Die äußere Natur als Spiegel der Seele? Zur Rolle der Natur in "Die Leiden des jungen Werther" von Johann Wolfgang von Goethe


Hausarbeit, 2019

17 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Der Wandel der Natur- und Landschaftsbeschreibungen in ausgewählten Briefen
2.1 Der Brief vom 10. Mai 1771
2.2 Der Brief vom 18. August 1771
2.3 Der Brief vom 12. Dezember 1772

3 Zur Rolle der Jahres- und Tageszeiten
3.1 Die Funktion der Jahreszeiten
3.2 Die Funktion der Tageszeiten

4 Fazit

Literaturverzeichnis

1 Einleitung

„Ich kehre in mich selbst zurück, und finde eine Welt!“1 äußert Werther im Brief des 22. Mai 1771. Bereits an dieser Stelle wird beispielhaft die Signifikanz des Seelenlebens für den Roman hervorgebracht. Goethes Die Leiden des jungen Werthers erschien in einer Zeit, in welcher verschiedene aufklärerische Strömungen gemeinsam auftraten, sodass der Roman insbesondere Züge des Sturm und Drang und der Empfindsamkeit aufweist.2 Ein besonderes Merkmal im Roman des Sturm und Drang ist die intensive Darstellung seelischer Zustände des Individuums, wodurch eine umfangreiche Handlungsbeschreibung ausbleibt.3 Laut Duesberg steht das Individuum „aufgrund der häufig wechselnden Gefühls- und Bewußtseinszustände“4 daher in einem deutlichen Gegensatz zu seiner Umwelt und der äußeren Realität.5 Die Abgrenzung zur äußeren Welt – und demnach auch zur äußeren Natur – gibt einen Hinweis auf die Totalität der Natur. Infolgedessen schafft Goethe „die für den Sturm und Drang charakteristische Parallelität von Natur und Bewußtsein, von Ich und Welt, wodurch der Gegensatz von Subjekt und Objekt der inneren und äußeren Natur überwunden wird“.6

Im ersten Drittel des 18. Jahrhunderts erfolgte die Hinwendung zum empfindsam-didaktischen Roman7, welcher sich dieser Aspekte bediente und zur Darstellung der Entfaltung der inneren Geschichte eines Individuums genutzt wurde.8 Durch den Verzicht auf eine Erzählinstanz wird die Erzählperspektive im Briefroman von außen nach innen verlagert, sodass ein direkter Einblick in das Innere des Menschen und somit in seine Seele gewährt wird. Ferner wird das Erzählte im Präsens wiedergegeben, wodurch „die zeitliche Differenz zwischen Erleben und Niederschreiben auf ein Minimum reduziert“9 wird. Die Besonderheit in Goethes Werther besteht in der Fiktion eines Briefwechsels, da es sich um einen einseitigen Austausch handelt. Im Zuge dessen wird eine monoperspektivische und unmittelbare Erzählung geschaffen. Das aufklärerische Charakteristikum der Herausgeberfiktion unterstützt den Eindruck der scheinbar wahren Darstellung eines menschlichen Schicksals.10

Die Natur- und Landschaftsbeschreibungen in Goethes Werther erregten reges Interesse in der Forschung und bilden somit eine wichtige Thematik in dessen Rezeptionsgeschichte.

In dieser wissenschaftlichen Hausarbeit soll ebenfalls der Aspekt der Natur in Goethes Werther genauer betrachtet werden. Hierbei geht es vor allem um die Darstellung und Funktion der äußeren Natur im Hinblick auf die seelischen Zustände und Regungen des Protagonisten. Anhand der Analyse dreier zentraler Briefe soll zudem die Wandlung der Naturbilder herausgestellt werden, um konkrete Beispiele für die Stützung der These darzulegen. Diese lautet im Detail, dass die äußere Natur als Spiegel der Seele Werthers dient. Darauf aufbauend werden weitere Parallelisierungen des Seelenzustandes in den Naturerscheinungen der Jahres- und Tageszeiten aufgezeigt. Ziel der Arbeit ist somit die Veranschaulichung der äußeren Naturrolle im Hinblick auf die inneren Zustände des Protagonisten. Des Weiteren soll die Relevanz der Natur- und Landschaftsbeschreibungen für den äußeren und inneren Verlauf des Romans herausgearbeitet werden.

