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Die allgemeine Bedeutung der Netzplantechnik im Projektmanagement

Title: Die allgemeine Bedeutung der Netzplantechnik im Projektmanagement

Term Paper , 2002 , 31 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Marcus Hischke (Author)

Engineering - Industrial Engineering and Management
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1 Einführung

Planung ist eine der wichtigsten Tätigkeiten in der Wirtschaft, in Behörden, in der Politik, in Verbänden und vielen anderen Bereichen. Unter Planung versteht man allgemeine Ordnung, Vorbereitung, und gedankliche Vorwegnahme zukünftiger Aktivitäten, um Aufgaben und Ziele sicher und ohne Umwege zu erreichen (Schwarze, Netzplantechnik). Ein wirtschaftliches Risiko soll so vermiede bzw. minimiert werden.

Die Netzplantechnik (NPT) eignet sich besonders zur Planung, Überwachung, Steuerung, Kontrolle und Realisierung von Projekten. Bei einer Serienfertigung kann durch den Bau von Prototypen aus Fehlern gelernt und somit der Produktionsprozess optimiert werden. Dagegen sind solche trail and error Methoden für die Einzelfertigung untauglich. Bei solchen einmaligen, zielgerichteten und in sich geschlossenen Vorhaben ist eine vorausschauenden Planung der Durchführung unabdingbar. Die NPT stellt sich als ein ideales Instrument für das moderne Projektmanagement dar. Wichtigste Merkmale eines Projektes sind unter anderem folgende:

· Einmalige Aufgabe
· Neue Aufgabenstellung
· Kein determinierter Lösungsweg
· Komplexe Themenstellung
· Fester Anfangs- und Endtermin
· Vorgegebenes Ziel, ergebnisorientiert
· Besonderes wirtschaftliches Risiko
[...]

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Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Die Historische Entwicklung von NPT

2.1 CPM (Critical Path Method)

2.2 PERT (Program Evaluation and Review Technique)

2.3 MPM (Metra Potential Method)

2.4 Zusammenfassung

3 Ablaufplanung mit NPT

3.1 Vorteile des PSPs

4 Anordnungsbeziehungen (AOB)

4.1 Faustregel für den Detaillierungsgrad ist nach Schwarze:

4.2 Grundlagen der NPT

5 Vorgangsknotennetzplan (VKN)

5.1 Kanten (Relationen)

6 Abläufe mit einem Ereignisknotennetzplan (EKN)

7 Abläufe mit einem Vorgangspfeilnetzplan (VPN)

8 Gegenüberstellung von VKN, EKN und VPN

9 Weitere AOBs zwischen Vorgängen

9.1 Normalfolge (NF), engl. finish to start

9.2 Anfangsfolge (AF), engl. start to start

9.3 Endfolge (EF), engl. finish to finish

10 Berechnung des Zeitplanes

10.1 Ermittlung durch Schätzen

10.2 Vorwärtsrechnung

10.3 Formeln zur Vorwärtsrechnung (NF)

10.4 Formel zur Vorwärtsrechnung (AF)

10.5 Formel zur Vorwärtsrechnung (EF)

10.6 Formeln zur Rückwärtsrechnung (AF)

10.7 Formel zur Rückwärtsrechnung (AF)

10.8 Formel zur Rückwärtsrechnung (EF)

10.9 Methode des kritischen Weges

11 Arten von Pufferzeiten (GP, FP)

11.1 Gesamte Pufferzeit (GP)

11.2 Freie Pufferzeiten (FP)

11.3 Unabhängig Pufferzeiten (UP)

11.4 Freierückwärts Pufferzeit (FRP)

12 Projektrealisierung

12.1 Möglichkeiten zur Reduzierung

13 Zusammenfassung

13.1 Vor- und Nachteile der NPT

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die allgemeine Bedeutung der Netzplantechnik (NPT) als wesentliches Instrument im modernen Projektmanagement. Ziel ist es, die methodischen Grundlagen, die verschiedenen Netzplanverfahren und deren Anwendung zur terminlichen Planung, Überwachung und Steuerung von komplexen, einmaligen Vorhaben systematisch darzustellen.

  • Grundlagen der Netzplantechnik und historische Entwicklung der Verfahren (CPM, PERT, MPM).
  • Strukturanalyse von Projekten mittels Projektstrukturplänen (PSP).
  • Methoden der Zeitberechnung (Vorwärts- und Rückwärtsrechnung) sowie der Bestimmung kritischer Wege.
  • Detaillierte Analyse von Pufferzeiten und deren Bedeutung für die Projektüberwachung.
  • Verfahren zur Projektrealisierung und Möglichkeiten zur Reduzierung von Projektdauern.

