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Shareholder Value. Ein Konzept im Niedergang?

Titre: Shareholder Value. Ein Konzept im Niedergang?

Mémoire (de fin d'études) , 2005 , 93 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Diplomkaufmann Stephan Martin (Auteur)

Gestion d'entreprise - Direction d'entreprise, Management, Organisation
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die Shareholder Value Ansätze haben in den 90er eine hohe Popularität erreicht. Sie dienten als Allheilmittel der Unternehmenssteuerung. Die Hausse Phasen an den Aktienmärkten wurden der Verfolgung dieser Konzepte zugeschrieben. Mit der Baisse an den Aktienmärkten Anfang 2000 drehte sich diese positive Einschätzung und den Shareholder Value Konzepten wurde für diese Krisenphase die Verantwortung zugeschrieben. Die Verfolgung einer Maximierung des Unternehmenswerts hat die Marktbewertung vieler Unternehmen in die Höhe getrieben und das Management gezwungen, sich kurzfristig an den Aktienkurssteigerungen zu orientieren. "Die Ära des Shareholder Value neigt sich Ihrem Ende zu " schreibt einer der Kritiker Allan Kennedy 2001. Kennedy sieht hierbei den Untergang des Konzepts einhergehen mit dem Untergang der New Economy, mit Bilanzskandalen, Arbeitsplatzabbau oder auch deren Verlagerung und dem Zusammenbrechen der Börsen weltweit. Praktiker in Europa und Asien kritisieren pauschal die Anwendung der Shareholder Value Ansätze. Die Vorstände sehen sich nicht in der Lage, ein zahlungsstromorientiertes neben dem traditionellen Rechnungswesen aufzubauen, noch sind sie in der Lage, zukünftige Rückflüsse zu prognostizieren. Ein auf den Shareholder Value aufbauendes Managementkonzept sei nicht in der Lage, alle Anspruchsgruppen in die Zielplanung zu integrieren und dient daher nicht als klassisches Managementkonzept. Hierbei seien wertorientierte Kennziffern nicht praxistauglich und dienen daher nicht der Performancesteuerung. Die größte Kritik wird bei der angeblich nur auf die Aktionäre fokussierte Unternehmenspolitik laut, die dazu dient, nur die Aktionärsvermögen zu maximieren und demnach nicht den langfristigen Unternehmenserfolg im Mittelpunkt haben. Diese Arbeit diskutiert die vielfach geäußerte Kritik an den Shareholder Value Ansätzen. Hierbei stehen im zweiten Kapitel die traditionellen Kennziffern des Rechnungswesen im Mittelpunkt, ob Sie, trotz ihrer weit verbreiteten Verwendung sich als Erfolgsmaßstab einer erfolgreichen Unternehmensführung überhaupt eignen.Aus der Kritik an den traditionellen Kennziffern, wird im dritten Teil des Buches ein modifizierter Shareholder Value Ansatz konzipiert, der im Laufe der Arbeit dem deutschsprachigen Raum gerecht werdend, wertorientiertes Management bezeichnet wird.
Diese Arbeit diskutiert die fortwährnde Kritik an den wertorientierten Ansätzen und kommt zu dem Schluß, dass es häufig am Verständnis dieser Methode fehlt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Traditionelle Bewertungskennziffern

