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EMG- und videogestützte Analyse ausgewählter Übungen / Trainingsformen zur Ausbelastung von Muskelgruppen der oberen Extremität

Title: EMG- und videogestützte Analyse ausgewählter Übungen / Trainingsformen zur Ausbelastung von Muskelgruppen der oberen Extremität

Examination Thesis , 2005 , 213 Pages , Grade: 1.0

Autor:in: Christian Bätzel (Author)

Sport - Kinematics and Training Theory
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Summary Excerpt Details

Mit Hilfe der videogestützten EMG-Messungen sollen an einer Probandengruppe von sechs männlichen Krafttrainierenden 20 unterschiedliche Übungen auf ihre Effektivität für das Training der Brustmuskulatur untersucht werden. Die erfassten Daten werden mittels deskriptiver Statistik dargestellt und anschließend einer analytischen Prüfung unterzogen. Zudem werden innerhalb des deskriptiven Teils zeitnormalisierte Aktivitätsverläufe beschrieben, um die Belastungsprofile der einzelnen Übungen differenziert betrachten zu können. Nach der Überprüfung der Übungen bezüglich ihrer muskulären Aktivierung soll mit Hilfe der gewonnenen Erkenntnisse eine Rangliste nach Effektivität für das Training der Brustmuskulatur erstellt werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Herleitung

1.2 Ziel dieser Arbeit

1.3 Struktur der Arbeit

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Grundlagen der Muskulatur

2.1.1 Aufbau der Skelettmuskulatur

2.1.2 Kontraktion der Skelettmuskulatur

2.2 Nervensystem

2.2.1 Bestandteile des Nervensystems

2.2.2 Elektrische Vorgänge des Nervensystems

2.3 Grundlagen der Kraft

2.3.1 Erscheinungsformen der Kraft

2.3.2 Faktoren der Kraft

2.4 Das Training der Kraft

2.4.1 Steuerung des Krafttrainings

2.4.2 Methoden des Krafttrainings

2.4.3 Intensitätstechniken zur Erhöhung der Belastung

2.5 Grundlagen der Elektromyographie

2.5.1 Definition

2.5.2 Kinesiologisches EMG

2.5.3 Signalbearbeitung

2.5.4 Möglichkeiten und Grenzen der Elektromyographie

2.6 Darstellung bereits veröffentlichter Literatur

3 Formulierung der Hypothesen

4 Forschungsdesign

4.1 Darstellung der ausgewählten 20 Übungen

4.1.1 Übung 1-3: Langhantel Flachbankdrücken (unterschiedliche Griffweiten)

4.1.2 Übung 4-6: Langhantel Schrägbankdrücken

4.1.3 Übung 7-9: Kurzhantel Schrägbankdrücken

4.1.4 Übung 10-13: Kurzhantel Flachbankdrücken (Variationen)

4.1.5 Übung 13 und 14: Langhantel Flachbankdrücken (Variationen)

4.1.6 Übung 15: Langhantel Flachbankdrücken Reduktionssatz

4.1.7 Übung 16-18: Kurzhantel Fliegende („Flies“ in unterschiedlichen Varianten)

4.1.8 Übung 19 und 20: Vorermüdung und Nachermüdung

4.2 Begründung der Übungsauswahl

4.3 Ausgewählte Muskulatur

4.4 Probanden

4.5 Untersuchungsort

4.6 Verwendete Materialien

4.7 Standardisierung der Untersuchung

4.7.1 Bewegungsgeschwindigkeit

4.7.2 Wiederholungszahl

4.7.3. Pausenzeiten

4.7.4 Gewicht

4.7.5 Griffweite

4.8 Vorbereitung der Untersuchung

4.8.1 Hautvorbereitung

4.8.2 Elektrodenapplikation

4.8.3 MVC Messungen

4.9 Durchführung der Untersuchung

4.10 Auswertung der Daten

4.10.1 Deskriptive Statistik

4.10.2 Analytische Statistik

5 Darstellung der Ergebnisse

5.1 Deskriptive und Analytische Statisitik

5.1.1 Übung 1: LH-Flachbankdrücken (normaler Griff)

5.1.2 Übung 2: LH-Flachbankdrücken (enger Griff)

5.1.3 Übung 3: LH-Flachbankdrücken (weiter Griff)

5.1.4 Vergleich der Übungen mit veränderter Griffweite

5.1.5 Übung 4: LH-Schrägbankdrücken (negativ -10°)

5.1.6 Übung 5: LH-Schrägbankdrücken (positiv +10°)

5.1.7 Übung 6: LH-Schrägbankdrücken (positiv +25°)

