Die Einflussnahme des Mephistopheles durch manipulative Techniken und emotionale Erpressung. Ein Einblick in Goethes "Faust I"


Facharbeit (Schule), 2020

15 Seiten, Note: 14 Punkte

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Definition von Manipulation

Charakterisierung Faust

Charakterisierung Mephisto

Studierzimmer

Studierzimmer 2

Schluss

Quellen

Einleitung

Manipulation ist für uns oft allgegenwärtig - ob im zentrovertierten Weg auf der Karriereleiter, in Form von uns heutzutage immer umgebender Werbung oder auch im einfachen gesellschaftlichen Zusammenleben: Überall wird versucht uns zu beeinflussen.

Es ist falsch hierbei nur an schmierige Vertreter, Wirtschaftsbosse oder einflussreiche Politiker zu denken. Grundsätzlich manipuliert jeder, der versucht, uns von seinem eigenen Willen zu überzeugen. Sei es Ihr Hund, welcher Sie mit großen Kulleraugen anschaut, während Sie zum Abendessen ein schönes Steak essen oder Ihre Tochter, welche Sie an der Kasse im Supermarkt dazu überreden will, die Süßigkeiten doch noch mitzunehmen.

Dabei sind wir selbst davon natürlich auch nie ausgenommen. Jeder von uns trägt die Charaktereigenschaft des Eigensinns wohl irgendwo in sich und dies war auch zur Zeit Goethes nicht anders.

In seinem Drama „Faust - Der Tragödie erster Teil“ aus dem Jahre 1808 geht es um die Figur des historischen Gelehrten Dr. Heinrich Faust, welcher auf der Suche nach einer höheren Erfüllung einen Pakt mit dem Teufel, Mephistopheles, eingeht und dabei das junge unschuldige Gretchen zunächst ins Unheil stürzt.

Das Ziel dieser Hausarbeit wird es sein herauszuarbeiten, ob und inwiefern die Einflussnahme Mephistos auf Faust dabei auf Methoden der Suggestion zurückzuführen ist und wie er diese konkret anwendet, um Faust zum Abschluss des Paktes zu bringen. Des Weiteren lassen sich die nachfolgenden Untersuchungskriterien auch auf jede beliebige Situation im Alltag anwenden, denn wie wir gelernt haben, manipuliert nicht nur Mephisto.

Definition von Manipulation

Der Begriff Manipulation stammt aus dem Lateinischem und ist eine Zusammensetzung der Wörter „manus“ (=Hand) und „plere“ (=füllen). Sinngemäß steht er somit dafür, etwas in der Hand zu haben bzw. im konkreten Fall der Manipulation von Menschen für die Handhabung derer Entscheidungen. Dabei verschafft sich der Manipulator durch sein schwer durchschaubares, geschicktes Vorgehen in aller Regel einen persönlichen Vorteil.

Charakterisierung Faust

Dr. Heinrich Faust ist ein in allen Wissenschaften bewandter Universalgelehrter (vgl. V. 354-358).

Mit unter darum genießt er hohes gesellschaftliches Ansehen, was zum einen daran festgemacht werden kann, dass er seine eigenen Schüler hat, welche er unterrichtet (vgl. V. 361-363). Zum anderen wird dies erkenntlich, als er sich gemeinsam mit seinem wissenschaftlichen Gehilfen Wagner zu einem Spaziergang in die Stadt begibt. Dort wird deutlich, dass Faust als allwissender Gelehrter großes Ansehen unter der Bevölkerung genießt (vgl. V. 981-984, 1011-1021). Die alchemistische Forschung seines Vaters ist mitunter Grund dafür. Diese brachte, laut Faust, jedoch den Tod vieler Menschen, weswegen er seinen Vater als „dunkelen Ehrenmann“ (V. 1034) bezeichnet und den darauf basierenden Ruhm in der Bevölkerung als „Hohn“ (V.1029) abtut.

