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Führung im digitalen Zeitalter. Sind Führungskräfte noch erforderlich?

Die zukünftige Rolle einer Führungskraft

Title: Führung im digitalen Zeitalter. Sind Führungskräfte noch erforderlich?

Seminar Paper , 2019 , 81 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Anonym (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Summary Excerpt Details

In der Arbeit wird der Frage nachgegangen, ob Führungskräfte im digitalen Zeitalter überhaupt noch notwendig sind.

Zunächst beschäftigt sich der Autor mit der Frage, welche Rolle Führungskräften im digitalen Zeitalter zukommt, beziehungsweise wie sich die Rolle dieser, aufgrund der neuen Begebenheiten, verändern muss. Der Autor geht hierfür auf die Herausforderungen, denen Unternehmen und Führungskräfte sich im digitalen Zeitalter stellen müssen, ein. Es werden wichtige Faktoren der sogenannten VUCA-Umwelt genauer betrachtet und dargestellt, um einen Überblick über die daraus resultierenden Schwierigkeiten für Unternehmen und Führungskräfte im digitalen Zeitalter zu erhalten. Danach werden Kompetenzen und Verhaltensweisen für Führungskräfte abgeleitet und ausgearbeitet. Darauf folgend werden neben den Führungskräften noch weitere Untersuchungsgegenstände, welche ebenfalls einen Einfluss auf die digitale Transformation und damit auf die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens ausüben können, genauer betrachtet. Anhand von zwei praxisnahen Beispielen wird außerdem aufgezeigt, wie diese agilen Strukturen und die flexible Führung umgesetzt werden und welche Vorteile sich daraus für Unternehmen ergeben können. Nachfolgend wird die Rolle des Mitarbeiters weiter in den Vordergrund gestellt und die Stellung dieser gegenüber den Führungskräften zu stärken und als Erfolgsfaktor eines Unternehmens auszumachen.

Die immer weiter voranschreitende Digitalisierung der Arbeitswelt und die damit verbundene Komplexitätssteigerung verschiedener Themen, ebenso wie die Unsicherheit durch eine sich ständig wandelnde Umwelt, stellen Unternehmen und deren Führung vor enorme Herausforderungen. Ein Teil dieser Veränderungen und die Ausarbeitung und Umsetzung neuer, agiler und flexibler Methoden, betrifft die Führungskräfte. Das klassische Rollenverständnis und Denkverhalten in Bezug auf die Führung eines Unternehmens und von Mitarbeitern muss sich verändern und an die neuen Begebenheiten anpassen, damit das Unternehmen sich als Ganzes weiterentwickeln kann und den wichtigen Schritt zur digitalen Transformation und somit den Schritt in die Zukunft gehen kann.

Excerpt


1. Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Aufbau und Vorgehensweise

2. Hinführung zum Thema

3. Führungskräfte im digitalen Zeitalter

3.1 Anforderungen an Führungskräfte

3.2 Entwicklung eines neuen Bewusstseins in der Führungsebene

3.2.1 Selbstreflexion

3.2.2 Aufgeschlossenheit gegenüber digitalen Innovationen und neuartigen Technologien

3.2.3 Führen durch persönliche und virtuelle Kontakte

3.2.4 Akzeptanz einer Fehlerkultur

3.2.5 Verwirklichung des Stakeholder-Prinzips

3.3 Digitale Führung anhand von Beispielen aus der Praxis

4. Herausforderungen für Unternehmen und Führungskräfte

4.1 Digital Natives

4.1.1 Generation Y

4.1.2 Generation Z

4.2 Auswirkungen der Digital Natives auf Unternehmen

4.2.1 Veränderung der Unternehmensstrukturen und Führung

4.2.2 Agile Methoden - SCRUM und Holacracy

4.2.2.1 SCRUM

4.2.2.2 Holacracy

4.3 Zusammenfassung

5. Kritische Auseinandersetzung der Führungsfrage

5.1 Notwendigkeit zur Einbeziehung des Mitarbeiters

5.2 Transformation des Führungsbegriffes

5.3 Erfolgsfaktor Mitarbeiter

6. Sind Führungskräfte im digitalen Zeitalter überhaupt noch notwendig?

6.1 Führung in der Krise

6.2 Wandel der Führungskraft

6.3 Neuausrichtung der Führung

7. Reflexion

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die Arbeit untersucht die Rolle von Führungskräften im digitalen Zeitalter und analysiert, wie sich klassische Führungsstile durch die zunehmende Digitalisierung, neue Arbeitsmethoden und den Einfluss der "Digital Natives" verändern müssen, um die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen langfristig zu sichern.

  • Einfluss der digitalen Transformation und der VUCA-Umwelt auf moderne Unternehmen.
  • Anforderungen an Führungskräfte (Digital Leadership) und die Bedeutung von Selbstreflexion.
  • Der Einfluss der "Digital Natives" (Generation Y und Z) auf Unternehmensstrukturen.
  • Agile Methoden (SCRUM, Holacracy) als Antwort auf Komplexität und Zeitdruck.
  • Die kritische Frage nach der Notwendigkeit klassischer Führungskräfte in einer dezentralisierten Arbeitswelt.

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Selbstreflexion

Durch die neuen Anforderungen an die Führungskräfte durch das Digital Leadership müssen sie ihre Führungsrollen neu überdenken.

