Diese Arbeit besteht aus drei Teilen. Im ersten wird der persönlichkeitspsychologische Ansatz von Eysenck erklärt. Außerdem wird eine aktuelle Persönlichkeitstypologie erläutert und anhand ihrer praktischen Anwendbarkeit in der Aus- und Weiterbildung diskutiert.
Im zweiten Teil geht es um Intelligenz und drei Intelligenzmodelle. Hier wird untersucht, wann Intelligenzmessungen sinnvoll sind und inwiefern Intelligenztests bei der Personalauswahl angemessen sind.
Im dritten Teil wird Selbstwirksamkeit und ihr Nutzen für das Schreiben einer Abschlussarbeit definiert.
Inhaltsverzeichnis
1. Textteil zu Aufgabe B1 - Persönlichkeitspsychologischer Ansatz von Eysenck
2. Textteil zu Aufgabe B2 – Was ist Intelligenz
3. Textteil zu Aufgabe B3 – Was ist Selbstwirksamkeit
Zielsetzung & Themen
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die fundierte theoretische Aufarbeitung zentraler psychologischer Konstrukte, um deren Bedeutung für die moderne Personalarbeit und berufliche Entwicklung zu beleuchten. Dabei wird untersucht, wie Persönlichkeitstypen, Intelligenzmodelle und das Konzept der Selbstwirksamkeit individuell sowie in organisationalen Kontexten wirken.
- Eysencks hierarchische Typologie der Persönlichkeit
- Multifaktorielle Theorien der Intelligenz (Thurstone & Guilford)
- Bedeutung und Kritik von Intelligenztests in der Personalauswahl
- Banduras Konzept der Selbstwirksamkeitserwartung
- Förderung der Selbstwirksamkeit zur Bewältigung beruflicher Herausforderungen
Auszug aus dem Buch
1. Textteil zu Aufgabe B1 - Persönlichkeitspsychologischer Ansatz von Eysenck
Hans Jürgen Eysenck (Psychologe und Forscher) geht davon aus, dass sich alle Persönlichkeitseigenschaften in drei Persönlichkeitstypen oder Dimensionen einteilen lassen und entwickelte eine hierarchische Typologie der Persönlichkeit. In einem Individuum gemeinsam auftretende spezifische Verhaltensweisen, lassen sich zu habituellen Verhaltensweisen oder Gewohnheiten zusammenfassen und die Gruppen von habituellen Verhaltensweisen wiederum bilden Persönlichkeitstypen. Eysenck argumentiert aufgrund von Faktoranalysen, dass Persönlichkeitseigenschaften in hohem Maße korrelieren und zusammen einen Persönlichkeitstyp bilden. Eysenck führt ein aufwendiges Forschungsprogramm aus, welches letztendlich zeigt, dass diese Persönlichkeitstypen in 24 Ländern in Afrika, Asien, Nordamerika und Europa bei Männern und Frauen festzustellen sind. Er ist der Meinung, dass die individuellen Gene eine starke Tendenz zur Persönlichkeitsentwicklung in eine bestimmte Richtung ausmachen, dass jedoch eine gewisse Modifikation möglich ist und dass Umwelteinflüsse zur Entwicklung beitragen.
Extraversion ist der erste Typ und ein Maß der Geselligkeit, welches zwei Pole besitzt. Am einen Ende des Kontinuums steht Extraversion und am anderen Intraversion. Extravertierte sind gesellige, impulsive Menschen, die aufregende Beschäftigungen wie Partys und Abwechslungen in Beziehungen, im Sexualleben und im Beruf bevorzugen, laut Musik hören, hellere Farben mögen und eine höhere Wahrscheinlichkeit zu rauchen und Alkohol zu trinken aufzeigen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Textteil zu Aufgabe B1 - Persönlichkeitspsychologischer Ansatz von Eysenck: In diesem Kapitel wird Eysencks hierarchische Persönlichkeitstypologie vorgestellt, wobei die Dimensionen Extraversion, Neurotizismus und Psychotizismus sowie deren wissenschaftliche Relevanz und Kritik erläutert werden.
2. Textteil zu Aufgabe B2 – Was ist Intelligenz: Dieses Kapitel analysiert verschiedene Intelligenztheorien, darunter die impliziten Theorien von Sternberg sowie die multifaktoriellen Ansätze von Thurstone und Guilford, und diskutiert den Nutzen von Intelligenztests in der beruflichen Praxis.
3. Textteil zu Aufgabe B3 – Was ist Selbstwirksamkeit: Das Kapitel erläutert das Bandura-Konzept der Selbstwirksamkeitserwartung, dessen Abgrenzung zur Ergebniserwartung sowie die verschiedenen Quellen zur Steigerung der Selbstwirksamkeit im Kontext von Leistungsanforderungen.
Schlüsselwörter
Persönlichkeitspsychologie, Eysenck, Extraversion, Neurotizismus, Psychotizismus, Intelligenz, Intelligenzstrukturmodell, Intelligenzquotient, Personalauswahl, Selbstwirksamkeit, Bandura, Motivation, Leistung, Kompetenzüberzeugung, Bewältigungsmodelle
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt drei zentrale Themengebiete der Psychologie: die Persönlichkeitstypologie nach Eysenck, verschiedene Intelligenztheorien und das Konzept der Selbstwirksamkeit.
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Die zentralen Themen sind die wissenschaftliche Fundierung menschlicher Persönlichkeitseigenschaften, die Messbarkeit von Intelligenz und die psychologischen Voraussetzungen für erfolgreiches Handeln und die Bewältigung von Zielen.
Was ist das primäre Ziel dieser Arbeit?
Ziel ist es, theoretische psychologische Grundlagen verständlich aufzuarbeiten und deren Anwendung sowie Grenzen in der modernen Arbeitswelt, insbesondere bei der Personalauswahl und im Personalmanagement, zu hinterfragen.
Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?
Die Autorin verwendet eine deskriptive Literaturanalyse, bei der psychologische Theorien und empirische Ansätze anhand ausgewählter Fachliteratur zusammengefasst und gegenübergestellt werden.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die drei Bereiche: Eysencks Persönlichkeitsmodell, die Intelligenzforschung (inkl. praktischer und multifaktorieller Theorien) sowie die Bandura-Theorie zur Selbstwirksamkeit.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?
Persönlichkeitstypen, Intelligenzmodell, Personalauswahl, Selbstwirksamkeitserwartung, Leistungsmotivation, Bandura, Eysenck und Intelligenzmessung.
Warum wird der Intelligenztest in der Personalauswahl kritisch betrachtet?
Obwohl IQ-Tests objektiv erscheinen, erfassen sie nur bedingt Soft Skills wie Einfühlungsvermögen, Teamgeist oder Kreativität, weshalb viele Unternehmen sie nur als eine Komponente von mehreren nutzen.
Wie lässt sich die Selbstwirksamkeitserwartung bei Personen mit niedriger Ausprägung steigern?
Die Selbstwirksamkeit kann durch Überredung (Zuspruch), stellvertretende Erfahrung (Beobachtung von Modellen) oder teilnehmende Modellierung (Nachahmung von erfolgreichen Verhaltensweisen) aktiv gefördert werden.
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- Riccarda Jung (Autor), 2017, Der persönlichkeitspsychologische Ansatz von Eysenck und die Konzepte der Intelligenz und der Selbstwirksamkeit in Bezug auf Personalarbeit und das Erstellen von Bachelorarbeiten, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/541144