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Selbst- und Zeitmanagement im Studium. Möglichkeiten und Grenzen

Titel: Selbst- und Zeitmanagement im Studium. Möglichkeiten und Grenzen

Einsendeaufgabe , 2019 , 21 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Lisa Mertens (Autor:in)

Psychologie - Wirtschaftspsychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Zielgruppe einer Präsentation beeinflusst das Vortragsniveau, die Art der Ansprache sowie der Wahl der Formulierungen und der eingesetzten rhetorischen Mittel. Bei einer heterogenen Zusammensetzung des Publikums ist es schwerer, die qualitativen Erwartungen des Einzelnen zu erfüllen. Aufgrund der Heterogenität des heutigen Publikums gibt es demnach unterschiedliche Erwartungen, welche Themenschwerpunkte eine Präsentation mit dem Thema Selbst- und Zeitmanagement im Studium behandeln soll.

Das Publikum besteht aus 25 Erstsemester des Studiengangs Wirtschaftspsychologie. Die Mehrheit der Zuhörer ist berufstätig, knapp ein Drittel haben bereits eine Familie mit Kind und ein Fünftel der Zuhörer haben bereits ein Studium abgebrochen. Zusammen mit dem Absolventen des Chemiestudiums ergibt dies sechs Personen mit vorangegangenen Studienerfahrungen. Daraus ergeben sich unterschiedliche Herausforderungen an die persönlichen Selbstmanagementkompetenzen. Diese gilt es in einem Portfolio an Selbst- und Zeitmanagementmethoden zu adressieren und zu verbessern.

Für Berufstätige könnten unterschiedliche Zeitmanagementtechniken relevant sein wie die das richtige Setzen von Prioritäten. Für Familienmütter bzw. -väter könnte die Vereinbarkeit von Beruf, Studium und Familie in Form einer verbesserten Work-Life-Balance interessant sein. Die Studenten, die bereits ein Studium abgebrochen haben, stehen aufgrund der Misserfolge wahrscheinlich unter einem höheren Leistungsdruck bzw. unter einer größeren Versagensangst.

Vor allem bei dieser Zielgruppe steht die Verbesserung der internalen Kontrollüberzeugungen und der Selbstwirksamkeitserwartungen im Vordergrund. Alle Teilnehmenden erwarten eine in sich schlüssige, informative Veranstaltung, die einen hohen Praxisbezug aufweist, Motivation und Selbstvertrauen fördert und eine interessante Präsentation, die die vorgestellten Konzepte visualisiert. Des Weiteren erwarten sie, dass der Vortragende für weitere Fragen bereitsteht und dementsprechend vorbereitet ist.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Gedankliche Analyse des Publikums

2. Zielsetzung und Kernbotschaft

3. Konzeption der Präsentation

3.1 Wissenschaftliche Grundlagen: Selbstmanagementtechniken

3.2 Wissenschaftliche Grundlagen Zeitmanagementtechniken

3.3 Argumentationstechnik in Präsentation

3.4 Medieneinsatz und zeitliche Planung

3.5 Ablaufplan der Präsentation

4. Gestaltungsprinzip der Power Point Folien

5. Faktoren für eine gelungene Präsentation

6. Reflexion

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Erstellung eines fundierten Präsentationskonzepts zum Thema Selbst- und Zeitmanagement, welches darauf abzielt, die Einstellung der Zielgruppe zu ihren eigenen Kompetenzen positiv zu verändern und praktische Lösungsansätze zu vermitteln.

  • Analyse der heterogenen Zielgruppe von Studierenden.
  • Einsatz psychologischer Modelle zur Verhaltensänderung (z.B. Zürcher Ressourcen Modell).
  • Anwendung von Zeitmanagement-Techniken wie der Eisenhower-Methode und Covey-Matrix.
  • Methoden der effektiven Präsentationsgestaltung und Visualisierung.
  • Rhetorische Strategien für eine überzeugende Wissensvermittlung.

Auszug aus dem Buch

3.1 Wissenschaftliche Grundlagen: Selbstmanagementtechniken

Techniken des Selbstmanagements umfassen Selbstverstärkung, Selbstbestrafung, Stimuluskontrolle, Selbstbeobachtung, Zielsetzung und die Problemidentifikation (vgl. König und Kleinmann 2014). Die inhaltliche Grundlage der Präsentation bildet ein Modell aus dem Forschungsgebiet der Zielhierarchien – die Zielpyramide nach Storch. Dieses Modell stellt unterschiedliche zielpsychologische Ansätze dar und fasst diese in 3 Ebenen zusammen.

