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Die Briefe der Alessandra Strozzi und die Rolle der Frau im Florenz der Renaissance

Titel: Die Briefe der Alessandra Strozzi und die Rolle der Frau im Florenz der Renaissance

Hausarbeit , 2016 , 26 Seiten , Note: 2.3

Autor:in: Elena Grigoryan (Autor:in)

Geschichte Europas - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Anhand von Briefen von Alessandra Strozzi, die 1877 von Cesare Guasti herausgegeben wurden, wird das häusliche Leben in Italien des 15. Jahrhunderts der weiblichen Familienmitglieder untersucht. Die Schriftstellerin entstammte einer reichen Patrizierfamilie und stand zumeist den Medici entgegen. Der Focus der Arbeit liegt eher auf Alessandra Strozzi, die zwar nicht als Beispiel für alle Frauen, jedoch als eine "typische" Frau ihres Ranges gilt. In dieser Arbeit soll untersucht werden, inwieweit Witwen Einfluss im familiären und wirtschaftlichen Bereichen ausüben konnten. Einerseits ist diese Fragestellung interessant, um den Weg zu sehen, den Frauen gehen mussten, bis sie völlig emanzipiert waren, andererseits wird es deutlich, inwieweit sich die Stellung einer florentinischen Witwe von der einer verheirateten Frau unterschied.

Diese Arbeit besteht aus zwei Teilen. In der Einleitung gibt die Allgemeininformation den ersten Eindruck von der Florentinischen Welt während der Renaissance und die Rollenverteilung innerhalb der Florentinischen Gesellschaft wird sichtbar. Der Schwerpunkt liegt auf dem gesellschaftlichen und familiären Leben der Witwen. Im zweiten Teil werden das Leben und die Briefe von Alessandra Strozzi genau, auf die Fragestellung untersucht und analysiert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Die Florentinischen Witwen während der Renaissance

1. 2. Forschungsschwerpunkt und Forschungsliteratur

2. Alessandra Strozzi- Biographie

3. Quellenkritik und Analyse der Briefe von Alessandra Strozzi

3.1. Familiäre Verhältnisse

3. 2. Einnahmequellen

3. 3. Umzug

3. 4. Politisches Interesse

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das gesellschaftliche und familiäre Leben von Witwen in der florentinischen Renaissance anhand der Biografie und Korrespondenz von Alessandra Strozzi. Ziel ist es, den Einfluss von Witwen auf familiäre und wirtschaftliche Belange zu analysieren und aufzuzeigen, wie Alessandra Strozzi trotz patriarchaler Strukturen eigenständige Entscheidungen traf und als einflussreiche Persönlichkeit agierte.

  • Die gesellschaftliche Rolle und Handlungsspielräume der florentinischen Witwen im 14.-16. Jahrhundert.
  • Alessandra Strozzis Leben als Witwe, Mutter und Familienverwalterin im Exil.
  • Die Analyse ihrer Korrespondenz als historische Quelle zur Familien- und Wirtschaftsgeschichte.
  • Der Einfluss von Frauen auf Erziehung, Heiratspolitik und finanzielle Absicherung innerhalb der Familie.
  • Die Möglichkeiten und Grenzen weiblichen politischen und wirtschaftlichen Handelns in der Renaissance.

Auszug aus dem Buch

3. Quellenkritik und Analyse der Briefe von Alessandra Strozzi

Von Alessandra Strozzi sind dreiundsiebzig Briefe an ihre SöhneFilippo, Lorenzo, Matteo und wenige Brief an den Cousin ihres verstorbenen Mannes Jacopo di Lionardo erhalten geblieben. Zum ersten Mal wurden sie mit anderen Briefen ihrer Familie 1877 von dem florentinischen Archivar Cesare Guastiin Lettere di unagentildonnafiorentina del secolo XV ai figliuoliesuli publiziert. Es gab noch weitere Ausgabe von diesen Briefen auf englische und deutsche Sprache. Als Grundlage für diese Arbeit diente die Ausgabe von Alfred Doren Alessandra Macinghi Neghli Strozzi Briefe aus dem Jahr 1926. Die von Alessandra eigenhändig geschriebene Original-briefe wurden im Staatsarchiv von Florenz bewahrt.

