Web 2.0. Mythos oder Realität?


Hausarbeit, 2006

40 Seiten, Note: 1.0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Veränderung des WWW
2.1 Standardisierung & Design
2.2 Weiterverwendbarkeit
2.3 Medienunabhängig / Medienübergreifend
2.4 Mitwirkung & Teilhabe
2.5 Nutzerfreundlichkeit
2.6 Verbreitung / Veröffentlichung

3. Mögliche Problemfelder
3.1 Sicherheit
3.2 Privatsphäre
3.3 Umsetzbarkeit

4. Wirtschaftlichkeit & Nutzen
4.1 Long Tail
4.2 Neue Techniken
4.3 Erlösmodelle
4.4 Software

5. Fazit

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1 - E-Commerce Umsatz in Westeuropa

Abbildung 2 - Beispiele zur Entwicklung von Web 1.0 zu Web 2.0

Abbildung 3 - Ausschnitt aus chicagecrime.org

Abbildung 4 - Keyword-Popularity "Podcast" bei Technorati

Abbildung 5 - Socialight.com – Eindrücke und Informationen weitergeben

Abbildung 6 - Myspace.com – größte Freunde-Plattform in den USA

Abbildung 7 - Wachstum der 10 größten Wikipedias

Abbildung 8 - Einstiegsseite von Google Suggest

Abbildung 9 - Amazon.com – The Long Tail

Abbildung 10 - Auswirkungen von Blogs auf das Konsumentenverhalten

Abbildung 11 - Erlösmodellsystematik im Internet

Abbildung 12 - Suchinterface des Opera Browsers

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einleitung

„Web 2.0 ist ein Konzept, eine Methode, ein Gedanke,
vielleicht ein Plan. Ganz vielleicht sogar eine Philosophie.
Es hat mit Offenheit zu tun, mit Vertrauen, mit Authentizität,
mit Kollaboration, damit, dass wir im Netz in der Summe
eben mehr sind als eine Horde Halbaffen, die vor
Fernsehern mit Schreibmaschinen sitzen.“[1]

Der große Internetboom auf den Börsenmärkten begann um das Jahr 1995. Zu Beginn der so genannten Dotcom-Ära spross eine große Anzahl von Internet­unternehmen aus dem Boden. Während dieser Zeit wurden Gründern Milliarden von Dollern für StartUps und Zukäufe bereitgestellt. Am 10. März 2000 erreichte die US-Technologiebörse Nasdaq mit einem Wert von 5048,62 Punkten ihren Höchststand.[2] Die Blase platzte und viele Anleger, sowie Firmen zogen sich aus dem Internet zurück. Nach einem erstaunlichen Höhenflug brach die Technologie­börse innerhalb weniger Monate auf 2000 Punkte ein und erreichte mit knapp 1000 Punkten im Oktober 2002 einen Tiefstand.[3] Hieraus ergab sich zunächst das Ende der großen Dotcom-Ära.

Nunmehr fünf Jahre nach dem Börsencrash vieler Dotcoms kehrt die Internet­euphorie zurück in die Unternehmen und das private Leben. Das World Wide Web (WWW; oft auch kurz als Web oder W3 bezeichnet) wächst rasant und ebenso die Zahl der User. Die Nutzungsgebühren sinken seit Jahren und simultan nehmen das Interesse und die Anwendungen zu – das Internet wird zum Allgemeingut. Eine Informationsflut an Daten ist in den Tiefen des WWW zu durchforschen. Wichtiger denn je ist es, relevantes Wissen zu finden und diese daraufhin zu filtern. Weltweit vernetzte Datenbanken entstehen dank kostenloser Open Source Software[4] und ermöglichen Usern ihr Wissen zu veröffentlichen und zu konferieren. Die Internetgemeinschaft wächst stetig und immer mehr User möchten an den Möglichkeiten des WWW teilhaben und partizipieren. Anfang 2006 gab es weltweit ca. 1 Milliarde Internetnutzer, was eine Steigerung von über 180% im Vergleich zum Jahre 2000 beziffert.[5] Der Umsatz der E-Commerce Branche erreicht neue Höchststände und auch die Zukunft sieht erfolgversprechend aus. Von 2003 bis 2007 erwartet der Deutsche Multi-Media Verband (DMMV) ein Umsatz­wachstum von 476,7 Milliarden auf 2423,2 Milliarden Euro.[6] Diese auf Westeuropa beruhenden Schätzungen geben ein Wachstum von über 500% an.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1 - E-Commerce Umsatz in Westeuropa.[7]

