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Konzept eines Onlineshops. Einkaufsmöglichkeit für Senioren zur Besorgung des täglichen Bedarfs

Title: Konzept eines Onlineshops. Einkaufsmöglichkeit für Senioren zur Besorgung des täglichen Bedarfs

Diploma Thesis , 2018 , 171 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Nicole Schelter (Author)

Computer Science - Applied
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Summary Excerpt Details

Die Arbeit dokumentiert die Erstellung eines Konzepts der Online-Einkaufsmöglichkeit für Senioren für den alltäglichen Bedarf. Dabei wurden ein Konzept mit Personas, Anwendungsfällen, Mockups und Architektur entwickelt.

Mit CoViD 19 und der Corona-Pandemie hat die Beschaffung von Gütern des täglichen Bedarfes für in ihrer Mobilität eingeschränkte Menschen an Bedeutung gewonnen. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den Anforderungen der Senioren an ein IT-System, das es ihnen auf angenehme Weise ermöglichen soll, z.B. Lebensmittel online einzukaufen.

Für den Einkauf von Gütern des täglichen Bedarfes gibt es bereits einige Online-Angebote, Beispiele sind www.Paul-schrader.de, www.mytime.de, www.lebensmittel.de, www.allyouneedfresh.de, www.bauerntuete.de, www.lidl.de, www.edeka24.de, www.rewe.de, sowie Amazon3. Diese Angebote sind jedoch nicht speziell für die Nutzung durch Seniorinnen konzipiert, sodass deren besondere Anforderungen nicht berücksichtigt werden. Zwar hat der Internethandel mit Lebensmitteln aus Sicht der Bundesregierung noch keine Relevanz, dies scheint sich nach einem Artikel der Webseite t3n.de4 jedoch insbesondere für Familien und weibliche Singles zu ändern.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Motivation

1.1.1 Demografische Entwicklung

1.1.2 Nahversorgung mit Gütern des täglichen Bedarfes

1.2 Problemstellung

1.3 Aufgabenstellung

1.4 Aufbau der Arbeit

2. Angewandte Methoden

2.1 Anforderungsanalyse

2.2 Stakeholderanalyse

2.3 Partizipative Forschung

2.4 Fokusgruppe

2.5 Zukunftswerkstatt

2.6 Personas

2.7 Lösungsszenarien

3. Anforderungsanalyse

3.1 Stakeholderanalyse

3.1.1 Stakeholder

3.1.2 Personas

3.2 Lösungsszenarien

3.3 Anforderungen

4. State-of-the-Art Analyse

5. Konzept

5.1 Architektur

5.1.1 Komponentendiagramm

5.1.2 Komponentendiagramme der Bausteinebene

5.2 Laufzeitsicht

5.2.1 Anforderungen an die Anwendungsfälle

5.2.2 Beschreibung der wiederkehrenden Elemente

5.2.3 Bausteine und ihre Anwendungsfälle in der Komponente Einkaufskoordination

5.2.4 Bausteine und ihre Anwendungsfälle in der Komponente Ladenmanagement

5.2.5 Bausteine und ihre Anwendungsfälle in der Komponente Einkäuferinnenmanagement

6. Prototyp

7. Validierung

8. Fazit

8.1 Zusammenfassung

8.2 Ergebnisse

8.3 Kritische Würdigung

8.4 Ausblick

8.4.1 Nutzung der Virtuellen Realität

8.4.2 Stakeholder

8.4.3 Einkaufen als Gruppenerlebnis

8.4.4 Anbindung an MeinDorf55+

8.4.5 Attraktivität des Systems

8.4.6 Erweiterungsmöglichkeiten des konzipierten Systems

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, ein Konzept für eine Online-Einkaufsmöglichkeit zu entwickeln, die speziell auf die Bedürfnisse von Seniorinnen zugeschnitten ist, um deren selbstbestimmtes Leben zu unterstützen und Mobilitätseinschränkungen zu kompensieren. Die Forschungsfrage untersucht, welche technischen und gestalterischen Ansätze von dieser Zielgruppe als attraktiv wahrgenommen werden und wie ein solches System konzipiert sein muss, um eine hohe Nutzerakzeptanz und Alltagstauglichkeit zu erreichen.

