Die westfälische "Agrarrevolution" während der Industrialisierung. Entwicklung der westfälischen Landwirtschaft zwischen 1770 und 1880


Hausarbeit (Hauptseminar), 2020

24 Seiten, Note: 2,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Voraussetzungen und Strukturen
2.1. Agrarreformen und „Bauernbefreiung“
2.2. Urbanisierung und Bevölkerungswachstum

3. Die westfälische „Agrarrevolution“
3.1. Die erste Phase der „Agrarrevolution“
3.2. Die zweite Phase der „Agrarrevolution“

4. Letzte „Hungerkrisen“ in Westfalen

5. Schlussbetrachtung

Literaturverzeichnis

Quellenverzeichnis

1. Einleitung

No farmers, no food, no future1 — unter diesem Motto fuhren am 25.11.2019 etwa 500 Landwirte auf ihren Traktoren durch die Ruhrgebietsstadt Bochum und sorgten damit, wie die Polizei berichtete, für „ erhebliche Verkehrsstörungen“2 . Das Hauptanliegen der Landwirte war es, die städtische Bevölkerung auf die für die Betriebe befürchteten negativen Folgen des Agrarpakets der amtierenden Bundesregierung aufmerksam zu machen. Es demonstrierten dort jedoch nicht nur die ortsansässigen Landwirte. Bei genauerer Betrachtung fiel auf, dass ein Großteil der dort anwesenden Traktoren ein Kennzeichen aus dem Münsterland trug.

Dies verwundert kaum, so hat sich gerade das Münsterland im Zuge der Transformationsprozesse der Industrialisierung Westfalens im 19. Jahrhundert zur „Kornkammer des Ruhrgebiets“ entwickelt. Jedoch steht diese Bezeichnung im Konflikt zu der bis in das 20. Jahrhundert hinein behaupteten Rückständigkeit der Westfälischen Bauern3.

Unter der Fragestellung, ob und inwiefern die Landwirtschaft Westfalens als ein Gewinner der Industrialisierung bezeichnet werden kann, wird im Folgenden in mehreren Abschnitten versucht, die verschiedenen Etappen der Transformation der Landwirtschaft Westfalens von der Subsistenzwirtschaft hin zu einer marktorientierten Absatzwirtschaft darzustellen.

Hierbei wird zunächst auf die Voraussetzungen für eine solche Veränderung während des 19. Jahrhunderts eingegangen. Schwerpunktmäßig werden dabei die (preußischen) Agrarreformen, der Begriff der „Bauernbefreiung“, das Wachstum der westfälischen Bevölkerung und die Veränderung der Bevölkerungsstruktur im Hinblick auf die Urbanisierungsprozesse in Westfalen beleuchtet. Da diese Bereiche jedoch sehr große Untersuchungsgegenstände darstellen, wird der Fokus in diesen Teilkapiteln lediglich auf demographische und (agrar-) wirtschaftliche Prozesse und Entwicklungen gelegt.

Nach der Klärung der Voraussetzungen und Strukturen, welche mit der „Agrarrevolution“ in enger Verbindung stehen, wird daraufhin auf den Transformationsprozess der westfälischen Landwirtschaft im 19. Jahrhundert selbst eingegangen. Dafür muss zunächst der Begriff der „Agrarrevolution“ definiert und in den Forschungsstand eingeordnet werden. Die „Agrarrevolution“ vollzog sich der aktuellen Forschung zufolge in zwei Phasen, die sich in mehrerlei Hinsicht voneinander unterschieden.4 Neben der zeitlichen Komponente, spielen hierbei auch regionale Unterschiede innerhalb Westfalens eine Rolle.

In dem hier untersuchten Zeitraum kam es zu den letzten Hungerkrisen in Westfalen, welche durch einen Ausfall der Ernte ausgelöst wurden.5 Da der Ausfall der Ernte eine große Auswirkung auf die Agrarwirtschaft hat, wird dies in einem separaten Kapitel betrachtet. Abschließend werden die Ergebnisse der vorherigen Kapitel im Hinblick auf den Begriff der „Agrarrevolution“ zusammengefasst und die Frage, ob und inwiefern der westfälische Landwirt nun als ein Gewinner des Industrialisierungsprozesses im 19. Jahrhundert bezeichnet werden kann, in einem Resümee differenziert beantwortet.