Neben den Nutzungskosten ist eine weitere Tatsache entscheidend für die zunehmende Relevanz des Internets – die Technik. Eine Breitbandanbindung (DSL) ist nahezu überall in Deutschland verfügbar und das bereitgestellte Internet wird immer schneller.[8] Aktuelle Programme und Anwendungen stellen dem User Unmengen von Möglichkeiten dar und werden übersichtlicher und einfacher zu handhaben. Dieses hilft dem User, sich mit dem Netz zu verbinden, um sich medial auszutauschen. Von Vielen unbemerkt entsteht ein zweiter Internetaufschwung und einige Börsenkurse liegen schon deutlich über dem Niveau von März 2000. Allerdings wurde in den vergangenen Jahren „die Spreu vom Weizen getrennt“ und heute arbeiten erfolgreiche Unternehmen meist profitabel und zukunfts­orientiert. Die Chancen für einen Erfolg stehen gut. Dank neuen Techniken und günstigen Verbindungen wird sich Einiges im Internet verändern.

Die jüngste Entwicklung und die viel gepriesene Zukunft des Internet lässt sich unter einem Namen zusammenfassen: Web 2.0. Die Medien haben sich auf den Begriff gestürzt und ihn in kürzester Zeit unter den Internetusern verbreitet – fast 23 Millionen Mal ist die Suchphrase „Web 2.0“ in Google zu finden.[9]

In der vorliegenden wissenschaftlichen Arbeit soll geklärt werden, was sich hinter dem Buzzword[10] Web 2.0 verbirgt und ob sich das WWW in einem Umbruch in ein neues Web-Zeitalter befindet. Die Arbeit wurde zwischen Januar und Februar 2006 während der „Studium in der Praxis“ (SIP) Phase an der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) in Bielefeld geschrieben. Bei dieser Arbeit handelt es sich nicht um eine Pro-Contra Analyse. Das Geschehen um Web 2.0 wird ausführlich erklärt und Geschäftsmodelle hieraus dargelegt.

Im ersten Teil wird der Begriff Web 2.0 definiert und dessen Entstehung erläutert. Außerdem wird aufgezeigt, welche Veränderungen im Internet stattgefunden haben und noch kommen werden. Interessante und erklärende Beispiele[11] werden erbracht, um einen Eindruck zu erlangen, welche Änderungen Web 2.0 mit sich bringt. Des Weiteren dienen die Beispiele zur Erklärung des Begriffes Web 2.0. Es existiert keine feststehende Definition hierfür und einzig innovative Ideen lassen den Begriff genauer erläutern. Der zweite Teil der Arbeit beschäftigt sich mit möglichen Problemfeldern, die durch neue Techniken und Ideen bei Usern und Unternehmen auftreten können. Ziel ist nicht die vollständige Auflistung aller Risiken, sondern die Nennung und Beschreibung von ausgewählten Szenarien. Im folgenden Verlauf wird auf die wirtschaftliche Bedeutung und den Wandel sowie auf den Nutzen für Unternehmen eingegangen. Augenmerk sind ausgewählte Geschäfts- und Erlösmodelle im Internet und die sich dort entwickelnden Veränderungen. Neben einer abschließenden Stellungnahme wird ein Fazit gezogen, im Bezug auf die Entwicklung von Web 2.0.

