Diese Arbeit stellt eine Trainingsplanung zur Beweglichkeit und Koordination vor. Mit diesem Training soll eine langfristige Verletzungsprophylaxe und der Abbau von lokalen Muskelverspannungen erreicht werden.
Durch das zehnminütige Aufwärmen, wird nicht nur das Herz-Kreislauf- und Atmungssystem aktiviert, sondern auch die Muskulatur auf bevorstehende Belastungen besser vorbereitet. Ebenso kann durch die leichte Vorbelastung das Verletzungsrisiko gemindert werden.
Sowohl bei der Reihenfolge als auch bei der Auswahl der Übungen wurden die Trainingsmotive, der allgemeine Gesundheitszustand und vor allem auch der Beweglichkeitstest berücksichtigt.
Inhaltsverzeichnis
1 PERSONENDATEN
2 BEWEGLICHKEITSTESTUNG
2.1 Bewertung der Testergebnisse
3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING
3.1 Begründung des Beweglichkeitstrainings
4 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING
4.1 Begründung des Koordinationstrainings
5 LITERATURRECHERCHE
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, ein individuelles Trainingsprogramm zur Optimierung der Beweglichkeit und Koordination für eine sportlich aktive Person mit sitzender Bürotätigkeit zu erstellen. Dabei steht die Behebung muskulärer Defizite sowie die sportartspezifische Verletzungsprävention und Leistungssteigerung im Fokus der Forschungsüberlegungen.
- Analyse des aktuellen Gesundheitszustands und Identifikation muskulärer Dysbalancen
- Konzeption eines zielgerichteten Beweglichkeitstrainings unter Berücksichtigung verschiedener Dehnmethoden
- Entwicklung eines Koordinationstrainings zur Verbesserung der Tiefensensibilität und Stabilität
- Vergleichende Literaturrecherche zu den Effekten von Dehnübungen auf die sportliche Leistungsfähigkeit
Auszug aus dem Buch
3.1 Begründung des Beweglichkeitstrainings
Durch das zehnminütige Aufwärmen, wird nicht nur das Herz-Kreislauf und Atmungs-system aktiviert sondern auch die Muskulatur auf bevorstehende Belastungen besser vorbereitet. Ebenso kann durch die leichte Vorbelastung das Verletzungsrisiko gemindert werden (Hottenrott & Neumann, 2016, S.107).
Sowohl bei der Reihenfolge als auch bei der Auswahl der Übungen wurden die Trainingsmotive, der allgemeine Gesundheitszustand und vorallem auch der Beweglichkeitstest berücksichtigt.
Die Übungen 1-3 wurden aufgrund der Defizite des Probanden ausgewählt. Sowohl in der ischiocruralen Muskulatur als auch be idem M. rectus femoris waren diese vorhanden. Nachfolgend wird auf die Verspannungsbeschwerden des Probanden eingegangen. Übung 4 ist somit für die Nackenmuskulatur. Die weiteren Übungen (5-10) kompletieren das Training und decken alle wichtigen Muskel-Gelenk-Systeme ab, um keine weiteren Defizite auftreten zu lassen und weiterhin von der vorhandenen Beweglichkeit zu profetieren.
Zusammenfassung der Kapitel
1 PERSONENDATEN: Erfassung und Analyse der persönlichen Merkmale, sportlichen Aktivitäten und gesundheitlichen Rahmenbedingungen des Probanden.
2 BEWEGLICHKEITSTESTUNG: Durchführung und Dokumentation manueller Muskelfunktionstests zur Identifikation muskulärer Defizite.
2.1 Bewertung der Testergebnisse: Interpretation der Testergebnisse mit Fokus auf muskuläre Dysbalancen, die auf eine sitzende berufliche Tätigkeit zurückzuführen sind.
3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING: Erstellung eines strukturierten Dehnplans inklusive Übungsauswahl, Zielmuskulatur und Durchführungsmodalitäten.
3.1 Begründung des Beweglichkeitstrainings: Wissenschaftliche Herleitung der gewählten Dehnmethoden, Intensitäten und Trainingsreihenfolgen unter Einbezug sportwissenschaftlicher Literatur.
4 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING: Entwicklung eines Trainingsprogramms zur Förderung der Gleichgewichtsfähigkeit und Stabilisierung des Sprunggelenks.
4.1 Begründung des Koordinationstrainings: Erläuterung des propriozeptiven Trainingsansatzes und dessen Bedeutung für sportartspezifische Anforderungen im Handball.
5 LITERATURRECHERCHE: Gegenüberstellung und kritische Analyse zweier Studien zur Wirkung von Dehnübungen auf die sportliche Leistungsfähigkeit.
Schlüsselwörter
Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, Trainingsplanung, Propriozeptives Training, Dehnmethoden, Muskelfunktionsdiagnostik, Verletzungsprophylaxe, Leistungsfähigkeit, Ischiocrurale Muskulatur, M. rectus femoris, Sportökonomie, Trainingswissenschaft, Nackenmuskulatur, Stabilität, Tiefensensibilität
Häufig gestellte Fragen
Was ist das grundlegende Thema der Arbeit?
Die Arbeit behandelt die Erstellung und wissenschaftliche Begründung eines individuellen Trainingsplans für Beweglichkeits- und Koordinationstraining.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Die zentralen Felder umfassen die sportwissenschaftliche Diagnostik, die Trainingsplanung, verschiedene Dehnmethoden sowie die Zusammenhänge zwischen Dehnen und Leistungsfähigkeit.
Was ist das primäre Ziel des Trainingsplans?
Das primäre Ziel ist die Beseitigung identifizierter muskulärer Defizite sowie die Verbesserung der allgemeinen Leistungsfähigkeit und Verletzungsprävention für einen Handballer.
Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?
Es werden eine manuelle Muskelfunktionsdiagnostik nach Janda sowie eine systematische Literaturrecherche zur Wirksamkeit von Dehntechniken angewandt.
Welche Schwerpunkte hat der Hauptteil?
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Trainingsplanung für Beweglichkeit und Koordination, deren methodische Begründung sowie eine vergleichende Analyse aktueller Studien.
Wodurch zeichnet sich die Arbeit inhaltlich aus?
Die Arbeit verknüpft praktische Empfehlungen für das Training mit theoretischen Grundlagen aus der Trainingswissenschaft und der Physiotherapie.
Warum spielt die sitzende Bürotätigkeit des Probanden eine Rolle?
Die Bürotätigkeit ist entscheidend für die Identifikation lokaler Verspannungen im Nackenbereich und spezifischer Verkürzungen, die durch das gezielte Training adressiert werden sollen.
Welche Rolle nimmt das Propriozeptive Training ein?
Das propriozeptive Training dient insbesondere der Verbesserung der Tiefensensibilität, was für die Stabilisierung des Sprunggelenks bei handballspezifischen Sprung- und Landebewegungen essentiell ist.
- Arbeit zitieren
- Felix Kohlmann (Autor:in), 2019, Trainingsplanung Beweglichkeit und Koordination. Langfristige Verletzungsprophylaxe und Abbau von lokalen Muskelverspannungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/542135