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Qualitative Forschung zum Thema Burnout in Unternehmen. Ein Praxisbeispiel

Titel: Qualitative Forschung zum Thema Burnout in Unternehmen. Ein Praxisbeispiel

Hausarbeit , 2018 , 17 Seiten , Note: 2.0

Autor:in: Jonas Malcher (Autor:in)

Psychologie - Methoden
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Syndrom Burnout ist seit einigen Jahren ein sehr aktuelles gesellschaftliches Thema. Ziel im Rahmen der Hausarbeit ist es, die Thematik auf ein Unternehmen zu übertragen und zu erforschen, inwieweit Burnout ein Problem in einem ausgewählten Unternehmen ist.

Hierfür soll ein Konzept entwickelt werden, welches zum Ziel hat die Frage „Ist Burnout ein Problem in unserem Unternehmen?“ beantworten zu können. Es geht somit um die Ausarbeitung eines Modells, welches möglichst praxisnah eingesetzt werden kann.

Das Thema ist nach eigener Erfahrung des Autors durchaus relevant für diverse Unternehmen. In den letzten Jahren habe ich Fälle mitbekommen, in denen aufgrund fehlender Sensibilisierung im Umgang mit Betroffenen verschiedene Warnsignale nicht erkannt wurden. Aus diesem Grund liegt mir das Thema auch persönlich am Herzen. Ich habe bereits im Vorfeld mit meinen Vorgesetzten gesprochen, welche mich darum gebeten haben einen kurzen Beitrag bei einer der kommenden Teamsitzungen vorzustellen. Somit hat diese Hausarbeit hoffentlich auch nach dem Semester noch eine sinnvolle Verwendung und kann Mitarbeiter dazu bewegen sich mit der Thematik auseinander zu setzen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Vorstellung der Forschungsfrage – persönlicher Bezug

2. Definition von Burn-out

3. Vorstellung des Unternehmens

4. Methodik

4.1 Gesundheitstag / Fragebogen

4.2 Einsetzen von Biodots

4.3 Teilnehmende Beobachtung

4.3.1 Vorbereitung

4.3.2 Durchführung

5. Postulate nach Mayring

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, ein praxisnahes Modell zu entwickeln, um zu erforschen, ob das Burn-out-Syndrom ein problematisches Phänomen innerhalb eines spezifischen Tochterunternehmens eines Versicherungskonzerns darstellt.

  • Grundlagen und Begriffsdefinitionen des Burn-out-Syndroms
  • Anwendung qualitativer Methoden wie Fragebögen und Biodots
  • Durchführung einer teilnehmenden Beobachtung als Kerninstrument
  • Berücksichtigung qualitativer Forschungspostulate nach Mayring
  • Evaluation von Aufwand und Nutzen im Unternehmenskontext

Auszug aus dem Buch

4.3.1 Vorbereitung

Als zentrale Methodik hat der Verfasser die teilnehmende Beobachtung ausgewählt. Diese sollte zeitnah an den Gesundheitstag gekoppelt sein, damit die dort erläuterten Themen bei den jeweiligen Mitarbeitern noch präsent sind.

Die Methode ist der Feldforschung zugeordnet und eignet sich besonders gut, wenn nah am Forschungsgegenstand gearbeitet werden möchte. Wie der Name vermuten lässt handelt es sich bei der teilnehmenden Beobachtung um eine aktive Teilnahme in einer jeweiligen Situation. Der Forscher geht also direkt in die Situation rein und beobachtet praktisch ohne Distanz zur Versuchsperson. Durch diese innere Perspektive können Bereiche und Themen erschlossen werden, welche andernfalls überhaupt nicht zugänglich wären. Um die Methode als qualitatives Forschungsinstrument einzusetzen, muss gewährleistet sein, dass die Beobachtungen explorativ erfolgen können und nicht durch einen zu strikten Leitfaden gelenkt werden. Natürlich sollte das Grundgerüst eines Leitfadens bestehen, damit der Versuchsleiter zumindest auf einige Verhaltensweisen achten kann (Scholz, kein Datum). Die Ergebnisse, das heißt die Beobachtungen sollten allerdings frei formuliert werden können. Eine ähnliche Vorgehensweise wird bei teilstrukturierten Interviews gewählt. Für das Thema Burn-out ist es allerdings sinnvoller, wenn die Leute bei der zu verrichtenden Arbeit beobachtet werden und somit eine möglichst natürliche Atmosphäre geschaffen wird. Menschen die gefährdet sind von Burn-out betroffen zu sein, oder bereits darunter leiden werden in den seltensten Fällen offen darüber sprechen. Deshalb benötigt es eine Methodik welche subtiler vorgeht. Gerade für eine solch explorative Aufgabenstellung, wie der Frage, ob Burn-out ein Problem im Unternehmen ist, sollte diese Forschungsweise besonders gut geeignet sein.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorstellung der Forschungsfrage – persönlicher Bezug: Der Autor motiviert die Wahl des Themas Burn-out basierend auf eigenen beruflichen Erfahrungen und der gesellschaftlichen Relevanz.

