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Von der Motivationstheorie zur Motivationspraxis

Title: Von der Motivationstheorie zur Motivationspraxis

Term Paper , 2006 , 22 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Jürgen Donaubauer (Author)

Psychology - Work, Business, Organisation
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Was unterscheidet die Motivation der Vergangenheit von der Motivation der Gegenwart? In der heutigen Zeit wird dieser Begriff im Zusammenhang verschiedenster alltäglicher Situationen verwendet. Hat Motivation immer die gleiche Bedeutung? In der Vergangenheit hatte dieser Begriff eine andere Bedeutung als heute. Damals = Das Wichtigste war Überleben. Heute = Lebensqualität sichern bzw. erweitern. Unser Leben, speziell das Arbeitsleben, wird von vielen Faktoren beeinflusst und geregelt, welche selbst geprägt, aber auch von anderen Personen aufgezwungen werden. Diese Arbeit befasst sich zuerst mit Begriffsdefinitionen zur Motivation, bevor verschiedene Motivationstheorien vorgestellt und auch kritisch betrachtet werden. Danach wird dargestellt, wie Motivation in der Praxis aussehen kann. Alle Ergebnisse zusammen werden anhand eines Praxisbeispieles kritisch betrachtet und dabei wird auch gezeigt, welche negativen Folgen es für Arbeitnehmer, Vorgesetzten und auch für die Firma haben kann, wenn sich das Arbeitsumfeld negativ auf die Motivation des Mitarbeiters auswirkt.

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Inhaltsverzeichnis

1 Vorwort

2 Definitionen

2.1 Motiv

2.2 Motivation

2.3 Arbeitsmotivation

2.4 Intrinsische Motivation

2.5 Extrinsische Motivation

3 Klassische Motivationstheorien

3.1 Bedürfnis-Hierarchie-Theorie von Maslow

3.2 Die X-Y-Theorie von McGregor

3.3 Die Zweifaktoren-Theorie von Herzberg

3.4 Kritische Betrachtung

4 Motivationspraxis

4.1 Motivation durch Entlohnung

4.2 Gestaltung des Arbeitsumfeldes

4.3 Förderung durch Leistung

4.4 Gestaltung der Arbeits- und Personalstruktur

4.5 Zusätzliche Sozialleistungen:

5 Praxisbeispiel

5.1 Die Fallbeschreibung

5.2 Die Fallanalyse

6 Zusammenfassung

7 Bewertung und Kommentar

8 Quellcode für Textprogram „LaTex“

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Relevanz von Motivationskonzepten im modernen Arbeitsalltag und analysiert, wie diese Theorien in die betriebliche Praxis übersetzt werden können, um die Arbeitszufriedenheit sowie die Mitarbeiterbindung nachhaltig zu fördern.

  • Grundlagendefinitionen von Motiv und Motivation im beruflichen Kontext.
  • Kritische Analyse klassischer Motivationstheorien (Maslow, McGregor, Herzberg).
  • Methoden der Motivationspraxis durch Entlohnung, Arbeitsgestaltung und Führung.
  • Praktische Fallstudie zur Demotivation eines Ingenieurs und deren Ursachenanalyse.

Auszug aus dem Buch

3.3 Die Zweifaktoren-Theorie von Herzberg

Herzberg veröffentlichte eine Untersuchung über die Aspekte Ihrer Berufserfahrung (sog. Pittsburg-Studie), welche an 203 Ingenieuren und Buchhaltern mit Hilfe der Methode kritischer Ereignisse durchgeführt wurde. Dabei kam er zu dem Ergebnis, dass Zufriedenheit und Unzufriedenheit am Arbeitsplatz von verschiedenen Faktoren hervorgerufen werden. Diese Faktoren lassen sich in zwei Ereignisklassen unterteilen: Motivatoren und Hygiene-Faktoren

Hygiene-Faktoren lösen Unzufriedenheit aus und sind notwendiger Bestandteil für die erfolgreiche Motivation eines Mitarbeiters. Die Erfüllung der Hygiene-Faktoren bedeutet allerdings noch nicht, dass Zufriedenheit erlangt wird. Dies wird erst durch Motivatoren erreicht, welche wie eine innerliche(intrinsische) Belohnung auf den Mitarbeiter wirken.