2.1 Periodengewinn

2.2 Gewinn pro Aktie (EPS)

2.3 Return on Investment (ROI)

2.4 Return on Equity (ROE)

3. Wertorientierte Methode und Verfahren

3.1 Unternehmenswert als Performancemaß

3.2 Planungshorizont, Cash Flow als zentrale Größe und Unternehmenswert

3.2.1 Planungshorizont

3.2.2 DCF und Unternehmungswertberechnung

3.2.3 EVA- Economic Value Added

3.2.4 Schätzung zusätzlich geschaffenen Shareholder Value

3.3 Werttreiber

3.3.1 Gewinnmarge

3.3.2 Zusatzinvestitionen in das Anlagevermögen (AV)

3.3.3 Zusatzinvestitionen ins Umlaufvermögen (UV)

3.3.4 Schätzung Kapitalkosten

3.3.5 Cash-Gewinnsteuersatz

3.3.6 Wachstumsrate des Umsatzes

4. Anwendung im Strategischen Management

4.1 Strategische Planung der Ziele

4.2 Strategische Analyse

4.3 Strategieformulierung- und Bewertung

4.3.1 Strategieformulierung Gesamtunternehmung

4.3.2 Strategieformulierung auf Geschäftsbreichsebene

4.3.3 Prognose und Bewertung der Strategien

4.4 Strategieimplementierung

5. Diskussion und kritische Auseinandersetzung

5.1 Monistische Zielausrichtung

5.2 Vernachlässigung anderer Anspruchsgruppen und Handlungsmöglichkeiten

5.2.1 Bewertung

5.2.2 Globaler Ursprung

5.2.3 Wertorientierte Beurteilung

5.2.4 Handlungsmöglichkeiten

5.2.4.1 Handlungsmöglichkeit Strategische Kernkompetenzen Ansatz (SKK)

5.2.4.2 Handlungsmöglichkeit Balance Scorecard (BSC)

5.3 Probleme bei der rechnerischen Ermittlung des Unternehmenswert & Handlungsmöglichkeiten

5.3.1 Annahme konstantes Umsatzwachstum, Gewinnmarge & Problem der Restwertermittlung

5.3.2 Kapitalkosten

5.3.3. Handlungsmöglichkeit beim Cashflow

5.3.4 Handlungsmöglichkeiten bei den Kapitalkosten

5.4 Problem Vergütungssysteme

5.4.1 Orientierung an die Eigentümerrendite

5.4.2 Orientierung an Unternehmenswertsteigerung

5.4.3 Handlungsmöglichkeiten

6. Empirische Evidenz

6.1 Anwendung in der Praxis

6.2 Traditionelle Kennziffern als Erfolgsmaßstab in der Empirie

6.3 Wertorientierte Kennziffern als Erfolgmaßstab

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht kritisch die Shareholder-Value-Ansätze und prüft deren Relevanz sowie Anwendbarkeit im heutigen wirtschaftlichen Umfeld, insbesondere unter Berücksichtigung der Unternehmenswertsteigerung gegenüber traditionellen Kennzahlen und der Integration verschiedener Anspruchsgruppen.

  • Kritische Analyse traditioneller Bewertungskennziffern
  • Methodik der wertorientierten Unternehmensführung
  • Integration wertorientierter Konzepte in das Strategische Management
  • Diskussion über die Einbeziehung verschiedener Stakeholder (BSC, Kernkompetenzen-Ansatz)
  • Empirische Evidenz der Wertorientierung in der Unternehmenspraxis

Auszug aus dem Buch

3.1 Unternehmenswert als Performancemaß

Der Unternehmenswert gibt Aufschluss über den finanziellen Nutzen einer Unternehmung für bestehende und potentielle Eigentümer. Innerhalb der Forschung werden verschiedene Verfahren zur Unternehmensbewertung diskutiert. Bei der Bewertung wird zwischen dem Marktwertverfahren, Substanzwertverfahren und dem Ertragswertverfahren unterschieden. Der Substanzwert wird durch die einzelne Ermittlung der Vermögensgegenstände abzüglich der Einzelwerte der Verbindlichkeiten gebildet. Das Marktwertverfahren stellt auf die Veränderung der Marktkapitalisierung der Unternehmung ab. Auf das Substanz –und Marktwertverfahren wird innerhalb der Arbeit nicht näher eingegangen. Das Ertragswertverfahren wird in der Forschung verschieden definiert. Diese Arbeit orientiert sich an der Definition von Düsterloh, Mellerowisz, Helbing und Peemöller, die den Wert des Unternehmens, den Ertragswert, abgeleitet aus den zukünftigen abgezinsten Erträgen sehen. Das Ertragswertverfahren dient dabei als Oberbegriff und subsumiert alle Verfahren, bei denen die zukünftigen Ergebnisse auf den Bewertungszeitpunkt abgezinst werden. Bellinger/Vahl und Ballwieser setzen bei Ertragswertverfahren beim vergangenheitsorientierten Gewinn und nicht bei den zukünftigen Einzahlungen an und unterscheiden zwischen dem Ertragswertverfahren und dem DCF-Verfahren. Innerhalb dieser Arbeit wird die Definition des Ertragswerts im Sinne von Düsterloh, Mellerowisz, Helbing und Peemöller als Oberbegriff für die verschiedenen wertorientierten Verfahren verwandt. Der Ertragswert wird als Barwert zukünftiger Einzahlungsüberschüsse ermittelt, der zur Ausschüttung an die Eigentümer zur Verfügung steht. Der Ertragswert ist demnach der Ausgangspunkt der Shareholder Value Ansätze, weil dieser die erwartete Verzinsung der Kapitalgeber in den Mittelpunkt setzt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit hinterfragt den aktuellen Status des Shareholder-Value-Konzepts angesichts der Kritik an kurzfristiger Orientierung und Bilanzskandalen.