Einen bedeutenden Beitrag zur Erforschung der westfälischen Landwirtschaftsgeschichte leistet der Wirtschaftswissenschaftler und Historiker Michael Kopsidis, der mit seiner Dissertation6 gerade die wirtschaftlich- marktorientierte Perspektive der „Agrarrevolution“ in Westfalen aufzeigt und den Begriff einer Agrarrevolution maßgeblich prägt.7 Neben den Forschungen vom Michael Kopsidis werden hierbei weitere agrargeschichtliche Studien, sowie die für diese Betrachtung notwendigen wirtschaftlich- geographischen Theorien einbezogen.8

Jedoch ist der Forschungsstand in diesem Bereich der Agrargeschichte noch nicht erschöpft. Er habe sich zwar seit den 1980er Jahren von teilweise ideologisch geprägten Theorien über die Entwicklung der ländlichen Bevölkerung und der Agrarwirtschaft getrennt, jedoch fehle es an detaillierteren Studien für einzelne Teile Westfalens.9 Ebenso steht von Seiten der Forschung außer Frage, dass gerade die Bedeutung der Landwirtschaft für den Industrialisierungsprozess in Deutschland nicht pauschal beschrieben werden kann, da Studien, die einen kausalen Zusammenhang prüfen, nicht erhoben werden können. „Es fehlt dazu schlechterdings an aussagefähigem Zahlenmaterial“10, fasst es Christof Dipper zusammen.

2. Voraussetzungen und Strukturen

Das Verhältnis zwischen Landwirtschaft und Industrialisierung wird häufig eindimensional betrachtet. So wurde in der ökonomisch- historischen Forschung oft von den marktorientierten Entwicklungen der Landwirtschaft auf die Prozesse der Industrialisierung geschlossen, gerade in Bezug auf die Freisetzung von Arbeitskraft aus dem rural-gewerblichen Sektor.11 Somit gelten die Veränderungen der Agrarwirtschaft im Allgemeinen als eine Voraussetzung für die Industrialisierung. Jedoch muss bei der Betrachtung einer „Agrarrevolution“, die dafür eigenen notwendigen Voraussetzungen beachtet werden, wo die Industrialisierung selbst wieder eine Rolle spielt.

Bezogen auf den Ackerbau veränderte sich hin zum 19. Jahrhundert vor allem die Dreifelderwirtschaft, die zwar in ihren Grundlagen bereits seit dem Mittelalter angewandt wurde. Jedoch erkannte man, dass die brachliegende Fläche mit Blattfrüchten bewirtschaftet werden konnte, ohne den Getreideanbau einzuschränken.12 Häufig wurde dafür Klee angebaut, welcher wiederrum als Viehfutter benutzt werden konnte, sodass in Westfalen nun immer mehr gemischtwirtschaftliche Höfe entstanden.13 Neben dem Verkauf tierischer Erzeugnisse, profitierte der Ackerbau ebenfalls durch die Steigerung der Düngeerträge von dem gemischtwirtschaftlichen System.14

Neben der Viehwirtschaft wurde nun auch der Kartoffelanbau intensiviert. „Die Attraktivität des Kartoffelanbaus lag bei einer – gegenüber Getreideanbau – wesentlich höheren Ertragsfähigkeit bei intensiverem Einsatz“15 Somit konnten auf einer kleineren Fläche mehr Kalorien erwirtschaftet und somit mehr Personen ernährt werden. Zusätzlich gab es von nun an die Möglichkeit, den Überschuss an Ernte auf den Markt zu bringen16 Auch wenn die Kartoffel im Laufe des 19. Jahrhunderts immer stärker sowohl von Arbeitern als auch aus bürgerlichen Kreisen nachgefragt wurde, lässt sich feststellen, dass größere Betriebe sie vor allem zur Nutzung als Viehfutter und zur Branntweinproduktion anbauten.17

Bei der Betrachtung des Forschungsstandes der westfälischen Agrargeschichte rücken jedoch zwei andere Faktoren als entscheidende Voraussetzungen für den Verlauf einer „Agrarrevolution“ in den Vordergrund. Dies sind zum einen die Preußischen Agrarreformen und speziell der in der Forschung benutzte Begriff der Bauernbefreiung, welcher eher aus einer staatlich akzentuierten Perspektive heraus beschrieben wird. Demgegenüber stehen als zweiter Faktor die demographischen und eher marktorientierten Transformationen der Urbanisierung und des Bevölkerungswachstums.

Diese werden im Folgenden, gerade auf das Beispiel Westfalen bezogen, dargestellt.