Abbildung 4 zeigt eine Gegenüberstellung von Motivatoren und Hygiene-Faktoren. (Stopp 2001, 157)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Vorwort: Einführung in den Wandel des Motivationsbegriffs vom Überlebensinstinkt hin zur Lebensqualitätsicherung im modernen Arbeitsleben.

2 Definitionen: Klärung zentraler Begrifflichkeiten wie Motiv, Arbeitsmotivation sowie die Abgrenzung zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation.

3 Klassische Motivationstheorien: Darstellung und kritische Würdigung der Modelle von Maslow, McGregor und Herzberg im Hinblick auf deren wissenschaftliche Belastbarkeit.

4 Motivationspraxis: Untersuchung operativer Maßnahmen zur Mitarbeiterführung, von Entlohnungssystemen über Arbeitsplatzgestaltung bis hin zur gezielten Mitarbeiterförderung.

5 Praxisbeispiel: Analyse eines konkreten Fallbeispiels eines Ingenieurs, bei dem mangelnde Führung und ein negatives Arbeitsumfeld zur Demotivation und Kündigung führten.

6 Zusammenfassung: Abschlussbetrachtung über die Bedeutung zufriedener Mitarbeiter als essentielles Kapital für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens.

7 Bewertung und Kommentar: Reflexion über die Qualität der eigenen Hausarbeit anhand wissenschaftlicher, inhaltlicher und formaler Kriterien.

8 Quellcode für Textprogram „LaTex“: Hinweis auf die Erstellung der Arbeit mittels LaTeX und Angebot zur Unterstützung bei Rückfragen.

Schlüsselwörter

Motivation, Arbeitsmotivation, Intrinsische Motivation, Extrinsische Motivation, Bedürfnis-Hierarchie-Theorie, Maslow, X-Y-Theorie, McGregor, Zweifaktoren-Theorie, Herzberg, Betriebsklima, Mitarbeiterbindung, Führungskompetenz, Fallstudie, Arbeitszufriedenheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Brücke zwischen theoretischen Motivationsansätzen und deren Anwendung im beruflichen Alltag eines Unternehmens.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Neben den psychologischen Grundlagen werden die klassischen Motivationstheorien, praktische Gestaltungsmöglichkeiten des Arbeitsumfeldes und ein reales Fallbeispiel aus der Ingenieursbranche behandelt.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie Führungskräfte durch gezielte Maßnahmen ein motivierendes Arbeitsklima schaffen und welche negativen Konsequenzen bei Missachtung dieser Bedürfnisse drohen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es erfolgt eine literaturbasierte Analyse und kritische Betrachtung bekannter Motivationstheorien, kombiniert mit einer Fallstudienanalyse zur Veranschaulichung der Wirkungsweisen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die Ableitung konkreter Praxismaßnahmen und die Analyse eines Fallbeispiels eines Ingenieurs zwischen 2003 und 2006.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Motivation, Arbeitszufriedenheit, Führungskompetenz, Hygiene-Faktoren, Motivatoren und betriebliche Arbeitsgestaltung.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen Hygiene-Faktoren und Motivatoren eine so große Rolle?

Weil Herzberg belegt, dass die bloße Vermeidung von Unzufriedenheit (Hygiene) nicht automatisch zu echter Motivation führt, sondern dafür zusätzliche Anreize (Motivatoren) notwendig sind.

Welche Lehre zieht der Autor aus dem untersuchten Fallbeispiel?

Der Fall zeigt, dass selbst hoch motivierte Fachkräfte kündigen, wenn durch Führungsfehler und mangelnde Anerkennung eine dauerhafte Frustration entsteht, die nicht rechtzeitig durch das Management adressiert wird.

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Details

Title
Von der Motivationstheorie zur Motivationspraxis
College
University of Applied Sciences Hamburg
Course
Betriebssoziologie/-psychologie
Grade
1,7
Author
Jürgen Donaubauer (Author)
Publication Year
2006
Pages
22
Catalog Number
V54240
ISBN (eBook)
9783638494922
Language
German
Tags
Motivationstheorie Motivationspraxis Betriebssoziologie/-psychologie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jürgen Donaubauer (Author), 2006, Von der Motivationstheorie zur Motivationspraxis, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/54240
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