Die Briefe liefern einen guten Einblick in das politische und wirtschaftliche Leben der Florentiner Gesellschaft. Bei ihrer Analyse müssen die Briefe sehr kritisch betrachtet werden, wenn sie gefühlsbeladen und weniger sachlich sind. Es gibt auch andere Schwierigkeiten, die bei der genaueren Untersuchung beachtet werden müssen.Zwischen den Einzelbriefen sind Zeitlücken, das heißt für einige Jahre sind keine Briefe erhalten geblieben, zum Beispiel zwischen den Jahren 1465 und 1468. Während dieser Zeit gab es aber entscheidende Veränderungen im Leben Alessandras, zum Beispiel kehrte ihr Sohn Filippo nach Florenz. Der Leser erfährt aber nicht, wie diese Neuigkeit von Alessandra aufgenommen wurde.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Leben der florentinischen Witwen während der Renaissance ein und legt den Fokus auf die Untersuchung der Briefe von Alessandra Strozzi als Fallbeispiel.

2. Alessandra Strozzi- Biographie: In diesem Kapitel wird der Lebensweg von Alessandra Strozzi von ihrer Geburt über ihre Ehe bis hin zu ihrer Zeit als alleinerziehende Witwe im Exil dargestellt.

3. Quellenkritik und Analyse der Briefe von Alessandra Strozzi: Dieser zentrale Teil untersucht die Korrespondenz von Alessandra Strozzi unterteilt in ihre familiären Verhältnisse, Einnahmequellen, ihr Umzugsverhalten und politisches Interesse.

4. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Alessandra Strozzi trotz patriarchaler Einschränkungen innerhalb ihres Rahmens als Mutter und Familienverwalterin maßgeblichen Einfluss ausübte.

Schlüsselwörter

Alessandra Strozzi, Florenz, Renaissance, Witwen, Korrespondenz, Familienleben, Patriarchat, Wirtschaftsgeschichte, Frauenrolle, Emanzipation, Medici, Erbrecht, Mitgift, Briefzensur, Exil

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Leben von Witwen im Florenz der Renaissance und nutzt dafür die Korrespondenz von Alessandra Strozzi als zentrales Fallbeispiel.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind die sozialen Handlungsspielräume von Witwen, ihre Rolle innerhalb der Familie, ihr Umgang mit Finanzen und ihre indirekte politische Teilhabe.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist aufzuzeigen, wie eine "typische" Patrizierfrau wie Alessandra Strozzi trotz männlich dominierter gesellschaftlicher Strukturen Eigenständigkeit und Einfluss erreichen konnte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine historische Analyse, die auf einer kritischen Untersuchung von Primärquellen (Briefen) sowie einer Auswertung zeitgenössischer Sekundärliteratur basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert die Briefe von Alessandra Strozzi, wobei Themen wie Ausbildung der Kinder, Heiratspolitik, Verwaltung des Familienvermögens und politische Einflussnahme im Vordergrund stehen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten mit den Begriffen Alessandra Strozzi, Renaissance, Witwenschaft, Florentinische Gesellschaft, Familienmanagement und weibliche Handlungsspielräume zusammenfassen.

Wie beeinflusste der Exil-Status der Söhne Alessandras politisches Handeln?

Da sie ihre Söhne aufgrund der Verbannung nicht direkt politisch vertreten konnte, nutzte Alessandra informelle Netzwerke, vermittelte durch männliche Verwandte und setzte Geschenke ein, um Einfluss auf die politische Elite zu nehmen.

Welche Bedeutung hatte das Testament für Alessandra als Witwe?

Das Testament ihres verstorbenen Mannes Matteo legte grundlegend fest, wie Alessandra über Kinder, Vormundschaft und Wohnort verfügen konnte, was ihre Handlungsfreiheit maßgeblich definierte.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Briefe der Alessandra Strozzi und die Rolle der Frau im Florenz der Renaissance
Hochschule
Humboldt-Universität zu Berlin
Note
2.3
Autor
Elena Grigoryan (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
26
Katalognummer
V541241
ISBN (eBook)
9783346198310
ISBN (Buch)
9783346198327
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Italien Strozzi
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Elena Grigoryan (Autor:in), 2016, Die Briefe der Alessandra Strozzi und die Rolle der Frau im Florenz der Renaissance, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/541241
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  26  Seiten
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