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Entstehung, Nutzung und Problematik des Codec H.265

Title: Entstehung, Nutzung und Problematik des Codec H.265

Term Paper , 2020 , 22 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Lea Bayer (Author)

Communications - Movies and Television
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Wie ist H.265 entstanden und wie funktioniert er? Wie etabliert ist HEVC am Markt? Welche Probleme gibt es mit H.265 und wie sieht die Zukunft des Codecs aus? Dies alles sind Themen, welche in der folgenden Seminararbeit behandelt werden. Bereits 72 % der Deutschen schaut Fernsehen in HD-Qualität. Zudem ist mehr als jeder zweite deutsche Fernseher bereits UHD-fähig, kann also bis zu annähernd 4000 Pixel in der Breite darstellen. Die Ansprüche der Deutschen bezüglich der Bildqualität sind über die Jahre deutlich gestiegen und viele Fernsehsender wie RTL, Sky oder Pro7 bieten bereits einzelne Sendungen in 4K an. Doch mit der steigenden Qualität steigt auch die Datenrate deutlich an. Um die Datenrate enorm verringern zu können, kam 2013 ein neuer Videocodierungsstandard, namens H.265 oder auch HEVC auf den Markt, welcher um bis zu 50 % effizienter sein soll, als sein Vorgänger H.264.

Um eine grobe Übersicht über das Thema zu erhalten, wird als Erstes die Videokomprimierung im Allgemeinen näher erläutert. Danach folgt die Geschichte von Videocodierungsstandards, sowie die genauere Betrachtung der Entwicklung von HEVC. Zudem ist es wichtig, die genaue Funktionsweise des Codecs und dessen Vorteile gegenüber dessen Vorgänger H.264 zu kennen, welche in Kapitel fünf thematisiert werden. Daraufhin folgt eine Reihe von Anwendungsbeispielen, so wie die Probleme des Codecs. Zu guter Letzt erfolgt eine kritische Auseinandersetzung über die Zukunftsfähigkeit von HEVC.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Videokomprimierung im Allgemeinen

3. Geschichte der Videocodierungsstandards

4. Die Entwicklung von H.265

5. H.265

5.1 Die Funktionsweise von H.265

5.2 Der Fortschritt gegenüber H.264

6. Anwendungen von H.265

6.1 DVB-T2 in Deutschland

6.2 LiveU Technology

7. Probleme

7.1 Lizenzgebühren

7.2 AV1

7.3 Kompatibilität und Prozessorleistung

8. Ausblick

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Videocodierungsstandard H.265 (HEVC), untersucht dessen Entstehung sowie technische Funktionsweise und analysiert kritisch die Herausforderungen bei der praktischen Nutzung, insbesondere im Hinblick auf Lizenzproblematiken und Konkurrenztechnologien.

  • Technische Grundlagen der Videokomprimierung
  • Evolution der Videocodierungsstandards von H.264 zu H.265
  • Detaillierte Analyse der H.265-Funktionsweise (Coding Tree Units, Transformation)
  • Praktische Anwendungsbereiche wie DVB-T2 und Live-Streaming
  • Wettbewerb und Lizenzierungsprobleme (HEVC vs. AV1)

Auszug aus dem Buch

5. H.265

H.265 kann für Videomaterial mit Auflösungen bis hin zu 8K (7680 x 4320) verwendet werden und hat zwei mögliche Ebenen: Main- und High Tier. High Tier wird für professionelle Apps verwendet, Main Tier bei alltäglichen Standardanwendungen. Zudem gibt es drei verschiedene Profile: Main, Main 10 und Main Still Picture. Diese unterscheiden sich in der möglichen Bitauflösung von 8, 9 und 10 Bit. Seit 2014 ist zusätzlich eine Unterabtastung mit 4:2:2 auch möglich, was vor allem für Rundfunkanstalten und deren Produktion für das digitale Fernsehen notwendig ist. Des Weiteren wurde die Bitrate pro Abtastwert auf bis zu 16 Bits erhöht und der Farbraum RGB wird zusätzlich zu Y,Cb,Cr unterstützt, was eine aufwendige Codierung des Videomaterials aus dem Farbraum Y,Cb,Cr in RGB überflüssig macht.