Auszug aus dem Buch

Die Netzplantechnik (NPT) im Projektmanagement

Die Netzplantechnik (NPT) eignet sich besonders zur Planung, Überwachung, Steuerung, Kontrolle und Realisierung von Projekten. Bei einer Serienfertigung kann durch den Bau von Prototypen aus Fehlern gelernt und somit der Produktionsprozess optimiert werden. Dagegen sind solche trail and error Methoden für die Einzelfertigung untauglich. Bei solchen einmaligen, zielgerichteten und in sich geschlossenen Vorhaben ist eine vorausschauenden Planung der Durchführung unabdingbar. Die NPT stellt sich als ein ideales Instrument für das moderne Projektmanagement dar. Wichtigste Merkmale eines Projektes sind unter anderem folgende:

• Einmalige Aufgabe

• Neue Aufgabenstellung

• Kein determinierter Lösungsweg

• Komplexe Themenstellung

• Fester Anfangs- und Endtermin

• Vorgegebenes Ziel, ergebnisorientiert

• Besonderes wirtschaftliches Risiko

Nach DIN 69901 ist ein Projekt wie folgt definiert:

• Zielvorgabe

• Zeitliche, finanzielle, personelle und andere Begrenzungen

• Abgrenzung gegenüber anderen Vorhaben

• Projektspezifische Organisation

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Definition des Projektbegriffs und Einordnung der Netzplantechnik als zentrales Steuerungsinstrument.

2 Die Historische Entwicklung von NPT: Vorstellung der Methoden CPM, PERT und MPM sowie deren Entwicklungskontexte.

3 Ablaufplanung mit NPT: Erläuterung der Strukturanalyse und der Arbeit mit Projektstrukturplänen (PSP).

4 Anordnungsbeziehungen (AOB): Definition der Abhängigkeiten zwischen Vorgängen und Festlegung von Detaillierungsgraden.

5 Vorgangsknotennetzplan (VKN): Beschreibung der Knoten als Informationsträger und der logischen Verknüpfungen.

6 Abläufe mit einem Ereignisknotennetzplan (EKN): Darstellung von Meilensteinen als Kontrollinstrument.

7 Abläufe mit einem Vorgangspfeilnetzplan (VPN): Kurze Einordnung der Bedeutung von Pfeilnetzplänen in der modernen NPT.

8 Gegenüberstellung von VKN, EKN und VPN: Vergleich der Vor- und Nachteile der verschiedenen Darstellungsformen.

9 Weitere AOBs zwischen Vorgängen: Detaillierte Erläuterung von Normal-, Anfangs- und Endfolgen.

10 Berechnung des Zeitplanes: Mathematische Herleitung der Zeitpunkte mittels Vorwärts- und Rückwärtsrechnung sowie des kritischen Weges.

11 Arten von Pufferzeiten (GP, FP): Klassifizierung und Berechnung verschiedener Pufferzeiten zur Projektsteuerung.

12 Projektrealisierung: Analyse von Verfahren zur Laufzeitoptimierung und Verkürzung von Projekten.

13 Zusammenfassung: Abschließende Betrachtung der Vor- und Nachteile der Netzplantechnik.

Schlüsselwörter

Netzplantechnik, Projektmanagement, Projektstrukturplan, Ablaufplanung, CPM, PERT, MPM, Anordnungsbeziehungen, Pufferzeiten, Kritischer Weg, Vorwärtsrechnung, Rückwärtsrechnung, Vorgang, Projektsteuerung, Zeitplanung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die grundlegende Bedeutung und Anwendung der Netzplantechnik (NPT) zur Planung und Steuerung von Projekten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Kernbereichen gehören die Ablaufstrukturierung, Zeitberechnungsverfahren, die Verwaltung von Pufferzeiten und Methoden zur Optimierung von Projektdauern.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, dem Leser ein tiefgreifendes Verständnis für die methodischen Instrumente der NPT zu vermitteln, um Projekte effizient und sicher zu planen und zu überwachen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es werden klassische Netzplanmethoden wie CPM, PERT und MPM sowie deren mathematische Berechnungslogik (z.B. Zeitrechnung über Knoten) erläutert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Grundlagenvermittlung, die detaillierte Zeitberechnung durch mathematische Formeln und die Analyse von Pufferzeiten im Projektverlauf.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Netzplantechnik, Projektmanagement, Kritischer Weg, Pufferzeiten und Ablaufplanung definieren.

Warum ist die Unterscheidung zwischen kritischen und nichtkritischen Vorgängen wichtig?

Kritische Vorgänge bestimmen die Gesamtdauer eines Projektes, während nichtkritische Vorgänge Pufferzeiten aufweisen, die eine gewisse Flexibilität im Zeitplan ermöglichen.

Wie wirken sich Scheinvorgänge in einem Netzplan aus?

Scheinvorgänge dienen der logischen Korrektheit in Netzplänen, insbesondere bei komplexen Abhängigkeiten, besitzen jedoch keine eigene Dauer (D=0).

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Details

Title
Die allgemeine Bedeutung der Netzplantechnik im Projektmanagement
College
University of Applied Sciences Berlin  (Wirtschaftsingenieurwesen)
Course
Arbeitsplanung
Grade
1,3
Author
Marcus Hischke (Author)
Publication Year
2002
Pages
31
Catalog Number
V5409
ISBN (eBook)
9783638132916
Language
German
Tags
Netzplantechnik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marcus Hischke (Author), 2002, Die allgemeine Bedeutung der Netzplantechnik im Projektmanagement, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/5409
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