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Optische und anatomische Brillenanpassung (Unterweisung Augenoptiker / -in)

Title: Optische und anatomische Brillenanpassung (Unterweisung Augenoptiker / -in)

Instruction , 2006 , 16 Pages , Grade: 2

Autor:in: Christian Schneegaß (Author)

Instructor Plans: Health / Medicine / Sports / Social Topics
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Summary Excerpt Details

Tätigkeitsbereich: Der Betrieb ist ein mittelständischer Augenoptikbetrieb mit einem Hauptgeschäft und zwei weiteren Zweigniederlassungen in der örtlichen Umgebung. Die Angebotspalette erstreckt sich von den obligatorischen Brillenfassungen über den Kontaktlinsenbereich bis hin zu Sonderanfertigungen (zum Beispiel für stark sehbehinderte Menschen) beziehungsweise der Anpassung optischer Linsensysteme für den medizinischen oder technischen Bereich.
Die Arbeiten, die im Zusammenhang mit oben genannten Tätigkeitsbereichen anfallen werden generell in den betriebseigenen Werkstätten durchgeführt, wobei jede einzelne Filiale sowie das Hauptgeschäft über eine solche Werkstatt verfügt.

Dazu gehört unter anderem das manuelle bzw. maschinelle Einschleifen von Brillengläsern, die Anpassung von verschiedenen Kontaktlinsen und die refraktive Brillenglasbestimmung. Der Betrieb verfügt über diverse Zulieferbetriebe, angefangen von Fassungsherstellern oder den dafür zuständigen Vertrieben bis hin zu einem festen Stamm an Glas- und Kontaktlinsenherstellern. Natürlich werden in Zeiten der Produktvielfalt auch Produkte angeboten, die aus dem klassischen Sortiment des Augenoptikers herausfallen, so zum Beispiel Wetterstationen und Hörgerätebatterien. [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Adressatenanalyse

II. Beschreibung des Betriebes

III. Ort der Unterweisung

IV. Liste der verwendeten Ausbildungsmittel

V. Didaktische Analyse

VI. Nennung der Lernziele

VII. Nennung der Unterweisungsmethode

VIII. Ablaufplan

VIII.i. Anhang zum Ablaufplan

IX. Kontrolle

X. Didaktische Reserve

XI. Quellenverzeichnis

Zielsetzung und Themen der Unterweisung

Das Hauptziel dieser Unterweisung ist die Befähigung des Auszubildenden, bei einem Kunden eigenständig die Pupillendistanz sowie den Höhendurchblickspunkt zu ermitteln, um diese Daten präzise für die spätere Einarbeitung von Gleitsichtgläsern in eine Brillenfassung zu nutzen.

  • Anatomische Anpassung einer Brillenfassung an den Kunden
  • Monokulare Messung der Pupillendistanz (PD)
  • Ermittlung des Höhendurchblickspunkts (y)
  • Methodik der 3-Stufen-Unterweisung
  • Qualitätssicherung durch Kontrolle der Zentrierdaten

Auszug aus dem Buch

2.Teilschritt ---> PD- und Höhenmessung vornehmen

Wir haben in einem fiktiven Verkauf einem Kunden eine Brillenfassung mit Gleitsichtgläsern verkauft und wollen nun alle notwendigen Zentrierdaten ermitteln, um das ausgewählte Gleitsichtglas in die Brillenfassung einzuarbeiten.

Unter Zentrierdaten verstehen wir alle Daten, die benötigt werden, um die später in der Brillenfassung getragenen Brillengläser korrekt einschleifen zu können. Zu dieser Unterweisung benötigten Zentrierdaten zählen:

Die Pupillendistanz PD

Gemessen wird jeweils die monokulare Einzel- PD, d.h., von der Nasenwurzelmitte bis zur rechten/linken Pupillenmitte.

Hilfsmittel ist zum einen das Pupillometer zur 1. Messung. Danach wird eine 2. Messung mit dem 2. Hilfsmittel ,dem PD- Messstab, zur genaueren Bestimmung der PD vorgenommen ----> siehe Abbildung unten. Nun wird der gemessene Wert durch einen Strich auf die Deko- Scheibe der Brillenfassung übertragen, die verglast werden soll. Dem Kunden wird die Fassung aufgesetzt und vorangepasst und durch Sichtkontrolle überprüft, ob der Strich direkt über der Pupillenmitte liegt.