5.1.8 Übung 7: KH-Schrägbankdrücken (negativ -10°)

5.1.9 Übung 8: KH-Schrägbankdrücken (positiv +10°)

5.1.10 Übung 9: KH-Schrägbankdrücken (positiv +25°)

5.1.11 Vergleich der Übungen mit veränderter Bankneigung

5.1.12 Übung 10: KH-Flachbankdrücken

5.1.13 Übung 11: KH-Flachbankdrücken (Teilbewegung)

5.1.14 Übung 12: KH-Flachbankdrücken (Endkontraktion)

5.1.15 Vergleich der Übungensvariationen (KH)

5.1.16 Übung 13: LH-Flachbankdrücken (Teilbewegung)

5.1.17 Übung 14: LH-Flachbankdrücken (mit Endkontraktion)

5.1.18 Vergleich der Übungsvariationen (LH)

5.1.19 Reduktionssätze LH-Flachbankdrücken

5.1.20 Übung 16: KH Fliegende „Flies“ (volle ROM)

5.1.21 Übung 17: KH Fliegende „Flies“ (Teilbewegung)

5.1.22 Übung 18: KH Fliegende „Flies“ (mit Endkontraktion)

5.1.23 Vergleich der Übungsvariationen („Flies“)

5.1.24 Übung 19: Vorermüdung

5.1.25 Übung 20: Nachermüdung

5.1.26 Vergleich zwischen Vorermüdung und Nachermüdung

5.1.27 Vergleich der Reduktions- und Verbundsätze mit normaler Übungsausführung

5.1.28 Vergleich von Isolations- und Grundübung

5.2 Ranglisten der effektivsten Übungen

6 Diskussion

6.1 Diskussion der Hypothesen

6.2 Diskussion der erstellten Ranglisten

6.3 Methodenkritische Anmerkungen

7 Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist die Untersuchung der Effektivität von 20 unterschiedlichen Krafttrainingsübungen für die Brustmuskulatur bei sechs männlichen Probanden unter Anwendung videogestützter EMG-Messungen. Dabei werden deskriptive Daten und zeitnormalisierte Aktivitätsverläufe analysiert, um basierend auf der muskulären Aktivierung eine Rangliste der effektivsten Trainingsformen zu erstellen und verschiedene Trainingstechniken wissenschaftlich zu bewerten.

  • Analyse und Vergleich der muskulären Aktivierung (EMG) verschiedener Brustübungen
  • Einfluss von Übungsvariationen wie Griffweite und Bankneigung auf die Muskelrekrutierung
  • Untersuchung von Intensitätstechniken wie Vor- und Nachermüdung sowie Reduktionssätzen
  • Vergleich von Grund- und Isolationsübungen hinsichtlich ihrer Effektivität

Auszug aus dem Buch

2.4.3 Intensitätstechniken zur Erhöhung der Belastung

Nach Mentzer 1995, 65 ist es für optimale Wachstumsreize notwendig, den Muskel auszubelasten, in dem man eine Übung bis zum Punkt des Muskelversagens ausführt. Nach Heiduk/Preuß 2001, 27 sind zwei Varianten des Muskelversagens zu unterscheiden. So spricht man von subjektivem Muskelversagen bzw. dem Punkt des momentanen Muskelversagens, wenn der Trainierende die Übung an dem Punkt abbricht, an dem er seiner Meinung nach nicht mehr in der Lage ist, eine technisch einwandfreie Wiederholung auszuführen. Objektives Muskelversagen geht nach Mentzer 1995, 68ff und Heiduk/Preuß 2001, 27 über den Punkt des momentanen Muskelversagens hinaus und ist durch bestimmte Ausbelastungsstrategien bzw. Intensitätstechniken zu erreichen (vgl. auch Müller 2003, 135 und Boeckh-Behrens/Buskies 2003, 98 ff.) wie z.B.:

Supersätze (zwei direkt hintereinander ausgeführte Übungen für einen Muskel)

Verbundsätze (zwei direkt hintereinander ausgeführte Übungen für Agonist und Antagonist)

Vorermüdung

Nachermüdung

Teilwiederholungen

Endkontraktionen

Cheatings (abgefälschte, gemogelte Wiederholungen)

Erzwungene und Negativwiederholungen (Wiederholungen mit Partnerhilfe)

Reduktionssätze

Hier sollen nur die in der empirischen Untersuchung getesteten Ausbelastungsstrategien Vorermüdung, Nachermüdung und Reduktionssätze genauer beschrieben werden, so dass für weiterführende Informationen auf Boeckh-Behrens/Buskies 2003, 57-65; Müller 2003, 68-71und Mentzer 1995, 69-75 verwiesen wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beschreibt die Herleitung der Themenstellung, die Ziele der Forschungsarbeit sowie den strukturellen Aufbau und die methodische Vorgehensweise.