2. Veränderung des WWW

When I took office, only high energy physicists had
ever heard of what is called the World Wide Web.
Now even my cat has its own page."
Bill Clinton (geb. 1946, 42nd US President)

Das WWW beruht auf der Entwicklung von Sir Tim Berners-Lee im Jahr 1989. „The dream behind the Web is of a common information space in which we communicate by sharing information.”[12] Ziel war eine Informationsplattform zu schaffen, auf der User ihr Wissen tauschen und kommunizieren konnten. Über die Jahre entwickelte sich das Web immer weiter – schneller, informativer und farbenreicher.

Die erste Form des WWW’s wird mit Web 1.0 klassifiziert. Hintergrund war, dass eine kleine Anzahl von Usern für die Masse im Web publizierte. Große Firmen steckten hinter den wichtigsten Aussagen und Angeboten – Microsoft und Netscape stellten die Internet­browser, CNN die News und T-Online den Internetzugang. Mit der Zeit wuchs die Informationsvielfalt und ging über in eine Informationsflut, da mehr und mehr Inhalte im Internet von einer steigenden Userzahl veröffentlicht wurden. Allerdings war das Publizieren von Inhalten nur sehr Internet-affinen Nutzern möglich, da hierfür viel Fachwissen benötigt wurde. Die Veröffentlichung von Daten und Inhalten im Internet geschah meist auf statischen HTML-Seiten.[13] Eine erste Erneuerung kam um 1996 als die Einführung von dynamischen und interaktiven Webseiten[14] interessante Veränderungen anpries. Web 1.5[15] spiegelt diese Entwicklung und den Trend zu Chats, Foren sowie Communities wider. Um Inhalte schnell und einfach zu ändern lohnte sich besonders für Firmen der Einsatz von oft teuren Content Management Systemen (CMS)[16] und Daten­banken. Für den privaten User waren eine Vielzahl von Programmen im Angebot, für die Gestaltung und Veröffentlichung von Websites. Trotz dieser Möglichkeiten blieb der Zugang zum Netz für viele Nutzer, aufgrund von technischem Unverständnis der Programme, verschlossen.

In 2004 entwickelt und seit dem Jahr 2005 immer mehr im Gespräch ist die Einführung des Begriffes Web 2.0. Mit diesem Begriff werden keine kleinen Änderungen erörtert (hierfür wäre z. B. der Definition Web 1.6 anzuwenden), sondern ein „neues“, „anderes“ Web wird mit dem Versionssprung zu 2.0 prophezeit. Hinter dieser Definition verbergen sich neue Ideen und Konzepte. Wörter wie Social Networks, AJAX, Open-Source, Desktop Replacement oder Personal Publishing tauchen unmittelbar in der Umgebung von Web 2.0 auf. Entstanden ist der Begriff bei einem Brainstorming zwischen Dale Dougherty vom Verlag O’Reilly Media, Inc.[17] und Anwesenden von MediaLive International.[18] Von diesem Zeitpunkt an wurde der Begriff vor allem von Tim O’Reilly, CEO des O’Reilly Verlages geprägt, der extra hierfür eine Konferenz einberufen hatte. Diese tagte erstmalig im Oktober 2004 in San Francisco (USA). Auch im darauf folgenden Jahr wurde die Konferenz gehalten und weitere Zusammentreffen sind in Planung.[19] Vertreter von Yahoo!, Microsoft, Google, eBay, Sony, etc. waren anwesend und bekundeten ihr großes Interesse an der Materie. Nachfolgend findet eine umfassende Auseinandersetzung mit dem Begriff Web 2.0 statt. Vorab soll ein Schaubild die Entwicklung von Web 1.0 zu 2.0 anhand von Beispielen näher erläutern und Unterschiede aufzeigen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2 - Beispiele zur Entwicklung von Web 1.0 zu Web 2.0.[20]

Die Absicht von Web 2.0 ist, dass User Daten und das eigentliche WWW selber erstellen und dieses – hochgradig untereinander vernetzt – eine neue Qualität gewinnt. Jeder hat die Möglichkeit zum Sender zu werden, auch mit geringem technischem Verständnis.