Für Vašek zeigt sich die neue Führungskultur darin, dass Führungskräfte nicht nur ihre Ziele, sondern auch ihre Person in Frage stellen können. (Vgl. Vašek 2016, S. 6) Dies erfordert ein hohes Maß an Selbstreflexion, die durch die folgenden vier Elemente gekennzeichnet ist:

I. Persönliche Motivation: In diesem Teilaspekt müssen sich die Führungskräfte unter anderem die Fragen nach ihren persönlichen Motiven, nach ihrer Zufriedenheit, ihrer Verantwortungsbereitschaft und dem Image stellen. Im Rahmen der persönlichen Selbstreflexion werden die Fragen nach der Eignung für die Führungsposition und nach der Teamfähigkeit eine der wichtigsten sein. (Vgl. Lorenz 2018, S. 54)

II. Autorität: Führungskräfte sollten sich in regelmäßigen Abständen immer wieder kritisch hinterfragen, auf welcher Basis ihre Autorität beruht. Im negativen Sinne genießen sie bei den Mitarbeitern Kraft ihrer Position und im positiven Sinne Kraft ihrer Kompetenzen und ihrer Person, Autorität. Autorität auf der Basis von Kompetenz zu erlangen wird immer schwieriger, da die Themen durch die Digitalisierung komplexer werden und es für eine einzelne Person nicht mehr möglich ist, diese Themenfelder durch Erfahrungen, Wissen und Fähigkeiten abzudecken.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt die Bedeutung von Führung für den Unternehmenserfolg heraus und definiert die Problemstellung durch die fortschreitende Digitalisierung.

2. Hinführung zum Thema: Dieses Kapitel beschreibt die technologischen und umweltbedingten Einflussfaktoren, insbesondere die SMACT-Technologien und die VUCA-Welten.

3. Führungskräfte im digitalen Zeitalter: Es werden neue Kompetenzen und Verhaltensweisen abgeleitet, die ein Umdenken vom klassischen hin zu einem menschenzentrierten Führungsmodell erfordern.

4. Herausforderungen für Unternehmen und Führungskräfte: Hier liegt der Fokus auf der Generationenfrage (Digital Natives) und der Implementierung agiler Methoden wie SCRUM und Holacracy.

5. Kritische Auseinandersetzung der Führungsfrage: Das Kapitel diskutiert die Rolle der Mitarbeiter als Erfolgsfaktor und hinterfragt die Machtbasis traditioneller Führungskräfte.

6. Sind Führungskräfte im digitalen Zeitalter überhaupt noch notwendig?: Diese zentrale Forschungsfrage wird durch die Analyse von Führung in der Krise und der notwendigen Neuausrichtung untersucht.

7. Reflexion: Den Abschluss bildet eine kritische Zusammenfassung, die bestätigt, dass der Führungsbegriff erhalten bleibt, sich aber in der Umsetzung fundamental wandeln muss.

Schlüsselwörter

Digital Leadership, Digitale Transformation, VUCA, Generation Y, Generation Z, Agile Methoden, SCRUM, Holacracy, Selbstreflexion, Mitarbeiter als Erfolgsfaktor, Führung im digitalen Zeitalter, Partizipation, Unternehmenskultur, Wissensmanagement, Selbstorganisation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie die digitale Transformation die Anforderungen an Führungskräfte verändert und ob klassische Führungsstrukturen im Zeitalter agiler Methoden noch zeitgemäß sind.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören die VUCA-Welt, die Bedeutung von "Digital Natives", agile Organisationsformen sowie die psychologische Transformation des Führungsverständnisses.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, zu klären, ob Führungskräfte in einer zunehmend dezentralen und selbstorganisierten Unternehmenswelt überhaupt noch eine notwendige Funktion erfüllen oder ob ihre Rolle obsolet wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse und theoretische Auseinandersetzung, unterstützt durch Praxisbeispiele aus bekannten Unternehmen sowie aktuelle Studien zum Personalmanagement.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die notwendigen Kompetenzen für Führungskräfte, die Einbindung von "Digital Natives", agile Methoden wie SCRUM und Holacracy sowie die kritische Reflektion über die Machtverhältnisse zwischen Führung und Mitarbeitern.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Digital Leadership, Transformation, agile Methoden, Partizipation, Selbstorganisation und Generationenmanagement sind die prägenden Begriffe.

Wie verändert die Holacracy-Methode das traditionelle Machtgefüge?

Durch Holacracy wird die klassische Hierarchiepyramide durch dezentrale Kreise ersetzt, wobei Verantwortung und Entscheidungsbefugnisse direkt an Rollenträger in diesen Kreisen übertragen werden.

Warum ist Selbstreflexion für Führungskräfte heute so entscheidend?

Da die Komplexität der Aufgaben steigt und Führungskräfte nicht mehr alle fachlichen Details beherrschen können, ist die kritische Hinterfragung des eigenen Handelns und der persönlichen Wirkung auf Mitarbeiter für eine authentische Führung unerlässlich.

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Details

Title
Führung im digitalen Zeitalter. Sind Führungskräfte noch erforderlich?
Subtitle
Die zukünftige Rolle einer Führungskraft
College
Nürtingen University; Geislingen
Grade
1,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2019
Pages
81
Catalog Number
V540406
ISBN (eBook)
9783346143532
ISBN (Book)
9783346143549
Language
German
Tags
führung zeitalter sind führungskräfte rolle führungskraft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2019, Führung im digitalen Zeitalter. Sind Führungskräfte noch erforderlich?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/540406
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