Auf der Haltungsebene sind Ziele als abstrakte Konzeptualisierung von Ereignissen repräsentiert. Ein Haltungsziel beschreibt demnach eine generelle Einstellung, die ein Mensch gegenüber einem Thema hat (Storch, 2009, S. 192). Diese innere Einstellung beeinflusst zukünftige Handlungen, die ihren Ausdruck in sogenannten Motto-Zielen finden (Messerschmidt, 2019, S. 16). Selbstmanagement-Trainingsansätze wie das Zürcher Ressourcen Modell von Storch und Krause (2001) zielen darauf ab, diese Motto-Ziele zu verändern und demnach Einstellungsänderungen in einer Person zu bewirken (Storch, 2009, S. 192). Ein erfolgreiches Veränderungsvorhaben setzt voraus, dass dieses sowohl vom bewussten als auch vom unbewussten System akzeptiert und gewünscht wird (Messerschmidt, 2019, S. 16). In der PSI-Theorie von Kuhl (2001) werden diese Systeme als Intensions- und Extensionsgedächtnis bezeichnet. Dabei handelt es sich um Aktivierungsmuster im Gehirn, die Informationen unterschiedlich verarbeiten (Moskaliuk, 2015, S. 15).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Gedankliche Analyse des Publikums: Es wird die Heterogenität der Studierendengruppe beleuchtet, um ein zielgruppengerechtes Präsentationsniveau und inhaltliche Schwerpunkte festzulegen.

2. Zielsetzung und Kernbotschaft: Die Arbeit definiert die Veränderung der Mentalität hinsichtlich der Selbst- und Zeitmanagementkompetenzen als zentrales Ziel und formuliert drei Kernbotschaften.

3. Konzeption der Präsentation: Dieses Kapitel erläutert die wissenschaftliche Fundierung durch zielpsychologische Modelle, Zeitmanagement-Techniken, Argumentationsstrategien, Medieneinsatz sowie den detaillierten Ablaufplan.

4. Gestaltungsprinzip der Power Point Folien: Hier werden Prinzipien der visuellen Informationsverarbeitung diskutiert, um die Aufmerksamkeit der Zuhörer zu optimieren und komplexe Inhalte verständlich zu reduzieren.

5. Faktoren für eine gelungene Präsentation: Der Fokus liegt auf dem Beziehungsaufbau zum Publikum, rhetorischen Mitteln sowie der Bedeutung von Authentizität und Körpersprache.

6. Reflexion: Die Autorin reflektiert ihren Lernprozess hinsichtlich systematischer Vorbereitung, wissenschaftlicher Aufbereitung von Themen und der Anwendung neuer Präsentationstechniken.

Schlüsselwörter

Selbstmanagement, Zeitmanagement, Studium, Wirtschaftspsychologie, Zielpyramide, Zürcher Ressourcen Modell, SMART-Ziele, Eisenhower-Methode, Wenn-Dann-Pläne, Präsentationstechnik, Rhetorik, Visualisierung, Motivationspsychologie, Kompetenzentwicklung, Selbstwirksamkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und Konzeption einer Präsentation über effektive Selbst- und Zeitmanagement-Methoden für Studierende.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind zielpsychologische Modelle, Prioritätensetzung, Selbstdisziplin, Methoden der Motivationssteigerung sowie effektive Präsentations- und Visualisierungstechniken.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Erstellung eines schlüssigen Präsentationskonzepts, das durch wissenschaftliche Fundierung die Einstellung der Studierenden zu ihren Zeitmanagement-Fähigkeiten positiv beeinflusst.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es werden verschiedene psychologische Theorien angewandt, darunter die Zielpyramide nach Storch, die PSI-Theorie von Kuhl, die SMART-Ziele sowie die Eisenhower-Methode und die Zeitmanagement-Matrix nach Covey.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die methodische Konzeption der Präsentation (Argumentation und Zeitplanung), die Gestaltung der Medien sowie Faktoren für eine überzeugende Rhetorik und Körpersprache.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Selbstmanagement, Zeitmanagement, Zürcher Ressourcen Modell, SMART-Ziele, Eisenhower-Prinzip und Präsentationstechnik charakterisiert.

Warum ist das Zürcher Ressourcen Modell für die Präsentation relevant?

Es dient dazu, unbewusste Motive in handlungsleitende Motto-Ziele zu überführen, um eine nachhaltige Einstellungsänderung und höhere Selbstverpflichtung bei den Studierenden zu bewirken.

Welche Rolle spielt die Eisenhower-Methode in diesem Konzept?

Sie fungiert als praktisches Instrument, um Aufgaben nach Wichtigkeit und Dringlichkeit zu priorisieren und so den Studierenden zu helfen, ihren Arbeitsalltag effizienter zu strukturieren.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Selbst- und Zeitmanagement im Studium. Möglichkeiten und Grenzen
Hochschule
SRH Fernhochschule
Note
1,3
Autor
Lisa Mertens (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
21
Katalognummer
V542715
ISBN (eBook)
9783346170446
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Selbstmanagement Zeitmanagement Studium Stress Work-Life-Balance Eisenhower-Prinzip Konzeptpapier Präsentation SMART
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lisa Mertens (Autor:in), 2019, Selbst- und Zeitmanagement im Studium. Möglichkeiten und Grenzen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/542715
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Leseprobe aus  21  Seiten
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