2. Traditionelle Bewertungskennziffern: Untersuchung der Schwächen klassischer Kennzahlen wie Periodengewinn, EPS und ROI hinsichtlich ihrer Zukunfts- und Wertorientierung.

3. Wertorientierte Methode und Verfahren: Vorstellung moderner Verfahren zur Unternehmenswertbestimmung, die auf diskontierten Cashflows und identifizierten Werttreibern basieren.

4. Anwendung im Strategischen Management: Implementierung der Wertorientierung in strategische Prozesse, von der Zielplanung bis zur operativen Umsetzung mittels Szenario- und Sensitivitätsanalysen.

5. Diskussion und kritische Auseinandersetzung: Auseinandersetzung mit der Kritik am Shareholder-Value-Ansatz, insbesondere hinsichtlich der Stakeholder-Vernachlässigung, und Vorstellung integrativer Konzepte wie BSC.

6. Empirische Evidenz: Analyse der tatsächlichen Verbreitung und Wirkung wertorientierter Ansätze in der Unternehmenspraxis sowie deren Korrelation mit Unternehmenserfolgen.

7. Fazit: Zusammenfassende Bewertung, die den Wertorientierungs-Ansatz als theoretisch überlegen, aber in der praktischen Umsetzung und Interpretation als korrekturbedürftig einstuft.

Schlüsselwörter

Shareholder Value, Unternehmenswert, Wertorientiertes Management, Cashflow, Kapitalkosten, Strategisches Management, Balanced Scorecard, Stakeholder, Wettbewerbsvorteil, Werttreiber, Unternehmenssteuerung, Performance, Rendite, Strategieimplementierung, Eigenkapitalkosten.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Relevanz und Kritik am Shareholder-Value-Konzept im modernen strategischen Management.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Mittelpunkt stehen die Unternehmenswertsteigerung, wertorientierte Kennziffern, strategische Planung, Stakeholder-Einbindung und die Kopplung an Vergütungssysteme.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es zu untersuchen, ob Shareholder-Value-Ansätze obsolet sind oder ob ihre Probleme eher in einer falschen Interpretation und Implementierung liegen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es erfolgt eine theoretische Herleitung der Konzepte sowie eine Analyse durch den Vergleich von Literatur und empirischen Studien zur Unternehmenspraxis.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung wertorientierter Verfahren, deren Anwendung im Management, die kritische Diskussion sowie die empirische Evidenz.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Shareholder Value, Werttreiber, Unternehmenswert, Stakeholder und Strategisches Management geprägt.

Wie bewertet der Autor den Einsatz der Balance Scorecard?

Die Balance Scorecard wird als integratives Instrument gelobt, da sie finanzielle mit nicht-finanziellen Zielen verknüpft und Stakeholder-Interessen berücksichtigt.

Warum sind traditionelle Kennzahlen laut dem Autor problematisch?

Sie sind vergangenheitsorientiert, leicht manipulierbar und bilden die zukünftigen Wertsteigerungspotenziale eines Unternehmens nur unzureichend ab.

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Résumé des informations

Titre
Shareholder Value. Ein Konzept im Niedergang?
Université
Free University of Berlin  (Institut für Strategisches Management)
Note
2,0
Auteur
Diplomkaufmann Stephan Martin (Auteur)
Année de publication
2005
Pages
93
N° de catalogue
V54116
ISBN (ebook)
9783638493888
ISBN (Livre)
9783638693325
Langue
allemand
mots-clé
Shareholder Value Konzept Niedergang Strategisches Management Krise wertorientierte steuerung blasenbildung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Diplomkaufmann Stephan Martin (Auteur), 2005, Shareholder Value. Ein Konzept im Niedergang?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/54116
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Extrait de  93  pages
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