischen dem Orchesterarrangement von "Master of Puppets" und "Enter Sandman", komponiert von Michael Kamen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/540220
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