“But speaking of Web 2.0 as technological term: People use it as a meme. It's an abstract word like »peace«. It doesn't mean a thing - it's a mode. A mode where technology can be a catalyst for emergence, spontaneity and openness. It does not come with the flaws of the »old school« openness where the idea that »anything goes« needed to be reinforced by expressively doing ridiculous and artsy things.”[21]

2.1 Standardisierung & Design

Web 2.0-Dienste sind rein Browser-basierte Anwendungen, mit flacher Navigation und einem am User orientierten Design. Diese verlagern zunehmend Desktop-Anwendungen ins Internet. „Die neue Generation präsentiert sich in hellen, freundlichen Farben, der Fokus liegt auf den Texten bzw. Funktionen. Bilder und Grafiken als reine Schmuckelemente treten in den Hintergrund oder fehlen gänzlich. Alles wirkt leicht und luftig, klar und konzentriert.“[22] Die Anfänge von Web 2.0 setzen klare Aspekte Richtung Einfachheit und Nutzen für den User. Folglich wird Abstand genommen von bunten, blinkenden Bannern und unstrukturierten Websites. Im Vordergrund stehen der sofortige Überblick und die Hervorhebung von wirklich Wichtigem. Die bekannteste Suchmaschine Google bildet hier eines der besten Beispiele. Die Startseite ist frei von Werbung, unnötigen Texten und Grafiken – einfach, weiß und schlicht. Hierdurch ist sie unmissverständlich einzusetzen und umgehend verständlich. Es existiert keine Reizüberflutung oder unabsichtliche Irreführung des Users. Somit wird die Bedienbarkeit der Seite erleichtert und der Nutzer kann sich auf das Essentielle konzentrieren – den Inhalt. Die strickte Trennung von Struktur, Inhalt und Design bei Programmierungen wurde am 26. Januar 2000 unter dem Namen XHTML[23] vom W3-Konsotium vorgeschlagen.[24] Demzufolge kann schon im Quelltext zwischen Form und Inhalt unterschieden werden und Programmierern wird es erleichtert, dieses auch anschließend auf der Website zu präsentieren.

Aufgrund der erwünschten Barrierefreiheit von Internetauftritten müssen viele Websites umstrukturiert und –programmiert werden. Barrierefreiheit heißt Zugang für alle Nutzer mit allen Browsern und Plattformen, zu allen Daten und Informationen.[25] Gerade die Zugänglichkeit von allen Plattformen schließt neben der Lesbarkeit für Audiobrowser und Screenreadern auch verschiedene Endgeräte, wie PDA’s, etc., ein. Flexible Schriftgrößen, Auflösungen und Layouts lassen sich mit neuen Techniken realisieren. Zunehmend sind auch Techniken wie RSS, XML und offenen API’s – um nur die Wichtigsten zu nennen – Grundlage des Wandels ins Web 2.0-Zeitalter.[26]

2.2 Weiterverwendbarkeit

Ein Application Programming Interface (kurz: API; Schnittstelle zur Anwendungs­programmierung) kann in Computerprogramme oder Anwendungen integriert werden, um anderer Software oder Diensten die Möglichkeit zu geben auf das Programm zuzugreifen und mit diesem zu arbeiten. Hierbei findet oft ein Daten­austausch statt und API’s geben den Zugriff auf einen Großteil des Programms frei. So stellt Microsoft für das Betriebssystem Windows viele API’s zur Verfügung, um Entwicklern von anderer Software die Möglichkeit zu bieten, diese speziell auf Windows anzupassen und zu programmieren. Zweck hiervon ist, dass Windows zum einen keine Beschädigung von neuen Programmen bekommt, zum anderen soll somit viel und vor allem gut funktionierende Software zur Verfügung stehen.

