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Schwerpunkte bei der Erstellung von Studienplänen für Bachelor- und Masterstudiengänge der Sozialen Arbeit

Title: Schwerpunkte bei der Erstellung von Studienplänen für Bachelor- und Masterstudiengänge der Sozialen Arbeit

Seminar Paper , 2016 , 15 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Martin Kutej (Author)

Social Work
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Die Arbeit versucht zu beantworten, in welcher Form sich thematische und theoriegeleitete Schwerpunkte von Studiengangsleitern bei der Erstellung von Studienplänen für Bachelor- und Masterstudiengängen für Soziale Arbeit an österreichischen Fachhochschulen zeigen.

Hierfür ist zu überlegen, wer die über die Erstellung der Studienpläne notwendigen Informationen verfügt und darüber entsprechend Auskunft geben kann. In erster Linie werden dies die aktuellen Studiengangsleiter selbst sein, darüber hinaus aber auch ihre mittelbaren und unmittelbaren Vorgänger. Des Weiteren kämen auch Fachhochschulprofessoren in Frage, die in die Erarbeitung der Studienpläne mit eingebunden waren, ebenso wie Mitarbeiter des zuständigen Wissenschaftsministeriums, die mit der Akkreditierung und Evaluierung der Studiengänge beauftragt sind beziehungsweise waren.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Empirische Sozialforschung, ein mögliches Beispiel

2.1 Die Forschungsfragestellung

3 Grundlagen der empirischen Sozialforschung

3.1 Definition des Begriffs empirische Sozialforschung

3.2 Die Methoden der empirischen Sozialforschung

4 Die verwendete Forschungsmethode

4.1 Das Interview

4.2 Der Expertenstatus

4.3 Die Kompetenzen des Interviewers

4.4 Der Interviewleitfaden

4.5 Die Durchführung der Interviews

5 Inhaltsanalyse nach Mayring

5.1 Spezifika der Inhaltsanalyse

6 Ablaufmodell der Inhaltsanalyse

6.1 Festlegung des Materials

6.2 Analyse der Entstehungssituation

6.3 Formale Charakteristika des Materials

6.4 Richtung der Analyse

6.5 Theoriegeleitete Differenzierung der Fragestellung

6.6 Bestimmung der Analysetechnik

6.7 Definition der Analyseeinheit

6.8 Rücküberprüfung des Kategoriesystems und Anwendung der inhaltsanalytischen Gütekriterien

7 Fazit

Zielsetzung und Themenfelder

Die Arbeit skizziert den methodischen Ablauf einer empirischen Forschungsarbeit am Beispiel einer Untersuchung zur Studienplangestaltung in der Sozialen Arbeit. Das Hauptziel ist die theoretische Reflexion eines qualitativen Forschungsvorhabens und die kritische Auseinandersetzung mit der methodischen Durchführbarkeit.

  • Methodische Grundlagen der empirischen Sozialforschung
  • Konzeption und Durchführung von Experteninterviews
  • Theoretische Fundierung der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring
  • Strukturierung und Anwendung des inhaltsanalytischen Ablaufmodells
  • Kritische Reflexion über die Rekrutierung von Forschungspartnern

Auszug aus dem Buch

4.3 Die Kompetenzen des Interviewers

Als InterviewerIn ist es wichtig, einige Grundhaltungen zu verinnerlichen:

• Lernen: ExpertInnen sind die befragten Personen, nicht der/die InterviewerIn. Die ExpertInnenschaft des/der InterviewerIn beschränkt sich auf die methodische Vorgangsweise.

• Interesse und Neugier: Grundlage jedes Interviews ist es, sich auf Unbekanntes und Neues einzulassen. Je größer die Neugier, desto leichter fällt genaues zuhören.

• Keine vorschnellen (Vor-)Urteile: Der Wahrnehmungsspielraum wird eingeschränkt, und nach dem Abschluss des Interviews fällt es schwer, Fragen „nachzuholen“ um fehlende Antworten zu erhalten.

• Die interviewenden Personen haben immer Recht: Es wird nach der Sicht der/des Experten gefragt, die Antwort auf diese Sicht kann nur der/die Betreffende für sich geben.

• Zuhören: Zuhören ist ein aktives Prozess des Mitdenkens, bei Unklarheiten ist nachzufragen. Nachdenkpausen sind gestattet.

• Nicht alles als selbstverständlich hinnehmen: Häufig ist es nötig, scheinbaren Selbstverständlichkeiten auf den Grund zu gehen. So können Missverständnisse und Missinterpretationen vermieden werden.

• Keine Diskriminierung von GesprächsteilnehmerInnen: Dies ist besonders dann essentiell, wenn es sich um ein Interview mit mehreren Personen zugleich handelt (vgl. Froschauer, Lueger 2003: 59f).