Dennoch scheint sein gesellschaftliches Ansehen und der Anspruch an sich selbst, der klügste zu sein, ein überhöhtes Maß an Selbstbewusstsein, aber auch Eitelkeit zu forcieren. So fürchtet Faust sich etwa „weder vor Hölle noch Teufel“ (V. 369), fühlt sich Stark genug mithilfe der Magie die Geisterwelt anzurufen und sieht sich mit dem heraufbeschworenem Erdgeist ebenbürtig (vgl. V. 460-517). Auch bezeichnet er sich wiederholt als „Ebenbild der Gottheit“ (V. 516, 614).

Fausts selbstbewusste Art geht einher mit großem Egoismus. Dieser macht sich vor allem in einem recht überheblichem Umgang mit anderen bemerkbar. So begegnet er etwa seinem Gehilfen Wagner stets herablassend mit Spott und Ironie (vgl. V. 522-601) und versucht dem Fauxpas im Zuge der Gretchenfrage mit Ausweichen (vgl. V. 3418-3420, 3426-3429) und Verwirrungstiften (vgl. V. 3431-3458) aus dem Weg zu gehen.

Dabei beruft sich Faust offenbar auf seine Intelligenz und seine scheinbar einzigartige Erkenntnisfindung, welche sein inneres Streben vorantreibt. Er wünscht sich dabei im direkten Kontakt mit der Natur (V. 414) einen vollkommenen Zugang zu den Geheimnissen des menschlichen Daseins zu erfahren. Sein inneres Streben wird so also zur persönlichen transzendenten Sinnsuche, nachdem er in der traditionellen Religion und Wissenschaft keine Erfüllung finden konnte.

Diese Unerfülltheit schlägt sich bei Faust in tiefer Verzweifelung und Hass nieder - Hass auf sein bisheriges Dasein: „Es möchte kein Hund so länger leben!“ (V.376) und Hass auf die traditionelle Gelehrsamkeit, welcher sich gegenüber der Figur Wagner als absolutes Gegenstück zu Faust entlädt (vgl. V. 602 f.).

Fausts Unzufriedenheit gipfelt in einem Selbstmordversuch (vgl. V. 686-736), welcher als Mittel zum Sprengen seiner körperlichen Grenzen (vgl. V. 703 f.) dienen soll. Und obwohl all seine Entgrenzungsversuche keine Früchte tragen und Faust sogar selbst einsieht, dass er sich auf Grund seines menschlichen Daseins und seiner menschlichen Bedürfnisse wohl nie völlig von allen materiellen Zwängen lösen kann (vgl. V. 1114 f.), hält er weiter an diesem Ziel fest und erhält sein inneres Streben so aufrecht. Somit entspricht Faust dem Menschenbild Gottes, welches vorsieht, dass der Mensch stets aus eigener Kraft eine höhere Bestimmung trotz der Gefahr des Irrtums finden kann (vgl. V. 308 ff.).

Charakterisierung Mephisto

Dementgegen steht der Teufel Mephisto, welcher die Schöpfung des Herren als fehlerhaft ansieht: Seiner Meinung nach ist der Mensch ein niederes Wesen und nicht dazu in der Lage, seinem Leben einen höheren Sinn zu verleihen (vgl. V. 271-298). Diese Ansicht möchte er am Beispiel von Faust festmachen und geht somit eine Wette mit dem Schöpfer ein, bei welcher es darum geht, dass Mephisto Faust von seinem Streben nach einer höheren Sinnesfindung abbringen und ihn stattdessen mit materiellen Genüssen zufriedenstellen soll.

Mephisto ist zynisch und psychopathisch veranlagt, was vor allem daran zu erkennen ist, dass er weder Empathie noch soziale Verantwortung oder Schuldbewusstsein in sich trägt.

Der Fakt, dass Mephisto männlich ist, erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass er tatsächlich an der Persönlichkeitsstörung der Psychopathie erkrankt ist, denn die Rate der Psychopathen ist unter Männern etwa doppelt so hoch wie unter Frauen.