Die API’s, die im Internet bekannt gegeben werden, sind meist frei von Lizenz- und Nutzungs­kosten. Ziel ist eine weite Verbreitung und sinnvoller Einsatz des Programms oder der Anwendung einer Website. So bieten neuerdings alle großen Internetfirmen API’s an, wie z. B. eBay. Mit Hilfe der Schnittstelle des Auktions­hauses wird anderen Programmen die Möglichkeit eröffnet, auf das Handels­system zuzugreifen und Daten auszulesen und zu bearbeiten. Ebenso stellt Google mehrere freie API’s zur Verfügung, um z. B. Such­ergebnisse auf anderen Websites einzubetten oder Daten per Software abzufragen. Der weltgrößte Voice over Internet Protocol[27] (VoIP)-Dienst Skype[28] bietet seinen Nutzern API’s an, zur Entwicklung von Zusatzsoftware und neuen Angeboten.

Das kostenlose und für alle frei zugängliche Bereitstellen von API’s ist ein großer Bestandteil von Web 2.0. Im Zusammenhang mit den Schnittstellen wird auch oft von Mashups gesprochen – die Vermischung mit anderen Datenquellen und Diensten. Eine weitere wichtige Neuerung ist die Funktion des Datenaustausches über RSS und XML[29] – dies ist einfach, schnell und leistungsstark. Ein besonders bekanntes Beispiel für Mashups bietet Google Maps.[30]

Die API’s von Google Maps lassen Websites wie craigslist.org[31] auf das System zugreifen und Immobilien können bei Google Maps somit einfach und problemlos gefunden werden. Andere Websites wie chicagocrime.org[32] bilden auf Google Maps die Höhe der Kriminalität in unterschiedlichen Gebieten ab.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3 - Ausschnitt aus chicagecrime.org.[33] Unterschiedliche

Farben spiegeln verschiedene Kriminalitätsdelikte wider .

Ein Bestandteil von Web 2.0 ist dieses Zusammenfließen von unterschiedlichen Anwendungen sowie Plattformen und die sich so entwickelnde Weiter­verwendbarkeit von Daten. Es eröffnen sich hierdurch neue Geschäftsmodelle und Möglichkeiten für Firmen und folglich ein hoher Zusatznutzen für die User.

[...]


[1] Sixtus, M. (2005), Web.

[2] Vgl. Arbeter, M. (2004b). Web.

[3] Vgl. Arbeter, M. (2004a), Web.

[4] Der Quellcode der Open Source Software (OSS) liegt offen und kann so von jedermann untersucht und entsprechend seinen Bedürfnissen angepasst und verändert werden. Die Weiterverbreitung des weiterentwickelten Programms ist gestattet, wenn der Programmierer seinerseits den Quellcode der verbesserten Software offen legt. Folglich bildet sich um die meisten Programme ein großer Kreis interessierter Programmierer.

[5] Vgl. o.V. (2006c), Web.

[6] Vgl. Henning, B. (2004), S. 6 (Web).

[7] Quelle: Henning, B. (2004), S. 6 (Web).

[8] Vgl. Wirtz, B. (2005), S. 577f.

[9] Das Suchergebnis kann aufgerufen werden unter:

http://www.google.de/search?hl=de&q=%22web+2.0%22&btnG=Google-Suche&meta.

[10] Buzzword: Englisch für "Modewort". Einige solcher Wörter setzen sich durch, andere ver­schwinden genau so schnell, wie sie aufgetaucht sind.

[11] Die Beispiele beziehen sich größtenteils auf Websites und Firmen aus den USA. Dort sind die Pioniere des Web 2.0 zu finden und viele erwähnenswerte Konzepte haben sich durchgesetzt.

[12] Vgl. Berners-Lee, T. (2004), Web.

[13] HTML wird als Abkürzung für HyperText Markup Language verwendet. Mit dieser Sprache werden statische Internetseiten programmiert und erstellt.

