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Sprache und Depression. Eine linguistische und gesprächsanalytische Untersuchung von Therapiegesprächen

Titel: Sprache und Depression. Eine linguistische und gesprächsanalytische Untersuchung von Therapiegesprächen

Masterarbeit , 2020 , 59 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Gordon Jung (Autor:in)

Germanistik - Linguistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit widmet sich der Fragestellung, inwiefern sich Depressionen auf den sprachlichen Ebenen manifestieren und, wenn es eine solche Sprache der Depression gibt, wie sie sich von einer gesunden Sprache unterscheidet. Besonders die Multimodalität bestehend aus verbalen, paraverbalen und nonverbalen Kommunikationsmitteln scheinen hierbei von Interesse zu sein. Da die sprachliche Gestaltung insbesondere innerhalb von Psychotherapiegesprächen eine immanente Wichtigkeit aufweist, werden diese anhand geeigneter Literatur innerhalb des Forschungsgebiets näher analysiert.

Diese Untersuchung wird methodisch ausschließlich literaturbasiert vorgehen, da der Zugang zu Transkripten, Audio- und Videodaten aufgrund der sensiblen und personenbezogenen Inhalte durch den Datenschutz gedeckt ist. Die meisten zugrundeliegenden Arbeiten betrachteten dieses Phänomen aus der linguistischen, gesprächs- bzw. konversationsanalytischen oder ethnomethodologischen Perspektive, wobei Schnittstellen zur Psycholinguistik sowie zur Psychologie in der Natur des Untersuchungsgegenstandes liegen.

Nachdem der Untersuchungsgegenstand des Gesprächs und im Speziellen die Subkategorie des psychologischen Therapiegesprächs in Bezug auf sprachliche und interaktionale Gestaltung dargestellt wird, folgen eine grundlegende Typologisierung und Kategorisierung des Begriffs Depression aus medizinischer sowie psychologischer Perspektive inklusive der pathologischen Symptomatik. Anschließend werden ausgewählte Forschungsquellen analysiert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • 1. EINLEITUNG UND FRAGESTELLUNG
  • 2. FORSCHUNGSGEGENSTAND
    • I. Das Gespräch
    • II. Das Therapiegespräch
  • 3. DEPRESSION – DIE MEDIZINISCHE UND PSYCHOLOGISCHE DEFINITION
  • 4. DEPRESSION AUS LINGUISTISCHER-KONVERSATIONSANALYTISCHER PERSPEKTIVE
    • Verbale Parameter
      • i. Lexikalische Gestaltung
      • ii. Bildliche Darstellungen, Metaphern und Symbole
      • iii. Pronomen und pronominaler Wechsel
      • iv. Modalverben und Tempusformen
      • v. Formulierungen und Reformulierungen
      • vi. Generalisierungen und agensfreie Formulierungen
    • II. Paraverbale Parameter
      • i. Akzentuierung und Rhythmus
      • ii. Intonation
      • iii. Pausen
    • III. Nonverbale Parameter
      • i. Körperstellung, -haltung und -orientierung
      • ii. Handbewegungsverhalten
      • iii. Mimisches Verhalten
  • 5. ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK
    • Zusammenfassung der Ergebnisse
    • II. Ausblick

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Diese Arbeit untersucht, wie sich Depressionen sprachlich manifestieren und inwiefern sich die Sprache von depressiven Menschen von einer gesunden Sprache unterscheidet. Dabei werden die verschiedenen Ebenen der Kommunikation, also verbale, paraverbale und nonverbale Elemente, betrachtet. Der Fokus liegt auf der Analyse von Therapiegesprächen, da die sprachliche Gestaltung in diesem Kontext von besonderer Bedeutung ist.

  • Die Untersuchung der sprachlichen Merkmale von Depressionen
  • Die Analyse der Unterschiede zwischen der Sprache von depressiven Menschen und der Sprache von gesunden Menschen
  • Die Rolle von Therapiegesprächen in der Erforschung der Sprache von Depressionen
  • Die Bedeutung der multimodalen Kommunikation (verbale, paraverbale und nonverbale Elemente) für das Verständnis von Depressionen
  • Die Relevanz der sprachlichen Analyse für die Diagnostik und Therapie von Depressionen

Zusammenfassung der Kapitel

Die Einleitung stellt die Fragestellung der Arbeit vor und führt in das Thema Depression ein. Sie beleuchtet die steigende Anzahl depressiver Erkrankungen und die Bedeutung von Sprache in der Therapie dieser Störung. Das zweite Kapitel widmet sich dem Forschungsgegenstand, genauer dem Gespräch und dem Therapiegespräch. Das dritte Kapitel definiert Depression aus medizinischer und psychologischer Sicht. Das vierte Kapitel analysiert Depression aus linguistischer-konversationsanalytischer Perspektive, wobei verschiedene verbale, paraverbale und nonverbale Parameter untersucht werden.

Schlüsselwörter

Depression, Sprache, Therapiegespräch, Linguistik, Konversationsanalyse, verbale Parameter, paraverbale Parameter, nonverbale Parameter, multimodal, Diagnostik, Therapie.

Häufig gestellte Fragen

Gibt es eine spezifische „Sprache der Depression“?

Ja, Untersuchungen zeigen, dass sich Depressionen auf verbalen, paraverbalen und nonverbalen Ebenen manifestieren und sich signifikant von einer gesunden Sprache unterscheiden.

Welche verbalen Merkmale sind typisch für depressive Patienten?

Typisch sind bestimmte lexikalische Gestaltungen, die häufige Nutzung von Metaphern für Leid, ein vermehrter Gebrauch von Ich-Pronomen sowie Generalisierungen.

Was sind paraverbale Parameter bei Depressionen?

Dazu gehören Veränderungen in der Intonation, ein verlangsamter Sprechrhythmus, eine monotone Akzentuierung und auffällig häufige oder lange Sprechpausen.

Welche nonverbalen Anzeichen treten in Therapiegesprächen auf?

Nonverbale Parameter umfassen eine gedrückte Körperhaltung, verminderte Mimik sowie ein spezifisches Handbewegungsverhalten der Betroffenen.

Warum ist die Analyse von Therapiegesprächen so wichtig?

In Therapiegesprächen ist die sprachliche Interaktion das zentrale Werkzeug. Die Analyse hilft dabei, Diagnostik und Therapie durch ein tieferes Verständnis der multimodalen Kommunikation zu verbessern.

Wie wurde diese Untersuchung durchgeführt?

Die Untersuchung basiert auf einer umfassenden Literaturanalyse linguistischer, konversationsanalytischer und psychologischer Forschungsquellen.

Ende der Leseprobe aus 59 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Sprache und Depression. Eine linguistische und gesprächsanalytische Untersuchung von Therapiegesprächen
Hochschule
Universität Mannheim  (Institut für deutsche Sprache)
Veranstaltung
1. Staatsexamen
Note
2,0
Autor
Gordon Jung (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
59
Katalognummer
V541381
ISBN (eBook)
9783346179951
ISBN (Buch)
9783346179968
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sprache Depression Abschlussarbeit Untersuchung Linguistik Gesprächsanalyse verbal paraverbal nonverbal Therapiegespräch Kommunikation Psycholinguisitik Sprachwissenschaft Germanistik Konversationsanalyse Medizin medizinische Kommunikation
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Gordon Jung (Autor:in), 2020, Sprache und Depression. Eine linguistische und gesprächsanalytische Untersuchung von Therapiegesprächen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/541381
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Leseprobe aus  59  Seiten
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