2 Theoretische Grundlagen: Erläutert die anatomischen und physiologischen Grundlagen der Muskelkontraktion, das Nervensystem, Krafttheorie sowie die technischen Grundlagen der Elektromyographie.

3 Formulierung der Hypothesen: Formuliert auf Basis der Literaturanalyse die zentralen Annahmen hinsichtlich der unterschiedlichen Effekte verschiedener Trainingsmethoden auf die Muskulatur.

4 Forschungsdesign: Detailliert die Auswahl der 20 Übungen, die Probanden, die verwendeten Materialien sowie die Standardisierung der Untersuchung und die statistische Datenauswertung.

5 Darstellung der Ergebnisse: Präsentiert die deskriptiven und analytischen Daten der EMG-Messungen für jede Übung sowie die daraus abgeleiteten Ranglisten nach Effektivität.

6 Diskussion: Interpretiert die Messergebnisse im Kontext der Hypothesen, vergleicht diese mit bestehender Literatur und beleuchtet methodenkritische Aspekte.

7 Zusammenfassung und Ausblick: Fasst die Hauptergebnisse zusammen und diskutiert Implikationen sowie weitere Forschungsmöglichkeiten für die Trainingswissenschaft.

Schlüsselwörter

Elektromyographie, EMG, Krafttraining, Brustmuskulatur, Muskelaktivierung, Hypertrophie, Maximalkraft, Intensitätstechniken, Vorermüdung, Nachermüdung, Reduktionssätze, Teilbewegungen, Endkontraktion, Trainingswissenschaft, Muskelversagen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht mittels elektromyographischer (EMG) Analysen, welche Krafttrainingsübungen für die Brustmuskulatur am effektivsten sind.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die anatomischen Grundlagen der Muskulatur und Steuerung, das Krafttraining, verschiedene Intensitätstechniken sowie die elektromyographische Messmethodik.

Was ist das primäre Ziel der Studie?

Das Ziel ist die Erstellung einer wissenschaftlich fundierten Rangliste der 20 untersuchten Übungen basierend auf der muskulären Aktivierung der Brustmuskelanteile.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine videogestützte Elektromyographie (EMG) an einer Probandengruppe von sechs männlichen Kraftsportlern durchgeführt, wobei Daten deskriptiv und analytisch (u.a. Friedman-Test, Wilcoxon-Test) ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, das Forschungsdesign, die detaillierte Ergebnisdarstellung der 20 Übungen und eine kritische Diskussion der Ergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter sind u.a. EMG, Krafttraining, Brustmuskulatur, Muskelaktivierung, Hypertrophie, Intensitätstechniken wie Vorermüdung und Reduktionssätze.

Warum wurde die Untersuchung auf männliche Probanden beschränkt?

Die Beschränkung auf Männer erfolgte aufgrund der weiblichen Genetik, die im Brustbereich mehr subkutanes Fettgewebe aufweist, was die korrekte Ableitung der EMG-Signale erschwert hätte.

Welchen Einfluss hat der Neigungswinkel der Bank auf die Effektivität?

Die Studie zeigt, dass eine negative Bankneigung (-10°) für die Brustmuskulatur besonders effektiv ist, während bei einem zu steilen positiven Winkel (+25°) vermehrt die Schultermuskulatur die Arbeit übernimmt.

Welche Bedeutung haben Intensitätstechniken?

Intensitätstechniken wie Reduktionssätze führen zu signifikant höheren Aktivierungswerten, wobei Vor- und Nachermüdung vor allem die Reihenfolge der Übungsausführung, aber nicht zwingend die absolute Intensität massiv verändern.

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Details

Title
EMG- und videogestützte Analyse ausgewählter Übungen / Trainingsformen zur Ausbelastung von Muskelgruppen der oberen Extremität
College
University of Dortmund
Grade
1.0
Author
Christian Bätzel (Author)
Publication Year
2005
Pages
213
Catalog Number
V54095
ISBN (eBook)
9783638493673
ISBN (Book)
9783656778417
Language
German
Tags
EMG- Analyse Trainingsformen Ausbelastung Muskelgruppen Extremität
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Bätzel (Author), 2005, EMG- und videogestützte Analyse ausgewählter Übungen / Trainingsformen zur Ausbelastung von Muskelgruppen der oberen Extremität, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/54095
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