Die wohl wichtigste Aufgabe des/der InterviewerIn wird es sein, das Gespräch mit seinen/ihren Fragen zu steuern, um die gewünschten Informationen zu erhalten. Demzufolge erheben Gläser und Laudel die Forderung, dass es zur Rolle des Interviewpartners gehört, „den Signalen und Aufforderungen des Interviewers zu folgen und die gewünschten Informationen zu geben.“ (Gläser, Laudel 2009: 112).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Die Einleitung erläutert die ursprüngliche Absicht der Arbeit, Interviews mit Studiengangsleitern zu führen, und beschreibt die praktischen Hindernisse, die zum gewählten Gedankenexperiment führten.

2 Empirische Sozialforschung, ein mögliches Beispiel: Hier wird der Prozess der Forschungsfrageformulierung anhand eines Beispiels aus dem Bereich der Fachhochschullehre in der Sozialen Arbeit dargestellt.

3 Grundlagen der empirischen Sozialforschung: Dieses Kapitel erläutert die wesentlichen methodischen Zusammenhänge, wie das Definieren von Untersuchungsgegenständen und die Auswahl geeigneter Interviewpartner.

4 Die verwendete Forschungsmethode: Es wird die Eignung leitfadengestützter Experteninterviews diskutiert und Anforderungen an den Interviewer sowie die Gestaltung des Leitfadens dargelegt.

5 Inhaltsanalyse nach Mayring: Der Abschnitt führt in die qualitative Auswertungstechnik nach Mayring ein und betont die Bedeutung von systematischer und regelgeleiteter Vorgehensweise.

6 Ablaufmodell der Inhaltsanalyse: Dieses Kapitel detailliert die praktischen Schritte, von der Materialfestlegung über die Transkription bis zur Gütekriterienprüfung.

7 Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse des Gedankenexperiments zusammen und thematisiert die Schwierigkeit der Interviewpartner-Rekrutierung.

Schlüsselwörter

Empirische Sozialforschung, Qualitative Sozialforschung, Experteninterview, Inhaltsanalyse, Philipp Mayring, Forschungsfrage, Leitfaden, Transkription, Methodik, Sozialarbeit, Studienpläne, Forschungsprozess, Interviewtechnik, Gütekriterien, Rekrutierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der methodischen Planung und theoretischen Fundierung eines empirischen Forschungsprojekts im Kontext der Sozialen Arbeit, wobei der Fokus auf dem Ablauf einer qualitativen Untersuchung liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Gestaltung von Forschungsfragen, die Durchführung von Experteninterviews, die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring und die praktischen Anforderungen an den Forschenden.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel besteht darin, den gesamten Prozess einer empirischen Sozialstudie zu skizzieren und kritisch zu reflektieren, wobei ein konkretes Beispiel aus dem Fachhochschulwesen als Gedankenexperiment dient.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit konzentriert sich auf die Methode des leitfadengestützten Experteninterviews in Kombination mit der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen der empirischen Sozialforschung, die methodische Durchführung von Interviews sowie die detaillierten Arbeitsschritte einer Inhaltsanalyse gemäß Mayring.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie qualitative Inhaltsanalyse, Forschungsdesign, Experteninterviews, Studiengangsgestaltung und methodische Gütekriterien charakterisiert.

Warum konnte das ursprüngliche Forschungsvorhaben nicht umgesetzt werden?

Der Autor musste feststellen, dass sowohl zeitliche Ressourcen begrenzt waren als auch die Bereitschaft potenzieller Interviewpartner zur Teilnahme an dem Projekt nicht im notwendigen Ausmaß gegeben war.

Welche Bedeutung misst der Autor der Anonymisierung in diesem Forschungskontext bei?

Im spezifischen Fall der Untersuchung von Studienplänen und individuellen Studiengangsleitern stuft der Autor eine Anonymisierung als nicht relevant bzw. kaum durchführbar ein, da der direkte Zusammenhang zwischen Person und Planungsentscheidung von Interesse ist.

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Details

Title
Schwerpunkte bei der Erstellung von Studienplänen für Bachelor- und Masterstudiengänge der Sozialen Arbeit
College
University of Applied Sciences Feldkirchen  (Studienbereich Soziale Arbeit: Entwickeln und Gestalten)
Course
Empirische Sozialforschung
Grade
1,0
Author
Martin Kutej (Author)
Publication Year
2016
Pages
15
Catalog Number
V541396
ISBN (eBook)
9783346157614
ISBN (Book)
9783346157621
Language
German
Tags
Studienpläne Fachhochschule Österreich theorie Schwerpunkte
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Martin Kutej (Author), 2016, Schwerpunkte bei der Erstellung von Studienplänen für Bachelor- und Masterstudiengänge der Sozialen Arbeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/541396
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