Generell ist HEVC aufgebaut wie andere Standards auch. Ein Quellvideo, welches aus Einzelbildern besteht, wird von einem Videoencoder codiert oder komprimiert, um so einen Bitstrom zu erzeugen. Dieser wird gespeichert oder übertragen. Ein Videodecoder dekomprimiert den Bitstrom wieder und man erhält wieder das Quellvideo.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die wachsende Nachfrage nach hoher Bildqualität und die Notwendigkeit effizienterer Videocodierung durch H.265.

2. Videokomprimierung im Allgemeinen: Erläuterung der Grundlagen der Datenreduktion durch Quellcodierung sowie verlustbehaftete Verfahren wie die Wahrnehmungscodierung.

3. Geschichte der Videocodierungsstandards: Historischer Abriss über die Entwicklung von Videostandards bis hin zur Einführung von H.264.

4. Die Entwicklung von H.265: Beschreibung der Entstehung von HEVC durch internationale Organisationen wie ITU und ISO/IEC.

5. H.265: Detaillierte technische Analyse der Funktionsweise und der Fortschritte im Vergleich zum Vorgänger H.264.

6. Anwendungen von H.265: Darstellung praktischer Einsatzszenarien wie dem terrestrischen Fernsehen DVB-T2 und der Live-Übertragungstechnologie LiveU.

7. Probleme: Untersuchung der Hürden für die Marktdurchdringung von H.265, insbesondere Lizenzgebühren, Konkurrenz durch AV1 und Kompatibilitätsfragen.

8. Ausblick: Kritische Einschätzung der zukünftigen Marktentwicklung und der Relevanz von H.265 gegenüber aufkommenden Alternativen.

Schlüsselwörter

H.265, HEVC, Videokomprimierung, Videocodierung, H.264, DVB-T2, LiveU, Lizenzgebühren, AV1, Bitstrom, Quellcodierung, UHD-TV, Datenrate, Transformation, Kompatibilität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den Videocodierungsstandard H.265, bekannt als HEVC, und beleuchtet dessen technische Grundlagen, die Notwendigkeit seiner Entwicklung sowie die aktuellen Herausforderungen in der Praxis.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Videokompression, dem Vergleich von Codierungsstandards, den Lizenzierungsmodellen für Videotechnik und den Hardware-Anforderungen für modernes Videostreaming.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Nutzen und die Problematik von H.265 gegenüber älteren Standards und neuen Wettbewerbern wie AV1 in einem technologischen Kontext einzuordnen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse, die auf der Auswertung aktueller technischer Standards, Fachliteratur und Marktbeobachtungen zu Videocodierung basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in technische Funktionsweisen von HEVC, Anwendungsbeispiele in der Fernsehindustrie und kritische Analysen von Lizenzmodellen und Hardware-Kompatibilitäten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie H.265, HEVC, Videokompression, Live-Streaming, AV1 und digitale Rundfunkstandards definiert.

Warum ist die Lizenzierung für H.265 ein kritisches Thema?

Da verschiedene Patentpools existieren, die teils komplexe und sich ändernde Gebührenmodelle verfolgen, wurde die weite Markteinführung von H.265 zeitweise behindert und die Entwicklung konkurrierender, lizenzfreier Formate wie AV1 gefördert.

Warum stellt AV1 eine Herausforderung für H.265 dar?

AV1 bietet als offener, lizenzfreier Standard eine ernsthafte Konkurrenz, da Unternehmen durch die Nutzung keine Patentgebühren fürchten müssen, obwohl H.265 bei der Hardware-Unterstützung aktuell noch einen Vorsprung hat.

Welche Rolle spielt die Prozessorleistung bei der Arbeit mit HEVC-Material?

Aufgrund der extrem hohen Kompression erfordert die Verarbeitung (Entpacken und Schneiden) von HEVC-Material eine sehr hohe Rechenleistung, was ältere Hardware-Konfigurationen oft überfordert.

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Details

Title
Entstehung, Nutzung und Problematik des Codec H.265
College
University of Applied Sciences Wiesbaden Rüsselsheim Geisenheim
Grade
1,3
Author
Lea Bayer (Author)
Publication Year
2020
Pages
22
Catalog Number
V542574
ISBN (eBook)
9783346159953
ISBN (Book)
9783346159960
Language
German
Tags
Codec h-265 265 Komprimierung datenreduktion Videokomprimierung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Lea Bayer (Author), 2020, Entstehung, Nutzung und Problematik des Codec H.265, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/542574
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