  • Anforderungsermittlung durch partizipative Forschung und Fokusgruppenarbeit mit Seniorinnen.
  • Entwicklung von Personas zur Repräsentation unterschiedlicher Nutzerbedürfnisse.
  • State-of-the-Art Analyse bestehender Online-Einkaufssysteme.
  • Konzeption einer Systemarchitektur mit Fokus auf 360°-Panoramaansichten und intuitiver Benutzerführung.
  • Erstellung von Prototypen zur Validierung der Funktionalitäten und Anforderungen.

Auszug aus dem Buch

3.1.2.1 Liesbet, Einkaufsliste

Liesbet/Lisbeth ist eine auf den Rollstuhl angewiesene 80 jährige, alleinstehende Dame, die in Schwerte wohnt. Sie nutzt den Computer zwar, aber nur, weil er in ihrer Lebenssituation tatsächlich einige Erleichterungen bringt. Spaß macht er ihr nicht und sie hat auch ein wenig Angst vor der Technik. Entsprechend wenig kennt sie sich damit aus. Mit Ihrem Sohn skypt sie manchmal, aber da ihr Sohn mit seiner Familie weit entfernt (in Münster) wohnt, erhält sie Hilfe von einem Ehrenamtlichen, der sie einmal in der Woche besucht und ihr den Computer und auch das Programm eingerichtet hat. Er hat bereits die erste Einkaufsliste, die immer ähnlich sein wird, eingegeben (eine Stange Mon Chérie als Angebot für die besuchenden Nachbarn, Schwartau Erdbeerkonfitüre, Teewurst, grobe Leberwurst, Teebeutel von Teekanne, Ostfriesentee, Toilettenpapier vierlagig, Küchenrollen, Zewa wisch und weg, fürs „Bütterchen“ Gurke und Tomaten, Waschpulver Megaperls, Pril, Libby’s Kondensmilch …). Bei Fragen wird er sie unterstützen. Liesbet hat als Verkäuferin bei Aldi gearbeitet, hat nur eine kleine Rente und möchte daher nur das Nötigste kaufen. Da sie sehr genau weiß, was sie will, und durch den Pflegedienst einen sehr strukturierten Tagesablauf hat, genügt es ihr, morgens ggf. zusätzliche Produkte auf dem Einkaufszettel zu ergänzen, dazu weitere Produktinformationen anzusehen, dann die Bestellung aufzugeben und das Gewünschte nachmittags ins Haus geliefert zu bekommen. Da sie sehr bewusst isst, ist es ihr wichtig, sich über die Inhaltsstoffe der Produkte zu informieren. Außerdem möchte sie mit der Lieferung ihrer Einkäufe ebenfalls ein wenig Rente als Bargeld erhalten, z. B. für Trinkgeld, und erwartet Service bis in die Wohnung und —falls nötig— auch die Rücknahme von Leergut und Verpackungen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt die demografische Entwicklung, die zunehmende Mobilitätseinschränkung von Seniorinnen und das daraus resultierende Problem der Nahversorgung als Motivation für die Arbeit.

2. Angewandte Methoden: Stellt die wissenschaftliche Vorgehensweise vor, einschließlich Stakeholderanalyse, partizipativer Forschung, Fokusgruppen, Zukunftswerkstätten, Personas und Lösungsszenarien.

3. Anforderungsanalyse: Analysiert die Stakeholder, definiert Personas und erarbeitet auf Basis von Diskussionen mit der Fokusgruppe eine umfangreiche Anforderungsliste für das zu entwickelnde System.

4. State-of-the-Art Analyse: Überprüft existierende Online-Anbieter von Lebensmitteln auf die zuvor erarbeiteten Anforderungen der Seniorinnen und begründet die Notwendigkeit für ein neues Konzept.

