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Bedingungsloses Grundeinkommen. Prinzipien konträrer Gerechtigkeitsvorstellungen als Ausweg aus Armut und bedrohter Existenz?

Titel: Bedingungsloses Grundeinkommen. Prinzipien konträrer Gerechtigkeitsvorstellungen als Ausweg aus Armut und bedrohter Existenz?

Hausarbeit , 2018 , 14 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Christina Pütz (Autor:in)

Politik - Bedingungsloses Grundeinkommen
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit soll aufgezeigt werden, was das bedingungslose Grundeinkommen vom Grundsatz her bedeutet.
Es soll beleuchtet werden, ob das Grundeinkommen in unserer Gesellschaft zu mehr Gerechtigkeit sowie Chancengleichheit führen kann und welche Konsequenzen sich durch sein Umsetzen ergeben könnten.

Für viele Menschen bedeutet der ungewollte Wechsel vom Berufsleben in die Arbeitslosigkeit gleichzeitig den sozialen Abstieg und die Ausgrenzung zur Teilhabe an der Gesellschaft. Dies geschieht oftmals dadurch, dass Betroffene durch Krankheit nicht mehr ihren Beruf ausüben können, oder weil das Beschäftigungsverhältnis seitens des Arbeitgebers nicht weiter aufrechterhalten werden kann. Menschen, die unserer profitgesteuerten Gesellschaft keinen Dienst mehr erweisen können, sind der offensichtlichen Ungerechtigkeit durch die Steuerung des Systems unserer Gesetzgebung ausgeliefert und sehen sich dem gegenüber als machtlos an. Denn häufig wird den Betroffenen genauestens vorgeschrieben, welche Möglichkeiten ihnen zur Teilhabe am Arbeitsleben zur Verfügung stehen. Diese Möglichkeiten sind selten auf die Interessen und eigentlichen Ressourcen der Betroffenen ausgerichtet. Durch die Polarisierung der Bildungsstände von Menschen und dem sozialen Milieu, in dem sie sich befinden, findet oftmals eine Stigmatisierung mit Blick auf Chancengleichheit in der Arbeitswelt statt. So gestaltet sich die Entwicklung von Persönlichkeit und Bildung von Kindesbeinen an als schwierig, wenn man in eine von Armut betroffene Familie hineingeboren wird. Familien, die am Existenzminimum leben, zeichnen sich tendenziell als bildungsfern ab.

Um die eingangs gestellte Frage zu beantworten, soll im zweiten Kapitel l die Definition des BGE anhand einer kritischen Auseinandersetzung mit der Thematik erfolgen. Angefangen bei der historischen Entwicklung und dem Aufzeigen der Idee des human ökologischen Grundeinkommens, sowie die jetzige Situation in Deutschland. Nach dem Auf-stellen von Thesen zum BGE werde ich die Frage beantworten, warum Menschen trotz Erhalt eines BGE noch gewillt sind, einen produktiven Beitrag für die Gesellschaft zu leisten. Anhand eines Beispiels aus Namibia soll aufgezeigt werden, welche Auswirkungen ein Grundeinkommen auf die Gesellschaft haben kann.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung – Einführung in das Thema

2. Definition bedingungsloses Grundeinkommen

2.1 historische Entwicklung

2.2 Humanökologisches Grundrundeinkommen

2.3 Situation in Deutschland

2.4 Thesen zum bedingungslosen Grundeinkommen

2.5 Die Motivationstheorie nach Maslow

3. Das Basic Income Grant in Namibia

3.1 Situation vor dem BIG

3.2 Einführung

3.3 Aussicht

4. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Konzept des bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) als mögliche Antwort auf soziale Ungerechtigkeit und Armut. Dabei wird der Frage nachgegangen, inwiefern ein solches Modell die Lebensbedingungen verbessern, zur Chancengleichheit beitragen und durch Anreize zur Selbstverwirklichung die gesellschaftliche Teilhabe stärken kann.

  • Historische Herleitung und theoretische Grundlagen des BGE
  • Analyse des humanökologischen Grundeinkommens
  • Diskussion der aktuellen politischen Debatte in Deutschland
  • Evaluation des Basic Income Grant (BIG) Pilotprojekts in Namibia
  • Verbindung von sozialpolitischen Ansätzen mit der Motivationstheorie nach Maslow