Weitere Punkte, die charakteristisch für dieses Krankheitsbild sind, wären:

1. Aufgesetzter Charme:

Mephisto passt nicht nur seinen Sprachgebrauch, sondern auch sein Aussehen seinem jeweiligen gegenüber an, um möglichst charmant und charismatisch aufzutreten. (Seite 6-7)

2. Narzissmus:

Allgemein betrachtet Mephisto sein Gegenüber oftmals als nicht auf Augenhöhe mit sich, wie wir auch im Zuge der Beeinflussung Fausts sehen werden - Dies ist der Schlüssel seiner skrupellosen Manipulation.

Insbesondere gegenüber Gott nimmt er eine überhöhte Rolle ein. So sieht er sich in der Rolle als „Geist, der stets verneint!“ (V. 1338) als eine Art Gegenspieler Gottes. Das dem jedoch nicht so ist, wird aber besonders deutlich, als Mephisto sich im Gespräch mit dem Herren selbst in das göttliche „Gesinde“ (V. 274) einreiht. Ihm ist im Grunde auch selbst bewusst, dass er letztenendes als eine Art Triebfeder für das innere Streben der Menschheit fungiert, so bezeichnet er sich gegenüber Faust auch als „Ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft.“ (V. 1336f.).

3. Krankhaftes Lügen:

Dem Psychopathen ist jedes Mittel recht, um seine Bedürfnisse durchzusetzen. Wenn er dazu auf Verhaltensweisen wie Betrug, Täuschung oder Irreführung zurückgreifen muss, wird er dies tun. So verhält sich auch Mephisto. Dies wird insbesondere im Gespräch mit Marthe (Seite 10) deutlich.

4. Manipulation und Machtausübung:

All diese Verhaltensweisen und Charakterzüge münden im Endeffekt in der Suggestion der den Psychopathen umgebenden Menschen. Durch emotionale Abgestumpftheit, aufgesetzten Charme und das bloße Vergnügen an Machtausübung ist Mephisto der ultimative Manipulator und nutzt somit jede Gelegenheit, sein Umfeld hintersinnig zu seinen Gunsten zu beeinflussen.

Studierzimmer

Nachdem Mephisto Faust bereits in der vorausgegangenen Szene „Vor dem Tor“ in Gestalt eines Pudels erschienen war, setzt sich die Handlung in der Szene „Studierzimmer I“ fort.

Mephisto setzt hierbei zunächst nicht nur direkt an Fausts Aufruf, von einem Geisterwesen „zu neuem, buntem Leben“ (V. 1121) entführt zu werden an, sondern wählt auch sein Erscheinen entsprechend der Situation und seinen Zielen überaus geschickt und mit klar manipulativen Absichten.

So ist das Bild des streunenden Pudels ein direkter Appell an Fausts Emotionen, denn obwohl Faust schon ahnt, dass es sich beim Pudel vermutlich um ein von ihm beschworenes Geisterwesen handelt (vgl. V. 1158), schafft es Mephisto durch sein geschicktes Auftreten die Gefahr und Bedeutung dieses ersten Kontaktes zum Teufel stark zu verschleiern und darüberhinaus vielleicht sogar ein wenig Mitleid bei Faust zu erwecken, was ihn ferner dazu antreibt, den Streuner mit nachhause zunehmen.

Darüberhinaus gibt er sich Wagner, welcher auf Grund seiner stumpfen Gelehrsamkeit nicht dazu in der Lage, ist das wahre Wesen des Pudels zu erkennen, nicht kenntlich. Diese gewisse „Anonymität“ des Handelns von Seiten Fausts senkt die Hemmschwelle den Kontakt zu beginnen wohl noch ein wenig mehr.

Angekommen in Fausts Studierstube beginnt Mephisto in Gestalt des Pudels sogleich mit dem nächsten Schritt. Die von Faust im Zuge des Spaziergangs wiedererlangte Ausgeglichenheit (vgl. V. 1178ff., V. 1198ff.) muss wieder zu Nichte gemacht werden, um ihn empfänglicher für Mephistos angestrebten Pakt zu machen. So knurrt und kläfft er wiederholt störend und erreicht schließlich sein Ziel: „Aber ach! schon fühl ich, bei dem besten Willen, Befriedigung nicht mehr aus dem Busen quillen.“ (V. 1210f.).