2. Definition von Burn-out: Es werden zentrale Definitionen und Modelle von Burn-out, insbesondere nach Maslach sowie Freudenberger und North, erläutert und vom Begriff der Depression abgegrenzt.

3. Vorstellung des Unternehmens: Die Rahmenbedingungen des untersuchten Tochterunternehmens eines Versicherungskonzerns werden skizziert, wobei der Fokus auf eine Abteilung mit rund 200 Mitarbeitern gelegt wird.

4. Methodik: Der Autor beschreibt das kombinierte Vorgehen aus Gesundheitstagen, Fragebögen, Biodots und teilnehmender Beobachtung zur Stressmessung.

4.1 Gesundheitstag / Fragebogen: Vorstellung der präventiven Ansätze am Gesundheitstag und die Konzeption eines Fragebogens zur Erfassung arbeitsplatzbezogener Belastungsfaktoren.

4.2 Einsetzen von Biodots: Die Nutzung von Biodots wird als spielerisches Mittel zur Sensibilisierung und Selbstreflexion von Mitarbeitern bezüglich ihres Stressniveaus eingeführt.

4.3 Teilnehmende Beobachtung: Erläuterung der qualitativen Methode als Herzstück der Untersuchung, um Arbeitsabläufe ohne störende Distanz zu analysieren.

4.3.1 Vorbereitung: Darstellung der notwendigen Vorbereitungsschritte, wie die Schulung des Beobachters und die Wahrung des natürlichen Arbeitsumfelds.

4.3.2 Durchführung: Beschreibung des konkreten Ablaufs der Beobachtung vor Ort und der Vorgehensweise zur Datensicherung und Auswertung.

5. Postulate nach Mayring: Reflexion über die methodische Herangehensweise anhand der qualitativen Postulate Offenheit, Forscher-Gegenstands-Interaktion und Induktion.

6. Fazit: Kritische Würdigung der gewählten Methoden hinsichtlich ihrer Praktikabilität, Aussagekraft und der Beantwortung der Forschungsfrage.

Schlüsselwörter

Burn-out-Syndrom, qualitative Forschung, teilnehmende Beobachtung, betriebliche Gesundheitsförderung, Stressmessung, Arbeitsbelastung, Mayring, Fragebogen, Biodots, Gefährdungsbeurteilung, psychische Belastung, Unternehmensführung, Arbeitszeitmanagement, Gesundheitsmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Burn-out-Phänomene in einem Unternehmen qualitativ erforscht und identifiziert werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Felder sind die Definition von Burn-out, die methodische Erfassung von Stress am Arbeitsplatz und die praktische Umsetzung in einem Unternehmenskontext.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu klären, ob Burn-out ein Problem in dem gewählten Unternehmen darstellt, indem ein praxisnahes Modell zur Analyse entwickelt wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf die qualitative Sozialforschung, insbesondere auf die teilnehmende Beobachtung und ergänzende Instrumente wie Fragebögen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der methodischen Konzeption, der Vorstellung der Unternehmenskultur, der Detailbeschreibung der Messinstrumente sowie der theoretischen Einordnung nach Mayring.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Burn-out-Syndrom, qualitative Forschung, teilnehmende Beobachtung und betriebliche Gesundheitsförderung geprägt.

Warum wird die teilnehmende Beobachtung als Herzstück bezeichnet?

Sie ermöglicht einen direkten, explorativen Einblick in das natürliche Arbeitsverhalten, ohne durch strikte Leitfäden die Ergebnisse zu stark vorzugeben.

Welche Rolle spielen die Biodots im Forschungskonzept?

Biodots dienen primär der spielerischen Sensibilisierung der Mitarbeiter für ihr eigenes Stresslevel, sind jedoch weniger für eine wissenschaftliche Analyse der Forschungsfrage geeignet.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Qualitative Forschung zum Thema Burnout in Unternehmen. Ein Praxisbeispiel
Hochschule
FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule  (Wirtschaftspsychologie)
Note
2.0
Autor
Jonas Malcher (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
17
Katalognummer
V542547
ISBN (eBook)
9783346179982
ISBN (Buch)
9783346179999
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Qualitative Forschung Burn-Out Wirtschaftspsychologie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jonas Malcher (Autor:in), 2018, Qualitative Forschung zum Thema Burnout in Unternehmen. Ein Praxisbeispiel, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/542547
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Leseprobe aus  17  Seiten
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