[14] Dynamische Websites: Der Web-Browser erkennt, dass es sich nicht um eine in HTML program­mierte statische Site handelt, sondern um eine Dynamische Website. Eine Datenbank wird daraufhin abgefragt und die benötigten Inhalte für die Website werden bereitgestellt. Dieser Inhalt wird in ein Raster der Website geladen und im Webbrowser dargestellt.

[15] Eine Unterscheidung in Web 1.0 und Web 1.5 findet in der Literatur oft statt. Der „Erfinder“ des Begriffes Web 2.0 O’Reilly hingegen teilt das Web nur in 1.0 und 2.0 auf. Aus O`Reillys Sicht ist das Konzept um 1.5 gleichbedeutend zu Web 1.0.

[16] Content Management System: Dieses Programm ermöglicht die Redaktion und Verwaltung ohne spezifisches HTML- oder Programmierwissen. Des Weiteren können problemlos mehrere Leute an einer Site arbeiten. In den meisten Fällen sind Layout und Text völlig frei voneinander editierbar.

[17] Siehe: http://www.oreilly.com.

[18] Siehe: http://www.mlii.com.

[19] Siehe: http://www.web2con.com.

[20] Quelle: O’Reilly, T. (2005), Web.

[21] Wrede, O. (2005), Web.

[22] Schardt, J, (2005), S. 44.

[23] XHTML (Extensible Hypertext Markup Language) basiert auf XML (Extensible Markup Language) und offeriert unterschiedliche Dokumenttypen und Module, die HTML nachbilden und erweitern.

[24] Vgl. Höhrmann, B. (2000), Web.

[25] Vgl. o.V. (2006j), Web.

[26] Die angesprochenen Techniken werden im späteren Verlauf näher erläutert.

[27] IP-Adresse: Eine „Internet-Protokoll-Adresse“ wird für eine logische Adressierung jedes einzelnen Computers im Internet benötigt. Die IP-Adresse besteht aus vier durch Punkte getrennten Zahlen, die jeweils einen Wert zwischen 0 und 255 annehmen können, wie z.B. 192.168.2.1.

[28] Siehe: http://www.skype.com.

[29] XML (Extensible Markup Language) ermöglicht als erweiterte Auszeichnungssprache die Erstellung von Dokumenten mit eigenen Befehlen und Sprachen. Es ist dadurch wesentlich flexibler als HTML, welches auf bestimmte Programmieranweisungen festgelegt ist. Wie einzelne Elemente des XML-Dokuments dargestellt werden, muss in einer eigenen Formatvorlage bestimmt werden.

[30] Siehe: http://maps.google.com – Noch verlang Google keine Gegenleistung für das benutzen der Maps, jedoch behält sich Google vor, zu späterer Zeit Werbung in die Maps einzubinden.

[31] Siehe: http://www.craigslist.org – Craigslist ist eine der größten Internetplattformen in den USA, um Miet­wohnungen, Immobilien, etc. zu finden.

[32] Siehe: http://www.chicagocrime.org.

[33] Quelle: o.V. (2006a), Web.

Ende der Leseprobe aus 40 Seiten

Details

Titel
Web 2.0. Mythos oder Realität?
Hochschule
Fachhochschule des Mittelstands
Veranstaltung
E-Commerce
Note
1.0
Autor
Jahr
2006
Seiten
40
Katalognummer
V54248
ISBN (eBook)
9783638494984
ISBN (Buch)
9783638663229
Dateigröße
1240 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Die Arbeit ist auf dem neusten Stand der Entwicklungen rund um das Thema Web 2.0. Eine Entwicklung, die gerade erst aus den USA nach Deutschland kommt. Super spannnend und beeindruckend wird die Veränderung des Internet beschrieben. Der Weg des WWW hin zu einer Plattform, die durch die User lebt!!! Mit über 50 Quellenangaben...
Schlagworte
Mythos, Realität, E-Commerce
Arbeit zitieren
Timm Becker (Autor), 2006, Web 2.0. Mythos oder Realität?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/54248

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