Eine genaue Messung ist erforderlich, da sonst die Augendrehpunktforderung nicht eingehalten werden kann ---> Pupille schaut durch den optischen Mittelpunkt des Brillenglases.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Adressatenanalyse: Beschreibung des Auszubildenden hinsichtlich seiner Vorkenntnisse, Stärken, Schwächen und seines bisherigen Ausbildungsstandes.

II. Beschreibung des Betriebes: Darstellung des mittelständischen Augenoptikbetriebs, seiner Tätigkeitsbereiche sowie der Teamstruktur.

III. Ort der Unterweisung: Festlegung der Werkstatt des Hauptgeschäfts als Lernort.

IV. Liste der verwendeten Ausbildungsmittel: Auflistung aller benötigten Arbeitsmittel und deren spezifischer Verwendungszweck.

V. Didaktische Analyse: Einordnung der Unterweisung in den zeitlichen und inhaltlichen Kontext des Ausbildungsplans.

VI. Nennung der Lernziele: Definition des Lernziels bezüglich der korrekten Ermittlung von Zentrierdaten und der damit verbundenen Transferleistung.

VII. Nennung der Unterweisungsmethode: Begründung für den Einsatz der 3-Stufen-Methode im Vergleich zur 4-Stufen-Methode.

VIII. Ablaufplan: Detaillierte zeitliche und inhaltliche Strukturierung der Unterweisung in drei Stufen.

VIII.i. Anhang zum Ablaufplan: Zusätzliche visuelle Erläuterungen und Ergänzungen zu den Teilschritten.

IX. Kontrolle: Beschreibung der Erfolgskontrolle durch Überprüfung der Zentrierdaten am Kunden.

X. Didaktische Reserve: Strategien für den Umgang mit Abweichungen vom geplanten Lernfortschritt.

XI. Quellenverzeichnis: Nachweis der verwendeten Texte und Abbildungen.

Schlüsselwörter

Optik, Brillenanpassung, Augenoptik, Pupillendistanz, PD, Gleitsichtgläser, Zentrierdaten, Ausbildung, Unterweisung, Werkstatt, Augenoptiker, Anatomische Anpassung, Lernziel, 3-Stufen-Methode.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Unterweisung grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der korrekten anatomischen Brillenanpassung und der präzisen Ermittlung von Zentrierdaten bei einem Kunden in einem Augenoptikbetrieb.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die zentralen Themen sind das Voranpassen einer Brillenfassung, die monokulare PD-Messung und die Bestimmung des Höhendurchblickspunkts zur Vorbereitung der Verglasung mit Gleitsichtgläsern.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, dem Auszubildenden die notwendigen Fertigkeiten zu vermitteln, damit er kunden- und fassungsbezogene Daten für eine fachgerechte Brillenglas-Einarbeitung selbstständig erheben kann.

Welche wissenschaftliche bzw. pädagogische Methode wird angewandt?

Es wird die 3-Stufen-Methode (Vorbereitung, Vormachen/Nachmachen, Üben/Festigen) verwendet, um eine direkte Interaktion und sofortige Korrekturmöglichkeiten zu gewährleisten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Adressatenanalyse, die didaktische Einordnung, die konkrete methodische Planung und einen strukturierten Ablaufplan der Unterweisung.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Pupillendistanz, Zentrierdaten, Gleitsichtgläser, 3-Stufen-Methode und anatomische Anpassung.

Warum wird die 3-Stufen-Methode bevorzugt?

Der Autor bevorzugt diese Methode, da ein direkter Austausch über Lehrinhalte möglich ist und der Auszubildende das Gelernte unmittelbar umsetzen kann, was ein direktes Feedback ermöglicht.

Was passiert, wenn der Auszubildende das Lernziel nicht erreicht?

Die didaktische Reserve sieht vor, bei Nichterreichen des Ziels eine Wiederholung der Unterweisung anzusetzen oder durch gezielte Fragestellungen spezifische Schwachstellen zu identifizieren und zu beheben.

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Details

Title
Optische und anatomische Brillenanpassung (Unterweisung Augenoptiker / -in)
Grade
2
Author
Christian Schneegaß (Author)
Publication Year
2006
Pages
16
Catalog Number
V54259
ISBN (eBook)
9783638495080
Language
German
Tags
Optische Brillenanpassung Augenoptiker
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Schneegaß (Author), 2006, Optische und anatomische Brillenanpassung (Unterweisung Augenoptiker / -in), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/54259
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