2.1. Agrarreformen und „Bauernbefreiung“

Ein allgemein häufig benanntes Kennzeichen für die Transformationsprozesse der Neuzeit ist der Übergang von Feudalismus und traditionellen Besitzverhältnissen hin zum Kapitalismus.18 Dies betraf insbesondere die Landbevölkerung, da diese sich über Jahrhunderte hinweg in feudalen Schranken befand. Dieser Übergang wurde hauptsächlich staatlich gesteuert.

Die so genannten Agrarreformen umfassten, so bezeichnet Reiner Prass es: „eine ganze Reihe von Maßnahmen, die die agrarischen Produzenten von den traditionellen rechtlichen Fesseln ihrer Wirtschaft befreien sollen“19 Ferner sind ebenso die Aufhebung der Leibeigenschaft, die Änderung der landwirtschaftlichen Organisationsstrukturen, die Privatisierung von Flächen, die Abschaffung von Pflichtabgaben und die Zusammenlegung der Felder als Maßnahmen zu nennen.20

Bereits im 18. Jahrhundert habe es in vereinzelten deutschen Staaten Reformbestrebungen zur Auflösung feudaler Privilegien gegeben. Dies lag gerade in Preußen an „ der in den letzten zwei bis drei Jahrzehnten des 18. Jahrhunderts immer krisenhafter gewordenen Situation der ländlichen Gesellschaft“21. Jedoch wurde nach einem ersten Schub an Reformen nach den Napoleonischen Kriegen die Endgültige Abschaffung feudaler Strukturen in Preußen erst nach der Revolution von 1848 beschlossen, in anderen Staaten bereits 18 Jahre zuvor.22 Beim Blick auf den Forschungsstand fällt auf, dass zunächst die preußischen Agrarreformen im Fokus standen, ehe ab den 1970er Jahren auch die übrigen deutschen Staaten vergleichend einbezogen wurden.23

Für die Zeitgenossen der Agrarreformen waren bei der Durchführung dieser vor allem die Debatten um die Ansprüche der Grundherren und deren Ablösesumme von Bedeutung. Diese vollzogen sich in der Regel durch Geldzahlungen, die vom Gesetzgeber in Abhängigkeit zum Preis der zuvor geleisteten Abschläge festgelegt wurden. Für das Beispiel Westfalen war dies Prass zufolge „ die Zahlung des 25- fachen Betrags des durchschnittlichen Jahreswertes der Abgaben“24

Ob dies nun als ein altruistischer Akt der „Befreiung“ bezeichnet werden kann, ist durchaus umstritten. Erst einmal war das Ziel der Agrarreformen staatlicherseits auf die Steigerung der Steuereinnahmen ausgerichtet. Des Weiteren wurde der komplette Eingriff in die Eigentumsrechte der Grundbesitzer staatlicherseits auch verhindert, da viele Amtsträger davon selbst betroffen gewesen wären.25 Es gab auch nicht wenige ehemals Abhängige, die die Ablösezahlungen nicht stemmen konnten oder dadurch in den finanziellen Ruin getrieben wurden. Ebenso wurde durch diese erkaufte wirtschaftliche Unabhängigkeit auch die soziale Absicherung in Form des Bauernschutzes abgeschafft.26

Neben den sozialen Folgen gab es, und dies ist in dieser Betrachtung von einer höheren Relevanz, ausschlaggebende ökonomische Konsequenzen für die Landwirte.27 An dieser Stelle tritt die Frage auf, inwieweit die Agrarreformen, gerade die Preußischen für Westfalen, denn nun als Voraussetzung für den ökonomischen Transformationsprozess der westfälischen Landwirtschaft gilt, und wie bedeutend diese gewesen ist. Hierbei ist, wie zuvor erwähnt, eine Veränderung der Forschungsmeinung zu erkennen.

Harnisch zufolge haben die Preußischen Agrarreformen dementsprechend „ die entscheidenende Bedeutung erlangt, den Agrarsektor so von der feudalen zur kapitalistischen Landwirtschaft zu transformieren, daß er eine Schlüsselrolle im Prozeß des Übergangs von einem verstärkten wirtschaftlichen Wachstum im gewerblichen Sektor zur Industriellen Revolution übernehmen konnte“28

Jedoch wird in der aktuelleren Forschung diese eher auf staatliches als auf ökonomisches Handeln bezogene Voraussetzung und Erklärung der Agrarentwicklung Westfalens weitestgehend abgelehnt. Dies liegt laut Kopsidis an der „ Betonung weit zurückreichender langfristiger Entwicklungsprozesse zur Erklärung agrarischen Wachstums“29 neuerer Studien.