2 Der Wandel der Natur- und Landschaftsbeschreibungen in ausgewählten Briefen

Am Beispiel dreier ausgewählter Briefe sollen zunächst die Charakteristika der Natur- und Landschaftsbeschreibungen im Werk dargestellt werden. Dabei wird vor allem der Wandel dieser Darstellungen im Hinblick auf die seelischen Zustände Werthers im Verlauf des Werkes analysiert. Bei den gewählten Briefen handelt es sich um diese vom 10. Mai 1771, 18. August 1771 und 12. Dezember 1772. Diese sollen darüber hinaus verschiedene Etappen in der emotionalen Entwicklung Werthers verdeutlichen und repräsentativ für die unterschiedlichen Phasen der Naturverbundenheit und -wahrnehmung stehen.

2.1 Der Brief vom 10. Mai 1771

Im zweiten Brief vom 10. Mai 1771 beschreibt Werther einen fröhlichen Frühlingsmorgen in der freien Natur. Eine „wunderbare Heiterkeit“ (W 15) erfüllt ihn vollkommen und er genießt die Ruhe abseits der ihm unangenehmen Stadt. Im Zuge seiner starken Empfindungen, welche ihm die Natur heilig erscheinen lassen, verspürt er „die Gegenwart des Allmächtigen“ (W 15). Diese Naturauffassung ist mit den Leitideen des Sturm und Drang in Verbindung zu setzen, in welchem sie als „der Urquell alles Lebendigen und Schöpferischen“ galt.11 Werther fühlt sich der Natur eng verbunden und versucht, sowohl ihre Schönheit als auch seine Emotionen darüber in Worte zu fassen. Hierbei beginnt er mit der detaillierten Beschreibung des Makrokosmos, beispielsweise mit dem Tal, der Sonne und den Gräsern. Auffällig ist vor allem die Beschreibung der Sonne, deren Strahlen „in das innere Heiligthum“ (W 15) Werthers eindringen. Dies zeugt von der beginnenden Vereinigung des Protagonisten mit der Natur, welche sein inneres Wesen in diesem Moment erhellt. Darüber hinaus wird Werther durch den Gebrauch der Präposition „um“ (W 15) wortwörtlich zum Mittelpunkt des Geschehens der äußeren Natur. Das Bild des Tals, das um ihn „dampft“ (W 15), weist eine dynamische Landschaftsschilderung auf, die für die Geniezeit charakteristisch ist.12 Durch diese Wechselwirkung kann mit einem Überwinden der Gegensätze eine Beziehung zwischen Mensch und Natur aufgebaut werden.13 Im weiteren Verlauf seiner Naturdarstellung schildert Werther den Mikrokosmos mit seinen kleinsten Lebewesen. Weil er unter anderem diese „Würmchen“ (W 15) im Diminutiv beschreibt, wird eine liebevolle Vertrautheit zu jedem Lebewesen jeglicher Art dargestellt. Sie „bilden mit Werther eine neue Gemeinschaft, nachdem er sich der Gesellschaft durch die Flucht in die Einsamkeit der äußeren Natur entzogen hat“.14 An dieser Stelle liegt er im Gras und genießt „den Blick in die Landschaft aus der Froschperspektive“.15 Es fällt auf, dass seine Empfindungen sich kontinuierlich steigern, je näher sich Werther an der Natur befindet. Aus dieser Betrachtungsperspektive ist er fähig, seine Harmonie der inneren Natur auf die äußere zu übertragen, sodass er nun vollends in ihr aufgeht und sein Wesen entfalten kann.

Grundsätzlich wird in diesem Brief eine harmonische und idyllische Landschaft – ein locus amoenus – beschrieben, welches sich im Wesen Werthers widerspiegelt. Wiederholend werden seine Freude und seine innere Ruhe hervorgehoben, wodurch der Eindruck eines glücklichen und ausgeglichenen Individuums entsteht. Dies ist unter anderem auf die sprachliche Gestaltung des Briefes zurückzuführen. Die bereits erwähnte Dynamisierung der Landschaft steigert sich mit der Erwähnung Werthers eines „fallenden Bache[s]“ (W 15) und erreicht einen ersten Höhepunkt mit der Beschreibung vom „Wimmeln der kleinen Welt zwischen Halmen“ (W15).16 Des Weiteren ist die Sprache durch die Verwendung zahlreicher positiver Epitheta, wie „süß“, „lieb“ und „wunderbar“ (vgl. W 15) bildhaft und erzeugt zudem eine fröhliche Stimmung. Außerdem findet sich eine Repetitio von Verben, die sich auf den Bereich des Herzens, des Gefühls und der Seele beziehen. Dadurch erscheinen die Aussagen Werthers wie ein empfindsamer Strom aus seinem Inneren. Dieser Eindruck verfestigt sich durch die syntaktische Gestaltung des Briefes. Der enthusiastische Redefluss Werthers wird anhand des hypotaktischen Satzbaus veranschaulicht. Auffällig ist vor allem die Häufung der Konditionalsätze:

Wenn das liebe Thal um mich dampft, und die hohe Sonne an der Oberfläche der undurchdringlichen Finsterniß meines Waldes ruht, und nur einzelne Strahlen sich in das innere Heiligthum stehlen, ich dann im hohen Grase am fallenden Bache liege, und näher an der Erde tausend mannichfaltige Gräschen mir merkwürdig werden; wenn ich das Wimmeln der kleinen Welt zwischen Halmen, die unzähligen, unergründlichen Gestalten der Würmchen, der Mückchen näher an meinem Herzen fühle, und fühle die Gegenwart des Allmächtigen der uns nach seinem Bilde schuf, das Wehen des Allliebenden, der uns in ewiger Wonne schwebend trägt und erhält; mein Freund! wenn’s dann um meine Augen dämmert, und die Welt um mich her und der Himmel ganz in meiner Seele ruhn wie die Gestalt einer Geliebten; dann sehne ich mich oft und denke : ach könntest du das wieder ausdrücken, könntest dem Papiere das einhauchen, was so voll, so warm in dir lebt, daß es würde der Spiegel deiner Seele, wie deine Seele ist der Spiegel des unendlichen Gottes! (W 15)

Diese zeigen „mit welcher Intensität das fühlende Herz um Artikulation bemüht ist“.17 Mithilfe dieser komplexen syntaktischen Konstruktion erfolgt ein Spannungsaufbau bis zu dem Punkt, an dem diese Spannung durchbrochen und durch eine Gefühlsaussage aufgelöst wird. Jedoch auf eine ernüchternde Weise, da Werther am Ende einen kläglichen Wunsch äußert. Hinsichtlich seiner Empfindungen ist daher zu vermuten, dass Werther sich in die Ferne sehnt und an der Gegenwart leidet. Das Leiden entspringt an dieser Stelle jedoch der Unfähigkeit, die durch die Natur hervorgerufenen seelischen Regungen sprachlich zu reproduzieren.18

Das utopische Streben Werthers, vollkommen in die Natur einzugehen, verweist bereits zu diesem Zeitpunkt auf das Scheitern am Ende des Romans.

2.2 Der Brief vom 18. August 1771

In dem Brief vom 18. August 1771 wird die zunehmende Veränderung Werthers seelischen Zustandes aufgrund Alberts Rückkehr am 30. Juli deutlich. Parallel zum Wandel seiner inneren Natur vollzieht sich auch der Wandel der äußeren Natur, welche nun nicht mehr schöpferisch, sondern zerstörerisch erscheint.19 Grundsätzlich zeichnet sich der Brief durch eine melancholische, verzweifelte und ängstliche Stimmung aus. Die positiven Seiten der Natur schildert Werther nur noch rückblickend im Präteritum (vgl. W 105). Im Vergleich zum Brief vom 10. Mai ist das Glücksgefühl, das Werther zu dieser Zeit verspürte, vorüber. Die äußere Natur wird unterdessen „zu einem unerträglichen Peiniger, zu einem quälenden Geist“ (W 105). Mit diesem Brief beginnt die deutliche Wandlung der Naturrolle als Spiegel der überwältigenden positiven Gefühle Werthers zum Spiegel eines Tiefpunktes der Empfindungen. Der chaotische Aspekt der Veränderung wird unter anderem durch eine komplexe Syntax veranschaulicht. Ähnlich wie im Brief vom 10. Mai 1771 ist eine Häufung von Konditionalsätzen vorzufinden:

Wenn ich sonst vom Felsen über den Fluß bis zu jenen Hügeln das fruchtbare Thal überschaute und alles um mich her keimen und quellen sah; wenn ich jene Berge vom Fuße bis zum Gipfel mit hohen dichten Bäumen bekleidet, jene Thäler in ihren mannichfaltigen Krümmungen von den lieblichsten Wäldern beschattet sah, und der sanfte Fluß zwischen den lispelnden Röhren dahin gleitete und die lieben Wolken abspiegelte, die der sanfte Abendwind am Himmel herüber wiegte; wenn ich dann die Vögel um mich den Wald beleben hörte, und die Millionen Mückenschwärme im letzten rothen Strahle der Sonne muthig tanzten, und ihr letzter zuckender Blick den summenden Käfer aus seinem Grase befreyte; und das Schwirren und Weben um mich her mich auf den Boden aufmerksam machte, und das Moos, das meinem harten Felsen seine Nahrung abzwingt, und das Geniste das den dürren Sandhügel hinunter wächst, mir das innere glühende heilige Leben der Natur eröffnete: wie faßte ich das alles in mein warmes Herz, fühlte mich in der überfließenden Fülle wie vergöttert, und die herrlichen Gestalten der unendlichen Welt bewegten sich allbelebend in meiner Seele. (W 105)