Nachdem Faust aber ein weiteres Mal vom Pudel gestört wird und androht ihn rauszuschmeißen (vgl. V. 1245), beginnt dieser jedoch plötzlich seine Gestalt auf furchterregende Art und Weise zu verändern (vgl. V. 1247-1255). Begleitet wird der Gestaltenwandel von Geistergesängen, die deutlich machen, dass in Fausts Studierzimmer ein wohl sehr einflussreicher Geist anwesend zu sein scheint (vgl. V. 1259, 1269 f.).

Die Dramatik dieser Szene wird im Drama durch die Ausweitung dieses Geschehens auf insgesamt über 80 Sprachverse und den so entstehenden Spannungsbogen deutlich gemacht.

Mephisto nutzt seine furchterregende und überaus machtvoll wirkende Erscheinung hier im Sinne des sogenannten „Halo-Effekts“. Dabei handelt es sich um eine sozialpsychologische kognitive Verzerrung, bei welcher von den Beteiligten aus dem erste Eindruck einer Person auf weitere Charaktereigenschaften geschlossen wird. Mephistos prunkvolles erstes Auftreten zielt darauf ab, ihn mächtiger dastehen zu lassen als er es eigentlich ist, und Faust so von vornherein ein Gefühl der Unterlegenheit zu vermitteln. Zwar gibt sich Faust wie man es von ihm erwarten würde, auch in dieser Situation überaus mutig und selbstbewusst (vgl. V. 1315ff.), jedoch lässt sich daraus schließen, dass hier auch eine gewisse Eitelkeit mit einspielt. So will Faust auch in bedrohlichen Situation Größe beweisen und nimmt diese übermäßig selbstbewusste Haltung vielleicht auch als eine Art Schutzhaltung ein.

Es kann auf jeden Fall davon ausgegangen werden, dass Mephisto durch seine Erscheinung auch ein gewisses Maß an Angst erwecken wollte. Diese lähmt das logische Denken und verstärkt sich somit psychologisch selbst.

„Keine Emotion beraubt den Geist so vollständig von seinen Möglichkeiten zu handeln und zu denken wie die Angst.“ ~Edmund Burke Seine Manipulation setzt Mephisto durch seine neue, erneut nicht unbedacht gewählte Erscheinung fort. Er erscheint nun als „fahrender Scholastikus“ (Regieanweisung nach V.1321) und verweist so nicht nur auf die bevorstehende Weltfahrt. Er bietet Faust in erster Linie einen gesellschaftlich angemessenen Gesprächspartner und versucht so ein gewisses Charisma auszusenden.

Abgerundet wird dieses erste direkte Auftreten Mephistos dadurch, dass er sich Faust vorstellt als „ein[en] Teil des Teils, der anfangs alles war, ein Teil der Finsternis, die sich das Licht gebar, [...]“ (V. 1349f.).

Hiermit proklamiert Mephisto die „Finsternis“, welche für das Böse und die Hölle steht, und das „Licht“, welches Sinnbild für das göttliche Gute sein soll als dualistische Gegenspieler und begründet einen zur Schöpfungsidee des Herren aus dem „Prolog im Himmel“ konträren Schöpfungsmythos. Demnach sei die „Finsternis“ das eigentliche Urprinzip auf Erden, so könne das Licht auch nur auf Grund der konträren Dunkelheit herrschen, habe aber die Oberhand gewonnen. Dennoch vermöge es das Licht nie sich endgültig von der Finsternis absetzen, da es ja in Abhängigkeit von dieser stünde (vgl. V. 1353-1358). So sei laut Mephisto alles Leben irgendwo an die Finsternis gebunden und dies in Form von materiellem Streben nach Genuss.

Durch diese Einleitung seiner selbst versucht der narzisstische Mephisto sich auf ein Weiteres möglichst machtvoll darzustellen und ergänzt die Autoritäts- durch die Expertentaktik.