Auszug aus dem Buch

3.1 Situation vor dem BIG

Das Dorf Otjivero-Omitara liegt in der Nähe einer Talsperre die Windhoek mit Wasser versorgt. Aufgrund des Zugangs zu kostenlosem Wasser, haben sich hier viele Menschen niedergelassen. Die Situation der Menschen vor Ort lässt sich am besten mit einem Zitat einer Bewohnerin aus Otjivero-Omitara beschreiben: „Wir haben ein Problem mit der Arbeitslosigkeit; und wir haben kein Geld, um nach Gobabis und Windhoek zu fahren, um Arbeit zu suchen. (...) Mit meinen drei Kindern bin ich für Essen und Unterkunft auf die Unterstützung meiner arbeitslosen Eltern angewiesen. (...) Eigentlich sollte ich doch für meine Kinder und meine Eltern sorgen (...) aber ich bin nicht in der Lage dies zu tun. (...) wir leben in Armut ohne jegliche Hoffnung für die Zukunft.“ (vgl. Haarmann) Die Menschen lebten nicht in Häusern, sondern eher in behelfsmäßigen Hütten oder Zelten (vgl. Haarmann, S.35). Die Kriminalität bezog sich hier meist auf die Delikte, die aus der Armut heraus begangen wurden. Die Menschen verübten vorwiegend Straftaten wie Wilddieberei oder Einbrüche (vgl. Haarmann, S.52-53).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung – Einführung in das Thema: Die Einleitung beleuchtet die Problematik von Arbeitslosigkeit, sozialem Abstieg und Armut in einer leistungsorientierten Gesellschaft und führt in das BGE als Lösungsansatz ein.

2. Definition bedingungsloses Grundeinkommen: Dieses Kapitel definiert das BGE, skizziert dessen historische Entwicklung, stellt das humanökologische Modell vor und analysiert die aktuelle Situation sowie die psychologischen Motivationsgrundlagen in Deutschland.

3. Das Basic Income Grant in Namibia: Der Abschnitt dokumentiert das Pilotprojekt „Basic Income Grant“ in Namibia, beschreibt die prekäre Ausgangslage und analysiert die sozialen sowie wirtschaftlichen Auswirkungen der Einführung.

4. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Schwierigkeiten einer unmittelbaren Umsetzung des BGE in Deutschland zusammen und betont die Notwendigkeit einer gemeinsamen Konzeptentwicklung sowie weiterer gesellschaftlicher Debatten.

Schlüsselwörter

Bedingungsloses Grundeinkommen, BGE, Soziale Gerechtigkeit, Armut, Existenzsicherung, Humanökologisches Grundeinkommen, Basic Income Grant, Namibia, Motivationstheorie, Maslow, Chancengleichheit, Arbeitslosigkeit, Umverteilung, Sozialpolitik, Teilhabe.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das bedingungslose Grundeinkommen als sozialpolitisches Instrument zur Armutsbekämpfung und zur Förderung von mehr Gerechtigkeit in der Gesellschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Arbeit behandelt die Definition des BGE, dessen historische Entwicklung, die spezifische Ausgestaltung des humanökologischen Grundeinkommens sowie eine praxisorientierte Analyse des Pilotprojekts in Namibia.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie ein bedingungsloses Grundeinkommen theoretisch definiert ist und welche konkreten Auswirkungen eine solche soziale Absicherung auf die Lebensverhältnisse und die Eigenmotivation der Menschen haben kann.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Literaturanalyse sowie die Auswertung von Fallbeispielen, insbesondere des Feldversuchs zum Basic Income Grant in Namibia, um die Argumente für das BGE zu untermauern.

Welche inhaltlichen Schwerpunkte bilden den Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in eine kritische Auseinandersetzung mit der Definition des BGE, die Erläuterung der Motivationstheorie nach Maslow im Kontext des Grundeinkommens und die detaillierte Darstellung des namibischen Projekts.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Zentrale Begriffe sind Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE), Soziale Gerechtigkeit, Existenzsicherung, Armut, Humanökologie und der Basic Income Grant (BIG).

Wie trägt die Maslowsche Bedürfnispyramide zur Argumentation für das BGE bei?

Die Autorin argumentiert, dass durch die Sicherung der Existenzgrundlagen (Grundbedürfnisse) die Motivation der Menschen freigesetzt wird, sich höheren Zielen wie der Selbstverwirklichung und dem gesellschaftlichen Engagement zu widmen.

Welche wesentliche Erkenntnis ergibt sich aus dem namibischen Pilotprojekt?

Das Projekt zeigte, dass durch die finanzielle Sicherheit nicht nur die Armut und Kriminalität sanken, sondern auch die Eigeninitiative der Bewohner zunahm, was Kritikern widerspricht, die vor einer „Faulheit“ der Empfänger gewarnt hatten.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Bedingungsloses Grundeinkommen. Prinzipien konträrer Gerechtigkeitsvorstellungen als Ausweg aus Armut und bedrohter Existenz?
Hochschule
(IU Internationale Hochschule)
Note
1,0
Autor
Christina Pütz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
14
Katalognummer
V540327
ISBN (eBook)
9783346171023
ISBN (Buch)
9783346171030
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sozialpolitik bedingungsloses Grundeinkommen Grundeinkommen humanökologisches Grundeinkommen Basic Income Grant Grudeinkommen Namibia
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christina Pütz (Autor:in), 2018, Bedingungsloses Grundeinkommen. Prinzipien konträrer Gerechtigkeitsvorstellungen als Ausweg aus Armut und bedrohter Existenz?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/540327
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Leseprobe aus  14  Seiten
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