In diesem Abschnitt schildert Werther seine Erinnerungen an die fruchtbare und lebendige Natur auf eine bildhafte Weise. Dabei geht er auf die Einheit der Natur ein und stellt im Zuge dessen sowohl Mikro- als auch Makrokosmos detailliert dar. Darüber hinaus wird die Gegensätzlichkeit der Statik des Makrokosmos und der Dynamik des Mikrokosmos aufgezeigt.20 Hervorzuheben ist, dass mit der Beschreibung der Felsen, der Hügel, dem Fluss und dem fruchtbaren Tal erneut ein locus amoenus konstituiert wird.21 Im Gegensatz zum Brief vom 10. Mai 1771 sind die Gefühle Werthers jedoch nicht von Harmonie geprägt. Dies liegt dem Abbruch der Einheit von innerer und äußerer Natur zugrunde. Dass diese Einheit zuvor bestand, ist an der Verwendung des Präteritums erkennbar. Werther fasste die ganze äußere Natur in sein „warmes Herz“ (W 107), fühlte sich in ihrer „überfließenden Fülle wie vergöttert“ (W 107) und die „herrlichen Gestalten der unendlichen Welt“ (W 107) bewegten sich in seiner Seele. Demzufolge kann von einem nun eingetretenen Scheitern der Beseelung der Natur aus der Kraft des Herzens ausgegangen werden. Dadurch erscheinen die zitierten Wenn-Formeln des Briefes wie „Anzeichen einer quälenden Sehnsucht nach einer umfassenden Aneignung der Wirklichkeit der äußeren Natur“.22 Analog zur Darstellung des Überlebenskampfes der äußeren Natur (vgl. W 105 f.) kann der Kampf der seelischen inneren Natur Werthers betrachtet werden.23 „Der Sommer ist vorbei, und mit dem Herbst, der hinsterbenden Natur, verändert sich auch Werthers Seelenzustand [...]“.24 Sprachlich werden die Gefühlsregungen im Inneren Werthers mithilfe von Verbalmetaphern aus dem Feld der Wassermetaphorik untermauert.25 Der wiederholte Gebrauch des Verbes „fließen“, die Beschreibung des Flusses und der sich bewegenden Wolken repräsentieren eine gewisse Dynamik und folgend auch Werthers Empfindungen, welche sich kontinuierlich verändern. Im weiteren Verlauf des Briefes wird die Projektion der Seelenlandschaft auf die äußere Natur äußerst anschaulich, als Werther von den ungeheuren Bergen und Abgründen spricht (vgl. W 107). Diese stehen stellvertretend für die Risse in seiner Seele und die zerklüftete innere Natur.26 Zudem ändert sich die Darstellung des zuvor „sanfte[n]“ (W 105) Flusses, welcher durch die Landschaft gleitet, zu einer kraftvollen und dramatischen Naturerscheinung. In Verbindung mit den stürzenden Wetterbächen (vgl. W 107) spiegeln die strömenden Flüsse Werthers „aufgewühlte, heftig bewegte innere Natur“27 wider. Im Zuge der sich wandelnden Wahrnehmung der äußeren Natur entwickelt sich der locus amoenus zu einem locus terribilis, der sich durch das unzugängliche Gebirge und die Einöde kennzeichnen lässt (vgl. W 107). Im Hinblick auf Werthers seelischen Zustand verkörpert dies die Melancholie und depressive Verstimmung. Die Metapher des Vorhanges, welcher sich vor seiner Seele wegzieht (vgl. W 107) ist ein erneutes Anzeichen der sich verändernden Naturauffassung, die mit dem Wandel der inneren Natur Werthers zusammenhängt. Des Weiteren ist am Ende des Briefes eine ebenso bedeutende Metapher vorzufinden. Hierbei spricht Werther von einem „ewig verschlingende[n]“ und „ewig wiederkäuende[n] Ungeheuer“ (W 109), wodurch die „Dichotomie der Natur von Wachstum und Vergehen“28 sprachlich veranschaulicht wird. Dies spiegelt Werthers Ruhelosigkeit der Seele und seine sich wandelnden und dementsprechend gegensätzlichen Gefühlslagen. Durch den hypotaktischen Satzbau und die durchgängig komplexen Satzkonstruktionen erhalten die Äußerungen Werthers den Charakter eines Stromes von Empfindungen aus dem Herzen.

