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Rahmenbedingung der Personal- und Organisationspsychologie. Virtuelle Teams, Arbeitskraftunternehmer und fragmentierte Erwerbsbiografien

Titel: Rahmenbedingung der Personal- und Organisationspsychologie. Virtuelle Teams, Arbeitskraftunternehmer und fragmentierte Erwerbsbiografien

Einsendeaufgabe , 2018 , 21 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Riccarda Jung (Autor:in)

Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die folgende Arbeit setzt sich episodisch mit verschiedenen Rahmenbedingungen der Personal- und Organisationspsychologie auseinander.

Schwerpunkte hierbei sind die drei Aspekte der Virtuellen Teams, des Arbeitskraftunternehmers und den sogenannten fragmentierten Erwerbsbiografien. Jeder der Aspekte wird dabei zunächst genauer definiert, bevor er dann im weiteren Verlauf, eingehender betrachtet wird. Zudem wird jedes Konzept anhand eines Beispieles erklärt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. B1 virtuelle Teams

2. B2 – Arbeitskraftunternehmer

3. B3 – Fragmentierte Erwerbsbiografien

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die grundlegenden Transformationen der modernen Arbeitswelt mit Fokus auf virtuelle Kooperationsformen, das Konzept des Arbeitskraftunternehmers sowie die zunehmende Fragmentierung von Erwerbsbiografien.

  • Definition und Erfolgsfaktoren von virtuellen Teams
  • Anforderungen an Führungskräfte in virtuellen Arbeitsumgebungen
  • Die "Selbst-Ökonomisierung" und Entgrenzung von Arbeit
  • Analyse diskontinuierlicher Lebensläufe und Erwerbsbiografien
  • Chancen und Risiken flexibler Erwerbsverläufe

Auszug aus dem Buch

1. B1 virtuelle Teams

Als virtuelle Teams werden flexible Gruppen standortverteilter und ortsunabhängiger Mitarbeiter (m/w) bezeichnet, die auf der Grundlage von gemeinsamen Zielen ergebnisorientiert zusammengestellt werden und informationstechnisch miteinander vernetzt werden. Anders formuliert, meint das ‚virtuell‘ eine elektronische Repräsentation in einer von Computern oder Internet-Applikationen zugängliche Form. Die Globalisierung und das Web 2.0 haben virtuelle Teams erst möglich gemacht und beeinflussen Rollen, Prozesse und Projekte im Unternehmen. Wissen, das früher nur einem kleinen Kreis zur Verfügung gestanden hat, ist heute für viele zugänglich. Durch Medien, Social Software und Kommunikationskanäle via E-Mail oder Chat muss nicht mehr über den Vorgesetzten und dessen Vorzimmer kommuniziert werden, jeder kann jeden auch in verschiedenen Standorten des Unternehmens ganz einfach kontaktieren. Da meistens die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien im Vordergrund steht, werden virtuelle Teams auch als Telekooperation definiert. „Telekooperation bezeichnet eine mediengestützte arbeitsteilige Leistungserstellung von individuellen Aufgabenträgern, Organisationseinheiten und ganzen Organisationen, die über mehrere Standorte verteilt sind“. Ein weiterer Begriff der zusammen mit dem Begriff virtuelle Teams erläutert werden soll, ist die Telearbeit. Telearbeit wird als Erwerbstätigkeit definiert, die ganz oder teilweise außerhalb der Betriebsstätte bzw. dem Firmensitz durch elektronische Informationstechnologien und deren Dienste verrichtet werden kann. Wird der Begriff Telearbeit um die zwischen- und überbetriebliche Kommunikation und Kooperation erweitert, ist die Telearbeit als Grundelement von virtuellen Teams zu verstehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. B1 virtuelle Teams: Dieses Kapitel definiert virtuelle Teams als technologisch vernetzte, standortunabhängige Arbeitsgruppen und analysiert deren Vorteile, Herausforderungen sowie die notwendigen Kompetenzen für Führungskräfte und Mitglieder.

2. B2 – Arbeitskraftunternehmer: Hier wird der Wandel des Arbeitnehmers zum "Arbeitskraftunternehmer" beschrieben, der durch Selbstkontrolle und die aktive Vermarktung der eigenen Fähigkeiten auf dem Arbeitsmarkt charakterisiert ist.

3. B3 – Fragmentierte Erwerbsbiografien: Dieses Kapitel befasst sich mit der Zunahme diskontinuierlicher Erwerbsverläufe, analysiert die Ursachen für Brüche in Lebensläufen und bewertet diese als dynamische Projekte der Kompetenzerweiterung.

Schlüsselwörter

Virtuelle Teams, Telekooperation, Telearbeit, Arbeitskraftunternehmer, Selbst-Ökonomisierung, Entgrenzung von Arbeit, Erwerbsbiografien, Diskontinuität, Arbeitsmarkt, Führungskompetenzen, Digitalisierung, Flexibilisierung, Lebenslaufanalyse, Kompetenzentwicklung, Arbeitsprozesse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert zentrale Veränderungen der modernen Arbeitswelt, insbesondere die zunehmende Flexibilisierung, Digitalisierung und die damit einhergehenden neuen Anforderungen an den Arbeitnehmer.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Etablierung und Führung virtueller Teams, der neue Typus des selbstverantwortlichen Arbeitskraftunternehmers sowie die Dynamik von fragmentierten Erwerbsbiografien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die strukturellen Rahmenbedingungen und Erfolgsfaktoren für diese neuen Arbeitsformen darzustellen und zu erläutern, wie Individuen und Unternehmen mit dem Wandel umgehen können.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender wissenschaftlicher Konzepte, wie sie etwa von Konradt, Hertel, Pongratz und Voß zu den jeweiligen Themenbereichen entwickelt wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in drei inhaltliche Blöcke, die jeweils spezifische Konzepte wie "Virtuelle Teams", "Arbeitskraftunternehmer" und "Fragmentierte Erwerbsbiografien" theoretisch herleiten und praktisch einordnen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Selbst-Ökonomisierung, Diskontinuität, Telekooperation, Führungskompetenz und die Entgrenzung der Arbeit maßgeblich charakterisiert.

Welche Herausforderungen bestehen bei virtuellen Teams laut dem Text?

Zu den Herausforderungen zählen unter anderem Zeitverschiebungen, kulturelle Missverständnisse durch mangelnde nonverbale Kommunikation sowie die Gefahr der sozialen Isolation im Homeoffice.

Wie unterscheidet sich die "Normalbiografie" von diskontinuierlichen Erwerbsverläufen?

Während die Normalbiografie durch einen kontinuierlichen, standardisierten Verlauf gekennzeichnet ist, weisen fragmentierte Biografien häufige Wechsel, Unterbrechungen oder Brüche auf, die jedoch als Chance zur Kompetenzentwicklung gesehen werden können.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Rahmenbedingung der Personal- und Organisationspsychologie. Virtuelle Teams, Arbeitskraftunternehmer und fragmentierte Erwerbsbiografien
Hochschule
SRH Fernhochschule
Note
1,0
Autor
Riccarda Jung (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
21
Katalognummer
V541147
ISBN (eBook)
9783346173348
ISBN (Buch)
9783346173355
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Personal Organisation Team Psychologie Wirtschaftspsychologie Personalpsychologie virtuelle Teams
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Riccarda Jung (Autor:in), 2018, Rahmenbedingung der Personal- und Organisationspsychologie. Virtuelle Teams, Arbeitskraftunternehmer und fragmentierte Erwerbsbiografien, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/541147
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Leseprobe aus  21  Seiten
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