Doch wenn die rein staatlich-reformatorische Sicht auf die Voraussetzungen nicht genügt, um eben diese aufzuzeigen, muss nun der Blick auf einen nicht zwangsweise staatlich gesteuerten Prozess gerichtet werden. Hierbei ist besonders die demographische Veränderung und das Wachstum der Bevölkerung im 19. Jahrhundert zu nennen.

2.2. Urbanisierung und Bevölkerungswachstum

Neben den rechtlichen Faktoren hat die Veränderung der Bevölkerungsstruktur im 19. Jahrhundert einen bedeutenden Einfluss auf die Entwicklung in der Landwirtschaft. Dies liegt vor allem an der dadurch freigesetzten Arbeitskraft wie auch an der gesteigerten Nachfrage nach Agrarprodukten, sodass überhaupt ein Anreiz zur Überproduktion geschaffen wird.30

Ein weiterer Faktor hierbei ist die Veränderung der Bevölkerungsstruktur in Bezug auf den Anteil der ländlichen Bevölkerung. Hierbei ist eine Veränderung im Vergleich zum 18. Jahrhundert zu erkennen. „ Bedarf die Zunahme im 18. Jahrhundert v.a. das Land, dessen Bevölkerung den steigenden Bedarf an Nahrungsmitteln zu einem nicht geringen Maße durch eine Intensivierung der Anbaumethoden, d.h. einen erhöhten Einsatz an Arbeitskraft, decken konnte, wuchs nun der Bevölkerungsanteil stark an, der von der Landwirtschaft mit versorgt werden musste.“31, fasst es Prass zusammen.

Im Gegensatz zur Gesetzgebung war die Entwicklung der Bevölkerungsstruktur regional höchst unterschiedlich. Westfalen gilt hierbei als eines der repräsentativsten Beispiele, da es neben dem Rheinland und Sachsen den höchsten Bevölkerungsanstieg und die größte Veränderung innerhalb der Bevölkerung vorwies.32

[...]


1 Artikel aus dem Bochumer Stadtspiegel vom 26.11.2019: https://www.lokalkompass.de/bochum/c-politik/biobauern-sind-keine-subunternehmer-der-billig-lebensmitteldiscounter_a1256835;Abgerufen am 05.02.2020

2 Bericht des WDR vom 25.11.2019: https://www1.wdr.de/nachrichten/bauern-demonstrieren-nrw-100.html ; Abgerufen am 08.02.2020

3 Vgl.Kopsidis, Michael: Agrarentwicklung. Historische Agrarrevolutionen und Entwicklungsökonomie (Wirtschaftsgeschichte, 6), Stuttgart 2006, S. 278, im Folgenden zitiert als: Kopsidis: Agrarentwicklung.

4 Vgl. Kopsidis: Agrarentwicklung, S. 342–362.

5 Vgl.Wischermann, Clemens: Art. „Hungerkrisen im vormärzlichen Westfalen“, in: Düwell, Kurt (Hg.): Rheinland-Westfalen im Industriezeitalter, Wuppertal 1984, S. 126–148, im Folgenden zitiert als: Wischermann: Hungerkrisen.

6 Vgl. Kopsidis, Michael: Marktintegration und Entwicklung der westfälischen Landwirtschaft 1780 - 1880. Marktorientierte ökonomische Entwicklung eines bäuerlich strukturierten Agrarsektors (Münsteraner Beiträge zur Cliometrie und quantitativen Wirtschaftsgeschichte, 3), Münster 1996, im Folgenden zitiert als: Kopsidis: Marktintegration.

7 Vgl. Kap.3

8 Hierbei sind vor allem die Theorie der Bevölkerungsentwicklung nach Boserup zu nennen. Ebenso spielen aber auch die ökonomische Theorie für die landwirtschaftliche Bodennutzung und Standortbestimmung nach Johann Heinrich von Thünen eine Rolle.

9 Vgl.Kopsidis: Marktintegration.

10 Dipper, Christof: Art. „Bauernbefreiung, landwirtschaftliche Entwicklung und Industrialisierung in Deutschland“. Die nichtpreußischen Staaten, in: Pierenkemper, Toni (Hg.): Landwirtschaft und industrielle Entwicklung, Stuttgart 1989, S. 63–75, S. 64, im Folgenden zitiert als: Dipper: Bauernbefreiung.