Abschließend sei für diesen Brief festzuhalten, dass Werther nicht mehr die Schönheit der Natur, sondern vielmehr ihre bedrohliche und destruktive Seite sieht. Dieser Umstand ist auf seine seelische Verfassung zurückzuführen, da ihm nur ein verzerrter Rückblick eines vergangenen Glücks mit Lotte bleibt. Daraus folgt eine signifikante Wandlung der inneren sowie äußeren Natur, welche sich im weiteren Verlauf des Werkes verstärkt.

[...]


1 Johann Wolfgang Goethe: Die Leiden des jungen Werthers. Die Wahlverwandtschaften. Kleine Prosa. In: ders.: Sämtliche Werke, Briefe, Tagebücher und Gespräche. 40 Bde. Frankfurter Ausgabe hrsg. von Friedmar Apel u.a. Bd. I. 8. Hrsg. von Waltraud Wiethölter. Frankfurt a.M.: Dt. Klassiker Verlag 1994, S.23. Im Folgenden zitiert mit der vorangestellten Sigle ‚W‘ und Seitenzahl in Klammern direkt im Fließtext.

2 Vgl. Jasmin Herrmann-Huwe: „Pathologie und Passion“ in Goethes Roman Die Leiden des jungen Werther. Diss. masch. Düsseldorf 1996, S. 87.

3 Vgl. Peter Duesberg: Idylle und Freiheit. Ein Entwicklungsmodell der frühromantischen Landschaft in der Wechselwirkung von äußerer und innerer Natur. Diss. masch. Düsseldorf 1995, S. 177 f.

4 Ebd. S. 177.

5 Vgl. ebd. S. 177 f.

6 Ebd. S. 193.

7 Vgl. Herrmann-Huwe: „Pathologie und Passion“, S. 87.

8 Vgl. Horst Flaschka: Goethes “Werther“. Werkkontextuelle Deskription und Analyse. München: Wilhelm Fink Verlag 1987, S. 162.

9 Herrmann-Huwe: „Pathologie und Passion“, S 93.

10 Vgl. ebd. S. 91.

11 Schweikle, Günther u. Irmgard Schweikle (Hrsg.): Metzler-Literatur-Lexikon. Begriffe und Definitionen. 2., überarb. Aufl. Stuttgart: Metzler 1990, S. 448.

12 Vgl. Duesberg: Idylle und Freiheit, S. 192.

13 Vgl. ebd. S. 192.

14 Ebd. S. 194.

15 Ebd. S. 193.

16 Vgl. Duesberg: Idylle und Freiheit, S. 193.

17 Friedhelm Marx: Erlesene Helden. Don Sylvio, Werther, Wilhelm Meister und die Literatur. Diss. masch. Bonn 1994, S. 120.

18 Vgl. Flaschka: Goethes “Werther“, S. 148.

19 Vgl. Duesberg: Idylle und Freiheit, S. 202.

20 Vgl. ebd. S. 203.

21 Vgl. Hans Peter Herrmann: Landschaft in Goethes “Werther“. Zum Brief vom 18. August. In: Thomas Clasen u. Erwin Leibfried (Hrsg.): Goethe. Vorträge aus Anlaß seines 150. Todestages. Frankfurt a.M., Bern, New York: Lang 1984, S. 83-84.

22 Duesberg: Idylle und Freiheit, S. 205-206.

23 Vgl. ebd. S. 204.

24 Géza Horváth: Goethe: Die Leiden des Jungen Werther. Dimensionen der Flucht. In: Neohelicon 25 (1998), S. 200.

25 Vgl. Flaschka: Goethes “Werther“, S. 163.

26 Vgl. Duesberg: Idylle und Freiheit, S. 206.

27 Ebd.

28 Duesberg: Idylle und Freiheit, S. 208.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten

Details

Titel
Die äußere Natur als Spiegel der Seele? Zur Rolle der Natur in "Die Leiden des jungen Werther" von Johann Wolfgang von Goethe
Hochschule
Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover
Note
1,3
Autor
Jahr
2019
Seiten
17
Katalognummer
V542648
ISBN (eBook)
9783346185839
ISBN (Buch)
9783346185846
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Goethe, Die Leiden des jungen Werther, Natur, Seele, Gefühl, Sturm und Drang, Landschaft
Arbeit zitieren
Stefanie Breitenbicher (Autor), 2019, Die äußere Natur als Spiegel der Seele? Zur Rolle der Natur in "Die Leiden des jungen Werther" von Johann Wolfgang von Goethe, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/542648

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