5. Konzept: Detailliert die Architektur, die Komponenten (Repräsentation, Ladenmanagement, Einkaufskoordination, Einkäuferinnenmanagement) und die Laufzeitsicht des Systems durch Anwendungsfälle und Sequenzdiagramme.

6. Prototyp: Beschreibt die technische Umsetzung eines Prototypen auf Basis der entwickelten Mockups und Anwendungsfälle zur Visualisierung des Ablaufs.

7. Validierung: Führt die Prüfung der Anwendungsfälle durch und dokumentiert die Rückmeldungen der Fokusgruppe sowie daraus resultierende Erkenntnisse.

8. Fazit: Fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen, reflektiert kritisch das Vorgehen und gibt einen Ausblick auf mögliche zukünftige Erweiterungen des Systems.

Schlüsselwörter

Seniorinnen, Online-Einkauf, Nahversorgung, Partizipative Forschung, Fokusgruppe, Persona, Architektur, 360°-Panorama, Benutzerfreundlichkeit, Einkaufserlebnis, Lebensmittelnahversorgung, Anforderungen, Systemdesign, Barrierefreiheit, Digitalisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit entwickelt ein Konzept für ein Online-Einkaufssystem, das speziell auf die Bedürfnisse von Seniorinnen zugeschnitten ist, um deren Versorgung mit Dingen des täglichen Bedarfs trotz Mobilitätseinschränkungen zu erleichtern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Verbesserung der Nahversorgung, die Gestaltung benutzerfreundlicher Schnittstellen für eine technik-ungeübte Zielgruppe und die Integration sozialer sowie funktionaler Aspekte in einen Online-Einkaufsprozess.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, ein System zu konzipieren, das nicht nur eine rein funktionale Versorgung ermöglicht, sondern durch eine attraktive und bedürfnisorientierte Gestaltung (z.B. mittels 360°-Panorama oder virtueller Realität) als Einkaufserlebnis wahrgenommen wird.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde ein partizipativer Forschungsansatz gewählt, bei dem Seniorinnen aktiv in den Entwicklungsprozess einbezogen wurden (u.a. durch Fokusgruppen, Zukunftswerkstätten und die Erstellung von Personas).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte Anforderungsanalyse, eine Evaluierung bestehender Angebote (State-of-the-Art) sowie die detaillierte technische Konzeption (Architektur, Bausteine, Anwendungsfälle) eines passgenauen Systems.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Seniorinnen, Online-Einkauf, Barrierefreiheit, partizipatives Design, Systemkonzeption, 360°-Panorama und Nutzerorientierung.

Wie unterscheidet sich dieses System von bestehenden Online-Supermärkten?

Im Gegensatz zu gängigen Anbietern, die oft auf effiziente, aber anonyme Standard-Shops setzen, fokussiert dieses System stark auf eine intuitive, unterstützende Umgebung, die persönliche Beratung, einfache Bedienung und soziale Aspekte direkt in den Einkaufsprozess integriert.

Warum wurde die Methode der „Zukunftswerkstatt“ gewählt?

Die Zukunftswerkstatt diente dazu, die Teilnehmerinnen aus ihrem routinierten Denken („das geht technisch nicht“, „das ist zu teuer“) zu befreien und kreativ Wünsche für ein ideales Einkaufserlebnis zu formulieren, bevor diese Anforderungen im nächsten Schritt technologisch konkretisiert wurden.

Excerpt out of 171 pages  - scroll top

Details

Title
Konzept eines Onlineshops. Einkaufsmöglichkeit für Senioren zur Besorgung des täglichen Bedarfs
College
University of Hagen
Grade
1,3
Author
Nicole Schelter (Author)
Publication Year
2018
Pages
171
Catalog Number
V542203
ISBN (eBook)
9783346210005
Language
German
Tags
konzept online-einkaufsmöglichkeit senioren Versorgung Einkauf Covid Corona Einkaufshilfe Onlineeinkauf Einzelhandel Innenstädte
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nicole Schelter (Author), 2018, Konzept eines Onlineshops. Einkaufsmöglichkeit für Senioren zur Besorgung des täglichen Bedarfs, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/542203
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