11 Vgl. Berthold, Rudolf; Harnisch, Hartmut; Müller, Hans-Heinrich: Der preußische Weg der Landwirtschaft und neuere Westdeutsche Forschungen, in: Jahrbuch für Wirtschaftsgeschichte (19 70), S. 259–268.

12 Vgl.Harnisch, Hartmut: Kapitalistische Agrarreform und industrielle Revolution. Agrarhistorische Untersuchungen über das ostelbische Preussen zwischen Spätfeudalismus und bürgerlich-demokratischer Revolution von 1848/49, unter besonderer Berücksichtigung der Provinz Brandenburg, Potsdam 1984, S. 204.

13 Vgl.Kopsidis: Agrarentwicklung, S. 325–327.

14 Vgl.Radkau, Joachim: Natur und Macht. Eine Weltgeschichte der Umwelt, Brosch. Sonderausg., 1. Aufl., aktualisierte und erw. Fassung der geb. Aufl. 2000, München 2002, S. 96.

15 Prass, Reiner; Schlumbohm, Jürgen: Grundzüge der Agrargeschichte. Vom Dreißgjährigen krieg bis zum Beginn der Moderne (1650-1880), Köln, u.a. 2016, S. 164, im Folgenden zitiert als: Prass; Schlumbohm: Grundzüge.

16 Vgl.Achilles, Walter; Franz, Günther: Deutsche Agrargeschichte im Zeitalter der Reformen und der Industrialisierung. Mit 35 Tabellen (Deutsche Agrargeschichte, / begr. von Günther Franz. Hrsg. von Friedrich-Wilhelm Henning ; 1), Stuttgart 1993, S. 224, im Folgenden zitiert als: Achilles; Franz: Deutsche.

17 Vgl.Prass; Schlumbohm: Grundzüge, S. 164.

18 Vgl.Harnisch, Hartmut: Art. „Die Agrarreform in Preußen und ihr Einfluß auf das Wachstum der Wirtschaft“, in: Pierenkemper, Toni (Hg.): Landwirtschaft und industrielle Entwicklung, Stuttgart 1989, S. 27–40, S. 27, im Folgenden zitiert als: Harnisch: Agrarreform.

19 Prass; Schlumbohm: Grundzüge, S. 150.

20 Eine Genaue Aufzählung der einzelnen Gesetze siehe:Dipper, Christof: Die Bauernbefreiung in Deutschland. 1790 - 1850 (Urban-Taschenbücher, 298), Stuttgart 1980.

21 Vgl.Harnisch: Agrarreform, S. 27–29.

22 Vgl.Prass; Schlumbohm: Grundzüge, S. 151.

23 Als Beispiel hierfür siehe: Dipper: Bauernbefreiung.

24 Prass; Schlumbohm: Grundzüge, S. 151.

25 Vgl. Achilles; Franz: Deutsche, S. 111–113.

26 Vgl.Ziegler, Dieter: Die Industrielle Revolution, 3rd ed., Darmstadt 2013, S. 20.

27 Für eine genauere Beschreibung des Verlaufs der ökonomischen Folgen, siehe Kap.3.

28 Harnisch: Agrarreform, S. 40.

29 Kopsidis: Agrarentwicklung, S. 284.

30 Prass; Schlumbohm: Grundzüge, S. 157–159.

31 Prass; Schlumbohm: Grundzüge, S. 158.

32 Vgl.Ehmer, Josef: Bevölkerungsgeschichte und Historische Demographie 1800 - 2010 (Enzyklopädie deutscher Geschichte, Bd. 71), 2., um einen Nachtr. erw. Aufl., München 2013, S. 7–9.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten

Details

Titel
Die westfälische "Agrarrevolution" während der Industrialisierung. Entwicklung der westfälischen Landwirtschaft zwischen 1770 und 1880
Hochschule
Ruhr-Universität Bochum  (Historisches Institut)
Veranstaltung
Hauptseminar: Industrialisierung und Region
Note
2,3
Autor
Jahr
2020
Seiten
24
Katalognummer
V541215
ISBN (eBook)
9783346155917
ISBN (Buch)
9783346155924
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Agrargeschichte, Wirtschaftsgeschichte, Agrarentwicklung, Industrialisierung, Westfalen, Ruhrgebiet
Arbeit zitieren
Robin Großkopf (Autor), 2020, Die westfälische "Agrarrevolution" während der Industrialisierung. Entwicklung der westfälischen Landwirtschaft zwischen 1770 und 1880, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/541215

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