Er selbst als der Teufel gibt sich als allwissend aus und beleuchtet seine eigene Meinung stark einseitig. Ferner impliziert er gleich zu Beginn seiner Aussage „Bescheidne Wahrheit sprech ich dir.“ (V. 1346), dass das Gesagte garantiert stimmt und sogar noch untertrieben ist.

Durch das Erzeugen von sprachlichen Bildern durch Schlüsselwörter [„Finsternis“ (V. 1350), „Licht“ (V. 1350, 1351)] und zahlreichen Metaphern wie z.B. die Darstellung des Urprinzips der Finsternis als gebärende Mutter (vgl. V. 1350f.), macht Mephisto das gesagte nicht nur sehr leicht verständlich, er Manipuliert auch das Denken seines Gegenübers.

Gerade durch mit Emotionen verknüpfte sprachliche Bilder wie die als Beispiel genannten, versucht Mephisto dem anderen unterbewusst seine Sicht der Dinge zu vermitteln. Dem liegt zugrunde, dass eine Metapher zwar nie die wirkliche Botschaft ist, ihr aber durch das Umgehen des Verstandes und das Erzeugen von Bildern mehr geglaubt wird als der analogen Aussage. Das Gehirn des zu Manipulierenden wird somit quasi ausgetrickst.

All diese Taktiken scheinen beim selbstsicheren Faust jedoch nicht zu fruchten. Er versucht sich mit aller Kraft der teuflischen Autorität zu widersetzen und bezeichnet Mephistos gegen Gott gerichtetes Handeln spöttisch als „vergebens“ (V. 1382).

Mephisto erahnt sogleich, dass seine Versuche Faust auf diese Art und Weise für seine Ziele gefügig zu machen, an den eigensinnigen Eigenschaften seines Gegenübers scheitern, darum möchte er die Studierstube zunächst verlassen und sein manipulatives Spiel zu einem anderen Zeitpunkt fortsetzen.

Hierbei macht ihm jedoch „Der Drudenfuß“ (V. 1395) an Fausts Türschwelle einen Strich durch die Rechnung. Der eben noch so mächtig wirkende Teufel erscheint nun ganz klein und gar komisch.

Faust genießt diese Ohnmacht sichtlich und feiert seine scheinbare Überlegenheit.

So nennt er Mephisto seinen „Gefangenen“ (V. 1404) und bringt bereits von sich aus den Vorschlag eines Paktes ein (vgl. V. 1414f.). Diesen lehnt Mephisto jedoch ab, um eine bessere Verhandlungsposition abzuwarten.

Stattdessen verspricht er Faust ein intensives Erlebnis für alle Sinne darzubieten (vgl. V. 1436-1446) und leitet so seine neue Manipulationstaktik ein.

Mephisto versucht nun Begierde für sein Vorhaben in Faust zu erwecken. Dazu lässt er ihn im Traum von Geistern in eine von Harmonie und Lebensgenuss erfüllte Welt führen, was als eine Art Vorgeschmack auf Mephistos geplante Weltfahrt mit Faust dienen soll.

Dabei appelliert Mephisto an die materiellen Bedürfnisse Fausts (vgl. V. 1114f.) und versucht sie zu stärken. Durch die unmittelbare Visualisierung im Traum werden diese Bedürfnisse zum Teil vielleicht sogar erst geweckt. Dieses Prinzip der Manipulation wird auch in nahezu jeder Art von Werbung praktiziert.

[...]

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten

Details

Titel
Die Einflussnahme des Mephistopheles durch manipulative Techniken und emotionale Erpressung. Ein Einblick in Goethes "Faust I"
Note
14 Punkte
Jahr
2020
Seiten
15
Katalognummer
V540482
ISBN (eBook)
9783346170187
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Faust, Hausarbeit, Deutsch, Mephisto, Manipulation, Mephistopheles, Goethe, Suggestion
Arbeit zitieren
Anonym, 2020, Die Einflussnahme des Mephistopheles durch manipulative Techniken und emotionale Erpressung. Ein Einblick in Goethes "Faust I", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/540482

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